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Koh Chang, eine Insel zum Verlieben !

Erstellt von Bökelberger, 16.07.2004, 17:36 Uhr · 251 Antworten · 16.047 Aufrufe

  1. #11
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Koh Chang, eine Insel zum Verlieben !

    Hallo Klaus, sehr schöner Anfang.
    Schreib weiter, vielleicht nehme ich mir das für unseren Urlaub auch vor.
    Schaun mer mal...

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Koh Chang, eine Insel zum Verlieben !

    Schöner Bericht und Fotos ,Klaus,

    Wenn ich mal die richtige Begleitung habe
    ,dann werde ich mich auch auf diese Insel zurückziehen.

    Gruss

    Otto
    der fast wieder in Thailand ist.
    aber noch ein Fahrrad sucht ,für Gewaltouren.

  4. #13
    Avatar von Bökelberger

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    Re: Koh Chang, eine Insel zum Verlieben !

    2. Teil


    Ein Traum in Grün-Weiss-Blau.
    Koh Chang, eine Insel zum Verlieben !




    Foto: Koh Chang von der südöstlichen Seite, Richtung Long Beach




    Der Tag der Abreise kam. Noch etwas kaputt wegen der Nacht zuvor, wo ich leider ein wenig zu heftig ins Mekhong-Coke-Glas geschaut hatte, klingelte gegen 6.30 Uhr der Weckservice vom Green-Park-Resort. Nach der Dusche und dem wie immer etwas spärlich ausgefallenem Frühstücksbuffet des GP-Resorts warteten wir artig bei einer Tasse Kaffee auf den Minibus von Koh-Chang-Travel. Erste positive Überraschung, der kam wider Erwarten total pünktlich. Der Bus machte im ersten Augenschein einen sehr ordentlichen Eindruck und auch der Fahrer war wohl ein anderer als „Mister Sonnenbrille“ mit dem Abstinent noch vor ein paar Monaten ein eher zweifelhaftes Vergnügen hatte. Positive Überraschung Nummer zwei und drei waren also perfekt. Na denn, dann konnte es ja endlich losgehen.

    Der Minibus hatte vor uns bereits zwei sympathische Engländer an Bord genommen, die sich die erste Dreierreihe vorne teilten. Lamai und ich machten es uns auf den hinteren Ledersitzen bequem. Frage war jetzt nur noch, wie viele Fahtgäste jetzt noch dazu stoßen würden ? Auch diese Frage war zehn Minuten später beantwortet, als wir auf die Schellstrasse Richtung Süden auffuhren. Kein Mensch mehr wurde zugeladen. Klasse, so hatten wir richtig Platz in dem Bus und konnten auch mal unsere Beine abwechselnd hochlegen, denn fünf Stunden Fahrt sind ja schließlich nicht ganz ohne. Alle Welt erzählte nämlich, dass die Fahrt nach Trat etwa fünf Stunden dauern würde, und zwar ohne die Schiffspassage. Zufrieden, aber mit ein wenig brummendem Kopf wegen zuviel verzehrter Mekhong-Coke in der Nacht zuvor, waren wir jetzt unaufhaltsam auf den Schienen.



    Foto: Koh-Chang-Travel-Minibus.


    Der Fahrer entpuppte sich als ein sehr freundlicher und sicherer Driver, hatte nicht die geringste Ähnlichkeiten mit Absti’s „Mister Sonnenbrille". Vielleicht hatte die harsche Kritik in dem Reisebericht von Abstinent Koh-Chang-Travel ja veranlasst, einige Dinge im Sinne des zahlenden Kunden gerade zu rücken. Gut gemacht Frank ! Gegen 10:10 Uhr stoppten wir an einer Essotankstelle und bekamen etwa 20 Minuten „Freigang“. An den Toiletten der „Raststätte“ gab es nicht das Geringste auszusetzen. Alles war mehr als okay und in dem TankstellenShop tranken Lamai und ich erstmal einen richtig guten Eiskaffee, der in wirklichkeit eigentlich mehr ein Eis-Cappuchino war. Genüsslich steckte ich mir eine an und es begann mir langsam aber sicher immer besser zu gehen. Jetzt wären es also nur noch gut zweieinhalb Stunden und wir würden am Pier von Leam Ngop ankommen und auf die Schiffspassage warten.


