Seite 2 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 33

Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

Erstellt von abstinent, 14.04.2004, 19:32 Uhr · 32 Antworten · 2.732 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von abstinent

    Registriert seit
    22.02.2003
    Beiträge
    1.003

    Re: Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

    @ MenM

    zu deiner frage hinsichtlich meiner kleidung (du meintest, sie saehe militaermaessig aus):

    ich kleide mich passend den unstaenden, hawaii-hemd im dschungel waere unpraktisch, dunkle kleidung foerdert hitzeeffekte, und weisse verdreckt sehr schnell. da ist mein safarizeug schon passender, manchmaltragen wir auch bdu's (us-militaerzeug),denn das ist nahezu unkaputtbar und bietet moeglichkeiten jenseits der modegarderobe hinsichtlich der taschen und befestigungsvorrichtungen.

    es ist kein statement als solches, aber die us-militaersachen sind vom tragekomfort her und den moeglichkeiten unschlagbar. privat trage ich jeans, t-shirts und polos - aber im dschungel safarizeug, bdu's oder aehnliches.

    ciao

    "abstinent"

  2.  
    Anzeige
  3. #12
    Avatar von abstinent

    Registriert seit
    22.02.2003
    Beiträge
    1.003

    Re: Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

    Teil 8:


    Das Hotel-Breakfast ist ausreichend, aber wir versorgen uns auf dem Markt, an dem wir kurz nach dem Aufbruch vorbeikommen noch mit Obst und etwas Gebäck sowie Trinkwasser.
    Die Sonne versteckt sich hinter einer dicken Wolkendecke, und die Hitze heute wird wieder erträglich sein. Fast 60 Kilometer sind es bis zum Park. Die Strecke dorthin führt heute über Lat Yao, ein Ort in der Provinz Nakhon Sawan, der mir und Theptida von einem Loso-Konzert vor Jahren noch gut in Erinnerung ist. Wir gurkten damals mit unseren Bikes hier herum, und wollten abseits des Asia-Highways in Richtung Norden weiter. ALs wir damals hier vorbeikamen, sahen wir zu, wie die Roadie-Crew des Loso eine 8m hohe Mauer aus Konzertlautsprechern in ein freies Feld stellte. Wir sind damals hier zum eigentlichen Konzert verblieben, und hatten für die 35 Baht Eintritt je Person auf dem Rock-Acker ein unvergeßliches Erlebnis.
    Auf dem Rock-Acker thront nun ein mehrstöckiges Bankgebäude, und das ehemals so verschlafen wirkende Amphurnest Lat Yao hat sich gemausert.
    Keine Zeit für Erinnerungen, wir wollen zum Park.

    Wir finden auch die einzige richtige Zufahrtsstraße im Anhieb. Ein schmuckes Riesenholzschild weist uns den Weg:



    Asphaltfahrbahndecken sucht man hier vergeblich, aber unser Musso schluckt die Unebenheiten der Piste locker und wir rollen gemütlich gen Westen.
    Der Kontrollposten verlangt unseren Obulus für den Parkeintritt (200 Baht für Ausländer, 30 Baht für Thais, 30 Baht für's Fahrzeug).



    Hier erreicht uns Khun Boonthong dann auch per Walkie-Talkie. Er wartet in der Rangerstation auf uns.
    Wir werden dann im HQ der Parkranger herumgeführt, und wundern uns etwas über die Bewaffnung der Jungs hier. Moderne amerikanische Sturmgewehre und Munitionsboxen der US-Army, deren Aufschrift mir verrät, daß es sich um Leuchtspurmunition handelt. Die Nähe der Burmesischen Grenze und die Bewaffnung der Wilderer im Park haben zu einer Aufrüstung hier geführt.
    Vom Parkplatz bis zu den Exponaten muß ein wenig gewandert werden, aber die Ausstellungsstücke sind schön anschaulich präsentiert und ungewöhnlich.



    Der selige Dozent der Kasetsart-Universität, ein Herr Suepe, hat sein Geld, seine Karriere als Professor, und letztendlich sein Leben geopfert, um den Huay Kha Khaeng in seiner heutigen Form zu pflegen und zu erhalten. Viele Exponate huldigen seinem Lebenswerk.





