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Khao San Road,die Legende von Bangkok.

Erstellt von Otto-Nongkhai, 24.04.2005, 21:08 Uhr · 39 Antworten · 5.262 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Khao San Road,die Legende von Bangkok.

    Die Khao San Road ,"Die Strasse der Langnasen" ist schon seit mehr als 20 Jahren so ab 1982 Treffpunkt der Traveller-Gemeinschaft also ein Rucksack- und Sandalentummelplatz.


    Im Zentrum von Bangkok ,also alle wichtigen Sehenswürdigkeiten befinden sich in der Nähe ,
    ebenso Tourist Office und Billigflug-Reisebüros,liegt die günstige Traveler Gegend ,die Kao San Road im Stadtteil Banglampoon..
    Kao San ist momentan der grösste Travelertreff der Stadt.

    Zum Fluss sind es nur ein paar 100 Meter

    Die 200 m lange Kao San Strasse selbst ist ein Einkaufseldorador und auch wer gern und teuer essen will ist hier richtig.
    Von Thai Kost über Indische ,Japanisches bis hin zum Farang-Frass kann man alles bekommen.
    Pancake,ein 3-Minuten Ei,nicht immer echtes Vollkorntoast und diverse Milchsakes ist alle da.

    Wer Platzangst hat sollte diese 200 Meter Fussgängerzohne meiden ,denn es kann sehr eng werden ,wenn die Massen an Ausgeflippten-Tätovierten und Hahnenkämme sich an Wechselschaltern, Schmuckständen, Souvenierläden,Fressbuden, Freiluft-Frisör, Restaurants, Internet-Cafes, Massage-Salons und an indischen Schneidern vorbei drängen.
    Die amerikanische Supermarktkette Seven Eleven hat hier zwei Filialen. Und McDonald's ist auch in der Nähe.
    Hier gibt es praktisch alles. CD-Raubkopien für 4 Euro und gefälschte Presse- und Studentenausweise für 3 Euro.

    Ab und zu rast auch ein Moped oder Tuk Tuk in halsbrescherichen Fahrt an den Massen vorbei.
    Über den Köpfen flimmernde Leuchtreklame mit Werbung für Reisebüro, Gästehaus,Kneipen undInternet Cafes.



    FF.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Khao San Road,die Legende von Bangkok.

    Indische Wahrsagen und Open Air Frisoere mit abenteuerlichen Angeboten bevölkern die Hippistrasse.
    Wer in Geldnöten ist ,Wechselstuben haben ab 8 a.m. bis manchmal spät in die Nacht hinein geöffnet.

    Besonders Abends herscht in der Kao San Road ein reges Treiben aller Nationalitäten und Menschentypen
    und man kannt leicht neue Bekanntschaften schliessen.

    DAS LEBEN IN DER TOURISTSTRASSE IST ALTERLOS UND VOM KID BIS ZUM JUNGGEBLIEBENEN GREISS IST ALLES ANZUTREFFEN

    Viele Restaurants haben Videos/CDs und auf Tafeln kann man lesen ,welcher Heuler zu welcher Zeit gesendet wird.
    Dann hängen Trauben von Travelers ,an einem Wasser für 20 Bath nuckelnd ,in diesen Pinten,als hätten sie zu Hause keinerlei Gelegenheit sich Horror/Liebes-Kriegsfilme reinzuziehen.

    Die Polizei ist immer zugegen ,befindet sich doch eine Hauptwache direkt am Eingang der Strasse und die Beamten haben es besonders auf Drogendelikte abgesehen und man sollte sich nicht wundern ,wenn man gegen 2 a.m. aus dem Schlaf gerissen wird ,weil das Zimmer durchsucht werden soll.


    Eine wilde,hektische Gegend und fast jeder Hippy oder Reisende kommt hier durch um neue Infos über Thailand,Kambodscha, Laos, Vietnam,China,Malaysia zu sammeln um zu relexen oder einen Jount zu rauchen.
    Hier gibt es Visa und preiswerte Tickets für Thailand und den Rest der Welt.


