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Phuket - Perle der Andamansee

Erstellt von abstinent, 15.04.2004, 18:16 Uhr · 72 Antworten · 8.160 Aufrufe

  1. #11
    Johann43
    Avatar von Johann43

    Re: Phuket - Perle der Andamansee



    Gruss Johann

  2.  
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  3. #12
    Jakraphong
    Avatar von Jakraphong

    Re: Phuket - Perle der Andamansee

    absti!
    Schöner Bericht

    und danke für den Gruß an Paul!

  4. #13
    Avatar von Nokhu

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    Re: Phuket - Perle der Andamansee

    Hmmm.... SeaSunSand, da kommen Erinnerungen hoch.

    Kenne allerdings nur das alte neben dem Holiday-Inn. War dort 2x und immer gut zufrieden. Weihnachten gab es immer ein Geschenk von der Inhaberin. Das neue Haus war bei meinem letzten Urlaub dort noch im Rohbau, sah aber schon nett aus.

    Trotzdem haben wir uns dann (der Preise wegen) neu orientiert.

  5. #14
    Avatar von abstinent

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    Re: Phuket - Perle der Andamansee

    Teil 7 - REISEBERICHT PHUKET

    Am folgenden Morgen sorgt ein Wakeup-Call (Weckanruf) der freundlichen Rezeptionistin dafür, das wir uns am Frühstücksbuffet stärken, bevor dieses abgeräumt ist.
    Toast, Omelette nach Wahl, Pfefferfleisch mit Reis, Obst....das normale Thaiprogramm halt. An Getränken gab es Milch, Kaffee und 2 Fruchtsäfte zur Auswahl.
    Das Wetter sieht o.k. aus, es ist teilweise bewölkt und nicht superheiß, so um die 28 Grad. Prima für einen Mopedtrip. Gemeinsam mit Ralf auf seinem Feuerstuhl verlassen wir Patong um die Mittagszeit in Richtung Norden, immer am Beach entlang führt uns unser Weg über die Ringstraße hier.

    Kalim heißt der Nachbarstrand von Patong, zeigt uns aber bei Ebbe und dem vorherrschenden Wetter nichts Interessantes. Hinter Kalim geht es an der Elefantenreitstation (Elephant-Trekking) über eine Hügelkuppe durch etliche Kurven zum Kamala-Beach. Von der Straße Nummer 4233 biegen wir kurz vor dem Gipfel nach rechts ab, und fahren eine noch steilere Straße auf den Hügel hinauf. Hier oben gibt es einige Sachen zu sehen, unter anderem eine aktive Kautschukplantage, und Crazyralf interessiert sich sehr für den Baumsaft, aus dem unter anderem Kondome gemacht werden. In zirka 1,50m Höhe über dem Boden sind sie Bäume eingeritzt und eine Blechzunge wurde in das Holz getrieben. Darunter hängt an einem Draht eine halbe Kokosnuß und fängt das langsam und nur bei heißem Wetter heraustropfende Naturkautschuk auf. Interessant zu sehen, denn solche Plantagen gibt es in heimischen Breiten nicht. Die kleine steile Seitenstraße geht wieder bergab in Richtung Kamala Beach, und trifft kurz vor der Ortschaft wieder auf die Ringstraße.
    In Kamala-Town stärken wir uns etwas und kaufen in einer Apotheke Anti-Moskitozeug, denn auf der Bergkuppe vorher haben uns die Biester in Massen attackiert. Theptida hat dort an ihren Beinen fast ein Dutzend Stiche verzeichnet. Auch unseren Freund hatte es erwischt, ich hatte diesmal Glück.

    Ein weiterer Hügel später, und wir sind an unserem Parkplatz angelangt, wo der Fußweg herunter zum Laem Singh Beach geht. Der Laem Singh war unser erklärter Lieblingsbeach bei allen unserer früheren Reisen hierher gewesen. Sehr malerisch, absolut nicht überlaufen und naturbelassen. Einige große Granitfelsen gibt es hier, und der Fußweg zum Beach ist nichts für gebrechliche Leute. Er ist unbefestigt und recht steil, aber die Mühe lohnt sich. Am Laem Singh, so sehen wir vom Parkpatz oben, kommen momentan recht große Wellen herein, und machen Badefreuden schwierig. Obendrein setzt leichter Nieselregen ein, und das veranlaßt uns aufzubrechen. Der Parkplatz ist übrigens bewacht (keine schlechte Idee!), man findet den Bewacher in der Coca-Cola Hütte direkt am Anfang des Trampelpfades zum Beach. Parken kostet hier 20 Baht für Motorräder und 40 Baht für Pkws.