    Von einem kleinen Hügel in unmittelbarer Nähe, geniessen wir das sich bietende Panorama und ärgern uns ein wenig über die Regenwolken und den grauen Himmel. Die burmesischen Berge im Hintergrund liegen nur als Schatten gestaffelt voreinander, wie in einem chinesischen Schattenspielerstück.


  4. #13
    Avatar von abstinent

    Registriert seit
    22.02.2003
    Beiträge
    1.003

    Re: Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

    Teil 9:


    Das hier ist alles 100% NATUR PUR, und wir nehmen uns feste vor,hier noch einmal bei besseren Witterungsbedingungen herzukommen. Wir schauen uns die ganzen Artefakte und Exponate rund um den geistigen Vater des Nationalparkes an, und wundern uns ein kleines bischen, warum hier ein solcher Personenkult betrieben wird.



    Der gute Mann brachte sich hier auch vor Ort um's Leben.
    Und Denkmäler für freiwillige Suizidopfer halte ich persönlich für
    Mumpitz.
    Schon im Hard Rock Cafe in Las Vegas störten mich die Huldigungsschreine für den Drogensüchtel & Selbstmörder Curt Cobain. Man kann dem Werk eines Irdischen auch Gedenken, wenn man aufzeigt, was er so alles geleistet hat, bis er den Kurschluß im Hirn hatte.
    Naja, vielleicht gehört das ja alles hier nicht hin, ist halt meine persönliche Ansicht dazu.
    Ich lebe noch, und ich tue das verdammt gerne!

    Die UNESCO zeichnete den Park mit dem Titel "World Heritage Site" aus. Nur wenige Parks in dieser Welt tragen dieses Prädikat.



    Dichter Regen droht am Horizont, und die dunklen Wolken kommen nun direkt in unsere Richtung.



    Wir haben noch einen Weg zu einem Panoramapunkt auf die Karte gezeichnet bekommen, und dort wollen wir nun hin.
    Der Weg folgt einem kleinen Bach, und schlängelt sich durch den Dschungel. Das GPS zeigt mittlerweile 785 Höhenmeter an, und es geht weiter bergauf.
    Plötzlich bittet Theptida anzuhalten und springt aus dem fast noch rollenden Auto. Sie rennt ein Stück den Weg zurück und verschwindet seitlich im Urwald. Etwas ratlos folgen wir ihr zu Fuß. Sie hat etwas gefunden, und wir hören Knackgeräusche vor uns - sehen können wir sie nicht. Franky grinst, auch ich kann ein Lächeln nicht verhehlen, als wir Theptida nicht weit von uns einen Baum hochklettern sehen. Sie war vorher vom Gestrüpp verdeckt gewesen. Die wilden Bananen, denen hier ihre Aufmerksamkeit galt, schmeckten wirklich hervorragend!
    Solch ein Fruchtzwerg hat mehr Geschmack in sich, als ein Marktstand voller gentechnisch optimierter Riesenbananen in Europa. Ein Foto mußte auch noch sein, so sehen die Dinger am Baum aus:


  5. #14
    Avatar von heini

    Registriert seit
    22.05.2001
    Beiträge
    1.254

    Re: Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

    Zitat Zitat von abstinent",p="126867
    @ heini
    thung yai huay kha kaeng ist sicherlich ein sehr schoener nationalpark, aber fuer anfaenger voellig ungeeignet wegen mangelnder infrastruktur und fehlenden strassen.
    sicher haste recht frank :-)
    bin zwar pattaya fan aber das eine oder andere habe ich schon in thailand gesehen......... aber eben viel zu wenig :-) alles wird man nie sehen/erleben können
    der thung yai huay kha kaeng wird bei uns allerdings irgendwann auf dem programm stehen.......
    viel spass weiterhin und gruss an deine liebste
    gruss heini

  6. #15
    Avatar von moselbert

    Registriert seit
    15.09.2003
    Beiträge
    2.627

    Re: Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

    Zitat Zitat von abstinent",p="126872
    ... Den großen Fachkenntnissen hinsichtlich eßbarer Wildfrüchte von Theptida haben wir einen leckeren Snack zu verdanken, denn die Baumfrüchte irgendwo am Straßenrand sind etwas sauer, aber gut geniessbar.

