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Touristen bleiben weg.

Erstellt von Samuimike, 07.02.2014, 02:58 Uhr · 620 Antworten · 52.027 Aufrufe

  1. #591
    Avatar von changnoi17

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen

    Eine Militaerregierung garantiert ausserdem ein Mass an innerer Sicherheit in dem die Wirtschaft besser wachsen kann, als bei einer fortdauernden Konfrontation gelber und roter Massen auf den Strassen Bangkoks.
    Sicher ist eine gewisse Stabilität gegeben. Allerdings fusst die auf Bedrohung und Zwänge, wie bei allen Militärdiktaturen.
    Sag nur etwas, was dem hohen Herren nicht passt, wirst Du zum 16.00-Uhr-Tee eingeladen, wehe Du leistest dieser Einladung nicht folge.....
    Für Thailand wünschenswert wäre eine demokratische Regierung ohne diese ständigen Protest-Kriege, die wir in den letzten Jahren sowohl von rot als auch von gelb gesehen und erlebt haben.
    Inländisch kann das Wirtschaftsklima schon gut sein, das will ich nicht abstreiten, allerdings wird sich das Ausland eher zurückhalten, bis man sieht, wohin Thailand sich politisch entwickelt. Die Militärdiktatur soll ja laut Happiness-Verordner selbst nur "vorübergehend" sein.
    Warten wirs ab (was anderes bleibt uns als Ausländer eh nicht....)

  2.  
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  3. #592
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von changnoi17 Beitrag anzeigen
    Wüsste nicht, was einen Expat, der hier arbeitet, der EUR-Kurs interessieren sollte.
    Wenn der Expat seinen Lohn oder seine Rente in Euro erhält, er aber in Thailand lebt, dann ist es für ihn schon interessant, wie denn der Wechselkurs ist.

    Wenn er dann für einen Euro statt 44 Baht nur noch 35 Baht erhält, dann hat dies natürlich Auswirkungen auf sein Leben in Thailand, weil er dann weniger Baht zur Verfügung hat. Thailand ist dann für Expats weniger attraktiv.

  4. #593
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Eine Militaerregierung garantiert ausserdem ein Mass an innerer Sicherheit in dem die Wirtschaft besser wachsen kann, als bei einer fortdauernden Konfrontation gelber und roter Massen auf den Strassen Bangkoks.
    Die innere Sicherheit war nie wirklich ein Problem. Mit den roten und gelben Aufmärschen hatte man sich ja arrangiert, das gehört zu Thailand wie der Buddhismus, die Monarchie, das Klima und hin und wieder mal eine Überschwemmung.

    Viel wichtiger für Investoren ist die wirtschaftliche und rechtliche Stabilität. Solange die gegeben ist interessiert keinen Investor ob die Regierung rot, gelb oder oliv ist.

    Kann man davon ausgehen dass sich auch die nächste und die übernächste Regierung noch an die Zusagen der aktuellen Regierung gebunden sehen? Oder ist es eher wahrscheinlich dass die Regierung nachträglich für illegal erklärt wird, und alle Verträge neu verhandelt werden müssen?

    Besteht die Gefahr dass der Beamte, mit dem man gerade verhandelt, bei nächster Gelegenheit in Ungnade fällt, und alle die mit ihm geschäftlich verbunden sind mit in den Abgrund des unausweichlichen Korruptionsskandals gerissen werden?

    Welche Veränderungen sind im Bereich des Foreign Business Act zu erwarten? Legt man Regelungen in der Grauzone der Gesetzgebung weiter zu Gunsten der ausländischen Investoren aus, oder gibt man den populistischen Forderungen nach, die eine engere Begrenzung ausländischer Einflüsse fordern?

    Kann Thailand genug qualifizierte Arbeitskräfte anbieten, um gegenüber den Nachbarländern konkurrenzfähig zu sein? Ist das Land zu einer nachhaltigen Bildungsreform in der Lage? Wird Thailand in Zukunft bereit sein Engpässe auf dem Arbeitsmarkt durch Zuwanderung aus den Nachbarländern zu schließen?

    Ist damit zu rechnen dass Thailand im "westlichen" Lager bleibt, oder wird man sich in Zukunft außenpolitisch eher an China und Russland orientieren?

    Die Militärregierung hat jedenfalls schon einige sehr irritierende Signale gesendet.

  5. #594
    Avatar von peter1

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    @beran

    heisst der expat schwarz in thailand arbeitet ohne steuern zu zahlen.

    mfg
    peter1

  6. #595
    Avatar von MadMac

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    Ich hatte nun nicht vor, die Militaerdiktaturdiskussion in diesen Thread zu ziehen. Sicher hat der Putsch fuer Stabilitaet gesorgt. Stabilitaet, die aber mittlerweile zum Hindernis fuer die Wirtschaft und den Tourismus wird.

    Ich seh es aus wirtschafltlicher Sicht, hier herrscht Stagnation wie schon lange nicht mehr. In der Telekom-Ecke geht es nicht weiter, gleiches Spiel wie damals mit 3G, es gibt keine 4G Lizensen und diese werden weiter verzoegert. Was die Anbieter aber nicht hindert, entsprechende Services anzubieten. Hier kann dann natuerlich jederzeit das Schwert gezogen werden, wenn DTAC oder AIS der Kopf abgeschlagen werden soll. TRUE gehoert den Freien (und den Chinesen). Das mit dem DVB ist irrelevant, hier hat sich nur jemand die Taschen mit den Vouchern gefuellt.