    In der Kao San Road und Umgebung kann man zwischen 50-1000 Bath übernachten ,wobei der Schwerpunkt auf kleine,teils unsaubere Verschläge liegt ,wo gerade mal 2 Pritschen reingepresst wurden.
    Es gibt mehr als 200 Unterkünfte.

    Hohe Diebstahlgefahr besunders durch mittellose Ausländer begangen.

    Wer in der kalten Jahreszeit (Dez-März) am Abend auf Quartiersuche ist ,kann manchmall vor vollen Guest Haeusern stehen und im Moskito-Park übernachten.
    So ein 190 Bath Doppelzimmer ,ohne Toilette


    FF.

  4. #3
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Khao San Road,die Legende von Bangkok.

    Wer denn etwas bequemer nächtigen möchte, der geht in das teure Royal Hotel .
    http://www.asiahotels.com/hotelinfo/...hotel_bangkok/

    Die Athmosphäre von frueher ist leider dahin ,denn die Jugend von heute hat andere Reiseinteressen und Gewohnheiten,bzw liebt wie einige Thais die Bequemlichkeit.

    Eine interessante Seiten:

    http://www.khaosa

    und hier noch ein paar kleine Bilder











    Wer hat noch Fotos von früher?

    Gruss

    Otto

  5. #4
    Avatar von waltee

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    Re: Khao San Road,die Legende von Bangkok.

    Stimmt es dass es die Guesthouses in der Kaosan Road erst seit Anfang 1980 gibt? In den 70ern war sie mir jedenfalls kein Begriff.

    Aber gute Fotos - schade sind sie etwas klein.

  6. #5
    Avatar von Serge

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    Re: Khao San Road,die Legende von Bangkok.

    Khao San veraendert sich immer mehr zu einer upper oder yuppie class Szene fuer die Thai Jugend. Es gibt immer mehr Laeden der ravenden Weltgesellschaft und es hat mit der "alten" Khao San immer weniger zu tun.

    Aber ab und an einen Besuch ist sie wert. Warum? Weil es immer noch ungeahnte Begegnungen dort gibt oder geben kann und es einige interessante Lokalitaeten dort hat. Zur Zeit haelt verstaerkt dort der Blues und der Jazz Einzug, mit sehr schoenen Sonntagskonzerten. Und ein paar grossartige Spaetnachtspots gibt es auch.

    Alte Bilder habe ich nur von den spaeten 90igern.

  7. #6
    Avatar von Serge

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    Re: Khao San Road,die Legende von Bangkok.

    Der Link von Otto ist die Khao Sarn Website.

  8. #7
    mrhuber
    Avatar von mrhuber

    Re: Khao San Road,die Legende von Bangkok.

    Viel kann ich nicht dazu beitragen, ich war nun, bei meinem fünften TH-Aufenthalt, das erste mal in der Kaosan, und auch nur, weil mich eine höchst attraktive Dame dazu überredete.

    War allerdings tagsüber, nachts ist es bestimmt wieder etwas anderes.









    Karlheinz

  9. #8
    Avatar von dulidirk

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    Re: Khao San Road,die Legende von Bangkok.

