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Lufthansa veklagt Passagier, der Anschlussflug nicht antritt

Erstellt von sanukk, 05.03.2019, 16:45 Uhr · 23 Antworten · 1.663 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von sanukk

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    Lufthansa veklagt Passagier, der Anschlussflug nicht antritt

    28.02.2019 Wie Lufthansas Preispolitik der Marke schadet Anschlussflug geschwänzt - Lufthansa verklagt Passagier

    Zur Großbildansicht
    AP

    Lufthansa: Klage gegen No Show Passagier


    In verschiedenen Medien war kürzlich zu lesen, dass die Lufthansa einen Passagier verklagt, der - wie viele andere auch - eine Lücke im Preismodell der Fluggesellschaft ausgenutzt hat. Das Prinzip geht so: Lufthansa bietet verschiedene Flüge als Umsteigeverbindung günstiger an als den Direktflug. So kann die Reise an einen bestimmten Zielort mit Umstieg in Frankfurt günstiger sein, als wenn man nonstop nach Frankfurt fliegt.
    Der Passagier soll dies zu seinen Gunsten genutzt haben, indem er den günstigeren Umsteigeflug nutzte, aber anstatt an den Zielort zu fliegen, einfach in Frankfurt ausstieg. Gegen diesen No-Show-Passagier, der seinen gebuchten Anschlussflug gewissermaßen schwänzte, geht die Airline nun juristisch vor.
    Absurd, falsch und gefährlich
    Ich halte dieses Vorgehen nicht nur für absurd und falsch - sondern aus Markensicht auch für äußerst gefährlich. Das Preismanagement von Fluglinien ist grundsätzlich kompliziert. Jeder, der häufig fliegt, kennt das Spiel: An manchen Tagen kann ein Flug von Frankfurt nach New York und zurück in der Business Class 2000 Euro kosten, an anderen 8000. Mal sind Direktflüge billiger, mal Umsteigeverbindungen. Bucht man den Flug in eine Richtung, also etwa Frankfurt - New York - Frankfurt, ist der Preis ein anderer, als wenn man dieselbe Strecke fliegt, aber in New York startet. Zudem können sich die Preise auch noch stündlich ändern.
    Daniel André Langer





    Wahre Liebe
    Wenn ich Kunden von Premium- und Luxusmarken befragt, was sie bewegt, ein Preispremium zu bezahlen, bekomme ich teilweise höchst interessante Antworten. Eine der besten war: "Ich habe mich ganz einfach in die Marke verliebt". Das muss man sich einmal vor Augen führen: Kunden sprechen von einer Liebesbeziehung zu einer Marke! Und weil diese Beziehung den Kunden wichtig ist, sind sie bereit in diese Beziehung (Marke) überproportional zu investieren. Egal ob das eine Handtasche von Louis Vuitton ist, ein Porsche 911 oder ein First- oder Business-Class-Flug mit Lufthansa nach New York.


    Quelle: Manager Magazin Lufthansa verklagt Passagier, weil er Anschlussflug schwänzt, No Show Tricks - manager magazin

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Ferdinand

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    Komisch, auf der Seite steht:

    "Alle Artikel, Illustrationen, Titelbilder und Filme sind
    urheberrechtlich geschützt."

  4. #3
    Avatar von sanukk

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    Zitat Zitat von sanukk Beitrag anzeigen
    28.02.2019 Wie Lufthansas Preispolitik der Marke schadet Anschlussflug geschwänzt - Lufthansa verklagt Passagier


    Zur Großbildansicht
    AP

    Lufthansa: Klage gegen No Show Passagier


    In verschiedenen Medien war kürzlich zu lesen, dass die Lufthansa einen Passagier verklagt, der - wie viele andere auch - eine Lücke im Preismodell der Fluggesellschaft ausgenutzt hat. Das Prinzip geht so: Lufthansa bietet verschiedene Flüge als Umsteigeverbindung günstiger an als den Direktflug. So kann die Reise an einen bestimmten Zielort mit Umstieg in Frankfurt günstiger sein, als wenn man nonstop nach Frankfurt fliegt.
    Der Passagier soll dies zu seinen Gunsten genutzt haben, indem er den günstigeren Umsteigeflug nutzte, aber anstatt an den Zielort zu fliegen, einfach in Frankfurt ausstieg. Gegen diesen No-Show-Passagier, der seinen gebuchten Anschlussflug gewissermaßen schwänzte, geht die Airline nun juristisch vor.
    Absurd, falsch und gefährlich
    Ich halte dieses Vorgehen nicht nur für absurd und falsch - sondern aus Markensicht auch für äußerst gefährlich. Das Preismanagement von Fluglinien ist grundsätzlich kompliziert. Jeder, der häufig fliegt, kennt das Spiel: An manchen Tagen kann ein Flug von Frankfurt nach New York und zurück in der Business Class 2000 Euro kosten, an anderen 8000. Mal sind Direktflüge billiger, mal Umsteigeverbindungen. Bucht man den Flug in eine Richtung, also etwa Frankfurt - New York - Frankfurt, ist der Preis ein anderer, als wenn man dieselbe Strecke fliegt, aber in New York startet. Zudem können sich die Preise auch noch stündlich ändern.
    Daniel André Langer



    Wahre Liebe
    Wenn ich Kunden von Premium- und Luxusmarken befragt, was sie bewegt, ein Preispremium zu bezahlen, bekomme ich teilweise höchst interessante Antworten. Eine der besten war: "Ich habe mich ganz einfach in die Marke verliebt". Das muss man sich einmal vor Augen führen: Kunden sprechen von einer Liebesbeziehung zu einer Marke! Und weil diese Beziehung den Kunden wichtig ist, sind sie bereit in diese Beziehung (Marke) überproportional zu investieren. Egal ob das eine Handtasche von Louis Vuitton ist, ein Porsche 911 oder ein First- oder Business-Class-Flug mit Lufthansa nach New York.


