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Übergepäck

Erstellt von andydendy, 16.12.2006, 13:07 Uhr · 26 Antworten · 3.652 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von JT29

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    Re: Übergepäck

    Achim, meiner einer kommt auch auf diese Gewichte (ca. 20kg), aber meine Frau nutzt die Gunst der Stunde und macht Grosseinkauf - was ja auch ok ist bei dem Preisgefälle und die Damen sind halt anders gebaut wie in DE .... da passt fast nix.

    Juergen

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Luftretter

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    Re: Übergepäck

    Zitat Zitat von Achim",p="428083
    Sorry für das Abschweifen aber ich bin angesichts dieser Gewichte ganz schön baff. Meine Koffer wiegen immer so um die 18 oder 20 Kilo - was packt ihr denn da alles ein?
    Beim Hinflug nach LOS sind´s bei mir normalerweise auch immer nur ca. 12-15 Kilo.
    Ich habe das Problem mit Übergepäck eigentlich immer erst auf dem Rückflug von LOS nach DE: Shopping, Shopping, Shopping... ;-D

    Aber dank meines Tauchgepäckes ist das Übergepäck dann eben Tauchequipment...

    Gruß
    Samui-Fan

  4. #13
    Avatar von Nokgeo

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    Re: Übergepäck

    " Einen Koffer/Tasche/Trolley besorgen mit dem man die zulaessigen Masse (Laenge/Breit/Hoehe optimal ausnutzt.

    Alles schwere (Buecher, etc.) ins Handgepaeck.


    Das schwere Handgepaeckstueck nicht zum Check-In mitnehmen sondern irgendwo anders deponieren (Gepaeckaufbewahrung z.B.), nicht dass die auf die Idee kommen das nachzuwiegen. "

    schrieb FFM
    ___________

    Haette bei uns mit Qartar Airways nicht soo functioniert.

    Grund: Ans Handgepaeck kam eine Banderole ( Cabin Baggage )

    Oder anders.. was ist wenn bei deinem " Weg "..

    die Serviceleute auf sone Banderole bestehen?

    Dann landest du wieder beim Check In Schalter..

  5. #14
    Godefroi
    Avatar von Godefroi

    Re: Übergepäck

    Danke für die Info, Leute!

  6. #15
    ffm
    Avatar von ffm

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    Re: Übergepäck

    Unsinn, jeder Flieger wird vor Abflug gewogen und wenn er zu schwer ist dann startet er gar nicht erst. Um die Sicherheit braucht man sich da keine Sorgen machen.

    Zitat Zitat von cologne",p="427976
    Man sollte vielleicht dennoch nicht vergessen einfach mal zu erwähnen, dass das 'ne gefährliche Sache ist wenn jeder von 300 Gästen 10 Kilo mehr mit hat ... das bringt der Flieger nicht, wenn man Pech hat ... sollte man auch mal bedenken ...

  7. #16
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Übergepäck

    Zitat Zitat von ffm",p="428122
    ...jeder Flieger wird vor Abflug gewogen...
    Das ist mir neu. Hab ich auch noch nie was von gesehen oder gehört.

    René

  8. #17
    ffm
    Avatar von ffm

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    Re: Übergepäck

    Wenn du 10 Minuten vor Abflug am Flieger bist wirst du nie im Leben zum Check-In zurueck geschicht. Meinst du die lassen den Flieger deswegen verspaetet starten?

    Diese Banderole ist eh nur symbolisch. Versuchs mal ohne bei deinem naechsten Quatar Flug.

    Zitat Zitat von Nokgeo",p="428103
    Haette bei uns mit Qartar Airways nicht soo functioniert.
    Grund: Ans Handgepaeck kam eine Banderole ( Cabin Baggage )
    Oder anders.. was ist wenn bei deinem " Weg "..
    die Serviceleute auf sone Banderole bestehen?
    Dann landest du wieder beim Check In Schalter..

  9. #18
    Avatar von andydendy

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    Re: Übergepäck

    Ja und die Waage kann man vorher im Mühlenberger Loch
    versenken, wenn der A380 nach dem Innenausbau in
    Finkenwerder startet.

  10. #19
    Avatar von Luftretter

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    Re: Übergepäck

    Zitat Zitat von ffm",p="428122
    ...jeder Flieger wird vor Abflug gewogen...
    :O :???: :???: :O



    Zitat Zitat von Rene",p="428123
    Das ist mir neu. Hab ich auch noch nie was von gesehen oder gehört.

