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Die neuen Gerichte für Touris

Erstellt von waanjai_2, 23.09.2013, 14:38 Uhr · 52 Antworten · 3.788 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von KKC Beitrag anzeigen
    Wenn ich das richtig sehe, funktioniert die Abzocke anders rum.
    Bei der Ausreise wird man des Diebstahls beschuldigt. Durch die Angst das Flugzeug zu verpassen sind da wohl einige Leute bereit, ein paar Baht im Lande zu lassen.
    So isses. Und wurde auch schon 2009 so berichtet. Leider zu lange her für die Gedächtnisleistungen einiger.

    Hat sogar ne längere Zeit gedauert, bis die Justiz Thailands daraus Konsequenzen gezogen hat. Was ich ausdrücklich begrüße und nicht ins Lächerliche ziehen werde.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von MadMac

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    Nun gut, hat halt jemand Pech gehabt und ist drauf reingefallen. So what? Lang ist's her...

  4. #23
    Avatar von waanjai_2

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    4 von 8 Standorten sind dann ja wohl bekannt.
    Wo sonst noch koennte die thailändische Justizverwaltung einen Bedarf für Touri-Gerichte vermuten?

    Hua Hin? Koh Samui? Koh Chang? River Kwai?

    Ich empfinde es als Bestätigung für die bisherigen Empfehlungen, wo Touris noch als Gäste und nicht schon als auszunehmende Gänse angesehen werden.

    Auch ein Ranking.

  5. #24
    Antares
    Avatar von Antares
    Lese ich da Steintischgemeckere über böse Thais welche Farangs betuppen?

  6. #25
    woody
    Avatar von woody
    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Die alte Seite ist weg. Ich kaufe seit Ewigkeiten immer 'ne Pulle Fusel bei Ankunft. Bin noch nie auch nur ansatzweise abgezockt worden.
    Bei Ankunft? Das sollte ja wohl nicht klappen, da bei jedem duty free Einkauf die Board Card vorgelegt werden muss.

  7. #26
    Avatar von tigerewi

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    Bangkok, Justiz & Polizei, Politik, ThailandTIP, Tourismus Freitag, 19. Juli 2013

    Gerichte für Touristen sollen in Bangkok im September ihre Arbeit aufnehmen

    Tourismus & Sport Minister Somsak Pureesrisak sagte, dass das Ministerium ein Memorandum of Understanding mit dem Justizministerium im nächsten Monat unterschreiben wird.

    „Die Gerichte für Tourismus sind auf gutem Weg. Die Gerichte werden an den beliebtesten Urlaubszielen installiert, und das Justizministerium hat ein Budget für intensive Schulungen von Richtern in Frankreich bereitgestellt“, erklärte er.
    Die Gerichte werden an bestehenden Bezirksgerichten betrieben. Damit die Gerichtshöfe neben den täglich anfallenden Fällen nicht mit solchen, die Touristen betreffen, überlastet werden, sind diese Verhandlungen für den Abend geplant.
    „Wir installieren diese Gerichte, um die Rechte der Touristen zu schützen und Gerechtigkeit für diejenigen zu erzielen, die Ziel von unfairer Behandlung wurden, wie zum Beispiel von Touragenten“, sagte der Minister. Gerichtsverhandlungen an den Tourismus Gerichten sind für Zivilklagen bei Streitigkeiten über Preise und Betrug und nicht kriminellen Fällen vorgesehen.
    Die Gerichte werden am Anfang in Bangkok von 16.30 bis 20.30 Uhr arbeiten und später in Phuket, Pattaya, Chiang Mai und Samui ihre Arbeit aufnehmen. Allerdings sagte er, es gibt noch einige Komplikationen, da bestehende Regelungen geändert werden müssen und neue Gesetze erforderlich sind. Er räumte ein, diese Faktoren könnten die Umsetzung verzögern.
    Für den Beginn der Tourismus Gerichte außerhalb der Hauptstadt gibt es noch keinen Zeitplan. Minister Somsak forciert die Tourismus Gerichte, weil das aktuelle Gerichtssystem überlastet ist und deshalb Touristen oft ohne erhaltene Gerechtigkeit nach Hause zurückkehren. Denn sie können ihre Arbeitsplätze zu Hause nicht verlassen, um ihre Fälle abzuschließen.

    Gerichte für Touristen sollen in Bangkok im September ihre Arbeit aufnehmen: Aktuelle Nachrichten über Thailand

  8. #27
    Avatar von tigerewi

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    Schlagzeile, ThailandTIP, Tourismus
    Dienstag, 21. Juli 2009



    Reisewarnung wegen Flughafen-Abzocke

    Großbritannien und Dänemark sprachen Reisewarnungen aus, weil Touristen auf dem Bangkoker Flughafen regelmäßig abgezockt werden – durch die Polizei.

