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Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

Erstellt von abstinent, 14.04.2004, 19:32 Uhr · 32 Antworten · 2.728 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von abstinent

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    Re: Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

    Teil 14:



    Mit seinen bescheidenen Kommunikationsmöglichkeiten in der Thailändischen Sprache hätte er es sicherlich nicht leicht gehabt, uns etwas Dieselkraftstoff zu besorgen.

    Aber das war ja nur ein Gag, wir haben ja seit dem Start unserer Tour einen behelfsmäßigen Reservekanister voller Diesel im Wagen mitgeführt. Ein normaler Ölkanister ohne Ausgießer. Ich stelle Franky nun vor die Aufgabe, den Sprit in den Tank des Fahrzeugs zu bekommen - und er überlegt einen Moment..........und macht mich dann sehr stolz!
    Mit dem Leatherman-Tool, welches er von mir zu seinem 15.Geburtstag bekam - schnitzt er aus einer im Wagen mitgeführten 1000ml Trinkwasserflasche eine trichterähnliche Schütte für den Sprit. Das paßt gut, und mit der kleinen Maglite funzeln wir uns im Dunkel zurecht. Nicht blöde, hat Franky vor dieser Aktion noch die Wassertropfen aus der Schütte entfernt, man weiß ja nie wie empfindlich dieser Motor gegen Feuchtigkeit von Innen ist. Normalerweise kann ein Dieselmotor das ab, aber sicher ist sicher!







    Im Foto oben erkennt man, daß wirklich nur sehr wenig von dem kostbaren Naß danebenlief.

    Die Weiterfahrt über Ban Rai nach Dan Chang im Changwat Suphanburi verläuft ohne besondere Vorkommnisse. 7 km östlich von Ban Rai treffen wir auf die Hauptstraße Nummer 333, und folgen dieser bis hinein nach Dan Chang.

    Hier angekommen - sind wir erstmal mordsmäßig hungrig, und verschlingen an einem Straßenstand jeder eine ordentliche warme Mahlzeit. Das Hotel unserer Wahl liegt nur einen Kilometer von der großen Straßenkreuzung im Ort in Richtung Osten.

    Wir sinken dort ziemlich erschöpft in die Federn, und schlafen uns einmal so richtig aus.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von abstinent

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    Re: Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

    Teil 15:


    Der Morgen beschert uns wieder verhangenes Wetter, na sei's drum - wir haben guten Mut und vor allem wieder frischen Tatendrang! Unser erstes Etappenziel nach dem Frühstück ist der Khaisieauw-Stausee.
    Hier, im Nordzipfel des Changwat Suphanburi gibt es sonst nicht viel. Das Reservoir regelt die Bewässerung der Agrikulturellen Anlagen dieses Regierungsbezirkes, uns stellt die Versorgung der Bevölkerung mit gutem Trinkwasser auch in langen Dürreperioden sicher.
    Wir parken unser Fahrzeug am Fuße des Damms, und laufen einen Wanderweg hinauf auf die Dammkrone. Leider überrascht uns hier oben ein fieser Wind mit Nieselregen, und wir verweilen nur sehr kurz.




    Blick über die Dammkrone:



    Wir fahren weiter und kommen wieder in den Nationalparkbereich. Hier, auf der westlichen Seite des Stausees gibt es viele Holzschnitzer und Wurzelmöbelhändler.
    Wir schauen uns bei einem dieser freundlichen Zeitgenossen etwas näher um, und Franky wird beim Erinnerungsfoto lange und ausgiebig die Hand geschüttelt:



    Von hier geht es dann über eine nicht auf den Karten verzeichneten Straße weiter direkt westlich. Wir durchqueren mehrere Höhenzüge, und kommen an unzähligen Bachdurchquerungen vorbei. Teilweise ist die Strecke so schlecht befahrbar, das einer von uns immer vorneweg laufen muß, um das Terrain und vor allem den Untergrund zu sondieren.