    René
    Das wäre mir auch neu!

    Bin ja nun Jobmässig ständig auf Airports auf der ganzen Welt auf´m Vorfeld tätig, aber ich habe noch nie gesehen, daß der komplette Flieger "gewogen wird".

    Wie soll denn das z.B. bei einer Boing 747-400 funktionieren ???? :???: :???:

    Dafür gibt´s sogenannte "Load Controller" die das Gesamtgewicht der Ladung (Passagiere, deren Gepäck und evtl. Luftfracht) per Computersysteme überwachen und auf die gleichmässige Verteilung innerhalb der Maschine achten.

    Die notwendigen Beladungspapiere werden dann dem zuständigen Lademeister der die Maschine letztendlich belädt per Datenleitung direkt auf´s Vorfeld geschickt.

    Für die Lufthansa wird dies übrigens u.a. von Kapstadt/Südafrika aus erledigt.

    Wer´s nicht glaubt, guckst Du hier:
    http://www.faz.net/s/Rub51A2BF0098D6...~Scontent.html

    [hr:f8f9a63b3f]
    Und hier ein Bericht aus der Zeitschrift "Lufthansa newslink" Ausgabe 33/März 2006:

    Der elektronische Lademeister
    Ladepläne des Global Load Control Centers für Stationen in aller Welt

    Der Blick auf das Vorfeld eröffnet die Sicht auf ein scheinbar planlos angeordnetes Chaos von Containern, Paletten, Koffern und anderen Gepäckstücken. Und das alles soll im Bauch einer Boeing oder eines Airbus verschwinden.

    Bei dieser Szene vermutet wohl kaum einer, welche ausgefeilte Logistik und Planung hinter dem Ladevorgang steckt oder etwa, dass die so genannten Load Control Agenten der Lufthansa bereits drei Stunden, bevor die Maschine aus Venedig abfliegt, in den Startlöchern saßen.

    Ähnlich wie beim Boxenstopp in der Formel 1 kommt es darauf an, ein Flugzeug so schnell wie möglich wieder auf die Strecke zu schicken. Denn je kürzer die Bodenzeiten, desto effizienter kann Lufthansa ihre Flotte einsetzen. Möglichst zügig und präzise muss daher auch die Beladung, angefangen vom Passagiergepäck über die Post bis hin zu zusätzlicher Fracht abgewickelt werden.

    Bei der Beladung eines Flugzeuges sind eine Vielzahl von Faktoren, wie z.B. Volumeneinschränkungen, Gewichtslimits und aerodynamische Vorgaben, zu beachten. So muss beispielsweise besonders jede Fracht, die im Bauch (Laderaum) der Maschine transportiert wird, so gelagert werden, dass eine günstige Schwerpunktlage des Flugzeuges beziehungsweise der richtige Trimmung für den Start gelingt. Gleichzeitig wird eine optimale Auslastung der Frachtkapazität des Passagierflugzeuges angestrebt.

    Was früher an der jeweiligen Station quasi handschriftlich oder mit dem Taschenrechner durchgeführt wurde, erfolgt heute dank modernster Technologien zu einem hohen Anteil automatisiert und EDV-unterstützt. Die entsprechenden Ladeanweisungen und so genannten Loadsheets werden zentral in den „Global Load Control Centern“ in Frankfurt, München und seit Juni diesen Jahres auch in Kapstadt errechnet.

    Dort sitzen die Load Control-Agenten und erstellen mittels eines ausgeklügelten elektronischen Systems Ladepläne für die Ladecrews und schließlich das Loadsheet mit den wichtigen Informationen über Startgewicht und Trimmeinstellung des Flugzeuges als Information für die Cockpit-Crews. Die Daten werden nach Abschluss der Beladung per Datenfunk ins Cockpit gesendet – weltweit. In München sind es allein 9000 Loadsheets monatlich, in Frankfurt 16 000 und in Kapstadt inzwischen 15 500 mit steigender Tendenz.

