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Kathmandu im Oktober

Erstellt von waanjai_2, 23.08.2012, 11:19 Uhr · 47 Antworten · 6.439 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von waanjai_2

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    17.10.2012

    Man soll sich ja nicht versündigen!

    Heute sind wir ins nepalesische Mittelgebirge gefahren. Es ging nach Manakamana, einem Tempel dieser Gottheit, die seit über 10 Jahren via Seilbahn erreichbar ist.
    Manakamana - Wikipedia, the free encyclopedia

    Liegt so ca. 100 km westlich von Kathmandu, entlang der Strecke nach Pokhara. Mit ortskundigem Fahrer soll das normalerweise so ca. 2.5 - 3 Stunden dauern. Aber war am Abend etwas passiert im Bergdorf ca. 25 km westl. von Kathmandu. Die dortige Living Goddess wurde verärgert. Wahrscheinlich hat sie wieder einmal feststellen müssn, dass Ausländer Sie, die Religion und das Land durch unpassende Kleidung nicht ausreichend gewürdigt, bzw. respektiert hätten. Jedenfalls es kam zu einem Menschenauflauf dort und die einzige Straße in Richtung Westen wurde gesperrt. Das Radio berichtete darüber, auch Lautsprecherwagen.

    Also standen wir eine geschlossene Stunde in dem Dorf - es gab allerdings jede Menge Läden und Imbisse.



    Nach gut einer Stunde rückte eine 6% Hundertschaft von Riot Police an und endete die Straßenblockade.

    Bis zum Ziel hat es dann insgesamt 5 Stunden gedauert.



    Zur Göttin Manakamana wollen viele Hindus. Deshalb sind selbst für Nepalesen die Preise gesalzen. Die Farangs freuen sich, dass zumindest alle Ausländer gleich behandelt werden.
    Und der Preis pro Ziege ist auch gut. Welche Seilbahnen wollen schon diese? Vielleicht von den Oesterreichern übernommen?







    Und oben angekommen, gings zum Tempel.

    Und es wurde offenkundig, warum die Preise für Ziegen so günstig waren. Es sind Preise für einfache Fahrt.



    Also, das Opfern der Tiere war nicht so unser Geschmack. Also zurück zur Boden-Station. Habe dann noch versucht den Fluß Trishuli und seine Stromschnellen zu fotographieren - ganz ohne Filter und Stativm und außerdem waren die Lidhtverhältnisse mies. Ging nicht. Auf der ganzen Fahrt entang des Flußes habe ich aber jede Menge Angebote von Rafting gesehen. Auch die Boote.



    Oben am Tempel gab es sehr schoene Alternativen zu Silikon.



    Zurück nach Kathmandu. Die Unruhen im Bergdorf dauerten an. Über 100 Langhosen-Träger wollten wohl gerade wieder sperren. Wir sahen noch die Police of Nepal wieder anrücken. Um 18 erreichten wir die Stadtgrenze von Kathmandu. Es wurde plötzlich stockdunkel. Aber keine Straßenbeleuchtung, keine Verkehrsampeln. Gespenstisch schoen.
    Um 19 Uhr waren wir wieder im Hotel, also nach 4 Stunden.

    Wifi war down.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von waanjai_2

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    Dans chaque rue il ya des pierres
    Erst Recht in Nepal.





    Die Straßenbeschaffenheit ist dafür verantwortlich, dass man mit dem Auto für die Strecke Kathmandu nach Namo Buddha (45 km) gut 2 Stunden 30 Minuten braucht. Unser Fahrer heißt seit Tagen Divi. Wir haben dann bemerkt, das dies wohl der Nick für den "Göttlichen" sei. Denn Divi fährt wirklich ganz excellent mit seinem Corolla.



    So erreichten wir auch heute sicher unser Ziel:
    Namo Buddha : one of the most sacred buddhist sites





    Auf der Fahrt nach Namo Buddha waren wir beim PMs Office vorbei gefahren. Das Gebäude sah genau so aus wie unser Hotel. Auf der Rückfahrt vom Namo Buddha sind wir jedoch auf meinem Wunsch zu einem besonderen Restaurant zum Essen gefahren. Wahrlich eine Alternative oder nur als Ergänzung zu einem Hotel in Kathmandu. Insbesondere was die Ausfllugsziele Nargakot und Namo Buddha anbelangt:

    Welcome to Mirabel Resort Hotel Pvt. Ltd. :: A Landmark Resort in Dhulikhel with a difference :: Dhulikhel, Kavre, Nepal
    Mirabel Resort Hotel Pvt. Ltd. (Dhulikhel, Nepal): 8 Hotelbewertungen


    Bei schoenen Wetter soll man die Bergkette des Himalaya (im selben Längengrad) sehen. Ansonsten eine Aussicht wie in der Toskana (alle Schattierungen von grün)
    Heute lohnte sich aber der Umzug für uns nicht mehr.

  4. #43
    Avatar von waanjai_2

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    Letzter Tag für Touren. Wir wollten zum Last Resort, 14 km zur Grenze zu Tibet und 75 km nord-östlich von Kathmandu. Also ca. 4 Stunden eine Strecke. Es hat sich gelohnt. Lange Zeit an einem Fluß entlang gefahren, der sich in seiner typischen Nutzung von mal zu mal änderte.

    An der ersten und einzigsten Brücke über diesen Fluß hatte sich die Bevölkerung aufs Fangen von kleinen Süßwaaserfischen spezialisiert. Aber anstatt daraus auch eine wohlschmeckende Fischsauce zu machen, werden die dort alle in "Curry"-Pulver gegrillt. Sehr lecker. Also unbedingt dort den ersten Stop einlegen.



