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Rucksackreisen auch mit Thailänderinnen möglich ?

Erstellt von socky7, 09.06.2012, 09:57 Uhr · 59 Antworten · 6.201 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Micha

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    Nach dem was ich gesehen habe, werden Fahrräder in Thailand eher zu rein sportlichen Zwecken genutzt. Auch im Isaan hat es ganze Gruppen die sich zusammenschließen, um dann wie in einem Konvoi weite Touren zu fahren - mit mindestens einem PKW oder Transporter als Begleitfahrzeug.
    An einer Bergwanderung mit einer rein thailändischen Gruppe habe ich selbst schon teilgenommen.

    Was es in Thailand dagegen viel weniger hat, ist das Radfahren und zu Fuß gehen zum Zweck der Fortbewegung. Das ist dann tatsächlich nur den aller ärmsten der Armen vorbehalten.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Kumanthong

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    Zitat Zitat von gerhardveer Beitrag anzeigen
    Vielleicht läuft kaum ein Thai einen Schritt, wenn er vermeidbar ist - aber was zumindest in Isaanfeldern von dort arbeitenden Menschen zusammengelaufen wird, da würden manche der Schreiber hier zusammenklappen...
    das glaube ich dir gerne .
    mein post bezog sich auf bkk . wobei man sagen muss das es auch nicht grade schoen ist der city spazieren zu gehen .

  4. #33
    Avatar von Carradine

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    Mal zurück zum Rucksackreisen.
    Ich möchte hier keine allgemein gültige Definition vom Rucksackreisen abgeben, vielmehr ist es mein Verständnis von dieser Art zu reisen.
    Für mich ist es eine Art zu reisen, bei der nur das nötigste Gepäck mitgenommen wird. Ausserdem sind während einer Reise mehrere Orte das Zeil, bei denen die Aufenthaltsdauer sowie die Unterkunft meistens nicht im vorraus feststehen. Ein anderes oft vorkommendes Merkmal ist das Reisen auf vergleichsweise schmalem Budget, mit dem Grund eine möglichst lange Gesamtreisedauer zu erreichen. Ob man diese Reisen nun mit Rucksack macht oder nicht, finde ich ehr zweitrangig. Nur wurde eben der Begriff Rucksacktourismus von Reisenden geprägt, die in der beschriebenen Art und Weise reisen.
    Ich habe in den vergangenen Jahren halb Südostasien mit dem Rucksack bereist. In den allermeisten Fällen hätte es auch ein Rollkoffer getan. In einigen jedoch, war ich froh den Rucksack gewählt zu haben. Ich erinnere mich noch gerne an den Aufstieg von der Pier zu den Unterkünften in Pak Beng (Laos). Die "Dreizig-kilo-rollkoffer-fraktion" hatte erheblich mehr Mühe, diesen zu bewältigen.
    Wie auch schon beschrieben, denke ich, das Rucksacktourismus in meinem Verständnis weniger was für Thais ist, weil die Anzahl der verfügbaren zusammenhängenden Urlaubstage dieses nicht hergeben.

  5. #34
    Avatar von dsching dschog

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    Thais machen recht gerne Wochenendausflüge mit Freunden.
    Es wird an irgend einen Wasserfall, Stausee, Strand oder sonstig eher uninteressantes Ziel gefahren, dort erst einmal ein Gruppenfoto vor dem dort sicherlich vorhandenen Schild gemacht, damit jeder weiß wo man war und dann kommt das wichtigste, es wird groß gegessen und gesoffen.
    Es geht eher um das Gemeinschaftserlebnis.