    Die Strecke ist mit unserem Allradfahrzeug noch soeben zu bewältigen, teilweise sind die Steigungen so stark, daß man über der Motorhaube nur noch den grauen Himmel sieht - ist schon ein komisches Gefühl für den Fahrer.

  4. #23
    Avatar von abstinent

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    Re: Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

    Teil 16:


    Der weitere Weg führt uns über einige Höhenzüge, und das GPS zeigt uns bis 750 m ü.NN an. Die Piste ist manchmal sehr breit und ausgewaschen, manchmal schmal und holprig. Der Musso zeigt, was er kann und läßt uns nicht im Stich.
    An einer Senke sehen wir viele zerknickte Bambuspflanzen, und die riesigen Fußabrücke im weichen Untergrund neben der Fahrbahn verraten uns wer hier am Wer war. Eine Elefantenherde scheint hier zu residieren. Nein, nicht die lieben und gutmütigen Gesellen, die ihr aus den Touristenparks und Zoos kennt. Diese hier sind Wilde Jumbos, und der größte unter ihnen hat die jungen Triebe der umliegenden Bäume bis in satte 6 Meter Höhe kahlgefressen.
    Kein guter Platz für eine längere Rast, und so fahren wir dann auch weiter.

    Immer wieder Elefantendung auf der Strecke, und der Bewuchs links und rechts bildet auch oft über uns ein dichtes Dach. Auf dem letzten Hügel dieser Route bietet sich uns ein schönes Panorama dar. Unter uns sehen wir einen See und dessen Inseln, sowie auch mächtig dicke Regenwolken.



    Wir fahren weiter direkt westwärts, und kommen an einem weiteren Aussichtspunkt an.



    Irgendwie wird die Straße besser, sie führt nun dicht am Abhang vorbei. Langsam und vorsichtig tasten wir uns an den zahlreichen Stellen vorbei, wo Regenfälle die gesamte Straßenkonstruktion teilweise weggewaschen haben.
    Diese Stelle hier sieht gar nicht so schlimm aus, aber man erkennt den Sachverhalt gut. An vielen Stellen sind wir gar nicht erst ausgestiegen, weil die verbliebene Fahrbahnbreite nicht zum Türeöffnen ausgereicht hätte. Oftmals lief einer von uns vor, um zu checken ob es für uns noch reicht.



    Im Gegensatz zu den Washouts (Auswaschungen) gab es auch noch Mudslides (Erdrutsche) und Felsknicker in Fußballgröße, oftmals quer über der Fahrbahn verteilt.


  5. #24
    Avatar von abstinent

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    Re: Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

    Teil 17:



    Die restlichen Meter zum Sri Nakharin Stausee, den wir schon von der Aussichtsstelle aus gesehen hatten, verlief ohne besondere Vorkommnisse auf immer besser werdenden Straßen. Si Sawat hieß die größere Ortschaft hier am Ufer, und die Straßen ab hier waren in bekannt guter Thai-Asphaltqualität.
    Irgendwo sehen wir dann das Hobbyprojekt eines Thais, der wohl zuviel Geld übrig hat. Ein Riesenschiff liegt hier am Ufer festgemacht, und sieht seiner Fertigstellung entgegen. Wie man hier in dieser gottverlassenen Einöde ein vielstöckiges Passagier-Kreuzfahrtschiff für offensichtlich mehrere hundert Passagiere auch nur konzipieren kann - das wird auch für uns ein Geheimnis bleiben



    In südlicher Richtung fahren wir am Seeufer entlang. und werden Zeugen einer Schandtat. Die Straße endet an einem Fährenrämpchen, und ein Trucker hat seinen völlig verdreckten LKW mitten im hiesigen Trinkwasserreservoir geparkt und unterzieht diesen einer gründlichen Wäsche.



