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Deutsche Bahn News / Reiserechte etc.

Erstellt von Joopi, 10.08.2012, 08:48 Uhr · 30 Antworten · 5.326 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Chak

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    Am 17.10. werde ich mit dem ICE nach Berlin fahren und wieder zurück, mal sehen was ich dann zu berichten habe.

  2.  
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  3. #12
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Am 17.10. werde ich mit dem ICE nach Berlin fahren und wieder zurück
    Hat denn @Siamfan schon den Wetterbericht rausgegeben

  4. #13
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    Ja klar, Böschungen z.B. abstützen und schon gibts keine Erdrutsche mehr. Oder Windkanäle anlegen. Die stürmische Jahreszeit steht uns noch bevor. Dann is das Thema auch gegessen
    Ich habe doch geschrieben, was ich mit Vorsorge meine.
    Mal ein Beispiel aus dem vorletzten Jahr. Ich kannte jemanden, der von Hannover nach Düsseldorf mit dem ICE wollte, um von dort nach Bangkok zu fliegen. Er ist vorsichtshalber so gefahren, dass er 5 Stunden vor Abflug da gewesen wäre. Wegen der schlechten Wetterlage hatte er bereits Verspätung bis zu 3 Stunden einkalkuliert.
    So nach 1/5 der Strecke dann der Stillstand. Schnee hatte wohl die Stromkabel ruiniert.
    Der ICE stand dann da fast eine Stunde, bis überhaupt eine Ansage kam. Es würde ein ICE aus Düsseldorf kommen, der am nächsten Bahnhof dann in 2-3 Stunden bereitstehen würde. Wie die Gäste da hinkommen blieb ein Geheimnis.
    Der Flug wäre jedenfalls hin gewesen. Er reagiert dann, stieg aus, ging ins nächste Loakl und bestellte von dort ein Taxi. 300 EUR bis Düsseldorf. Natürlich kam die Bahn dafür nicht auf.

    Klar kann so etwas passieren. Vor allem im Winter, wenn mit Schnee nicht zu rechnen ist. Auch kann es im Zug mal gerne 50 Grad werden, weil die Klimanlage ausfällt. Wer ahnt denn auch, dass im Sommer mal die Sonne scheint.
    Also mit etwas Weitblick kann man sich auf bestimmte Situationen einstellen.
    Und dann muss man eben immer überall Notfallzüge stehen haben. Und auch Busse.
    Das kann man durchaus organisieren. Jede gut geführte privatwirtschaftliche hat Notfallpläne, wenn z.B. mal ein Blitz ins Rechenzentrum einschlägt.
    Sonst sind die doch auch immer so pingelig wegen jedem Mist. Würde mich nicht wundern, wenn Zugführer angeschnallt sein muss. Aber keine Sicherheit bei Schneefall????
    Aber als Kunde würde ich im Winter und im Somer eh keine Bahn fahren. Das ist die größte Sicherheit.

  5. #14
    Willi
    Avatar von Willi

    Heute Arbeitskampf bei der Deutschen Bahn

    Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat die Lokomotivführer, Lokrangierführer, Zugbegleiter, Bordgastronomen, Disponenten, Ausbilder, Instruktoren und Trainer in den Eisenbahnverkehrsunternehmen der Deutsche Bahn Aktiengesellschaft (DB AG) am heutigen Montag von 18 bis 21 Uhr zu einem Arbeitskampf aufgerufen.


    Mit dieser Streikzeit berücksichtigt die GDL die vielen Wochenendreisenden, die während des ersten Wochenarbeitstages die Eisenbahnen nutzen. Außerdem wird damit auch jenen Pendlern Rechnung getragen, die am Tage ihrer Arbeit nachgehen. Der erste Streik soll im Schwerpunkt den Güterverkehr treffen, weniger die Fahrgäste, um die sich die DB AG offensichtlich kaum Sorgen macht. Das Zugpersonal tut dies hingegen und tritt deshalb erst zu diesen schwächeren Verkehrszeiten in den ersten Warnstreik.
    DB AG lässt der GDL keine Wahl