    Quelle: Manager Magazin Lufthansa verklagt Passagier, weil er Anschlussflug schwänzt, No Show Tricks - manager magazin
    @mods: Bitte den gesamten Text vorsichtshalber entfernen und nur den Quellen-Link stehenlassen. Der Text sollte der besseren Verständlichkeit dienen.

  5. #4
    Avatar von sanukk

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    Zitat Zitat von Ferdinand Beitrag anzeigen
    Komisch, auf der Seite steht:

    "Alle Artikel, Illustrationen, Titelbilder und Filme sind
    urheberrechtlich geschützt."
    Wenn DAS Dein Hauptproblem ist: Ich werde den Text löschen lassen, nicht dass Du noch auf die Idee den "angeblichen Verstoss" beim Verlag zu melden. Text sollte lediglich zum besseren Verständnis dienen. Die Linken haben doch Erfahrung mit IM's...........

  6. #5
    Avatar von fred1

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    wer in der servicewueste lebt, muss mit allem rechnen

  7. #6
    Avatar von sanukk

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    Zitat Zitat von fred1 Beitrag anzeigen
    wer in der servicewueste lebt, muss mit allem rechnen
    Wahrscheinlich hast Du Recht.

  8. #7
    Avatar von pegasus

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    Ist mal wieder heiße Luft. Wenn man sich den Artikel mal durchliest, geht es da um einen speziellen Fall, in dem ein Passagier den letzten Teil seines Fluges von Frankfurt nach Oslo nicht angetreten hat und statt dessen nach Berlin geflogen ist. Daraufhin wollte die Lufthansa einen geänderten Tarif berechnen, gemäß ihrer allgemeinen Geschäftsbedingungen.

    Dies war der Grund für die Klage und nicht das Problem, dass Passagiere statt eines Direktflugs einen Flug mit Umsteigen buchen (zu einem günstigeren Preis als ein Direktflug) und dann den Zubringerflug verfallen lassen. In diesem Fall ist die Rechtslage seit einiger Zeit wohl relativ klar, wie auch in dem Airliners Artikel erklärt wird.

    Diese aktuelle Klage für einen solchen Aufmacher zu verwenden ist bestenfalls irreführend.

  9. #8
    Avatar von sanukk

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    Zitat Zitat von pegasus Beitrag anzeigen
    Ist mal wieder heiße Luft. Wenn man sich den Artikel mal durchliest, geht es da um einen speziellen Fall, in dem ein Passagier den letzten Teil seines Fluges von Frankfurt nach Oslo nicht angetreten hat und statt dessen nach Berlin geflogen ist. Daraufhin wollte die Lufthansa einen geänderten Tarif berechnen, gemäß ihrer allgemeinen Geschäftsbedingungen.

    Dies war der Grund für die Klage und nicht das Problem, dass Passagiere statt eines Direktflugs einen Flug mit Umsteigen buchen (zu einem günstigeren Preis als ein Direktflug) und dann den Zubringerflug verfallen lassen. In diesem Fall ist die Rechtslage seit einiger Zeit wohl relativ klar, wie auch in dem Airliners Artikel erklärt wird.

    Diese aktuelle Klage für einen solchen Aufmacher zu verwenden ist bestenfalls irreführend.
    Wo steht das? Du verbreitest Fake-News.

    Selbst wenn er nach Berlin fliegen wollte, müßte er natürlich ein neues Ticket Fra-BER kaufen. Das steht aber nicht in dem Artikel. Einfach nochmal lesen und wenn das nicht reicht, nochmal!!!!

    Alles jedenfalls kein Grund, den Passagier zu verklagen, weil er eine Teilstrecke nicht angetreten hat.

  10. #9
    Avatar von Ferdinand

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    Zitat Zitat von sanukk Beitrag anzeigen
    Wenn DAS Dein Hauptproblem ist
    kennst du diesen Beitrag:
    ZITIERRICHTLINIEN

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    aufmerksam machen die ab sofort, 05.09.2011, anzuwenden ist.


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    1. Ein Artikel von einer bspw. Online-Zeitung oder anderen Online- sowie Printmedien darf nur teilweise mit der Zitat-Funktion dargestellt werden:



    BEISPIEL:
    ...Die Bundesregierung stemmt sich vehement gegen die immer lauteren Forderungen nach europäischen Staatsanleihen. «Es bleibt dabei: Es gibt keine Vergemeinschaftung von Schulden und keinen unbegrenzten Beistand», sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble dem «Spiegel» zu den sogenannten Eurobonds.


    Quelle: Streit über Eurobonds flammt auf - Süddeutsche.de


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    Siehe auch: Nittaya.de Verwarnsystem + AGB §4 (2)
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    Mit freundlichen Grüßen,
    Die Forenmoderation
    Bei einem Vollzitaten ohne eigene Meinung könnte es Probleme geben, auch für das Forum, daher mein Hinweis.

    Zitat Zitat von sanukk Beitrag anzeigen
    Die Linken haben doch Erfahrung mit IM's...........

  11. #10
    Avatar von sanukk

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    Zitat Zitat von Ferdinand Beitrag anzeigen
    ...


    ....
    Bist Du neuer Forenwächter, dann melde bitte, dass der Textbeitrag (mit Quellenangabe) , bis auf den Link gelöscht werden kann. Habe ich schon getan, aber bisher ist nichts passiert........

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