    Foto: Rastplatzshop nach etwa zwei Stunden Fahrt. Erstklassiger Eis-Cappuchino !


    Denkste ! Beim Studieren der Landkarte hatte ich mich zwar zuvor schon ein paar Mal gewundert, warum die Strecke nach Trat etwa fünf Stunden in Anspruch nehmen sollte, andererseits kannte ich aber ja auch die Gegebenheiten nicht. So folgte dann fast zwangsläufig die nächste positive Überraschung. Nach dem Stop an dem Essorastplatz waren wir jetzt etwa nur eine weitere viertel Stunde unterwegs, als ich ein Hinweisschild – Trat 65 KM – entdeckte. Wow dachte ich, wir scheinen wohl zu fliegen, denn bis dahin waren wir ja insgesamt erst gut zweieinhalb Stunden unterwegs.

    Das Wetter wurde jetzt allerdings zunehmend schlechter. Beim Meyers Reisebüro hatte man mich des schlechten Wetters wegen schon vorgewarnt. Momentan würden sogar viele Gäste von Koh Chang umbuchen wollen, weil sie des Regens überdrüssig geworden seien. Keine guten News, aber gottlob hatten wir uns deshalb nicht von unserem Vorhaben abschrecken lassen, denn vom Wetter sind wir keineswegs enttäuscht worden. Nach gut zwei Wochen Pattaya war ich einfach der Stadt überdrüssig geworden und wir wollten jetzt endlich mal was anderes sehen, selbst auf die Gefahr hin, dass wir mit ein paar Tagen schlechtem Wetter rechnen mussten.

    Etwa 35 Kilometer vor Trat bog unser schicker Malibu-Travelbus rechts ab Richtung Airport Trat. Nach etwa einer weiteren halben Stunde erreichten wir dann schon den Pier von Leam Ngop. Es war exakt 11:20 Uhr als wir die Fähre nach Koh Chang gerade haben abfahren sehen. War also nix mit fünf Stunden Fahrt uns so... Klasse ! Später erfuhr ich dann, dass der normale Linienbus etwa fünf Stunden von Pattaya bis Trat braucht, wir dagegen hatten das Ganze in sehr angenehmer und klimatisierter Atmosphäre in schlappen drei Stunden und zwanzig Minuten geschafft.

    Dem wirklich überaus freundlichen und sicheren Fahrer von Koh-Chang-Travel steckte ich wegen der besonders angenehmen Fahrt einen 50-Bahtschein zu. Diese hatte er sich wirklich mehr als redlich verdient , er bedankte sich artig. Blöderweise mussten wir gerade hier noch mal die Toiletten aufsuchen. Der recht üppige EisCappuchino drückte irgendwie mächtig auf die Blase.


    Foto: Der Pier von Leam Ngop bei ziemlich diesigem Wetter mit Blick auf die Insel Koh Chang.

    Hier am Pier waren die Toiletten fast wie selbstverständlich von einer ganz anderen, wesentlich minderen Qualität als noch auf der Esso-Raststätte und man sollte es tunlichst - wenn irgend möglich - so steuern, um diesem eher zweifelhaften Vergnügen zu entgehen. Da die Fähre Richtung Insel gerade erst vor ein paar Minuten abgelegt hatte, mussten wir etwa eine halbe Stunde warten, bis die Gegenfähre an unserem Pier anlegen und die Reise für uns weitergehen würde......




    Fortsetzung folgt...

  5. #14
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Koh Chang, eine Insel zum Verlieben !

    Hallo Klaus!
    Als ich das letzte Mal hier war ,hatte ich auch ganz bescheidenes Wetter.
    Die Fähren konnten nicht übersetzen







  6. #15
    Avatar von Bökelberger

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    Re: Koh Chang, eine Insel zum Verlieben !

    Jo Otto, da haste aber verdammt schlechtes Wetter erwischt. Schade, die Insel hätte dir bestimmt gefallen. Welche Jahreszeit warst du da ? Ich hoffe, dass wir Ende September ähnliches Glück mit dem Wetter haben werden, wie im Juli. Für Fotos zu machen war das Wetter zwar nicht ganz optimal, denn die Sonne war meistens von Wolken umgeben, aber bei insgesamt einer Stunden Regen an einem der sieben Tage und einigen kräftigen Regenschauern in der Nacht, konnten wir uns nun wirklich nicht über das Wetter beschweren.