    Der größere Surin Beach schließt am Fuße des Hügels in nördlicher Richtung an, aber der Nieselregen jagt uns in das Inselinnere. Über die Straße 4030 sausen wir aus der küstennahen Regenfront heraus, und erfreuen uns schon wenige Kilometer weiter an der aufgerissenen Wolkendecke und den warmen Sonnenstrahlen.
    Wir nähern uns der Ortschaft Thalang und fahren vorbei an zahlreichen kleinen Dörfern und Ansiedlungen. Touristen begegnet man hier kaum. Wir kommen an die mehrspurige Schnellstraße, welche den Airport und die Brücken im Norden mit Phuket-Town verbindet. Dieser folgen wir einige Kilometer in südlicher Richtung, und wir kommen an das Monument für die im Prolog beschriebenen Heldinnen. Auf dem Foto kann man auch prima den nun verbreiteten, blauen Himmel erkennen .



    Erst bei näherer Betrachtung fallen dem Betrachter die kleineren Statuen auf. Inmitten des in dichtestem Verkehr auf einer Kreisverkehrsinsel gelegenen Denkmals, befindet sich die Opferstätte für die besagten heroischen Ladies. Gehuldigt wird denen reichlich, wie das anhaftende Blattgold unschwer beweist.




  6. #15
    Avatar von abstinent

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    Re: Phuket - Perle der Andamansee

    Teil 8 - REISEBERICHT PHUKET OKTOBER 2003


    Die Rückfahrt nach Patong verläuft ereignislos, aber es ist wirklich kein Vergnügen mit den kleinen Mopeds zwischen den riesigen Reisebussen und den TukTuks wieder zurück über die Gerbirgsserpentinen zu cruisen.
    Nach kurzer Shower und Rast stürzten wir uns ein weiteres Mal in das Nightlife & Neonlicht-Gewühl. Diesmal essen wir Pizza beim Holzkohleofen-Italiener an der Bangla.
    Schmeckt sehr ordentlich, die Pizza hier, und die geforderten 180 Baht für eine große Pizza mit 3 Toppings nach Wahl sind auch o.k.



    Einen kleinen, gemischten Salat oder eine Portion Knoblauchbaguette gibt es noch als Gratiszugabe.
    Nach dem leckeren Mahl schauen wir noch einmal in die Seitensois der Bangla, und sehen wie etliche der Mädchen der Tempelfigur am Ende des Sois ihre Huldigung darbieten. Blumenkränze und rote Fanta scheinen bei dem hier innewohnenden guten Geist sehr hoch im Kurs zu stehen.





    „Business as usual“ (Geschäft wie jeden Tag) ist ansonsten weit und breit zu sehen. Die Polizisten an der Kreuzung Bangla / Rat-Uthit Straße halten nach wie vor jeden unbehelmten Zweiradfahrer an und freuen sich auf die Sonderzuwendung aus dem Budget des Opfers. Es sind aber fast nur Farangs, die hier den „Freunden und Helfern“ auf den Leim gehen. Nur an dieser Kreuzung und vor der Polizeiwache wird die Helmpflicht permanent und konkret überwacht.
    Für alle anderen Strecken hat man ja ein Erdbeerkörbchen vorne am Moped für den Helm , wenn man ihn nicht tragen mag.

    Business as usual:


    Snacks as usual:






    Der geplante Discotanzabend wird verschoben, und für den Folgetag ist wieder eine Mopedreise ins Auge gefaßt. Wir brennen spät in der Nacht noch in einem Internetcafe unsere Fotos vom Chip der Digicam auf eine CD, und erfahren bei dieser Gelegenheit, dass der Betreiber des Internetcafes auch Zimmer zu vermieten hat.
    Diese sind geräumig und schön eingerichtet und haben obendrein noch einen PC mit 24 Stunden Onlineanschluß, VCD Player und weitere Annehmlichkeiten. Der Preis liegt mit 900 Baht je Tag sogar noch unter dem unseres Hotels.