    Farbenfroh schillert die Wasseroberfläche hier in allen Regenbogenfarben, aber der Sauberkeitsfanatiker weiß wahrscheinlich gar nicht, das mit jedem Liter Öl den er hier hineinspült, 100.000 Liter Trinkwasser verseucht sein werden.
    Tote Fische und ölverdreckte Vogelleichen dümpeln in dieser Idylle herum.




  6. #25
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

    Schöner Bericht und gute Bilder ,Frank :bravo:

  7. #26
    Avatar von abstinent

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    Re: Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

    @ otto

    dankeschön kollege

    wann haben wir dich wieder retour im paradies für traveller, golfer, schürzenjäger und faulenzer?


    ciao

    "abstinent"

  8. #27
    Avatar von abstinent

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    Re: Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

    Teil 18:


    Hier gibt es dann auch eine offene Autofähre zum anderen Seeufer hinüber. Die Fähre ist zwar etwas betagt, aber immer noch gut in Schuß.



    Wären wir nicht eben noch Zeugen einer echten Umweltsauerei gewesen, hier wirkt sonst alles wirklich idyllisch unberührt und sauber. Dem See kann man hier bis fast auf den Grund schauen.
    Für uns bricht der Abend herein, und die restlichen 100 KM bis nach Kanchanaburi legen wir über die Straße 3199 immer in Richtung Südsüdost im Zwielicht, und später in der Dunkelheit zurück.
    Hotels gibt es hier nur wenige, aber wir wissen, daß in Kanchanaburi etliche brauchbare Herbergen auf uns warten.

    Ein leichter Nieselregen begleitet uns auf der gesamten Strecke, und stellenweise sorgen tiefhängende Wolken für schier undurchdringlichen Nebel. Wir fahren vorsichtig weiter.

    Gegen 20:00 Uhr rollen wir in Kanchanaburi ein. Ein ereignisreicher Tag liegt hinter uns, und Franky turnt am Markt erstmal auf einer hier abgestellten alten Showlokomotive herum.



    Hier ist auch der Bahnhof, oder zumindest das, was man in der Provinz unter einem Bahnhof versteht.



    Hinsichtlich einer Schlafgelegenheit haben wir ein Stückchen weiter die Hauptstraße hinunter großes Glück. Das Prunkhotel hat noch ein kleineres dazuerworben, und dieses neue Tochterhotel wirbt mit Niedrigpreisen, aber dem gleichen Service und sogar identischem Mobiliar in den Zimmern, wie das Prunkhotel nebenan hat.



    Theptida, Franky und ich ziehen nach dem Checkin noch einmal etwas um die Häuser und essen erstmal richtig zu Abend. Die süßen Promo-Girls der Disco hatten an Franky großen Spaß, und hätten meinen Junior gern' gleich dabehalten


  9. #28
    Avatar von abstinent

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    Re: Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

    Teil 19:


    Die unmittelbare Nähe des riesigen Massage5exbunkers stört uns nicht in unseren Träumen, und den Krach von der Straße nahmen wir auch nach dem ereignisreichen gestrigen Tag nur noch wie durch dicke Wattebäusche wahr.

    Franky jagt bei der Morgentoilette noch einen fetten, dunkelroten Kakerlak mit einer Zeitung, und entsorgte ihn dann nachhaltig und fachgerecht



    Beim Frühstück flirtet er dann mit einer wunderschönen, vielleicht 16 jährigen Servicekraft, die mit ihrem unbestechlichen Lächeln eine sehr angenehme Laune verbreitete. Der Kaffee schmeckte abgestanden und fade, der Toast war laff und nicht braun genug, die Butter zu weich und die Eier zu hart....aber egal, Franky gefiel es hier sehr

    Wir cruisen gemütlich durch die Backpacker-Gegend von Kanchanaburi in Richtung Fluß. Hier hat offensichtlich die Khao Sarn Road eine Dependance, denn die Zielgruppe scheint weitestgehend identisch zu sein. Hippietypen mit langem Zottelhaar fahren auf den klapprigen Fahrrädern der Drahteselverleiher umher, und laben sich mit ihren Wickelrockweibchen an den Billigtouri-Freßständen.