    Man kann mit Thailänderinen durcheis umherreisen, großen Rucksack kann man ihnen aber nicht rumbinden und mehr als 100 Meter zu Fuß isnd auch kaum drinnen.
    Zum Glück kommen die meist auch mit kleinen Rucksack eine Woche aus.
    Allerdings werden die angesteuerten Ziele von ihnen dann oft anders war genommen.
    Ein schöner Aussichtspunkt in der Natur ist dann "no good" weil ruhig und keine Leute, könnte ja ein Geist hier wohnen. In irgendeinem Touristenkitsch Bergdorf mit jeder Menge Trubel und Ramschmarkt fühlen sie sich dann aber auf einmal Pudelwohl.
    Es kommt dann noch dazu, dass nach dem Motto "Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht" allem neuen sehr reserviert und zurückhaltend gegenüber getreten wird. Vor allem wenn noch nie zuvor so eine Reise unternommen wurde und quasi alles neu ist.

    Man kann so eine Reise sicherlich mit Thaipartner machen und in vielen Situationen ist es auch recht hilfreich. Sie lösen oft Dinge auf ihre Art auf die man selbst irgendwie gar nicht gekommen wäre.

    Allerdings ist die Erlebniswelt des Partners nicht die selbe und es kann manchmal auch frustrierend sein. Man wird sich wohl auch vermehrt ein paar Kitsch Ziele raus suchen müssen.

    Das große Ding ist so eine Tour für Thais aber wohl nicht, sie fühlen sich in ihrer vertrauten Umgebung mit ihren Freunden und Familie einfach wohler.

  6. #35
    Avatar von maphrao

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    Zitat Zitat von dsching dschog Beitrag anzeigen
    Man kann mit Thailänderinen durcheis umherreisen, großen Rucksack kann man ihnen aber nicht rumbinden und mehr als 100 Meter zu Fuß isnd auch kaum drinnen.
    ...
    Das große Ding ist so eine Tour für Thais aber wohl nicht, sie fühlen sich in ihrer vertrauten Umgebung mit ihren Freunden und Familie einfach wohler.
    Das mag ja alles auf deine Partnerin zutreffen, ansonsten ist es eine Verallgemeinerung, die vielleicht auf viele, aber nicht im Ansatz auf alle zutrifft.

  7. #36
    Avatar von gerhardveer

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    Da muss ich widersprechen - dsching dschog mag aus dramaturgischen Gründen etwas übertrieben haben und es gibt nie etwas, was für alle allgemeingültig ist, aber im Großen und Ganzen hat er recht!
    Besonders der Aspekt "verschiedene Erlebniswelten" trifft die Sache voll - Thais können stundenlang in Shoppingzentren oder auf Märkten rumlaufen, auch größere Tempelanlagen sind kein Problem, aber das wars dann. Die Natur ist für geselliges Zusammensein und nicht zum Wandern da, faddisch! Was ebenfalls völlig anders ist - die meisten Thais können nur extrem kurze Zeit Interesse für etwas aufbringen. Durch ein Museum sind sie ruckzug durch - Infotafeln lesen ist zu mühsam, Fotoshows werden spätestens nach der zehnten Aufnahme höchstens noch mit Seitenblicken bedacht - aber über eine Aufnahme von sich selbst oder Freunden kann minutenlang diskutiert und gelacht werden...
    Es ist wie bei allem in LOS: ohne Sanuk kein Einsatz, alles was mühsam ist und nicht gesellig begangen werden kann, ist lamkaan, langweilig. Das mangelnde Interesse muss man vor dem Hintergrund der bei den meisten Thais geringen Bildung sehen und die Vermeidung körperlicher Anstrengung in der Freizeit ist vor dem Hintergrund oft körperlicher Arbeit im Alltag auch irgendwie nachzuvollziehen, besonders wenn kein Sanuk dabei ist. Und so ist eben eine längere Wanderung zu einem Aussichtspunkt lamkaan, währen der gleiche Marsch zu einem Grillplatz mit viel Gelächter und kiloweise Fressalien und Getränken problemlos durchgezogen wird!
    Man kann das aber als Farang auch ausnutzen - ob Frauchen nun im Shoppingcenter ist, bei Verwandten sitzt oder längere Tambunsitzungen in Tempeln veranstaltet, mein Spruch ist dann immer "Ruf mich an, wenn du fertig bist" - und dann ab durch die Mitte mit der Gewissheit, ab jetzt zwei-drei Stunden für eine schöne Fototour zu haben, wo keiner hinter mir "lamkaan" sagt...

