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Themenschwerpunkt THL-und SOA-Tourismus in der NZZ

Erstellt von Rene, 07.04.2005, 11:39 Uhr · 0 Antworten · 578 Aufrufe

  1. #1
    Rene
    Avatar von Rene

    Themenschwerpunkt THL-und SOA-Tourismus in der NZZ



    Die heutige Ausgabe der NZZ hat als einen Themenschwerpunkt heute den Tourismus nach Thailand und Süd-Ost-Asien. Hier einige Auszüge und die Links dazu.

    Der zerstörte Ruf der Andamanen-Inseln

    By. Ein Passagierschiff steuerte am frühen Morgen des 26. Dezember 2004 aus dem Hafen von Phuket, gerade noch rechtzeitig, um der Flutwelle zu entgehen, die kurz darauf die anderen Boote der Schifffahrtsgesellschaft im Hafen zerstörte. Der Zufall wollte es, dass dieses Schiff sich auf einer Jungfernfahrt nach Port Blair auf den Andamanen befand. Der Tsunami verschonte das Boot und seine Passagiere, nicht aber die dahinter stehende Idee, die Archipele touristisch an Thailand anzubinden. Dies war umso fataler, als die Initiative eines lokalen Tour-Unternehmens der erste Versuch war, die indischen Andamanen zu einer internationalen Tourismusdestination auszubauen. Das Kalkül war einfach: Der nördlich gelegene Andamanen-Archipel bietet in seiner Unberührtheit eine Vielfalt von Naturschönheiten und Möglichkeiten für touristische Spezialinteressen, wie beispielsweise Hochseefischen. Diese können genutzt werden, wenn der Zugang nicht mehr ausschliesslich vom entfernten indischen Festland erfolgen muss und wenn die mit Sicherheitsbedenken belasteten Nikobaren touristisch abgekoppelt werden.
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    Geduld ist angesagt

    Erfahrungen eines Schweizer Hoteliers


    Der Schweizer Hotelier Henry Widler lebt und arbeitet seit 27 Jahren in Thailand. Widler, der auch die thailändische Nationalität hat, besitzt ein Hotel auf Koh Samui und ist zudem als Marketingberater tätig. Das Interview führte Friedemann Bartu in Phuket.
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    Werbung gegen die Bilderflut

    Aktive internationale Tourismusbehörde


    Mit dem Slogan «Holiday with your heart» bemüht sich die Welttourismusorganisation (WTO) darum, Reisende in die vom Seebeben betroffenen Staaten Asiens zu locken. Die Kampagne ist ein Ergebnis des sogenannten Phuket-Aktionsplanes, welchen die WTO Anfang Februar auf der thailändischen Insel verabschiedet hat. «Uns geht es um den Erhalt der Arbeitsplätze im Tourismus, die Förderung von Kleinunternehmern und die Rückkehr der Touristen», erklärt Generalsekretär Francesco Frangialli. Seine Organisation sieht sich vor allem als Koordinator von Hilfsangeboten für den Tourismus in Thailand, Sri Lanka, Indonesien und auf den Malediven.

    Mittlerweile ist die touristische Infrastruktur dort weitgehend repariert. Auf den Malediven und in Sri Lanka sind über 80 Prozent der Hotels und Ferienklubs in Betrieb, in Thailand sind viele der grossen Hotelanlagen wieder hergestellt. In Indonesien war keines der wichtigen Tourismusziele vom Tsunami betroffen. Dennoch blieben auch dort die Touristen aus. «Richtige Informationen sind deshalb der Schlüssel für eine Erholung der Reisebranche», erklärt der WTO-Vorsitzende. Diese Behörde bündelt deshalb auf ihrer Internetsite genaue Informationen über den Wiederaufbau und die Lage an den Küstenabschnitten. Reiseveranstalter und Reisende sollen aktuell über die Situation ins Bild gesetzt werden.
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    Der lange Schatten der Flutwelle

    Vom Versuch des thailändischen Südens, sich touristisch zu emanzipieren


    «Sawadee-ka, welcome to Paradise!» So klangvoll tönt es, wenn man als Tourist in einem der unzähligen Insel- und Strandhotels im Süden Thailands ankommt. Der Fremde spürt sofort die Gastfreundlichkeit der Thais, welche in dieser schwierigen Zeit nach dem Tsunami besonders ausgeprägt wirkt. Die traumhafte Kulisse von üppiger tropischer Vegetation, weissen Stränden und smaragdgrünem Meer liesse wohl beim Gast auch rasch das Gefühl aufkommen, er sei in einem Stück Paradies auf Erden angekommen, gäbe es da nicht immer wieder dieselbe Klage zu hören: Das Geschäft gehe miserabel, man habe zwar die Flutwelle vom letzten Dezember weitgehend schadlos überstanden, nicht aber die darauf einsetzende Welle von Buchungsstornierungen und von Hals über Kopf abreisenden Gästen. Die durchschnittliche Hotelauslastung sei auf bescheidene 20 Prozent und weniger gefallen und liege 50 bis 60 Prozent unter dem zu dieser Zeit üblichen Niveau. Fazit: Die Saison 2004/05 müsse so rasch wie möglich abgeschrieben werden, es bleibe nur die Hoffnung, dass bis im nächsten Winter alles vergessen sein und niemand mehr vom Schreckensgespenst Tsunami sprechen werde.
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    Hundert Tage nach dem Tsunami

    Thailands grösste Insel Phuket hofft auf die Rückkehr der ausländischen Ferienreisenden


    Man sitzt in einer Bar am südlichen Ende der Kata-Bucht auf Phuket, unter den ausladenden Ästen eines uralten Don-Sai-Baumes. Direkt davor, mit unschuldig plätschernden Wellen, die Andamanen-See: friedlich und ruhig. Eben noch hat man beim Schnorcheln Myriaden von Fischchen in den Farben des Regenbogens bewundert und zum ersten Mal seit Jahren einen hochgiftigen, aber mit seinen rot-weiss gestreiften Stacheln wunderschönen Feuerfisch gesichtet. Am Strand spielen blonde Kinder im Sand, während ihre Eltern auf Liegestühlen in der Sonne schmoren. Nach den ab und zu vernehmbaren Wortfetzen zu schliessen, ist Kata Beach fest in skandinavischer Hand. Vom Abhang her erklingt das Kreischen einer Motorsäge. Dort oben, im luxuriösen «Kata Delight Villas», war vor Weihnachten ein neues Restaurant eröffnet worden; ein offenes Gebäude mit einem elegant geschwungenen Holzdach ganz im thailändischen Stil. Am 26. Dezember hat dann der Tsunami die ganze Pracht zerstört. Nun wird sie weiter oben am Hang neu aufgebaut. Sonst ist aber in Kata kaum mehr etwas zu sehen, was auf die Katastrophe vom Stephanstag hindeuten würde.
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    Viel Spass beim Lesen

    René

  2.  
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