    Die DB AG lässt der GDL keine andere Wahl, als mit einem Arbeitskampf den Druck zu erhöhen. „Wer mit uns bestehende Tarifverträge für Lokomotivführer erst gar nicht verhandeln will und die einzige Tarifkonstruktion (den Flächentarifvertrag BuRa LfTV und den Betreiberwechseltarifvertrag) in Frage stellt, die das Lohndumping im Eisenbahnverkehrsmarkt beendet hat, der entmündigt das Zugpersonal auf unerträgliche Art und Weise“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. Mit der Blockadehaltung spricht die DB AG der GDL das Recht ab, für ihre ureigene Kernklientel Lokomotivführer über Arbeitszeitabsenkung, Überstundenbegrenzung, Entgelt, Zulagen und die Verbesserung der Entgeltstruktur zu verhandeln. Das ultimative Verlangen der DB AG, die GDL müsse ihre Unterschrift unter eine Kooperationsvereinbarung mit der DB-Hausgewerkschaft EVG setzen, ist nichts anderes als eine tarifpolitische Zwangsjacke. Eine solche Unterschrift wäre die Selbstaufgabe aller bisher mühsam erreichten Rechte − Rechte, für die die Mitglieder der GDL bereits 2007/2008 fast ein Jahr lang hart kämpfen mussten. Damals hatte die DB AG gegen die GDL vor zig Gerichten von Flensburg bis zum Bodensee prozessiert, um ihr das Streikrecht verbieten zu lassen. Geschadet hat diese Verweigerung nur der DB AG, die beträchtliche Streik- und Prozesskosten zu tragen hatte.
    Die GDL hat mit ihrer Kampagne „Faire Löhne für fairen Wettbewerb“ 2010/2011 für 97 Prozent aller Lokomotivführer in Deutschland den Flächentarifvertrag BuRa-LfTV in Verbindung mit dem Betreiberwechseltarifvertrag in zahlreichen Eisenbahnverkehrsunternehmen eingeführt und auch bei der DB AG die Löhne der damals stark unterbezahlten Lokomotivführer erhöht. Sonst würde der Lokführermangel heute noch gravierender ausfallen.
    51 Prozent des Zugpersonals

    Die GDL organisiert bisher schon 80 Prozent der 20 000 Lokomotivführer und 30 Prozent der Zugbegleiter und Bordgastronomen bei der DB AG. Mittlerweile befindet sich nach Angaben der DB AG mehr als 51 Prozent des gesamten Zugpersonals in den DB-Eisenbahnverkehrsunternehmen in der GDL. Nur 21 Prozent sind in einer anderen Gewerkschaft organisiert, womit die GDL in den DB-Eisenbahnverkehrsunternehmen eindeutig die legitimierte Gewerkschaft für das Zugpersonal ist. Lokomotivführer und Zugbegleiter haben den gleichen familienunfreundlichen Schicht- und Wechseldienst mit Dienstbeginn und Dienstende zu jeder Tages- und Nachtzeit. Deshalb benötigen sie die gleichen Arbeitszeit-, Entgelt- und Zulagenregelungen wie die Lokomotivführer. Dennoch lehnt es die DB generell ab, mit der GDL zu verhandeln. Das Einzige, was sie überhaupt bot, war eine Einmalzahlung für Lokomotivführer von 350 Euro für ein halbes Jahr, um weiter über die angeblich unabdingbare Kooperationsvereinbarung mit der EVG verhandeln zu können.
    Es gibt nachweisbare Gründe, warum die DB so handelt, denn sie will

    1. der EVG unbedingt die verlorene Tarifhoheit in den Eisenbahnverkehrsunternehmen wieder zuschanzen, weil sie nur ihr die Notwendigkeit einer Senkung der Löhne wegen Wettbewerbs einreden und mit ihr niedrigere Tarifverträge schließen kann,
    2. die GDL bewusst in den Arbeitskampf treiben, um der Öffentlichkeit weiszumachen, dass ihr die Hände gebunden sind, weil sich angeblich die Gewerkschaften um Mitglieder streiten und
    3. mit ihren absichtlich provozierten Streiks gemeinsam mit der Lufthansa dafür sorgen, dass in die grundgesetzlich geschützten Rechte der Tarifautonomie eingegriffen wird.

    Die GDL befindet sich in einer von der DB AG provozierten Tarifauseinandersetzung. Weselsky: „Wir werden weder unsere umfassende Tarifzuständigkeit für Lokomotivführer an der EVG-Garderobe abgeben, noch unsere Mitglieder des Zugpersonals im Regen stehen lassen. Das mit dauerhaften Überstunden hoch belastete Zugpersonal lässt sich auch nicht einreden, dass es ihm zu gut geht und es lässt sich schon gar nicht mit einer schwachen Einmalzahlung abfertigen.“ Die GDL ist deshalb gezwungen, für einen erfolgreichen Tarifabschluss für das Zugpersonal bei der DB zu kämpfen. „Wir haben Mitglieder, auf die wir uns verlassen können. Und wir haben schon mehr als einmal bewiesen, dass wir dicke Bretter bohren können“, so der GDL-Bundesvorsitzende.