  8. #37
    Avatar von maphrao

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    Natürlich ist das im Grossen und Ganzen zutreffend, vor allem dann, wenn man die eigene Sippe aus dem tiefsten Isaan als Beispiel nimmt.
    Ich habe aber auch ganz andere Dinger erlebt, es gibt durchaus mehr als nur ein paar Thais, die an Wanderungen in der Natur interessiert sind, nichts anderes wollte ich ausdrücken.
    Bei deinen weiteren Ausführungen des Warum ist nicht zu vergessen, dass die Hitze eine entscheidende Rolle spielt. Ich laufe in Bangkok auch nicht mehr, als unbedingt notwendig, da es einfach zu heiss ist.
    In den Bergen von Chiang Mai sieht es schon ganz anders aus, da habe ich auch etliche Thais gesehen, die gut zu Fuss waren.

  9. #38
    Avatar von x-pat

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    Hier in Chiang Mai sind Wandern, Radfahren, Rucksacktouren und Camping recht beliebt. Wenn man nach Doi Suthep hochfährt sieht man fast immer Radfahrer, oft Thais mit teuren Rädern und Profimontur. Zugegeben es ist eine Minderheit, aber vermutlich eine unterrepräsentierte Minderheit.

    Cheers, X-pat

  10. #39
    Avatar von gerhardveer

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    Zitat Zitat von maphrao Beitrag anzeigen
    ...wenn man die eigene Sippe aus dem tiefsten Isaan als Beispiel nimmt.
    Höre ich da wieder leicht diskriminierende Töne über den Landstrich, in dem ca. 30% der Thais leben?? "Tiefster Isaan" hört sich für mich immer nach "noch auf den Bäumen lebend" und "Sippe" nach "Horde, Rudel" an .... Solche Töne kommen nach meiner Erfahrung vorwiegend von Leuten, die in BKK leben. Dass sie es in ihrem dortigen Umfeld überwiegend mit anderen Thais zu tun haben, ist klar, aber für mich nicht repräsentativ. Während man sich bei den neolithischen Isaanhorden ein schönes Haus in jedem Kraal (= Dorf ) bauen kann, lebt man in BKK natürlich nicht bei den auch dort weit überwiegenden Schmuddelkindern in engen Sois mit stinkigen Kanalöffnungen, fehlenden Parkplätzen und Zimmern von höchstens 10qm. Ich kenne manche dieser Viertel aus eigender Anschauung - während man in BKK fast überall Farangs sieht, dort falle ich immer auf wie ein bunter Hund....

  11. #40
    Avatar von gerhardveer

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    Zitat Zitat von maphrao Beitrag anzeigen
    ...wenn man die eigene Sippe aus dem tiefsten Isaan als Beispiel nimmt.
    Höre ich da wieder leicht diskriminierende Töne über den Landstrich, in dem ca. 30% der Thais leben?? "Tiefster Isaan" hört sich für mich immer nach "noch auf den Bäumen lebend" und "Sippe" nach "Horde, Rudel" an .... Solche Töne kommen nach meiner Erfahrung vorwiegend von Leuten, die in BKK leben. Dass sie es in ihrem dortigen Umfeld überwiegend mit anderen Thais zu tun haben, ist klar, aber für mich nicht repräsentativ. Während man sich bei den neolithischen Isaanhorden ein schönes Haus in jedem Kraal (= Dorf ) bauen kann, lebt man in BKK natürlich nicht bei den auch dort weit überwiegenden Schmuddelkindern in engen Sois mit stinkigen Kanalöffnungen, fehlenden Parkplätzen und Zimmern von höchstens 10qm. Ich kenne manche dieser Viertel aus eigender Anschauung - während man in BKK fast überall Farangs sieht, dort falle ich immer auf wie ein bunter Hund....

    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    ..oft Thais mit teuren Rädern und Profimontur.
    quod erat demonstrandum!

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