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Schwimmen mit Delfinen in Thailand - empfehlenswert?

Erstellt von nakmuay, 01.10.2013, 05:55 Uhr · 31 Antworten · 12.214 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von lucky2103

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    Du bist aber auch ein Schwarzmaler...muss man Dir schon lassen.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von rolf2

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    So richtig gemütlich ist es eigentlich nur im Panikraum, 555

  4. #23
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Du bist aber auch ein Schwarzmaler...muss man Dir schon lassen.
    naja, ok

    dennoch wäre mein Gedanke, lieber mal zum Elephantencamp
    (oder zur delphin show)zB. ??????????? ?????? ????? ???????
    und eine Tour machen,
    auch wenn es einen selber nur mässig interessiert,
    denn die Camps machen seit ein paar Jahren wirklich harte Zeiten durch,

    und je mehr Tiere sie durch diese Zeiten durchbringen, desto besser.

  5. #24
    Avatar von Dieter1

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    DisainaM, meinst Du nicht auch, dass wenn diese Delphinshows keinen Umsatz mehr machen sie vielleicht darauf verzichten, neue Flussdelphine zu kaufen und diese damit ihrer natuerlichen Umgebung erhalten bleiben?

  6. #25
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    grundsätzlich muss man sagen,
    dass sämtliche Einrichtungen, die Touristenangebote mit einer Tierleistung verbinden,
    dadurch einen Beitrag zum Erhalt dieser Tiere leisten;

    soll heissen,
    wenn keiner mehr in die Elephantencamps geht,
    woher sollen die Leute dann das Geld fürs Tierfutter nehmen,
    wieviel Elephanten kann man sich dann noch leisten.
    Die armen wilden Tiere. Müssen die dann verhungern Das wäre ja schrecklich
    Was leisten denn die für einen Beitrag zum Erhalt der Tiere ? Sterben die etwa aus, weil sie kein Fahrrad fahren können oder Fußball spielen ?
    Für mich wird es ein erhabenes Gefühl bleiben ein Delfin, Elephant, Bär, Löwe ..... etc. in freier Natur zu sehen.

  7. #26
    Avatar von DisainaM

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    dann setz ich mal den Link so rein, - Tourismus ist gut für Elefanten
    Facts About Elephants

    Vor 10 Jahren reichte die Natur noch aus, 1.500 frei lebenden Elefanten einen Überlebensraum zu bieten,
    Asian Elephants at the Zoological Gardens of the World
    während nochmals ca. 2.500 Elefanten nur durch Camps überleben können.

    Bereits 2006 befanden sich nur noch 1.500 Elefanten in "Gefangenschaft",
    Elephant Reintroduction Foundation: Thailand Elephant Statistics for 2006
    (eine Begrifflichkeit, die verkennt, dass der Druck der Bevölkerung auf die Naturschutzgebiete immens zugenommen hat.)

    ((( die nächsten Links nur für hartgesottende)))

    Poachers Put Wild Elephants at Risk in Thailand | Chiang Rai Times English Language Newspaper

    The Elephant Thai Cuisine | Detailed Statistics of Facebook Pages | Socialbakers

  8. #27
    Avatar von Dieter1

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    DisainaM, bei Elefanten liegt die Sache etwas anders als bei Delphinen.

  9. #28
    Avatar von monkfish

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    grundsätzlich muss man sagen,
    dass sämtliche Einrichtungen, die Touristenangebote mit einer Tierleistung verbinden,
    dadurch einen Beitrag zum Erhalt dieser Tiere leisten;
    Das Wort "grundsätzlich" möchtest du nicht noch einmal überdenken?
    Ich würde es durch "in seltenen Fällen" ersetzen wollen.

    Tiere, die in freier Wildbahn ausgestorben sind und erfolgreich in Gefangenschaft vermehrt werden, werden in ihrer Art natürlich erhalten, dieser Beitrag ist grundsätzlich positiv zu sehen. Ganz egal, ob damit dann auch Profite generiert werden. Dieser Umstand ist auf jeden Fall zu tolerieren.

    Der Regelfall ist anders. Gewisse Affenarten, Elefanten, Papageien, Meeresbewohner etc. sind in ihrem natürlichen Habitat sehr wohl erfolgreich zu schützen, wenn man denn möchte. Ihre private Haltung ist dabei eher kontraproduktiv. Delphine gewöhnen sich an die Menschen, wenn der Kontakt zu häufig künstlich hergestellt wird. Selbst dann, wenn diese Kontakte im "offenen Meer" stattfinden. Im Golf von Thailand sind diese Tiere inzwischen recht selten geworden- schlicht weil aufgegessen. Sie gelten bei vielen Thais, besonders in den Fischerdörfern, als besondere Delikatesse.

    Und dem einzelnen Elefanten, der die meiste Zeit an engen Ketten gehalten wird, ist nur zu wünschen, ein möglichst kurzes Leben zu haben. Er wird nicht erhalten, sondern ausgebeutet.
    Ja, ich bin auch schon in Thailand auf einem Elefanten geritten, bin alles andere als ein grüner Apostel. Aber der Stachel nagt trotzdem in mir, dass das nicht der Umgang mit Tieren sein kann, den wir anstreben sollten.