    Der TIP hatte bereits über diese Fälle berichtet: Eine Reihe von Passagieren hatte sich darüber beschwert, daß ihnen Ladendiebstahl vorgeworfen wurde. Sie sollen in einem der Läden der Duty-Free-Kette King Power in der Abflughalle Brieftaschen, Lippenstifte oder Zigarren gestohlen haben und dann von der Polizei festgesetzt worden sein.
    Das Procedere, das folgte, war immer ähnlich. Ein „Polizei-Volontär“ wurde eingeschaltet, der offensichtlich im Auftrag der Polizei Verhandlungen führte. Die mutmaßlichen Diebe saßen während dieser Zeit entweder im Gefängnis oder wurden in ein Love Motel, nicht weit vom Flughafen gebracht. Nachdem sie eine erhebliche Summe gezahlt hatten, die als „Kaution“ deklariert war, durften sie das Land verlassen. Mit einer vom zuständigen Gericht in Samut Prakan ausgestellten Bestätigung, daß die „Täter“ unschuldig sind und keine Beweise gegen sie vorliegen.
    King Power veröffentlichte daraufhin Videoaufnahmen aus Überwachungskameras, auf denen zu sehen sein soll, daß es sich zumindest in zwei Fällen tatsächlich um Ladendiebstähle gehandelt haben soll. Dieser Beweis steht aber konträr zur Bescheinigung des Gerichts, daß es keine Beweise gebe. Ferner ist dies keine Entschuldigung dafür, die Passagiere zu nötigen, zu entführen und eine „Lösegeldsumme“ zu erpressen.
    Die Angelegenheit wurde bekannt, als der Brite Stephen Ingram und seine Frau Xi Lin nach ihrer Rückkehr nach England die Presse informierten. Sie durften Thailand erst verlassen, nachdem sie 450.000 Baht bezahlt hatten.
    Der „Polizei-Volontär“ aus Sri Lanka bestätigte gegenüber BBC, daß die Summe gezahlt wurde. Die eine Hälfte sie für „Gebühren“ verwendet worden, die andere sei die Kaution – es gebe daher eine theoretische Möglichkeit, die Hälfte des Geldes zurückzuerhalten.
    Die britische Botschaft hat nun in bezug auf King Power eine Reisewarnung ausgesprochen, ebenso die dänische Botschaft, weil eine Dänin nach einem angeblichen Ladendiebstahl genötigt worden war, ihre Freiheit mit 375.000 Baht zu erkaufen.
    In einem weiteren Fall, über den in der ausländischen Presse berichtet wurde, war eine 41 Jahre alte irische Wissenschaftlerin das Opfer. Sie kaufte in einem Geschäft ein und wurde nach dem Verlassen von Security Guards festgehalten, die riefen: „Du, Du! Du kommst sechs Monate in den Knast!“
    Sie hatte einen Lippenstift und einen Lidschatten gekauft, aber auf der Rechnung von King Power war nur der Lippenstift aufgeführt. Ihr wurde daraufhin vorgeworfen, den Lidschatten gestohlen zu haben.
    Sie mußte eine Nacht im Gefängnis verbringen und sich dann ihre Freiheit erkaufen. Wieviel sie zahlen mußte, das wollte die Irin nicht verraten.
    Auch die Iren überlegen, ob bald eine entsprechende Reisewarnung ausgesprochen werden soll.

    Reisewarnung wegen Flughafen-Abzocke: Aktuelle Nachrichten über Thailand

  9. #28
    Avatar von tigerewi

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    Korruption & Skandale, Schlagzeile, ThailandTIP, Tourismus
    Sonntag, 28. Juni 2009



    Neuer Fall von Touristenerpressung

    Ein britisches Pärchen wurde auf dem Bangkoker Flughafen wegen angeblichen Ladendiebstahls festgehalten und mußte 450.000 Baht Schmiergeld für die Freilassung zahlen.

