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Deutsche Fluggesellschaften wollen Ticketabgabe voll weitergeben

Erstellt von Bajok Tower, 05.09.2010, 18:44 Uhr · 54 Antworten · 4.291 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Joopi

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    nochmals für Nichtversteher......

    Verkäufe seit 4. September 2010 wird für Reisen ab 01.01.2011 mit Abflug ab Deutschland die neue Luftverkehrssteuer (OY) in vielen Reservierungssystemen und im Online-Eigenvertrieb belastet. Es handelt sich hierbei um eine Steuer, die alle aus Deutschland operierenden Fluggesellschaften trifft. Lufthansa, Austrian Airlines und British Midland International können diese zusätzliche Belastung der Luftverkehrsbranche nicht kompensieren und werden diese Steuer an Passagiere weiterreichen und die Endpreise entsprechend anpassen.


    Ausschlaggebend für die Berechnung der Steuer ist die Enddestination für abfliegende Passagiere von deutschen Flughäfen.

    Innerdeutsche Ziele: 8 Euro + 19 % MwSt. (Für Hin- und Rückflug 16 Euro + 19 % MwSt.)
    Europäische Ziele (bis 2.500 km): 8 Euro
    Ziele im Nahen Osten, Teilen Afrikas, GUS und Zentralasien (2.500 bis 6.000 km): 25 Euro
    Langstreckenziele: 45 Euro

    P.S.
    Auch wenn z.B. ein Flugplanbedingter Stop in den VAE auf einem Flug nach BKK eingelegt wird
    wird eine zus. Tax von 45,- Euir berechnet .

  2.  
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  3. #12
    Avatar von eber

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    Hallo, was ist, wenn man das Ticket in Wien erst käuft und von Wien nach Thailand fliegt. Wird die bekloppte Steuer auch berechnet für das Ticket oder nicht.

  4. #13
    Avatar von JT29

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    Tja, Eber , wer lesen kann ... steht sogar in fett darüber

    Stimmt, EK hat die 45 € ab 01.01. leider so drin.

  5. #14
    Avatar von waanjai_2

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    Was machen nun die Carriers, die ab Luxembourg oder Amsterdam abfliegen? Werben die um das deutsche Publikum? Thai Airways mit Rail und Fly ab Amsterdam?

  6. #15
    Avatar von eber

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    Hallo, man kann mit dem Zug nach Salzburg fahren, Ticket kaufen, weiter geht es nach Wien und zum einchecken. Was machen die zwei bekloppte Behinderten mit ihrer Steuer abkassieren.

  7. #16
    Avatar von JT29

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    Tja, Eber, das setzt aber voraus, dass dort ein Ticket wesentlich billiger ist, damit sich das auch von der Zeit her lohnt. Und nun rate mal, warum viele Alpenländler ab MUC fliegen

    Bei z.B. EK sind die Flüge ex AMS, CDG, ZRH allsamt teurer, von daher wird man wohl die Kröte schlucken müssen oder eben es bleiben lassen.

  8. #17
    Avatar von wingman

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    Es bleiben lassen, das ist der Punkt den die Politiker nicht einkalkuliert haben. Die Gefahr wie bei der Erhöhung der Tabaksteuer ist das die Urlauber mal eben 1-2 Jahre nicht Thailand anlaufen sondern DK oder Spanien und zwar mit dem Auto. Wir werden das Gejammer des Finanzministers erleben...................

  9. #18
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Joopi Beitrag anzeigen
    P.S.
    Auch wenn z.B. ein Flugplanbedingter Stop in den VAE auf einem Flug nach BKK eingelegt wird
    wird eine zus. Tax von 45,- Euir berechnet .
    Und wenn man umsteigt?

  10. #19
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Flugsteuer: Erhöhte Ticketabgabe sorgt für Unruhe*-*Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

    Flugsteuer: Erhöhte Ticketabgabe sorgt für Unruhe

    Die neue Flugsteuer empört Reiseveranstalter und Urlauber. Bisher gibt es nur einen Gesetzentwurf. Doch die Reisenden sollen die Ticketabgabe trotzdem schon zahlen - eine Grauzone für Reisebüros und Fluglinien.

