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Phetchabun – Pampas oder was ??? Leben ohne Eingrenzung???

Erstellt von Pitmacli, 05.12.2011, 13:13 Uhr · 98 Antworten · 11.653 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Pitmacli

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    Phetchabun – Pampas oder was ??? Leben ohne Eingrenzung???

    Nicht für sehr viele Thais, welche in Khao Kho und dem rundumliegenden Berggebiet vom Dezember bis Februar sehr gerne Urlaub machen. Besitzen auch viele Ferienwohnungen, Bungalows – einige hübsche Villen. Zu Problemen kommt es ab und zu dort oben, weil sehr wenig Land mit Chanots ausgestattet ist, vieles heute also unter Naturschutz steht... Bei den Thais hat Khao Kho in etwa die Bedeutung wie Chiang Mai für ausländische Besucher.

    Seltsamer- oder auch glücklicherweise führt die fantastische Gegend ca. 9 Monate ein Dornrösschen-Dasein, was der Luftqualität absolut nicht abträglich sein dürfte. Klimamässig oben wie im tieferen Norden – hier in Phetchabun ausserhalb der Stadt ein paar Grad im Schnitt wärmer, dafür wiederum ein paar Grad kühler wie im Landesdurchschnitt. Nicht übertreiben – aber durch die Anlage hier fliesst von den Bergen praktisch täglich ein angenehmer Windhauch (meine jetzt nicht zur Zeit der Monsumstürmen oder wenns mal im Sommer kräftig kracht...

    Die Strecke von der Stadt Phetchabun Richtung Lom Sak ist eine Art Drehangelpunkt – also – man hat die Möglichkeit, in verschiedene Richtungen und eigentlich immer über Art Berg- und Talfahrt (passartig) zu fahren. Phitsanulok – Chiang Mai, Khon Kaen (Isaan), Loei, Saraburi – Lopburi – Ayutthaya – Bangkok oder den Süden... (natürlich Osten und Westen ebenfalls...). Aber vor allem, es ist eine der fruchtbarsten Gebiete Thailands mit genügend Wasservorkommen. Grossteils auch von Land- und Forstwirtschaft geprägt, werden eine Vielzahl von Gemüsen, Kräutern, Obst, Blumen, Tabak, Mais, Tamarinen, Kohlköpfe usw. angepflanzt und 2-3 mal pro Jahr kann je nach Art geerntet werden. Auch Reis spielt eine bedeutende Rolle.

    Schon die Fahrt von Saraburi (z.B. von Bangkok her kommend) stetig ansteigend, zeigt ein sehr schönes, sich wechselndes Landschaftsbild mit vielen Hügeln und zunehmenden Kleingebirgen. DieStadt selber mit ca. 40 000 Einwohnern (so genau weiss man in Thailand die Bevölkerungsdichte nicht zu bestimmen...), bietet Provinzcharakter. Selbstverständlich mit obligatorischen Einkaufscentern wie alle Städte, etwas Rotlichtmilieu sogar ebenfalls – ansonsten viel Klein-Kleingewerbe wie ebenfalls alle Städte im Land und das Bummeln etwas Attraktiver gestalten.Gibt ein paar Resorts und Hotels, ein paar gute (Fr)Esslokale – viele Watts in und rund um die Stadt – aber rein vom städtischen Charakter her müsste ein Besuch nicht unbedingt sein.

    Kann kaum als Pampas gelten, weil Phetchabun doch praktisch alle Bedürfnisse stillt und sich Moderne, Technik wie auch Tradition miteinander verbunden haben.
    Wir lebten aber also zuerst mal 14 Monate in Buriram (Isaan, Randzone der Stadt), wo wir nach und nach eine Liegenschaft mit Garten (1 Rai komplett ausgestalteten – waren schon immer ein bisschen Gartenliebhaber...). Die ganze Geschichte wäre zu absurd - ich beschränke mich einfach aufs Wesentliche...

    Stelle also zuerst mal ein paar Bilder von unserem Dasein in Buriram hinein – irgendwo muss ich ja beginnen...
    Damit erfülle ich Deinen Wunsch, Antares, mit Garten zu beginnen. Hatten in der Schweiz ebenfalls einen kreiert die letzten 6 Jahre, bevor wir nach Thailand zogen... In Thailand haben wir in drei Etappen in Buriram unser Grundstück inkl. Haus perfektioniert, das heisst, von der Schweiz aus viel Geld reingesteckt und in Thailand dann selber beinahe fertig ausgestaltet - kam dann einfach anders...

    Ausgang mit Schiebetor.jpg Vom Teichende Blick Richtung Haus.jpg
    Fischsteg mit Blick zum Ausgang.jpg Garten Teilansicht.jpg Gebäudeansicht Front.jpg Blick vom Sitzpool Richtung Garten.jpg Fischsteg.jpg Sitzplatz, Sitzbad, Eingangsfront.jpg Sitzplatz und Sitzbad.jpg Essplatz zw. Haus und Küche.jpg Klar, die Bilder sind klein - heruntergerechnet... Kommt dann noch eine zweite Serie dazu - mehr als zehn pro Einstellung sind nicht möglich...