    Ich meine auch, mich erinnern zu können, diese Früchte ´mal auf einem Markt gesehen zu haben...
    Bei den gelben Früchten handelt es sich um Mayom.

    Andere Namen: Malay Gooseberry, Phyllanthus acidus, Civa acida (Quelle: Tropical Fruits of Thailand, Periplus Nature Guides, Asia Books)
    acidus = sauer

    Die Blattstiele sind übrigens sehr hilfreich zur Züchtigung von ungehorsamen Kindern. (Quelle: Eigene Anschauungen)

  7. #16
    Avatar von abstinent

    Registriert seit
    22.02.2003
    Beiträge
    1.003

    Re: Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

    Teil 10:



    Überall sind hier auch Schilder zu sehen, die den Besucher auf die seltenen und geschützten Tierarten hier hinweisen. Leider ist diese Beschilderung ausschließlich in Thai!
    Wir laufen noch viel in der Gegend herum, bekommen aber weder Ameisenbären noch Tiger, Wildschweine oder wilde Elefanten zu Gesicht. Theptida sieht in der Ferne ein paar Hirsche - aber die sind so scheu, daß sie das Weite suchen, als wir noch 300m entfernt waren.



    (Bitte bei diesen Bildern die schlechte Qualität nachzusehen, die Fotos sind stark gezoomt, und bei schlechtem Licht aus der Hand geschossen, Danke)



    Es wird dämmerig, die Regenwolken werden immer dichter, und wir sehnen uns nach einem ordentlichen Essen.
    Die nächste Ortschaft auf den Karten liegt 40 KM im Südosten, und wir machen uns auf den Weg dorthin.
    Im Ort erwartet uns ein sonderbarer Markt. Hier verkauft man ungewöhnliche Speisen. Wir versuchen uns an einem angekeimten Kokosnußteil, und das schmeckt Franky und mir in etwa wie Styropor oder Schaumgummi. Yack!



    Franky nagt noch ein wenig an dem harten Außenfruchtfleisch der Nuß herum, und er erklärt Theptida, was man in Deutschland auf dem Jahrmarkt für solch ein Zeugs bezahlen muß. Theptida kann das kaum glauben, denn in Thailand würde das höchstens als Viehfutter oder Backwarenbeimengung verwendet!

    Bei der Ausfahrt aus dem Ort befindet sich auch eine Tankstelle, und wir checken hier den Öllevel im Motor und das Fahrzeug im Allgemeinen ausgiebig.

    Eine Pickuptruckladung voller Erntehelfer schaut uns bei unserem Tun zu.



    Nutzlast-Ladungen von Kraftfahrzeugen scheinen hier überhaupt immer ausgenutzt zu werden. Selbst die Schulbusse hier in Uthai Thani haben nicht mehr allzuviele freie Plätze im Angebot.


  8. #17
    Avatar von abstinent

    Registriert seit
    22.02.2003
    Beiträge
    1.003

    Re: Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

    Teil 11:


    Weiter geht unsere Fahrt, wieder über die Landstraße Nummer 3282, doch diesmal in Richtung Ban Rai. Die kurvenreiche Strecke windet sich durch die Hügel zu Füßen des Gebirges, in dem der größte Teil des Nationalparkes liegt.
    Vorbei geht es an kleinen Seen mit malerischen Örtchen und zahlreichen Verkaufskiosken am Straßenrand. Ananas werden hier angebaut, und verkauft.
    Hier sehen wir auch einen großen, goldenen Buddha, der scheinbar einfach so in Seeufernähe herumzustehen scheint.

    Den schauen wir uns einmal näher an, ein kleiner Seitenweg führt in die Nähe des riesigen Buddhas, und hier machen wir erst einmal eine kleine Rast.




    Nicht weit weg ist ein Wasserbecken, und hier machen wir erstmal eine grausige Entdeckung.



    Froschleichen treiben starr im Becken umher, und ein eigentümlicher, seltsamer Gestank belastet die Nase sehr.



    Theptida entdeckt ein Schild, auf dem steht, daß dies hier eine heiße Quelle sei. Franky checkt die Temperatur des Beckenwassers, und zieht erschrocken die Hand zurück!