    Die neue Abgabe auf Flugtickets sorgt für Unruhe in der Reisebranche. Einige Fluggesellschaften wie die Lufthansa erheben die neue Steuer bereits. Auch Pauschalreisen könnten teurer werden. Der Deutsche Reiseverband (DRV) sieht erhebliche Probleme. Denn bislang gibt es nur eine Gesetzesinitiative, die aber schon seit dem Kabinettsbeschluss am 1. September gelten soll. Damit wollte die Bundesregierung verhindern, dass Frühbucher die Steuer vermeiden können.

    Der größte deutsche Reiseveranstalter Tui stellte am Dienstag (7. September) klar, dass er für Flugreisen im kommenden Jahr ab sofort zur Kasse bittet. Andere Veranstalter prüfen noch, ob und in welcher Höhe die Abgabe berechnet werden soll.

    Bei Tui müssen Reisende je nach Länge des Fluges 10, 28 oder 50 Euro zahlen. Das ist sogar mehr als in dem vom Kabinett beschlossenen Entwurf vorgesehen. Danach sollten bei Inlandsflüge und europäischen Kurzstrecken 8 Euro, bei Mittelstreckenzielen 25 und für Fernreisen 45 Euro zusätzlich an den Fiskus abgeführt werden. Tui begründete die höheren Beträge mit Kosten für Verwaltungsumstellung und Provisionen für die Reisebüros. Zudem ist für inländische Flüge die Mehrwertsteuer auch auf die Ticketabgabe zu zahlen.

    Auch Europas zweitgrößter Reiseveranstalter Thomas Cook entschied, ab sofort in Deutschland die Steuern und Mehrkosten umzulegen. Hier werden Tickets für die Nahstrecke mit neun Euro belastet, für die Mittel- und Fernstrecke werden wie bei TUI 28 oder 50 Euro fällig. Betroffen sind Veranstalter wie Neckermann Reisen, Thomas Cook Reisen oder auch Bucher Last Minute. Beim Reiseanbieter Dertour hieß es, die Umsetzung werde noch geprüft.

    "Die Branche soll die Steuer erheben, ohne dass es bereits Gesetz ist", klagt DRV-Sprecher Torsten Schäfer. "Wir haben so eine Situation noch nie gehabt." Vieles sei noch unklar und manche Fluggesellschaft habe sich vorbehalten, die Steuer nachträglich zu erheben. Das führe zur Verunsicherung der Kunden. "Es ist vom Gesetzgeber nicht nachgedacht worden, wie das praktisch umzusetzen ist."

    Bei Lufthansa werden die Steuern seit Samstag (4. September) für Tickets ab Jahresbeginn 2011 eingepreist. "Wir sind dazu gezwungen, das so schnell wie möglich umzusetzen", sagte ein Sprecher. Unklar sei, ob die Steuer bei zuvor gekauften Tickets nachgefordert werden soll. Das werde noch geprüft. An ihren 99-Euro-Tickets inklusive aller Steuern und Gebühren will Lufthansa aber auch kommendes Jahr festhalten. Nationale Alleingänge mit derartigen Steuern seien "absolut unstimmig", sagte der Sprecher und verwies auf negative Erfahrungen in den Niederlanden, wo die Steuer zu einem Milliarden-Umsatzverlust vor allem bei den Airlines und der Streichung tausender Jobs geführt habe.

  11. #20
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    Es bleiben lassen, das ist der Punkt den die Politiker nicht einkalkuliert haben. Die Gefahr wie bei der Erhöhung der Tabaksteuer ist das die Urlauber mal eben 1-2 Jahre nicht Thailand anlaufen sondern DK oder Spanien und zwar mit dem Auto. Wir werden das Gejammer des Finanzministers erleben...................
    Es bleiben lassen wäre - im Gegensatz zum Rauchen - genau der gewünschte Effekt. Denn jeden Eurocent den man statt in der Heimat im fernen Ausland ausgibt, bedeutet Volkswirtschalftlich einen Import von Dienstleistungen, was eine Schmälerung der positiven (Außen-)Handelsbilanz zur Folge hat. Und diese (Außen-)Handelsbilanz muss in Deutschland - aus welchen Gründen auch immer - stets deutlich positiv ausfallen.

    Und ein Europäisches Land als Reisezielalternative zu Thailand??! Eher würde ich mein Geld mit beiden Händen durchs geschlossene Fenster schmeissen.

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