    Bei der Ladeplanung handelt es sich um eine am Computer erstellte tabellarisch-graphische Darstellung für die Lademannschaft am Abflugort. Koffer, Frachtpaletten, Stückgut und Containerfracht müssen der berechneten Vorgabe des Ladeplaners entsprechend beladen werden. Das erfordert eine perfekte Kommunikation zwischen allen Beteiligten – auch wenn sie zehntausende Kilometer voneinander entfernt sind.

    Ein modernes Informations- und Telekommunikationssystem namens IGCC (Integrated ground to cockpit communication) ermöglicht den ständigen Kontakt aller Prozessbeteiligten. Alle etwa sieben bis acht Prozessbe-teiligten, vom Kapitän über die Tank- und Cateringfirma, den Lademeister und Flightmanager am Gate bis zum Load Controller in Kapstadt, Frankfurt oder München, melden sich dazu mit ihrem Handy, Telefon oder Funkgerät bei einem zentralen Server an. Der Server erstellt dann unter der entsprechenden Flugnummer eine „Brückenliste“ mit allen erforderlichen Ansprechpartnern. Sie ist je nach Funktion von „1“ für den Flugkapitän bis „8“ für den Load Controler durchnummeriert. Selbst kurzfristige Abweichungen im Ladeplan – wie etwa eine fehlende Frachtpalette – können so unmittelbar unter allen Beteiligten abgestimmt werden.

    Im Rahmen kleiner Spielräume hat der verantwortliche Agent für die Beladung vor Ort über seinen Minicomputer die Möglichkeit, den Ladeplan selbst zu aktualisieren. Alles andere erfolgt in den Global Load Control Centern mit hoher Systemunterstützung und im Idealfall voll automatisch.

    Entfernt der Load Controller die fehlende Palette aus seinem elektronischen Ladeplan, so kann er auf dem Display sehen, welche Veränderungen- zum Beispiel im Hinblick auf die Schwerpunktlage des Flugzeuges- das zur Folge hat und die Beladung per Mausklick entsprechend verändern. Dieser Vorgang dauert nur wenige Sekunden.

    In Sekundenbruchteilen wird der so aktualisierte Ladeplan über das weltumfassende Datennetz von Lufthansa Systems zum Zentralrechner der Fluggesellschaft nach Kelsterbach und von dort an den jeweiligen Abflugort übermittelt. Das funktioniert papierlos entweder über Satellit oder Standleitungen von Telekommunikationsprovidern.

    In Kapstadt konnte man die bereits vorhandene Infrastruktur des dort ansässigen Lufthansa Service Centers für die Datenübermittlung nutzen. Das ist einer der entscheidenden Gründe für die Standortwahl des dritten Global Load Control Centers der Lufthansa. Heute werden dort bereits mehr als 3500 wöchentliche Abfertigungen für dreizehn Fluggesellschaften vorgenommen. Damit ist die Zentrale in Südafrika nach Frankfurt inzwischen das zweitgrößte Load Control Center der Lufthansa.
    Dabei sind die Center in Kapstadt und München rund um die Uhr besetzt und könnten theoretisch zu jeder Zeit jeden Flug auf der Welt übernehmen und abfertigen – eine wichtige Sicherheitsreserve.

    Die drei Zentralen sind zudem bei Sys-temausfällen als Back-Up-System miteinander vernetzt. An allen Standorten erfolgt die Ladeplanung dank High Tech und hochqualifizierten Mitarbeitern mit höchster Präzision. Nur in äußerst seltenen Ausnahmefällen kommt es heute noch vor, dass bereits verladene Fracht wieder aus- oder umgeladen werden muss. Das scheinbare Chaos auf dem Vorfeld ist elektronisch organisiert.


    Quelle: http://konzern.lufthansa.com/de/down..._Maerz2006.pdf
    [hr:f8f9a63b3f]

    Gruß
    Samui-Fan

  11. #20
    Avatar von Luftretter

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    872

    Re: Übergepäck

    hier noch ein Link zu dem Thema:

    http://capetown-online.com/index.php...2,1536,0,0,1,0

    Übrigens, das es keine Missverständnisse gibt:

    Grundsätzlich ist das Wiegen eines kompletten Flugzeuges natürlich technisch möglich, aber nicht kurz vor Abflug.
    Das dauert einige Zeit (bis zu mehreren Stunden) und kann nicht mal schnell eben vor Abflug gemacht werden:

    [hr:9208086e18]


    Flieger-Gewichte auf der Waage
    Profiwaagen sorgen für Sicherheit im Flugbetrieb

    Auch Flugzeuge können unter „Übergewicht“ leiden. Damit sie abgespeckt werden können, hilft bei Regional- wie Langstreckenfliegern die Waage. Wo unsereins zu Hause im Bad nur ein paar Sekunden benötigt, dauert der Wiege-Vorgang beim Jumbo-Jet schon einmal zehn Stunden.