    Über 70 Grad hat das Wasser bestimmt, und der Gestank in der Luft werden schwefelige Dämpfe sein. Hier hat Mutter Natur eine Kochgelegenheit ohne Strom, ohne Feuer und ohne Gas geschaffen .
    Die Froschleichen im Wasser erklären sich unter anderem auch aus der Tatsache, daß das Becken in einer Mulde liegt, und die blöden Frösche intuitiv immer nach unten wollen (zum Wasser hin). Doch einmal hier drin, haben sie automatisch ausgesorgt, denn die Betonbrüstung ist zu hoch, um wieder an Land zu kommen.


    Von einer Brücke aus fotografiert Theptida ein kleines Dorf am Seeufer.



    Von der anderen Seite der Brücke sieht man unberührte Natur, in der Ferne kann man das Gebirge im Grenzbereich zu Burma erkennen, und die Regenfront, welche uns davon abhielt Sonnenschutzcreme aufzutragen.



    Hier gibt es laut Karte 3 Wasserfälle, die sehenswert sind. Der Hin Lat-, der Syber- und der E-Sa-Wasserfall.

    Der schönste soll der E-Sa sein, und dort zieht es uns nun hin.

  9. #18
    Avatar von abstinent

    Registriert seit
    22.02.2003
    Beiträge
    1.003

    Re: Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

    Teil 12:



    Der Weg zum E-Sa Wasserfall war sogar gut ausgeschildert, allerdings konnten wir kaum glauben, daß hier viele Touristen den Weg hinfinden werden.

    Wasserfälle spielen im Leben eines Buddhisten eine große Rolle , und das Bad in einem Wasserfall verspricht neben dem Reinigungseffekt des Körpers auch einen solchen der Seele und des Gemütes.

    Die kleine Zufahrtsstraße war nicht viel mehr als ein Wirtschaftsweg oder Trampelpfad, stellenweise halb zugewuchert.



    Wir kommen an ein Bachbett mit mittelprächtigen Stromschnellen........Wasserfall?
    Wo ist hier ein Wasserfall?





    Die kühlen Fluten hier scheinen saisonbedingt reichhaltig zu sein. Regenfälle im Gebirge fließen nach hierher ab. Das Wasser ist wirklich kalt, und es macht Spaß eine Weile im Bach herumzustaksen. Zahlreiche Fische gibt es hier auch, und dann sehen wir ihn........ja, nicht weit von uns entfernt ist er.....

    ....der wohl einzige Beach im Changwat Uthai Thani!

    Gerade mal ein paar Schubkarren voll Sand, schön hier angespült von den Fluten. Supersauber und sehr feinkörnig, idealer Beachsand. Länge über alles vielleicht 3 bis 4 Meter, Breite so um die 2 Meter. Schade, denn wir haben keinen Sonnenschirm und Strandliegen mit, den hätten wir sonst Chilloutmäßig in Beschlag genommen


  10. #19
    Avatar von abstinent

    Registriert seit
    22.02.2003
    Beiträge
    1.003

    Re: Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

    Teil 13:


    Es wird langsam an der Zeit, sich um eine Schlafgelegenheit zu kümmern, denn die sind hier dünn gesät.
    Wir fahren über die Landstraße in südlicher Richtung weiter, biegen dann aber in Höhe Huay Khot scharf nach rechts (Westen) auf eine kleine Straße ab. Hier wollen wir dem Gerücht nachgehen, daß hier die wunderschönen Wurzelmöbel aus Bangkok's Designerfurnitureshops herkommen.

    Das Gerücht erweist sich in Bezug auf die Möbel als Ente, aber wir bekommen gute Informationen, wo wir diese Sachen letztendlich doch finden können. Einmal um das Krasieaw-Reservoir herum müssen wir. Und das ist riesiggroß.
    Das schnuckelige Resorthotel in der Nähe Ban Rai's mit dem palastartigen Holzbau ist leider "ausgebucht". Das entlarve ich schon bei einem Blick zum leere Parkplatz als schlichte Lüge, aber man will uns hier offensichtlich gar nicht als Gäste haben, denn man scheint gar kein Personal außer ein paar Guards zu haben - Offseason halt.