    Die beiden Briten wurden Opfer einer Erpressung, wie sie nach Angaben der britischen Tageszeitung „Times“ öfter vorkommt.
    Wie erst jetzt bekannt wurde, wurden Stephen Ingram, 49, und seine Frau Xi Lin, 45, beide arbeiten in Cambridge, von Wachpersonal auf Suwannaphum festgesetzt, als sie am Abend des 25. April in ein Flugzeug der Qantas nach London einsteigen wollten.
    Ihnen wurde vorgeworfen, eine Brieftasche im Wert von 6000 Baht aus einem Laden der Duty-Free-Kette King Power entwendet zu haben. Die beiden wurden der Polizei übergeben, auch wenn es in einer offiziellen Erklärung der thailändischen Staatsanwaltschaft später hieß, es gebe keine Beweise gegen die Briten.
    Fünf Tage lang wurden die Touristen gegen ihren Willen in einem billigen Motel in der Nähe des Flughafens festgehalten. Sie wurden so lange bedroht, bis sie sich einverstanden erklärten, ein „Lösegeld“ in Höhe von fast einer halben Million Baht zu zahlen.
    Die 450.000 Baht wurden an einen Staatsbürger aus Sri Lanka gezahlt, der als „Volunteer“ bei der Touristenpolizei arbeitet.
    Ingram sagte: „Wir wollen vor allem verhindern, daß andere britische Touristen diesen Alptraum durchleben müssen. Wir werden alle möglichen rechtlichen Schritte einleiten, um unser Geld zurückzubekommen.“
    Das das Verfahren eingestellt wurde, müßten die beiden die Kaution zurückerhalten. Dies ist bislang nicht geschehen.
    Der „Volunteer“ gab in einem Telefoninterview zu, 400.000 Baht von den beiden Engländern erhalten zu haben. Das Geld sei für die Zahlung der Kaution verwandt worden, außerdem wurde damit eine „einflußreiche Person“ geschmiert, die daraufhin das Verfahren gegen Ingram und Xi einstellte.
    „Jeder weiß, daß das so in Thailand ist“, sagte der Volunteer. „Sie können ins Gefängnis geben oder eine Strafe zahlen und nach Hause fahren. Das nennt sich Korruption, verstehen Sie?“
    Der Polizei-Volunteer bestätigte die Version der beiden Touristen. Ingram und Xi wurden verhaftet und zunächst in einem Büro der Tourist Police am Flughafen festgehalten. Später wurden sie der regulären Polizei übergeben, die die beiden in Zellen nahe dem Flughafen sperrte. Am nächsten Morgen wurden die Touristen dann in ein Motel gebracht, wo sie vier Tage lang bleiben mußten. Die Pässe waren eingezogen worden, der Volunteer aus Sri Lanka habe dann mit ihnen Kontakt aufgenommen und die Zahlung der Kaution „arrangiert“.
    Am 27. April gelang den Briten die Flucht. Sie wandten sich an ihre Botschaft. Dort wurde ihnen mitgeteilt, die Diplomaten könnten sich nicht in rechtliche Belange der thailändischen Justiz einmischen. Ihnen wurde nur geraten, einen Rechtsanwalt zu beauftragen.
    Doch die beiden bekamen Angst und ließen aus England das geforderte Geld anweisen – direkt auf das Konto des Police Volunteers. Der „Sunday Times“ liegen die Überweisungsbelege vor.
    Am 1. Mai schließlich durften die beiden das Land verlassen, ausgestattet mit Dokumenten der Behörden, daß gegen die Touristen nichts vorliege…
    Der Police Volunter sagte der „Times“, er würde nur seinen Job erledigen, dafür würde er nicht bezahlt werden.
    Die dänische Botschaft bestätigte, daß Anfang Juni eine Dänin „Lösegeld“ in Höhe von 250.000 Baht zahlen mußte, bevor sie das Land verlassen durfte. Auch ihr war vorgeworfen worden, in einem Geschäft von King Power Ladendiebstahl begangen zu haben.
    Ein Sprecher von King Power sagte, die Firma habe strikte Anweisungen, wie nach einem Ladendiebstahl verfahren werden müsse. Man könne aber nicht überprüfen, was danach geschehe.

    Neuer Fall von Touristenerpressung: Aktuelle Nachrichten über Thailand

  10. #29
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Und ich dachte hier ging es um was zu essen ...
    ich auch, hatte mich auch schon auf ein paar interessante Speisen aus der Nouvelle Cuisine Isaan gefreut.

  11. #30
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von woody Beitrag anzeigen
    Bei Ankunft? Das sollte ja wohl nicht klappen, da bei jedem duty free Einkauf die Board Card vorgelegt werden muss.
    Doch, das geht schon seit ein paar Jahren. In BKK gibt es spezielle Duty Free Laeden bei den Gepaeckbaendern. Angefangen hat das mal in Singapore, vor 10 Jahren oder so, mit Duty Free nach Landung und Thailand hat das abgekupfert. Seitdem schlepp ich nie mehr was mit.

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