    Nur ganz langsam zieht ein Schlepper das Flugzeug auf die Messplatten genau unter den Rädern. Bis zu achtzehn Stück sind es je nach Flugzeugtyp. Messen ist Präzisionsarbeit. Die Platten geben das Gewicht, das auf ihnen lastet, an einen Computer weiter. Dieser rechnet die Werte zusammen. Erst dann weiß ein Wägungs-Ingenieur, wo und wieviel an einem Flugzeug abgespeckt werden muss.
    Alle vier Jahre, so schreibt es die Europäische Flugsicherungsbehörde (EASA) vor, sollte sich ein Flugzeug solch einer Mess-Prozedur unterziehen. Es ist auch mit außerplanmäßigen Wägungen, etwa wenn ein Flugzeug durch Umbauten an Gewicht zulegt.
    Quer durch Deutschland reisen die Messplatten, bis sie Ihr Wiege-Objekt erreichen. Insgesamt gibt es nur 28 davon bei Lufthansa Technik; ständig einsatzbereit sind 24 von ihnen.

    Dann beginnt das große Ausräumen der Jets. Dies geschieht nach behördlich strengen Regeln: Der Tank muss leer sein, Catering und Zeitschriften verschwinden von Bord. Feuerlöscher und Schwimmwesten hingegen bleiben im Flugzeug. Rund sieben Stunden Vorbereitungszeit kommen so schon vor einer Wägung zusammen.
    All der Aufwand hat gute, sicherheitsbedingte Gründe: Das Betriebsleergewicht (Dry Operating Weight) ist notwendig, um die vordere und hintere Schwerpunktlage eines Flugzeugs, den „Dry Operating Index“, zu berechnen. Beide Werte sind grundlegend, wenn es darum geht, Starts und Landungen zu planen. So hilft das Betriebsleergewicht, Fracht- und Treibstoffmengen präzise und sicher zu kalkulieren. Der Dry Operating Index verrät wiederum, wie die Ladung im Frachtraum verteilt werden muss. Wenn dies nicht der Fall wäre, würde die Flugfähigkeit negativ beieinträchtigt. Jedes Wäge-Protokoll ist also für die Lebenslauf-Akte eines Flugzeugs unentbehrlich.

    Doch wo kommen die Gewichtsprobleme beim Flugzeug her? Schmutz und Feuchtigkeit können sich im und am Flugzeug festsetzen. Das kann bis zu 300 Kilogramm Unterschied ausmachen. So genannte Weight and Balance Ingenieure gehen dem ungeliebten Flugzeugspeck an den Kragen. Dafür durchlaufen sie eine einjährige Sonderausbildung, die sie alle zwei Jahre wiederholen müssen. Die Spezialisten können auf ihre technisch hoch entwickelten und robusten Waagen bauen. Die Messplatten sind nur rund fünf Zentimeter hoch und lassen sich im Baukastensystem aneinander koppeln.

    In jedem der vier Füße einer Messplatte sind vier Hydraulikmessdosen integriert. Diese übertragen den Druck auf eine Membran. Dann wird er in ein elektrisches Signal gewandelt, das an einen externen Rechner fließt. Zugleich zeigt die Waage das Gewicht, das auf ihr lastet, direkt über eine eingebaute Anzeige.

    Rund 30 Tonnen, also 30 000 Kilogramm, können die Meßlatten aushalten. Dabei müssen sie aber gewöhnlich, etwa bei einer Boeing 747, nur zehn Tonnen pro Platte tragen. Die Messplatten arbeiten bis zu 20 Jahre lang: Ihre Ergebnisse sind bis auf fünf Kilogramm genau. Und das, obwohl es nicht gerade Fliegengewichte sind, die sie immer wieder präzise wiegen müssen.


    Quelle: http://konzern.lufthansa.com/de/down...ewslink_37.pdf

    [hr:9208086e18]


    Gruß
    Samui-Fan

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