    PS: Statistiken und Links....es gibt oft hundert andere, die genau das Gegenteil von einer bestimmten Darstellung behaupten.
    Ich halte mich lieber an meinen gesunden Menschenverstand, liege ich falsch, erschiess mich.

  10. #29
    Avatar von DisainaM

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    Freie Natur;
    ein Begriff, den man in heutigen Zeiten relativieren muss, denn wo ist die Natur noch frei ?

    In jedem Land der Erde haben wir 2 Gesellschaftszustände,
    entweder es geht den Armen in einer Gesellschaft immer noch so gut, dass sie überleben können und sich daher eher an geltende Gesetze halten können,
    oder die Armen einer Gesellschaft sind einem so harten Überlebenskampf ausgesetzt, dass sie schliesslich das Bejagen der Naturschutzreservate beginnen müssen, und eben diese ehemals freie Natur verwerten müssen.

    Mit der wirtschaftlichen Veränderung von China, und einer unreformierten Anwendung der traditionellen chinesischen Medizin, wurde weltweit ein Nachfragemarkt nach Tieren geschaffen, der von Afrika bis Asien überall bedient wird.
    In Thailand haben immerhin die Jäger der Naturschutzgebiete die Angewohnheit, bei erlegten Tierfamilien, die Kinder in den Tempeln abzugeben, sodass viele Tempel zum Aufzuchtsort von diversen Tigerbabies und anderen Zöglingen geworden sind.
    In Afrika wird da weniger Respekt dem Nachwuchs gezollt.
    In den USA war man dazu übergegangen, die riesigen Naturschutzgebiete wirksam einzuzäunen, selbst die Verbindungsstrassen, die Besucher durch die "Parks" nehmen können, sind oftmals eingezäunt, und machen es den Besuchern unmöglich, die offiziellen Verbindungsstrassen zu verlassen. Ein grosses Überwachungssystem kontrolliert die Besucherströme, und unzählige Parkranger verhängen sofort deftige Bussgelder für Fehlverhalten.
    Doch die weniger finanziell ausgestatteten Länder sind von solchen Schutzmassnahmen weit entfernt, und müssen sich mit der illegalen Bejagung der freien Natur abfinden,
    was will man Leuten, die nicht anders überleben können, schon sagen,
    sie haben für ein "Premiumweltdenken", dass sie nur zu Statisten einer Natur-Zookulisse sind, wenig übrig;

    wo sich der wohlhabende Teil der Weltbevölkerung, (wenn er sich es leisten kann),
    durch Lustbesuche in der Natur, am Leben von freien Tieren in der natürlichen Umwelt, erfreuen kann.

    Da fahren Kolonnen von Luxusautos an den staatlichen Feiertagen durch die verarmten Dörfer, am Rande der Naturschutzparks durch,
    und denken, dass diese Erfahrungen für die Ortsansässigen einfach so hingenommen wird, - nein, wird sie nicht.
    Wenn der Staat und das Land uns vergisst, dann müssen wir hier auch nicht an einer Ordnung orientieren,
    wo es den freien Tieren besser gehen soll, als uns.
    Da ergiesst sich dann Tonnen von Wohlstandsmüll an den Lebensmittelgeschäften, vor den Naturschutzgebieten, in Ortschaften,
    wo die Bevölkerung ein Leben durch Verzicht führt,
    und die Blicke der Käufer setzen unbewusst ein Gift frei, dass ein Festhalten am bisherigen Lebensstil als unsinnig erscheinen lässt,
    und die Langsamkeit des Lebens an diesen Orten verschwindet.
    Und schon beginnt das Spiel, und die wenigen Naturschutzbeamten sind hoffnungslos überlastet,
    oder werden sehr einsilbig, wenn selbst der höhere lokale Beamtenapperat, Baugenehmigungen in königlichen Naturschutzzonen, wie zB. auf Phuket, erlaubt und falsche Grundbuchübertragungen zulässt.

    An allen Enden dieser Naturschutzgebiete lebt eine Bevölkerung, die in der Ausbeutung der Natur die einzige Recource sieht,
    um sich auch was vom Kuchen abzuschneiden,
    denn was zahlen die reichen Besuchern schon ihnen selbst, dass sie weiterhin auf die Ausbeutung verzichten ??? - es reicht ganz einfach nicht.

    Aus diesem Grund,
    ein Überleben von Tieren, in dieser veränderten Welt, wird es nicht mehr in der freien Natur, in den Naturschutzgebieten geben,
    jährliche Thailandurlauber werden bei Besuchen in diesen Gebieten von Jahr zu Jahr feststellen,
    dass die Stimmen aus den Wäldern immer stiller geworden sind, bis sie eines Tages komplett erloschen sind.

    http://isaan-thai.ch/viewtopic.php?f...1e98b477ceb4ba

  11. #30
    Avatar von Massi

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    Hätte man denn Jungen nicht irgendwie zurück ins Flugzeug ziehen können ?

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