    Flußaufwärts ging es. Und der Fluß verwandelte sich von einem seichten Fiachgewässer immer mehr zu einem Wildwasser. Daran hätten wir gerne teilgenommen. Geht aber nicht ad hoc und auf Zuruf.




    Immer weiter ging es in Richtung Tibet - die Ortschaften, die wir durchfuhren hatten immer mehr chinesische Waren im Angebot. Bis wir zu einer recht großen stählernen Hängebrücke kamen, wo sich Menschen nacheinander in das 160 m tiefe Flußbett stürzten, ohne dass auch nur einer Anstalten machte, hier zu helfen.



    Der typ wurde nie mehr wieder gesehen.



    Der auch nicht.

    Bis ich eigenständig die Wahrheit herausfand und knipste:





    Auf der Rückfahrt sahen wir noch jede Menge Leute Kanu fahren. Hätten wir noch einen Tag mehr zur Verfügung gehabt, hätten wir dies gerne auch gemacht.

    Ach so, hier war also unser Ausflugsziel:

    The Last Resort, the perfect adventure destination for an active and relaxing holiday in Nepal

    The Last Resort (Dhulikhel, Nepal): 54 Hotelbewertungen und 84 Bilder
    Morgen geht es wieder zurück nach Bangkok.

  5. #44
    antibes
    Avatar von antibes
    Toller Bericht.
    Gute Heimreise.

  6. #45
    Avatar von waanjai_2

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    Zurück bei den toten Malern. Dann ging es wieder zu einem Familientreffen in R3, Soi 14, B. Rim Naam. Immer noch eines der besten Fisch-Restaurants für Normal-Thais in Bangkok. Obwohl auch schon teuerer geworden, wie halt alles bei gleichbleibender Qualität.

    Nachspann:
    Da ich vieles bereits wieder vergessen haben dürfte, wenn später andere Leutz die gleiche Kurzurlaubsreise machen wollen, hier noch einige Beobachtungen:

    1. Bargeld muß man haben und zwar in US $ oder/und Euro.
    Ständig wollen diverse Stellen lieber ausl. Währung haben als inländische. Andererseits, fährt man über Land, dann braucht man auch N Rupien. Also neben Plastikgeld auch Hartgeld mitnehmen. Ich habe entweder gebraucht oder in Rupien getauscht: 30 Dollar und 250 Euro. Wenig davon werde ich rücktauschen müssen. Grund: Es wurden weniger Souvenirs gekauft als vorab vermutet: Was sollen wir mit zusätzlicher warmer Kleidung, wenn wir berets genug aus D in Udon davon haben?

    2. Laute und chaotische Städte liegen uns nicht. Würde ich - als Neuling - wieder nach Kathmandu fahren, würde ich nur 2 Nächte in der Stadt buchen:
    1. Tag: Tagestour Besichtigung der Tempelz etc. in Kathmandu 2. Tag: Mountain-Flights vom Flughafen Kathmandu, Davon ist man vor 10:00 wieder zurück im Hotel. Am selben Mikttag würde ich den Umzug vom Stadthotel in ein Aussichts-Hotel vornehmen.

    3. Touren würde ich nicht mehr über die Hotels buchen. Die nehmen Kommissionen und erhoehen damit die Endpreise. Es gibt kleine und verläßliche Anbieter, die man anfangs nur finden muß. Wir fanden den über unseren Tour-Guide bei der Stadtrundfahrt.
    Hier einmal die Bruttopreise für die Touren etc., die wir unternommen haben. Alle Preise in US $:
    a. Mountainflight p.P: 185
    b. Manakamana pro Auto: 85, Gondelpreise extra.
    c. Namobuddha, pro Auto: 55
    d. Last Resort, pro Auto: 65
    Alle Autotouren mit Fahrer.




    4. Manakamana ist als Einzelziel die Strapazen der langen Anreise nicht wert. Wird auch zunehmend nur als "Mitnahme" bei einer noch längeren Tour nach Pokhara angeboten. Wie zu lesen war, bin ich ohnehin mehr ein Fan der Ausflugsziele in Richtung Osten von Kathmandu gewesen.

    5. Schoen ist, daß Nepal etwas für jedes Alter, jede Kondition und jede Vorliebe zu bieten hat. Habe Leute getroffen, die wollten in den Bergen spazieren gehen, aber nicht in unbekannten Unterkünften übernachten. Wer auch sonst in Jugendherbergen wohnt, dem sei das mehrtätige Trecking nur anempfohlen. Wie schon erzählt, würden wir dagegen Tagestouren von einem oder zwei festen Basislagern aus machen wollen. Da bietet sich Rafting, Kanu- und Kajak-Fahren geradezu an.

  7. #46
    Avatar von Franky53

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    danke Wanni ,für den wirklich schönen interessanten Bericht.

  8. #47
    Avatar von benni

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    danke Hulk, danke für das Danke an den Udoner

  9. #48
    Avatar von waanjai_2

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    Nachtrag. Wie geschrieben haben wir nach der ersten Stadtrundfahrt und Führung die Führerin (Sarita) für die weiteren Touren etc. engagiert. Buchten nicht mehr über das Shanker Hotel. Die junge und sympathische Frau mit sehr gutem Englisch hat sich inzwischen selbständig gemacht und ein Reisebüro gegründet. Eine Website ist entstanden:

    Tours Nepal, Tours in Nepal, Tours and Travels in Nepal, Travel agency Nepal, Trekking and travels agency in Nepal,Medieval Tours & Travels, Kathmandu , Nepal.

    Was soll man sagen? Ich kann Sarita nur bestens empfehlen.

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