    Gruss
    Klaus

  7. #16
    soi1
    Avatar von soi1

    Re: Koh Chang, eine Insel zum Verlieben !

    klaus wie lang bist du noch in thailand.
    gruss chris

  8. #17
    Marco
    Avatar von Marco

    Re: Koh Chang, eine Insel zum Verlieben !

    @Dom Travel

    Vielen Dank für den sehr informativen Bericht. Ich kenne diese Ecke von Thailand noch zu wenig. Vielleicht sollte ich meine nächste Thailandreise mal dorthin planen.

  9. #18
    Chonburi's Michael
    Avatar von Chonburi's Michael

    Re: Koh Chang, eine Insel zum Verlieben !

    Zitat Zitat von soi1",p="151863
    klaus wie lang bist du noch in thailand.
    gruss chris
    Klaus ist schon wieder in Deutschland.

  10. #19
    mrhuber
    Avatar von mrhuber

    Re: Koh Chang, eine Insel zum Verlieben !

    Zitat Zitat von DOM TRAVEL
    Für Fotos zu machen war das Wetter zwar nicht ganz optimal, denn die Sonne war meistens von Wolken umgeben
    Klasse Bericht Klaus, mach bloß weiter!

    Nur am Rande: Die besseren Fotos werden bei "diffusem" Licht gemacht, also ohne Sonne. Verhindert Schlagschatten. Deshalb sind Profis mit diesen weißen Schirmen unterwegs, die das Licht indirekt weiterleiten.

    Sonne hinter Wolken oder Gegenlicht ist die beste Vorraussetzung für Porträits.


    Karlheinz

  11. #20
    Avatar von Bökelberger

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    Re: Koh Chang, eine Insel zum Verlieben !

    3. Teil


    Ein Traum in Grün-Weiss-Blau.
    Koh Chang, eine Insel zum Verlieben !



    Foto: KlongPrao - KaiBae-Beach, Höhe Seaview-Resort




    Als wir uns noch in Pattaya befanden, hatte ich mir in der Susibar alle möglichen Exemplare des „Hallo“ gegriffen. Schließlich berichtete das Blatt gerade von Abstinents Erlebnissen auf Koh Chang und war daher für mich noch umso wertvoller. Irgendwas muß ich aber in seinem Bericht speziell bei den Taxifahrten auf der Insel völlig falsch verstanden haben...
    Jedenfalls machte ich keinerlei Anstalten, auf das freundliche Angebot der Dame von der Ferrystation einzugehen, doch mit dem auf der Insel wartenden Malibuminibus in unser Hotel transferiert zu werden. Für einen - im nachhinhein gesehen - lächerlichen Mehrpreis von 60 Baht pro Person, wegen der etwas entfernteren Lage des Tropicana-Resort ! Hätte ich mal bloß eingewilligt, denn für die 120 Baht Mehrpreis hätten wir uns eine Menge Ärger resp. Zeit ersparen können und hätten agnz ohne Frage einen weit angenehmeren HotelTransfer auf der Insel genossen, als dies später der Fall war. Dazu aber später mehr...

    Gegen 11:50 Uhr legte das nicht mehr ganz so "junge" Fährschiff am Pier an. Mächtiges Treiben begann, und wie wohl überall auf der Welt, speziell bei Fährschiffen, begann hektisches Treiben auf dem alten Kahn beim Entladen der menschlichen und motorisierten Fracht, obwohl -wie sich später herausstellte - eigentlich jede Menge Zeit zur Verfügung stand. Wir warten geduldig ab, bis alles von Bord war und danach begann ich das "Prachtexemplar von Fährschiff" etwas genauer in Augenschein zu nehmen. Leider gab es aussen kein einziges Sitzplatzdeck, aber auch so war es angenehm, da die meisten Fenster des "Aufenthaltsraumes" mehr oder weiniger offen standen.

    Etwa eine viertel Stunde später legte der im Vergleich zu den anderen dort schippernden Seelenverkäufern, noch wenigstens ansatzweise recht akzeptable Kahn dann endlich Richtung Koh Chang ab. Die Überfahrt dauerte kaum 30 Minuten und von Wellengang keine Spur. Buddha sei Dank ! Schade war nur, dass das Licht für richtig gute Fotos durch die recht starke Bewölkung einfach zu schlecht war. Dennoch vermittelte die Insel auf der Überfahrt zunehmend mehr Charisma und Vorfreude. Gegen 12:40 erreichten wir den Pier und wir betraten zum ersten Mal eine - sich für uns später herausstellend – wirklich wunderschöne, traumhaft paradiesische Insel Namens Koh Chang !