  7. #16
    Avatar von Thaiman

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    Re: Phuket - Perle der Andamansee

    Für einen noch nie in Phuket gewesenen wie für mich bis jetzt mehr als informativ.
    Mach einfach weiter so, auch die Bilder sehr beeindruckend und lockern das ganze auf.

  8. #17
    Avatar von Pustebacke

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    3.277

    Re: Phuket - Perle der Andamansee

    Super Bericht Absti,

    mach weiter so!

  9. #18
    Avatar von abstinent

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    1.003

    Re: Phuket - Perle der Andamansee

    Teil 9 - REISEBERICHT PHUKET



    Checkout im Sea-Sun-Sandresort direkt nach dem Frühstück, kleine gepäcküberladene Mopedreise, Checkin im Internetcafe-Beherbergungsbetrieb – das alles haben wir in einer guten Stunde abgewickelt.
    Schon Mittags sind wir mit unseren Mopeds „on the road“.


    Ralf gewann einen Tauchlehrgang in einer Susibarforum-Internetverlosung, hatte aber schon lange das entsprechende Zertifikat. Der auslobende Tauchschuleninhaber sitzt in Rawai, und wir wollen die Beaches bis dorthin abklappern. Diesmal fahren wir in südlicher Richtung aus Patong weg, Die gut ausgebaute Straße führt über einen kleinen Berg zunächst nach Karon.





    Karon überraschte uns mit Riesenbaustellen. Viele Großprojekte stehen hier kurz vor der Fertigstellung. Der prächtige Beach sieht einladend aus, aber wir haben noch einiges an Strecke vor uns, also gehts weiter in Richtung Süden. Nachdem der Ort Karon hinter uns liegt bewegen wir uns in sehr vertrautem Terrain. Kata Beach heißt der Nachbarort. Hier gibt es neben der Riesenanlage des Club Med auch weitere große Hotels mit Tausenden von Zimmern, aber es wirkt bei Weitem nicht so geklotzt oder gigantisch wie in Patong. Alles etwas idyllischer.
    Gleich 2 tolle Strände hat man hier zur Auswahl. Der größere heißt Kata Yai und ist ganz einfach ein paradiesischer Tropenstrand mit feinem Sand. Bekannt unter anderem aber auch für gefährliche Strömungen in Ufernähe und nur für gute Schwimmer zu empfehlen.
    Kata Noi ist ein kleinerer Beach mit ganz guten Schnorchelgelegenheiten. Hier gibt es ein kleines Korallenriff und zahlreiche Kleinfische in allen Farben des Regenbogens.
    Der Ort ist gespickt mit Touristenshops, Schneidern und Restaurants – alles in wenigen Fußminuten für Urlaubsgäste erreichbar. Sogar eine kleine Barszene hat sich hier etabliert.
    Am Firmament sehen die dunklen Wolken etwas bedrohlich aus, wenn es nun anfängt zu schütten, dann werden wir in Minuten naß bis auf die Unterwäsche.
    Auch hier verweilen wir nicht lange, sondern brausen auf unseren Mopeds über die schön ausgebaute Küstenstraße in Richtung Viewpoint Hill. Von hier oben hat man einen tollen Ausblick über die Kata Bay und angrenzende Strände. Ein paar Souvenirbuden runden das Bild ab, und eine Besondere Attraktion finden wir hier auch vor.
    Khun Anucha hat hier 3 Raubvögel zu Fotografierzwecken auf Stangen sitzen. Einen Seefalken und ein Adlerpärchen.

    Tierschutzfreunde werden nun auf die "Palme" gehen, aber mir erscheint das hier (im Vergleich zu anderen "Tierdarbietungen") eher harmlos.
    Die Vögel haben schon ordentliche Ausmaße - und ich sehe, daß man die Krallen der Tierchen mit aufgestülpten Gummischlauchstücken „entschärft“ hat.





    Sie sind nicht wirklich zahm, aber satt erzählt uns der redselige Anucha – und die Tierchen beäugen uns aufmerksam. Erst nach einer Weile kümmern sie sich wieder um andere Personen und Dinge in ihrem Gesichtsfeld. Nun kann man sie auch behutsam streicheln.





