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Malariaprophylaxe

Erstellt von Willi, 11.05.2014, 08:39 Uhr · 9 Antworten · 1.927 Aufrufe

  1. #1
    Willi
    Avatar von Willi

    Malariaprophylaxe

    Ich habe mal aus dem RIP Thread diese letzten Postings hier her kopiert und starte mal einen neuen Thread zu dem Thema Malaria. Ist doch mal ganz interessant zu sehen, wie die Leute die Gefahr einschätzen.

    Zitat Zitat von Franky53 Beitrag anzeigen
    schon ein paar Tage her..

    Michael Glawogger ist am 28.April in Afrika an Malaria gestorben.
    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    Das hätte aber nicht sein müssen. Wieso war Er nicht geimpft ?
    Zuerst dachte ich Franky53 macht wieder Scherze, daher auch mein etwas ironisches Posting. Habe aber gerade mal gegoogelt und siehe da diesen Michael Glawogger gab es wirklich und ist in Liberia an Malaria erkrankt und verstorben.

    Zitat Zitat von Robert-1 Beitrag anzeigen
    Hast Du dich bisher irgendwann mal um Malaria Prophylaxe in Thailand gekümmert?
    Nein. Da ich das für Thailand nicht für erforderlich halte.

    Ein Malariarisiko besteht im nordwestlichen Grenzgebiet zu Myanmar, v. a. in den Provinzen Tak und Mae Hong Son, im westlichen Grenzgebiet in der Provinz Ranong sowie im Süden in der Provinz Yala. Des Weiteren im westlichen Grenzgebiet zu Myanmar (Provinzen Chumphon, Prachuab, Khiri Khan, Kanchanaburi, Petchaburi) sowie im Süden (Narathiwat, Songkhla), im südöstlichen Grenzgebiet zu Kambodscha (Trat, Chantaburi) und auf einigen Inseln (z.B. Ko Chang bei Ranong); außerdem in den ländlichen bewaldeten Regionen von Phuket und Phang Nga.

    Ein sehr geringes Malariarisiko besteht in den zentralen Landesteilen und Küstengebieten, auf den meisten vorgelagerten Inseln sowie in den höheren Gebirgslagen.
    Großstädte und Touristikzentren wie Bangkok, Pattaya, Hua Hin, Cha Am, Chiang Mai, Ko Samui, Phuket (Stadtgebiet), Krabi (Stadtgebiet), Songkhla (Stadtgebiet), Hat Yai gelten als malariafrei.

    Auswärtiges Amt - Reise- und Sicherheitshinweise - Thailand: Reise- und Sicherheitshinweise



    Zitat Zitat von somtamplara Beitrag anzeigen
    Wenn du eine funktionierende Malaria Impfung patentieren laesst, dann hast du ausgesorgt.
    Waere zu schoen.
    Es kommen immer wieder Meldungen ueber neue aussichtsreiche Impfversuche.
    Hoffen wir, es wird was.

    Prophylaxe: das Fuer und Wider passt nicht in so einen Thread.
    Ich habe es nie gemacht, viel zu viele Nebenwirkungen.
    Teilweise saugefaehrliches Zeug.
    Ich beabsichtige nächstes Jahr eine Safari Tour in Tansania zu machen. Da steht auch das Thema Malariaprophylaxe auf der Tagesordnung. Ich denke für solche Länder ist es ein muss vorzusorgen. Du hast völlig Recht, eine Impfung gibt es nicht.

    Es gibt verschiedene Tabletten, die Schutz bieten. Eine ist die MALARONE Filmtablette.
    12 Stück für ca. 70 €
    Empfohlen wird 1 Tablette täglich ab dem 2.Tag vor Reisebeginn und die Einnahme muß bis 7 Tage nach Rückkehr aus dem Gebiet erfolgen.

    Nebenwirkungen sind bei der Malerone einige aufgezählt. Erfahrungen darüber habe ich noch nicht.

    https://www.europa-apotheek.com/mala...n-8602632.html

  2.  
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  3. #2
    Avatar von JT29

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    Vor gut 15 Jahren wurde eine Prophylaxe noch u.a. für den Nordosten empfohlen - es war Malarone - und ich hatte keine Probleme damit. Es ist mir damals auch auf Kho Chang aufgefallen, dass da einige Rucksackreisende etwas apathisch relaxt am White Sand lagen. Waren dann auch keine Drogen im Spiel, sondern die hatten Lariam intus . Recht bald wurde durch die WHO das alles gelockert und auf Standby Medizin für entlegene Regionen verlagert - seither mache ich nichts mehr. Im Falle eines Falles gibt es genug Mediziner in Th, die sich damit auskennen.

  4. #3
    Avatar von strike

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    Beiträge
    28.011
    Ich habe nach einem ersten Afrika Urlaub (Kenia) vor 30 Jahren auf jede weitere Verwendung von sogenannten vorbeugenden Medikamente verzichtet. Und bin damit, egal wo ich dann war, gut gefahren.

    Die Ursache für tatsächliche gesundheitlichen Beschwerden, die vielleicht in irgendeinem Zusammenhang mit einem vorherigen Aufenthalt in einem tropischen Land hätten stehen können, wurde trotz Intensivmedizin nie gefunden.

    Wenn es mal mit Malaria oder Dengue so weit ist, vertraue ich lieber auf die Erfahrung der Mediziner vor Ort.