    Foto: Fährstation von Pier von Leam.




    Foto: Unsere Fähre nach Koh Chang.
    Auch nicht gerade vertrauenserweckend.




    Foto: Hier ein Beispiel eines schlimmeren "Seelenverkäufers"



    Foto: Passage auf die Insel.




    Foto: Kurz vor der Ankunft am Pier Ao Sapparot
    auf Koh Chang.



    Foto: Lamai erwartet die Ankunft auf Koh Chang



    Die Insel Koh Chang –
    übersetzt Elefanteninsel - verdankt ihren Namen einem recht hohen Gebirge, die an ihren höchsten Punkten einem Elefantenrücken ähnelt.



    Foto: Koh Chang, die Spitze des Gebirges lässt die
    Ähnlichkeit eines Elefantenrückens erahnen.



    Foto: So war für uns der erste Eindruck auf Koh Chang





    Und nun mal was Grundsätzliches, ich habe mir lange überlegt, ob ich diesen Bericht überhaupt schreiben resp. veröffentlichen soll. Zum einen macht es ja durchaus Spaß und Sinn anderen Menschen von einer solch schönen Reise zu berichten, Tips zu geben, Sehnsüchte zu wecken, andererseits trägt man wohl leider in kleinerem Rahmen mit dazu bei, dass die Insel in einigen Jahren nicht mehr das sein wird, was sie heute ist. Nun ja, es ist halt der etwas negativere Lauf der Zeit und nicht zu ändern. Deshalb bekomme ich diesen Spagat hin, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Und wofür zum Teufel hab ich nun mehr als 800 Bilder von diesem wunderbaren Eiland geschossen ? Zudem hab gerade ich nicht zuletzt von anderen Menschen bzw. Membern in Foren sehr davon provitiert, indem sie mir über ihre persönlichen Erfahrungen und Erzählungen speziell im Thema Thailand verdammt viel haben helfen können. Es ist also an der Zeit, mal ein kleines bisschen zurückzugeben, auch wenn so ein Bericht verdammt viel Aufwand bereitet und mir nicht so leicht von der Hand geht, wie beispielsweise einem Abstinent, Otto Nongkhai, oder einigen anderen.