    Die Kajakrentaltypen und Elefantentrekkingbookingoffices haben derzeit in der Low-Season keine Hochkonjunktur. Nur vereinzelt sieht man Aktivität.
    Wir rollen auf den fast leeren Riesenparkplatz bei der Brücke, und werden fast von wahren Horden von Reisebussen gescheucht. Japaner, Australier und Chinesische Pauschaltouris fliegen hier in Pulks ein.

    Kanchanaburi, eigentlich ein eher verträumtes Provinznest mit viel Natur und wenig Industrie ist deshalb auf der touristischen Landkarte zu finden, weil hier in den 40er Jahren die japanische Besatzungsarmee ein KZ errichtete, und man die dort beschäftigten Kriegsgefangenen Briten, Australier und andere alliierte POW's dazu zwang, eine Brücke über den Fluß Kwae zu bauen. Das Ganze wurde dann in sehr theatralischer und heroischer Form zum Gegenstand eines oscar-einheimsenden Filmes der frühen Monumentalfilmepoche. Unter : "Die Brücke am River Kwai" war der Leinwandschinken in 1957 ein internationaler Erfolg. Alec Guinness und William Holden spielten die Hauptrollen.



    Der gepfiffene Marsch der Kriegsgefangenen zu ihrer Fronarbeit ist damals ein "Gassenhauer" gewesen, und jedermann kannte ihn. Noch heute hat diese Filmmelodie einen sehr hohen Wiedererkennungswert, und wird z.B. von der elitären Eastern & Oriental Railroad Company den Edelpassagieren ihrer Hochpreis-Bahntouren bei der Passage dieser Brücke vorgeflötet.
    Reise Showsache, denn weder die Brücke von heute, noch die Melodie hat irgend etwas mit den wirklichen historischen Geschehnissen gemeinsam.

    Die Brücke von heute ist neben der Golden Gate Bridge bei San Francisco das meistfotografierte Brückenbauwerk dieses Planeten. Warum fragt ihr, denn die Brücke sieht so unscheinbar aus, wie Dutzende anderer in Asien auch.



    Lange nach Beendigung der Kampfhandlungen im 2, Weltkrieg wurde sie als Ersatz für die völlig zerbombte Originalbrücke gebaut, nur der Standort ist annähernd der Gleiche wie damals. Maenam Kwae, River Kwai - wen stört's, amerikanische Banausen haben uns ja auch Haidelbörg, Cologne und Munich beschert. Das der bajuwarische Märchenkönig ein guter Freund von Walt Disney war, denn er hat das Cinderella Castle in Neuschwanstein ja schließlich vom Walt kopiert - aber das wissen wir ja auch alle schon länger!

    Nun locken die Touristendollars, und selbst das hochoffizielle TOT
    (thailändische Touristenbehörde) verleugnet hier in Kanchanaburi den wirklichen Namen des Flußes.

    Selbst so früh am Morgen klicken die Kameras der Pauschaltouris in einem Stakkato, wie man es nur noch aus dem Wat Phra Keo, der Krokodilfarm oder dem Angkor Wat kennt.

    5Tage-Touren mit 37,5 Stops in 13 Städten sind bei den Chinesen besonders beliebt. Sie hetzen auch hier bei dem 8 Minuten Stopover einmal über die Brücke hin und her, und verschiessen bei dieser Gelegenheit je 3 Rollen Film.

    Wir haben einen kleinen Vorsprung vor dem Tourimob, und den nutzen wir - denn die müssen zunächst noch ihre Souvenirshoppingsucht in den an den Parkplatz angrenzenden
    "Spezialtouri-Discountshops" befriedigen

    Die Brücke bietet (übrigens noch Eintrittsgeldfrei!) Touristen die Möglichkeit hinüberzulatschen. Auf den zwischen dem einen Schmalspurgleis verlegten groben Brettern ist das auch ein wahres Abenteuer für die Stöckelschuhladies aus den Bussen. Uns beirrt das nicht, und wir überqueren die Brücke schnell, um vor dem Ansturm einige Fotos machen zu können.