  5. #4
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von JT29 Beitrag anzeigen
    Es ist mir damals auch auf Kho Chang aufgefallen, dass da einige Rucksackreisende etwas apathisch relaxt am White Sand lagen. Waren dann auch keine Drogen im Spiel, sondern die hatten Lariam intus
    Da sagst Du natürlich etwas. Es ist nicht schön wenn man seinen Urlaub durch solche Medikamente versaut.
    Was nutzt es mir, wenn ich Malerone 2 Tage vor Reisebeginn einnehme und mich dann per Flug nach Afrika quälen muss und von der Safari nix mitkriege weil ich schlapp bin ?

    Mich würde an der Stelle interessieren, wie lange der Schutz anhält. Es wird empfohlen bis 7 Tage nach Rückkehr die Tabletten einzunehmen.
    Was ist wenn ich 3 Wochen vor Reisebeginn damit anfange. Dann weiß ich ob es Nebenwirkungen gibt. Dafür setze ich das Medikament im Urlaub halt schon ab. Ob man dann noch einen Schutz hat

  6. #5
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Ich habe nach einem ersten Afrika Urlaub (Kenia) vor 30 Jahren auf jede weitere Verwendung von sogenannten vorbeugenden Medikamente verzichtet. Und bin damit, egal wo ich dann war, gut gefahren.

    Die Ursache für tatsächliche gesundheitlichen Beschwerden, die vielleicht in irgendeinem Zusammenhang mit einem vorherigen Aufenthalt in einem tropischen Land hätten stehen können, wurde trotz Intensivmedizin nie gefunden.

    Wenn es mal mit Malaria oder Dengue so weit ist, vertraue ich lieber auf die Erfahrung der Mediziner vor Ort.
    Es kann gut gehen muß aber nicht gut gehen. Du hattest Glück. Dieser Mann hatte kein Glück. Die Ärzte vor Ort konnten ihm nicht helfen.
    Glawogger-Tod: Ursprünglich Typhus-Diagnose - news.ORF.at

    Wobei ich Afrika (Kenia, Tansania, Botswana, Südafrika) für sehr viel gefährlicher halte als Thailand z.B.
    Ich kann mir sehr gut vorstellen, das in Tansania nach Ende der Regenzeit im August an den Wasserlöchern es nur so wimmelt von Mücken.

  7. #6
    Avatar von hueher

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    Beiträge
    5.652
    @willi..............ich würde mir in D bei einem Tropeninstitut Rat holen!! Alles andere ist nur Spekulation und kostet event. unnützes Geld.....
    Als ich in Afrika war, Nigeria aht Malariagebiete die groß wie NRW sind, erstens holte ich mir Rat und Tabletten vom Tropeninstitut in Wien, und die restlichen Tabletten ( Lariam ) vor Ort in Nigeria, da sie dort erheblich billiger waren!!!

    Bei Glawogger war es deshalb so schlimm, weil er in Gebieten gefilmt hatte wo sonst kein normaler Tourist hinkommt, manche sagen er hatte Typhus, andere Malaria, aber es gibt in Liberia eine andere Seuche ( Ebola ) die 1000x gefährlicher ist, eventuell ist er daran gestorben und dies sollte verheimlicht werden?????

  8. #7
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von hueher Beitrag anzeigen
    @willi..............ich würde mir in D bei einem Tropeninstitut Rat holen!!
    Natürlich werde ich mich rechtzeitig erkundigen. Diese Medikamente gibt es ja nicht Rezeptfrei.

  9. #8
    Avatar von Danny

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    17.11.2013
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    58
    vor jahren war ich mit meinem kumpel unterwegs, der sich auch lariam eingeworfen hatte... dem ging es von tag zu tag schlechter, war wie ein alter mann. schweißausbrüche, zittern, wechselte die farbe ständig von rot auf weiß.. saß in der kneipe und mußte sein bierglas mit 2händen halten.
    das lariam soll ja "universell" sein, es haben viele leute geraten, sich lieber vor ort ganz speziell zu erkundigen und auch dort medikamente zu kaufen. preislich ist das außerdem von vorteil

  10. #9
    Avatar von Nokgeo

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    11.373
    Zitat Zitat von Danny Beitrag anzeigen
    vor jahren war ich mit meinem kumpel unterwegs, der sich auch lariam eingeworfen hatte... dem ging es von tag zu tag schlechter,
    1989 war ich das 1 ste X in Th.
    Tetanus Auffrischung
    Evtl. eine Gelbfieber Impfung ( habs vergessen )
    Resochin ( Malaria ) dabei Einnahme
    und Lariam dabei..Einnahme evtl ? ( habs vergessen )

    Kam mir teilweise wie ein Zombie vor in TH.
    War zu ner heissen Jahreszeit...

  11. #10
    Avatar von pegasus

    Registriert seit
    27.02.2009
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    2.010
    Hab mir mal in den neunzigern einen Urlaub mit Lariam versaut. Die Nebenwirkungen waren so stark, dass ich die Einnahme irgendwann abgebrochen habe.

    In Kenia und Tansania kommt es auf die Region an, in der man sich bewegt. In Nairobi und den meisten Nationalparks ist man auf einer Höhe von 1500m bis 1800m über dem Meeresspiegel, da ist die Malariagefahr zu vernachlässigen. Gleiches gilt für den Serengeti Nationalpark in Tansania.

    Habe in den letzten Jahren ziemlich viel Zeit in Afrika verbracht. Verlasse mich da auf Standby Präparate und die Kenntnisse der lokalen Ärzte über Tropenkrankheiten. In Kenia und Südafrika gibt es gute Krankenhäuser, man sollte sich aber von den ortskundigen eines empfehlen lassen.

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