    Haben den Rai Land, soweit nicht vom Teich oder Haus beansprucht, ca. mit einem halben Meter Humus zuoberst belegen lassen, damit Rasen und barfusslaufen auf dem ganzen Grundstück möglich war. Das letzte Bild beinhaltet separaten Küchenanbau und darunter kühler Ess-Sitzplatz hinten - vorne Schattenplätze je nach Tageszeit... Fortsetzung also folgt...

    Pit - zu versuchen, mit möglichst viel Grünzeug zu leben - aber mit wenig Ahnung von Botanik - trotzdem faszniert...

  2.  
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  3. #2
    KKC
    Avatar von KKC

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    Schön gemacht, auch wir haben viel Grün um uns herum.
    Muß dir aber gleich sagen, das wächst alles rasend schnell. Dein Banana-Blatt (ob das wirklich so heißt weiß ich jetzt nicht) in Bild 13 vor der Terasse wird eine mehrere Meter hohe Pflanze. Hat bei uns eine Begrenzungsmauer eingedrückt.
    Ansonsten; Respekt.

  4. #3
    Avatar von Pitmacli

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    Danke KKC - versuche einfach, irgendwie einen Einstieg in die Hand zu bekommen ins ganze Thema - macht mich sicherer, wenn ich mit der Vergangenheit beginne. Und stimmt - die Wurzelkraft einzelner Pflanzen können enorm sein. Haben später, zeige das Bild dann nicht - grins - auf einer Seite die ganze Länge entlang eine ca. 2,5 m lange Wand fertigen lassen, weil wir plötzlich und unerwartet (wurden verarscht, wollten die Parzelle daneben kaufen...) einen äusserst unangenehmen Nachbar bekamen (Holländer - wobei Nationalität spiel eigentlich keine Rolle - auch Schweizer können sehr unangenehm sein...). Haben aber ringsum bis auf vorne beim Eingangstor eine Naturumhagung gepflanzt - also tausende von Stöcklingen - die wachsen im Isaan nicht so schnell. Überhaupt - im Gegensatz zu hier, wo alles aus dem Boden donnert, dauerte es dort schon etwas länger. Mit viel Bewässerung verbunden... Pit - auch 3x von wilden Wespen überfallen wordend... ein Griff in einen Strauch und dann kamen die wie Tornados - ich spielte dann anschliessend Zeus - mit angeschwollenem Gesicht - grins...

  5. #4
    Avatar von DisainaM

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    sieht wirklich schön aus, Auffahrt, Garten, der alles andere als pflegeleicht ist,
    nach 4 Wochen hat man einen Dschungel.
    Den Pool hätte ich ev. ein kleines Stück tiefer gemacht, und mir die Pflanzen doch etwas auf Abstand zum Haus gehalten,
    um Kleintierinvasionen zu begrenzen.

  6. #5
    Avatar von Pitmacli

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    Lache, DisainaM - im Isaan geht es etwas länger, bis die Gefahr des Dschungellebens besteht. Dort bist Du froh, wenn das Kraut in die Höhe kommt. Hier in Phetchabun müsste ich Dir recht geben. Komme aber später darauf zurück. Komischerweise, gedieh der Rasen in Buriram prächtig - hier sind alle Versuche gescheitert, bestimmte Flächen mit dichtem Rasen zu bestücken. Isaan (grossteilig) und Norden sind zwei völlig unterschiedliche Pflanzenwelten. Konnte mir das nicht nicht so richtig vorstellen - aber hier kommst Du tatsächlich mit dem Rasieren kaum nach.
    Kleintierinvasion??? Kann nur träumen von Buriram in dieser Beziehung. Habe hier schon den Krieg gegen die Ameisen ausgerufen - beeindruckt die absolut nicht. Dagegen waren die in Buriram damals die reinsten Engel... Wusste ich nur noch nicht... Also betr. Kleintierinvasion ist es hier mit Bestimmtheit arbeitsintensiver - wobei - ausser den Motts, also den verschiedenen und sehr lästigen wie auch intelligenten Sechsbeinern (oder haben sie acht - bin mir jetzt nicht sicher...), die es in allen Grössenordnungen hier gibt, habe ich mit dem Kleingetier eigentlich keine Probleme. Hier dafür viel mehr federgeschmückte Gesellen, die mal mehr und mal weniger die Sphäre mit ihren Gesängen bereichern.

    Jede Gegend scheint ihre Vor- und Nachteile zu besitzen - hier ist einfach das Klima etwas angenehmer...

    Pit - Vor- und Nachteile abwiegend... und Dich grüssend...

  7. #6
    Avatar von Dieter1

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    Scheint voellig abgeschieden und einsam die Gegend. Was macht man da den ganzen Tag, ausser im Internet ein paar Flutopfer anzupflaumen?