    Die Brücke bietet im Überquerungsbereich des Flußes Ausweichbalkons für den seltenen Fall, das hier ein Ausflugsbummelzug Touris herbringt.
    Im Gleisbereich gibt es kein Geländer, und die Passage ist für ältere und gebrechliche Zeitgenossen nicht zu empfehlen.


  10. #29
    Avatar von abstinent

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    Re: Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

    Teil 20:


    Auf der anderen Flußseite geht es neppermäßig zu!

    Hier angesiedelte fliegende Händler haben Unmengen an Tand im Programm. Natürlich zu Wucherkursen
    Schon die Hinweisschilder sind zielgruppengerecht in Japanischer und Chinesischer Sprache abgefaßt. Es soll hier der Eindruck erweckt werden, als sei man in Burma - obwohl die Grenze noch über 100 KM entfernt ist.
    Die meisten Dooftouristen glauben das dann auch, und ein "Borderguard" in burmesischer Phantasieuniform läßt sich dann auch gern von den "todesmutigen" Touristen gegen deftige Bezahlung mit den anderen Pauschaltouris ablichten.



    Ansonsten, viel billiger Handarbeitstand und sogar "Original Burmese Jewellery" - naja, so manch Oberschlauer wird später 'mal feststellen, das sein "Burmesischer Rubin" bei nüchterner Betrachtung mehr Ähnlichkeit mit rotgefärbtem Glas hat. Ein "Museum" mit wilden, aber hochflexiblen Eintrittsforderungen ist in einem zeltähnlichen Bauwerk untergebracht, und hier gibt es massenweise alte Fotos zu bestaunen. Die gleichen Fotos kann man aber auch auf dem Chatuchak-Flohmarkt in Bangkok an jedem Wochenende für 10 Baht erstehen - deshalb streichen wir das von unserem Plan.

    Wir weichen den dichter werdenden Touristenströmen aus, und machen uns auf den Rückweg zu unserem Auto über die Brücke.
    Mitten auf der Brücke hören wir plötzlich ohrenbetäubend laute Musik. Chinesische Weisen dringen da an unsere Ohren, und wir sehen uns suchend um.
    Es dauert einen Moment, bis wir die Quelle des unangenehmen Schalles entdeckt haben!
    Ein Schlepper zieht unten auf dem Fluß eine Karaokedschunke durch die Fluten.



    Immer lauter werdend zog der lärmende Konvoy langsam unter uns durch. Der Schalldruck dort unten muß körperverletzenden Charakter haben, aber schlimmer noch sind wohl die falschen Töne zum Dröhnbass - denn selbst die Landsleute, die hier auf der Brücke in Richtung "Burma" dackeln, verziehen das Gesicht seltsam



    Gelangweilt und vielleicht fast bewußtlos vom Krach und dem Mekhong/Soda (oder was immer auch die Bänkelsänger dort auf dem Kahn vernichten) hängen die Passagiere auf der Dschunke herum.



    Fast auf der anderen Seite angekommen knipsen wir noch die sündhaft teuren "Speedboats", die hier in der Hochsaison willige Touristen zu Freierpreisen über dem Maenam Kwae kutschieren. Im Hintergrund sieht man auch eines der hier zahlreich vertretenen gastronomischen Betriebe zu Wasser.
    Seafoodspezereien zu Abkocherpreisen, aber man gönnt sich ja sonst nichts, auf so einer Megatour durch ganz Thailand in unter einer Woche.




  11. #30
    PETSCH
    Avatar von PETSCH

    Re: Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

    thanks @abstinent Bilder Bericht
    Locker geschrieben/schön zu lesen.
    Gib weiter

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