    Hi,

    DAS LEBEN IN DER TOURISTSTRASSE IST ALTERLOS UND VOM KID BIS ZUM JUNGGEBLIEBENEN GREISS IST ALLES ANZUTREFFEN
    kann Otto-Nongkhai nur zustimmen, ich war selbst schon zwei mal für jeweils zwei Nächte zu Gast in der Khaosan Road. Ist teilweise schon recht erstaunlich wen und was man so alles da antreffen kann.
    Allesdings kann man nur ein paar Schritte weiter, ganz gemühtlich an einer der vielen kleinen Garküche zu recht zivilen Preisen gut Essen.
    Genächtigt hab ich im D&D INN für 700 Baht pro Nacht einmal Zimmer mit Fenster einmal ohne. Aber der Pool auf den Dach und die Aussicht von da waren das Geld schon wert.
    Da ich mich in BKK so gut wie gar nicht auskenne und auch allein unterwegs war, konnte ich doch ganz gut mit der Khaosan Road leben.
    Ich weiß nur bei meinem nächsten BKK Aufenthalt gibt es keine K.R. bin nur drei Stnden da dann geht`s weiter nach Phuket/Karon direkt in die Arme meineer Mia.
    Aber bevor ich dann wieder zurück muß nach D werden auf jeden Fall ein paar Tage BKK genießen, nur die Zelte schlagen wir dann wo anders auf.

    Gruß dulidirk

  10. #9
    Avatar von Claus

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    192

    Re: Khao San Road,die Legende von Bangkok.

    Die KSR ist Kult .... und eigentlich Pflicht bei jedem Urlaub. So ein zwei Tage gönne ich mir da immer. Aber ich seh auch, gerade deshalb die Veränderung der Strasse. Es ist schon lange nicht mehr "Der Backpackertreff" ... heute sieht man dort mehr die Kofferträger ... die Yuppie-Trollies. Aber es wird bestimmt noch lange dauern, hoffe ich, und die KSR wird ihr Flair noch lange behalten.

    Die KSR ist nicht Thailand ... aber für viele ist sie das Tor nach Thailand.

    Alte KSR-Besucher werden ihn erkennen. Als ich im Januar dort war, gab es ihn immer noch. Klar, ein klein wenig älter ist er geworden und nicht mehr so flink. Aber es gibt ihn noch. Und er ist für mich ein Teil der KSR:



    Und nun kenn ich ihn schon seit vielen Jahren. Schon oft habe ich mich mit ihm unterhalten ... aber seinen Namen weiss ich immer noch nicht.

    Er ausgezeichneter Kenner der KSR ist auch: hier

  11. #10
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Khao San Road,die Legende von Bangkok.

    Eine kleine Junge, eine kleine Geschichte aus der Khao San Road

    Mein erster Urlaub in Thailand neigt sich unerbittlich dem Ende zu. Gegen Mittag sind wir von Ko Samet aufgebrochen in Richtung Bangkok. Auf der Fahrt mit dem Minibus gerieten wir 2 x in einen ziemlich starken Regenschauer. Es war übrigens der erste Regen nach 2 1/2 Wochen. Der Fahrer schien nur nach Gefühl zu fahren. Der Schauer war aber ziemlich schnell. Nach 2 kurzen Zwischenstopps erreichten wir gegen Abend die Khao San Road. Zu den anderen Leuten der Gruppe im Bus hatten wir keinen Kontakt und die Gruppe löste sich auch schnell auf.

    Ich hatte erstmal den Wunsch ins Hotel und dann was Essen. Wir bestiegen also ein Tuk Tuk und meine Frau erklärte dem Fahrer unseren Wunsch. Nach einer kurzen Fahrt hielt der Fahrer dann in irgendeiner dunklen Seitenstrasse. Ein Hotel, oder das was ich mir darunter vorstellte sah ich nicht. Irgendwie hatte der Fahrer da wohl eine andere Vostellung im Kopf als ich.

    Nach einem kurzen Disput zwischen dem Fahrer und meiner Frau ging die Fahrt dan weiter und endete dann vor einer großen Hotelanlage mit einem großen Singha-Beer-Garten. Rein vom optischen entsprach das schon eher meinen Vorstellungen.

    Beim Einschecken gab es dann zuerst auch ein paar komische Blicke an der Rezeption. Aber nachdem man einen Blick in unsere Pässe geworfen hatte und mitbekommen hat das ich mich mit meiner Frau auf deutsch unterhalte, kamen dann ein paar Fragen, woher wir aus Deutschland kommen, wie lange wir bleiben möchten, etc. Wir hatten geplant 5 Tage in BKK zu bleiben und einige Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

    Eine Hotelangestellte bat uns dann unser Gepäck beiseite zu stellen und zeigte uns ein paar Zimmer im Hotel. Wir haben uns dann für ein recht großes, schönes Zimmer entschieden. Ein kurzer Anruf und unser Gepäck wurde nach oben gebracht.