    Na gut, dann ab in Richtung Burma, mitten in den Park hinein.
    Wir haben noch ca. 2 Stunden Tageslicht, und die wollen wir nutzen.
    Schon nach wenigen Kilometern hört die Asphaltstraße auf.



    Viel Vieh bevölkert stellenweise die Piste, und wir fahren im Schrittempo weiter. Manchmal steigt Franky aus und nötigt die Hornviecher zum Platzmachen. Sie sind sehr gutmütig und keinesfalls bösartig, sehen aber nicht unbedingt friedlich aus
    Die glühenden Augen der Viecher erklären sich aus dem Blitz der Digicam. Theptida muß schon den Blitz verwenden, denn die Lichtverhältnisse sind dürftig.



    Hier gibt es viele Siedlungen der Kareans, wie man an den behelfsmäßigen Schilfbehausungen sehen kann. Wir begegnen mehreren Viehhirten, die ihr Vieh abendlich wieder in die Nähe ihrer Hütten treiben. Man beachte die 50cm Machete in der Hand des Karean-Girls!



    Immer weiter in den Dschungel dringen wir vor, und manchmal liegen ein paar Bambus- oder andere Äste quer über den Trail, Franky macht sich hier oft Nützlich und räumt den Weg frei. Den mitgenommenen US-Army-Klappspaten mit dem einseitigen Hackebeilschliff und die Säge brauchen wir jedoch nicht in Einsatz zu nehmen.



    Wir kommen an die militärische Sperrzone und werden gecheckt. Hier ist ein Ausbildungslager der Spezialeinheiten der Thai-Streitkräfte. Imaht Isai heißt das Lager, und hier ist für die meisten Touristen der Weg in Richtung Westen zu Ende.


    GPS Waypoint Imaht Isai Camp
    15 07,217 N
    99 23,007 E
    400 M.ü.N.N.

    Für uns geht es aber noch einige Kilometer weiter. Das wir nun ein Problem mit dem Sprit haben, das ist von mir so geplant. Mein Sohn weiß das aber nicht, und ständig schielt er auf die blinkende "EMPTY"-Anzeige des Armaturenbretts. Er weiß auch nicht, das der Ölkanister im Gepäck kein Öl, sondern 5 Liter Dieselkraftstoff enthält.

    Wir checken noch bei den Militärboys aus dem Sperrgebiet aus, aber bei der Auffahrt zur Moobaan Isai, einem der höchsten Punkte auf dieser Strecke, da stottert der Motor und wir müssen anhalten.
    Der Gag kommt gut, als ich Franky erzähle - er müsse nun entweder zu den Militärs zurücklaufen oder zur nächsten Moobaan, und etwas Sprit organisieren
    Er schnürt schon seine Stiefel und murmelt sich ein paar nicht druckreife Sachen in den noch nicht vorhandenen Bart

    Das alles läuft natürlich unter der Rubrik: "Erzieherische Maßnahmen für Nachwuchabenteurer"

  11. #20
    Avatar von Bökelberger

    Registriert seit
    26.10.2002
    Beiträge
    2.130

    Re: Thung Yai Huay Kha Kaeng - Mein Lieblingsnationalpark

    Hey Frank !

    Klasse Bericht !
    Ich sag' das ja nicht zum ersten Mal...Schreiben kannst du wie kaum ein Zweiter ! Konzentriere deine freie Zeit auch zukünftig in solche Produkte, vieles andere ist vertane Zeit ! Du wirst verstehen, was ich meine !


    Klaus

Seite 2 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Thai Kem Kaeng - Die neuen Mega-Projekte
    Von waanjai_2 im Forum Politik und Wirtschaft
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 06.10.09, 05:27
  2. E.T. in Huay Nam Rak ???
    Von Conny Cha im Forum Thailand News
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 13.09.05, 17:47
  3. birdwatching im Kaeng Krachan National Park
    Von mai pen rai im Forum Touristik
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 01.08.05, 21:43
  4. Huay Mae Khamin Wasserfall
    Von Chonburi's Michael im Forum Touristik
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 23.03.05, 12:23
  5. Kennt jemand diesen Loog Thung Song ????
    Von teecee im Forum Essen & Musik
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 08.01.05, 15:14