  8. #7
    Avatar von DisainaM

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    @ Pitmacli,

    gut, ich hab Burinam auch als sehr trockenes Klima in Erinnerung, allein die 300 Stufen, hoch zum Buddhaberg haben mich schon etwas mitgenommen,
    (oben hab ich dann den Parkplatz entdeckt -lach)

    Dein Hauskonzept dort, sieht nach den Bildern als eine verbundene Einzelbungalow Kombination aus.
    Fast 30% der Kosten eines Hauses sind die Dacharbeiten, welche bei einer grossen Fläche richtig ins Geld gehen.
    Bei den Einzelbungalows muss man wesentlich weniger Eisen verbauen, auch nicht so dicke Eisenträger,
    was die Kalkulation wesentlich günstiger macht.

    Nun hattest Du scheinbar diese Einzelbungalows miteinander verbunden,
    ein etwas risikohafter Schritt, der in einigen Fällen gut geht,
    oft aber mit heftigen Setzungsrissen alle 3 Jahre, einher geht.

    Wann hattest Du das Haus gebaut und wielange habt ihr drinnen gelebt ?

    gruss

    D_M

  9. #8
    antibes
    Avatar von antibes
    @Pit
    auch von mir ein dickes Lob.
    Hast dir einen Traum in Thailand verwirklicht.

    Nur die Pflanzen hätte ich auch aufgrund des Viechzeugs mit mehr Abstand zum Haus gesetzt.

  10. #9
    Avatar von Pitmacli

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    Hallo D_M - beinahe stimmt, was Du vermutest, nicht ganz... wir haben den damals jungen Architekten anhand von verschiedenen gesichteten Objekten im Internet gebeten, uns eine solche Konstruktion zu fertigen. Also - es handelt sich nicht um zwei getrennte Haustypen, sondern wurde als Einheit geplant. Ja, teure Dachkonstruktion - aber ohne Gefährdung, dass Schäden entstehen könnten. Wir wohnten ja eigentlich am Stück nur 14 Monate unter den Dachkonstruktionen - doch der Bau dürfte unterdessen 8jährig sein ohne irgendwelche Ermüdungserscheinungen. Hatten aber auch nicht gespart. Der Grund war eigentlich, wir wollten ursprünglich dort bleiben und liessen auch Hochwassergesichert alles doppelt so hoch anfertigen wie üblich. Die Kosten von der Schweiz aus waren ja damals eher zum Grinsen - hatte auch eine Hütte in der Schweiz, also vor der Heirat mit meiner thail. Gattin - die kam mich auf ein Vielfaches zu stehen. Man muss alles relativieren zur Zeit, wo man etwas anfertigen lässt. Denke mir, dass wir insgesamt etwa 7 Millionen Bath verlochten, wobei manche Arbeiten 2x durchgeführt werden mussten. Normal, heute, denke ich mir, käme man mit 5 Millionen zum selben Resultat - allerdings mit Anwesenheit und pausenloser Überwachung. Ist immer alles relativ - aber es war effektiv schön, das Ganze zu nutzen und wir nutzten es auch. Hängt immer von den persönlichen Ansprüchen ab. Seit 2 Jahren wohnen wir wirklich in einem Bungalow - das sind Welten... Haben aber eine ganz andere Zielsetzung und sind ebenfalls rundum zufrieden damit. Wir haben jetzt ein Vielfaches an Garten - und in Thailand lebt man draussen... im Minimum, so weit es geht - und hier in Phetchabun sind das gute 300 Tage im Jahr - 65 Tage muss man sich etwas wärmer und geschützter anziehen - jedoch, niemals wie in Europa... - immer wieder durch grosse Flächen trampend - macht schon auch Spass... Pit

  11. #10
    Avatar von Pitmacli

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    Lieber Antibes - ein bisschen Geduld - bin ja erst am Anfang... muss zuerst irgendwie den Einstieg schaffen, den Du mir besorgt hast... Ist also ungerecht, wenn Du mich bereits auf Lehrlingsfehler hinweist - Meister fallen nicht gleich vom Himmel, carpe diem!!! - darf Deine Fahne nicht auch noch benutzen - möchte keine gerichtliche Auseinandersetzung... wegen Copyrightverletzung am Hals...

    Ansonsten, stehe ja erst am Start, könnte noch viel schlimmer kommen - muss mich also auch noch ein bisschen wappnen und sammle bereits Munition - - weiss, dass es dann noch viel dicker kommt - gönne mir aber eine Nacht Pause - befürchte schon mit Albträumen verbunden - doch - manchmal muss man halt durch, egal um welchen Preis ...

    Leider, rosarote Momente dauern nur kurz - dann kommen wieder dunkle Wolken in Form düsterer Worte, geniesse aber aber das Lätschchen heute auf dem Lilaköpfchen - morgens dann gehts mit Nagelschuhen weiter - hoffe, dass ich noch welche habe... grüsse heute aber ganz sicher noch ohne solche Schutzbekleidung und kann mich auch noch freuen - gibt es tatsächlich noch... Pit

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