    Gleiches Spiel mit der Infrastruktur. Die Eisenbahn hat man nicht auf die Schiene gekriegt. Die Chinesen haben sich das nur kurz angeschaut und sind nun auf Pakistan umgeschwenkt. Die Jungs dort sind wesentlich pragmatischer drauf und happy, dass Chinaman nun nicht nur Autobahnen, Zuege und Haefen baut, sondern gleich auch noch das verfeindete Indien mit befriedet und anschliesst.

    Es interessiert hier keinen Expat, wie der Eurokurs liegt. Ausser ein paar kleinen deutschen Schmieden wird in Dollar bezahlt, also voellig irrelevant, was ein Draghi oder ein Merkel machen. Was aber interessiert, ist der praktischen Wegbruch an Projekten im Land. Nochmal, ich kann das aus der Telekomecke sehr gut beurteilen. Und dabei geht es nicht nur um 4G. Der Sektor wurde praktisch seit einem Jahr eingefroren.

    Immobilien? Ok, hier wird weiterhin wie bloede gebaut, damit sich die Freien weiter verschulden koennen. Vermieten kann man aber mittlerweile nur noch schwierig, speziell im mittleren Bereich, da eben die Expats weggebrochen sind.

  7. #596
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen
    Die innere Sicherheit war nie wirklich ein Problem.
    Hilfe, wie daemlich ist diese Aussage?

    Fast taegliche Zusammenstoesse mit Toten und Verletzten waren nie wirklich ein Problem?

  8. #597
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Fast taegliche Zusammenstoesse mit Toten und Verletzten waren nie wirklich ein Problem?
    Kein größeres Problem als vieles andere in Thailand. Jeder wusste dass das zeitlich und örtlich begrenzte inszenierte Shows waren, von denen man sich besser fern hielt. Damit konnte man leben.

    Eine unberechenbare Miltärregierung ist da aus Sicht von Investoren schon problematischer.

  9. #598
    Avatar von MadMac

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    Das ist Quatsch, Namensvetter. Wenn der Putsch nicht gekommen waere, dann waere ein blutiges Chaos ueber Bangkok eingebrochen. Die Horden waren bekanntermaszen schon auf dem Weg. Auch vorher war es alles andere als friedlich oder gar stabil und man konnte nicht damit leben, auch aus Sich der Investoren. Sonst waeren die Leute nicht zu Tausenden auf die Strasse gegangen. Wohlgemerkt ohne dafuer bezahlt worden zu sein.

    Aber das hatten wir alles schon zur Genuege diskutiert und gehoert hier nicht rein.

  10. #599
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    . In der Telekom-Ecke geht es nicht weiter, gleiches Spiel wie damals mit 3G, es gibt keine 4G Lizensen und diese werden weiter verzoegert. Was die Anbieter aber nicht hindert, entsprechende Services anzubieten.

    Gleiches Spiel mit der Infrastruktur. Die Eisenbahn hat man nicht auf die Schiene gekriegt. Die Chinesen haben sich das nur kurz angeschaut und sind nun auf Pakistan umgeschwenkt.
    Ich weiß nicht, woher du deine Informationen hast, vielleicht kannst du hierzu mal eine Quelle nennen.

    Mein Informationsstand ist, dass die 4G-Lizenzen noch dieses Jahr ausgeschrieben werden. Die Militärregierung wollte gerne, dass sie noch im Sommer ausgeschrieben werden, aber die zuständige Behörde hat dies für nicht machbar erklärt und will die Linzenzen bis Jahresende vergeben.

    Die Verhandlungen mit den Chinesen über den Bau einer Eisenbahnstrecke sind bereits weit fortgeschritten. Mit dem Bau soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Woher deine Info stammt ist mir schleierhaft.

  11. #600
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Chris61 Beitrag anzeigen
    Das hier alles klingt aber nicht so negativ:
    http://thailand.ahk.de/uploads/media...2015-04-09.pdf
    die neue Wirtschaftszone in Burma wird völlig falsch eingeschätzt,
    die Thais sind zwar mit dabei, Hauptinitiatoren sind die Japaner, die billigere Arbeitskräfte brauchen, als sie der Thai Markt hergibt,
    doch Haupthindernis ist die fehlende Anbindung zu einem Tiefseehafen.
    Die Japaner erwarten endlich den Baubeginn der Bahnstrecke nach Rayong, doch Thailand zieht es in die Länge, weil man Vorteil und Verlust nicht überblicken kann,
    denn die Wirtschaftszone in Burma wird in Thailand Arbeitsplätze kosten.

    Rayong hat durch die Autoindustrie eine gewisse bedeutung, um Synergieeffekte mit abzugreifen,
    doch die Bodenpreise sind in der Ostküste schon sehr hoch.

    Man schwankt herum, ob man nicht doch lieber einen Tiefseehafen, in Kiri Kan baut,
    wobei man auch auf der Andamenenseite einen brauchen würde, am liebsten in Satun,

    (hier ist der Tiefseehafen die Nebelbombe, weil das Hauptthema der Isthmus von Kra lautet.)



    http://nextbigfuture.com/2014/10/eco.......-will.html

    doch diese Regierung kann keine Entscheidungen treffen,
    sie ist gelähmt vor der Angst, irgendwo könnte durch Korruption jemand was abgreifen, und sie später düpieren,
    ihr Ruf und ihre Glaubwürdigkeit setzen die Menschen gleich, mit dem Wert der neuen Verfassung,
    fällt ihre Glaubwürdigkeit, fällt ihr Wert der politischen Reform,

    also bleibt man entscheidungspflegmatisch,
    und schädigt das Land durch Führungsschwäche.

    Die Land und Grundbesitzsteuer hätte schon längst aktiv sein müssen,

    es vergeht wertvolle Zeit.

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