    Khun Anucha hat auch eine Sofortbild-Kamera parat, und macht mit dieser auf Wunsch für 200 Baht ein Foto des Touristen mit einem oder mehreren der geflügelten Showstars auf der Schulter sitzend.
    Araber zahlen dafür gerne die Taxifahrt hierher, denn bei denen stehen Greifvögel ganz hoch im Kurs, und sind an und für sich Spielzeug der Könige, Emire und Sultans.
    Wer eine Kamera mitbringt, der wird für 50 Baht entsprechend dekoriert, und kann dann etwas drauflosknipsen.
    Einen Gag bringt Khun Anucha dann noch, indem er eine kleine, schwarze Katze zu den Adlern auf die Stange setzt.



    Die Tiere scheinen sich aber zu kennen, jedenfalls klassifiziert das Adlermännchen die Miezekatze nicht als Mahlzeit, sondern als Spielkamerad.



    Rawai Beach erreichen wir nach einer weiteren Serpentinenfahrt bergab. Hier sieht der Ebbestrand nicht so malerisch aus, etliche Fischerboote liegen auf dem Trockenen, und einige Frauen und Kinder graben am Strand nach Muscheln.
    Fischerei hat hier noch einen großen Stellenwert, wie uns die überall an den Uferbäumen zum Trocknen aufgehangenen Schleppnetze verraten.







  10. #19
    Avatar von abstinent

    Registriert seit
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    1.003

    Re: Phuket - Perle der Andamansee

    Teil 10 - REISEBERICHT PHUKET

    Es ist später Nachmittag, und die Aktivitäten der Fischer ruhen um diese Zeit. Mitten in der Nacht fahren sie dann mit ihren Booten aufs Meer hinaus und versuchen der Andamanensee etwas Beute zu entreissen.
    Ein Anruf beim Leiter der Tauchschule bringt umgehend die benötigte Anfahrtsbeschreibung, und schon sehr kurze Zeit später sitzen wir mit Klaus D. Orlik, dem Chef der Poseidon Dive & Travel Company bei einer Tasse Kaffee am lauschigen Beach im Resort.



    Wir klönen ein wenig über den Tauchsport und die Entwicklung des Tourismus auf Phuket. Klaus ist hier seit nicht weniger als 31 Jahren Resident!

    KLICK HIER ----> POSEIDONDIVING

    Die aufkommende Abenddämmerung dringt zur Eile, denn wir wollen noch im Tageslicht wieder auf uns bekannten Straßen unterwegs sein.

    Ralf, der vorgab nur wenig Fahrpraxis zu haben, klebt wie eine Klette an unserem Moped, bleibt dicht im Windschatten, und meistert auch die Rückfahrt im Halbdunkel quer über die Insel mit Bravour. In Karon machen wir eine kleine Rast, und beobachten für eine kleine Weile das Treiben auf den abendlichen Straßen und an den Bars dieser Urlauberhochburg. Alles ist exakt wie in Patong, nur in viel kleinerem Maßstab.



    Wir erreichen Patong im Formationsflug, und nehmen erstmal eine ausgiebige Dusche. Unser Freund hat sich mit einem weiteren Internetfreund aus dem Susiforum (dem gefürchteten Denny) für den späteren Abend verabredet, und wir wollen uns später telefonisch besprechen und gegebenenfalls hinzustoßen.
    Irgendwie knurren unsere Mägen dann auch, und wir geben dem guten Pizzabäcker von gestern Abend noch eine weitere Chance. Diesmal ist es aber Parmaschinken als Topping und statt Wasser und Dietcoke gibt es Chianti.
    Gestärkt und beseelt telefonieren wir uns mit den beiden alleinreisenden Herzensbrechern zusammen, und treffen diese an einer Bar in der Bangla Road.

    Wir trinken ein wenig mit den Jungs an der Bar und haben eine Menge Spaß zusammen.









  11. #20
    waldi
    Avatar von waldi

    Re: Phuket - Perle der Andamansee

    tja @absti - golfer

    was soll ich sagen... das kannste einfach... coole reiseberichte schreiben... perfect :bravo:

    waldi

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