    Als wir vom Schiff kamen, bemerkte ich gleich den Transfer-Minibus von Malibu-Travel. Den beiden Engländern, die mit uns die Reise von Pattaya machten, wurde gleich das Gepäck aus der Hand genommen und wenig später brausten die beiden sehr bequem in dem klimatisierten und schicken Minibus von Malibutravel an uns vorbei zu ihrem Hotel, dem Plaloma Cliff am White-Sand-Beach !
    Ich Blödmann dagegen wollte so schlau sein und die 60 Baht sparen und so standen Lamai und ich ein bisschen betröppelt mit unserem Gepäck am Pier. Seltsam ! Keiner von den etwas weiter entfernt wartenden, bahtbussähnlichen Taxis auf der anderen Straßenseiten, machte auch nur die leisesten Anstalten uns ein Stück entgegen zu kommen oder gar unser Gepäck aufzunehmen. Langsam begann ich mich über meine eigene Blödheit zu ärgern und steckte mir erstmal eine an. Danach packten Lamai und ich unser Gepäck in beide Hände und dackelten die etwa 100 Meter in Richting Taxistand. Mittlerweile wurde es verdammt heiss, denn die Sonne brannte jetzt ohne von Wolken abgedunkelt zu werden. Ich begann zu schwitzen und da werde ich bisweilen unausstehlich. Auf einem der Bahtbusse saßen schon etwa 10 Leute mitsamt ihrem Gepäck. Der Taxifahrer dieses Gefährts fragte uns nach unserm Zielort. Ich nannte ihm brav das Tropicana-Resort, aber er meinte das doch wohl sicher nicht im Ernst, dass wir uns auf dieses, jetzt schon hoffnungslos überfüllte Taxi noch dazu setzen sollten ?
    Noch war ich guter Dinge und glaube ich bekäme das schon irgendwie alles in den Griff. Als Nummer 11 und 12 setzen wir uns jedenfalls nicht auf diesen Affenkäfig, dachte ich !
    Ich fragte einen anderen Fahrer, dessen Taxi vollkommen leer war nach dem Preis für den Transfer zum Tropicana-Resort. Der nannte mir läppische 400 Baht als Fahrpreis LOL ! (mit der Begründung, dass es zum Tropicana mehr als 20 Kilometer seien.)
    Nein, dachte ich, verarschen lasse ich hier nicht mehr, die Zeiten sind vorbei. Kurz und gut, wir hatten demzufolge kaum eine andere Chance und mussten uns zu den 10 Mann schon reichlich vollen Affenkäfig gegen eine Gebühr von 40 Baht pro Nase mit dazu setzen. Das Gepäck wanderte kurzerhand aufs Dach und eine fast schon abenteuerliche Reise begann. Kopffreiheit hatte ich in dieser Affenschaukel so gut wie keine. Dieses Taxi war vermutlich ausschließlich nur für Thais konstruiert LOL. Gott sei Dank saß ich am Ende der Pritsche und konnte meinen Kopf dadurch einigermaßen schadlos halten, indem ich ihn einfach neben dem Dach raushielt. Den Genuss der Landschaft bekam ich nicht mit, noch viel weniger wäre es möglich gewesen, Fotos zu machen, da hätte Lebensgefahr gedroht LOL. Man muß wissen, dass es auf Koh Chang einige verdammt rasante Serpentinen gibt, wo man mit so einem Gefährt eigentlich nur noch zu Buddha beten kann.
    Schon nach kurzer Zeit gings steil den Berg rauf und die Kurvenfahrt erinnerte mehr an eine Achterbahn. Aber dieses Ding hier fuhr nicht auf Schienen und wenn es aufwärts ging heulte das Getriebe im ersten Gang, dass man Angst haben musste, die Schüssel würde gleich im nächsten Moment explodieren.
    Mir wurde schwindelig und ich begann erneut mich wegen meiner totalen Blödheit zu ärgern. Die beiden Engländer, die sich vom Minibus haben abholen lassen, würden im PlalomaCliff-Resort jetzt bestimmt schon am Pool eine angenheme Abkühlung genommen haben, während wir hier so eine Abenteuertour bevorzugten. Ehrlich, ich dachte wir erreichen das Tropicana-Resort in diesem Leben ganz sicher nicht mehr. Hätte ich bloß an dieser Stelle nicht auf Abstinent gehört und der Dame am Pier von Leam Ngop die erforderlichen 60 Baht pro Nase in die Hand gedrückt ! Diesen Transfertrip mach ich nie im Leben noch mal, ich schwöre es !
    Mit der Zeit wurde das Taxi dann immer leerer, weil die verschiedenen Fahrgäste ihre Standpunkte gottlob unverletzt erreichten. Fast alle stiegen in den verschiedenen Hotels am White-Sand-Beach aus. Nun mittlerweile nur noch zu viert, ging es von dort aus zum Klong-Prao-Beach und kurze Zeit später erreichten wir endlich nach einer wirklich aufsehenerregenden Fahrt unser Hotel Tropicana. Wir hatten es tatsächlich überlebt und ich steckte mir erstmal eine Marlboro an und mein anfänglicher Ärger wich der Vorfreude...




    Foto: Koh Chang, besonders im nördlichen
    und südlichen Teil der Westseite, geht es kräftig auf und ab.


    Foto: Koh Chang, im südlichen Teil, von der Strasse
    aus tun sich tolle Perspektiven auf.



    Foto: Koh Chang, üppige Vegetation.


    Foto: Koh Chang - White Sandbeach, von der Strasse aus.


    Foto: Koh Chang, ebenfalls der WhiteSand.


    Foto: Koh Chang. Ankunft im Tropicana-Resort.


    Foto: Koh Chang - Tropicana-Resort.


    Foto: Koh Chang - der Pool mit Beach des Tropicana.


    Foto: Koh Chang - die wirklich sehr schönen Bungalows
    unseres Hotels.


    Nächster Teil - u.a. Hotelcheck vom Tropicana-Resort und Mietwagen auf Koh Chang

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