    Kurz unter die Dusche und dann wieder los, ich hatte mittlerweile ziemlich großen Hunger. Meine Frau hatte es sich aber in den Kopf gesetzt mir erst einmal die Khao San Road zu zeigen. Also wieder ein Tuk Tuk geentert und nach kurzer Zeit waren wir wieder da.

    Dort tobte natürlich das pralle Leben. Unzählige Strassenhändler, Musik aus den Lokalen und jede Menge Imbissstände. An einem beschloss ich mir ein paar Sateh Gai zu holen um den bohrenden Schmerz in der Magengegend etwas zu betäuben.

    Da hatte ich nun endlich in der einen Hand meine Tüte mit der Cola und in der anderen Hand mein Essen, das zupft jemand hinten an meinem T-Shirt. Ich drehe mich um und sehe einen kleinen Jungen so ca. 7-8 Jahre alt der mich mit seinen grossen Augen ansah. Was er wollte war mir sofort in diesem Augenblick klar ohne abwarten zu müssen, das meine Frau übersetzt. Ich kaufte also noch eine Portion Reis dazu und gab das ganze weiter an den kleinen Jungen der sich sofort in einem etwas ruhigerem Hauseingang zurück zog. In der Zwischenzeit hatte meine Frau mit dem Jungen etwas gesprochen und erzählte mir, das er hier auf seine Mutter wartete und es manchmal sehr spät wird bis sie kommt.

    Wir sind dann noch ein wenig durch die Strasse geschlendert und so 10 Minuten später steht der kleine Junge wieder vor mir. Ein kleines verschmitztes Lachen im Gesicht, schon etwas gesättigt aber nicht alleine. Hinter im eine Meute von 5-6 Kindern alle so in seinem Alter, Jungen und Mädchen. Das Anliegen war klar und die Handzeichen des Jungen auch. Meine Frau fragte eine Strassenhändlerin und so zogen wir also mit der Meute irgendwo um die Ecke in einen Imbiss.

    Es ist schon erstaunlich was eine Rasselbande so verdrücken kann. Nach anfänglicher Zurückhaltung wurde dann meine Frau gerade von den Mädchen mit Fragen bombardiert. Das saß ich nun in mitten einer Kinderschar in kleinen Imbiss beim Abendessen. Irgendwie hatte ich mir einen romantischen Abend mit meiner Frau anders vorgestellt. Ein Junge rubbelte verstohlen mit seinem nassen Daumen an meinen Unterarm, wohl um zu prüfen, ob es unter dem Rot auch noch eine andere Farbe gibt. Die Mädchen übten sich als Kellnerin und schleppten immer weiter die kleinen himmelblauen und rosa Teller mit Essen heran.

    Nach gut einer Stunde schien dann auch das letzte Loch in den Bäuchen der Kinder gestopft zu sein. Meine Frau gab dann noch jedem Kind 20 Bath, die mit einem tiefen Wai dankend entgegen genommen wurde. Meine Frau unterhielt sich noch etwas mit der Inhaberin und erzählte mit später das viele Kinder hier in der Khao San Road betteln.

    Wir sind dann noch einmal durch die Strasse gelaufen ich habe mir ein paar T-Shirts gekauft. Auf dem Rückweg auf der Suche nach einem Taxi oder Tuk Tuk sahen wir dann den kleinen Jungen. Er lag auf einer auseinander gefalteten Pappkiste an einer Strassenecke vor einem heruntergelassenen Rolladen und schlief. Was er heute wohl macht?

    Ich war später nie wieder in der Khao San Road.


    René

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