    Man stelle sich vor es sind Tarifverhandlungen und der AG macht ein 1. Angebot von sagenhaften 350 € Brutto Einmalzahlung und erhöht Heute auf Grund der Warnstreiks in einem 2. Angebot auf schlappe 1,9 %
    Die wollen die AN wirklich verarschen

  6. #15
    Avatar von sanukk

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    9.780
    Endlich mal ein sachlicher , wenn auch kopierter, Beitrag von willi.........
    Gibt es eigentlich auch schon eine Schrankenwärter-Gewerkschaft? --->swg?

  7. #16
    Willi
    Avatar von Willi
    Gestern das war nur ein kleiner Vorgeschmack auf das was noch kommen könnte !Nicht nur die von der GDL vertretenen Berufsgruppen haben die Schnauze voll, sondern auch die Gruppen von der EVG vertreten.
    Kein Personal, Überstunden und schlechte Bezahlung bringen ALLE Beschäftigten auf die Barrikaden.In die Infrastruktur wird nicht investiert sondern nur notdürftig geflickt, dafür in so abstruse Projekte wie Stuttgart 21 was Millarden verschlingt oder es wird der Vorstand mit Leuten (Pofalla) aufgerüstet, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben und nur ein Kostenfaktor sind.

    Über 90 Prozent der Züge standen still


    Der Deutschen Bahn (DB) war klar, dass die Züge stehen werden, wenn die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) das Zugpersonal (Lokomotivführer, Lokrangierführer, Zugbegleiter, Bordgastronomen, Disponenten, Ausbilder, Instruktoren/Trainer) zum Arbeitskampf aufruft. Über 90 Prozent der Güter- und Personenzüge der DB standen heute von 18 bis 21 Uhr still oder hatten die entsprechende Verspätung.

    „Unsere Mitglieder vom Ausbilder bis zum Zugbegleiter haben einmal mehr gezeigt, dass sie es satt haben Überstunden zu machen und ihre berechtigten Interessen dann mit Füßen getreten werden. Das Frustpotenzial über das Missmanagement der DB sitzt tief, weshalb wir uns auf das Zugpersonal und dieses sich auf ihre Gewerkschaft verlassen kann“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky.

    DB will GDL mit der Verhandlungsbedingung zu einem Kooperationsabkommen ausbooten
    Die DB hat bisher kein substanziell verbessertes Angebot vorgelegt, aber zwei Mal der Öffentlichkeit und dem Zugpersonal eines vorgegaukelt. Weselsky: „Nach wie vor will sie uns zwanghaft mit einem Kooperationsabkommen beglücken, um uns damit, natürlich gemeinsam mit der Hausgewerkschaft EVG, auszubooten.“ Obwohl die GDL über 80 Prozent der Lokomotivführer und 30 Prozent der Zugbegleiter in den Eisenbahnverkehrsunternehmen und damit mehr als 51 Prozent des Zugpersonals organisiert, soll die EVG mittels Kooperationsabkommen in die Führungsrolle gehievt werden. Weselsky: „Wir anerkennen den Organisationsschwerpunkt der EVG in den Eisenbahninfrastrukturunternehmen, lassen uns jedoch die Tarifhoheit für das Zugpersonal in den Eisenbahnverkehrsunternehmen nicht aus der Hand nehmen und unsere Berufsgruppen im Regen stehen.“ Die GDL hat als Forderungsschwerpunkt die Entlastung des Zugpersonals in den Vordergrund gestellt. Es muss Schluss sein mit permanenten Überstunden und überzogener Belastung. Deshalb ist die Begrenzung der Überstunden zwingend erforderlich.
    Jetzt hat der Arbeitgeber Gelegenheit, die glasklare Botschaft des Zugpersonals nicht nur zu verstehen, sondern mit substantiellen Inhalten für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu sorgen.

  8. #17
    Avatar von wasa

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    7.876
    Ich lese lieber Willi Witze als so einen Mist.

    Willilein steht auf einer Brücke und weint fürchterlich.Da kommt ein Mann vorbei:
    Mann:Warum weinst du denn so schrecklich?
    Willilein: Mutti ist ins Wasser gefallen und nicht wieder gekommen.
    Mann: " OH GOTT!Das ist ja katastrophal!"
    Der Mann zeiht sich Schuhe und Jacke aus und springt ins Wasser. Er taucht kommt wieder hoch, atmet ein und taucht wieder. Nach einer halben Stunde gibt er auf.
    Mann: "Tut mir leid Junge, ich kann deine Mutter nicht finden.
    Willilein wischt sich eine Träne von der Wange und sagt: Okay...da kann man nichts machen...dann schmeiße ich die Schraube eben auch rein.

  9. #18
    Avatar von MadMac

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    Bleibt offen, wieviel Overhead die Gewerkschaft mit sich rumtraegt an Leuten, die mit sich selbst beschaeftigt sind.

  10. #19
    Avatar von Chumphon

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    Leider gibt es keine vernünftige Alternative zur Bahn auf Fernstrecken ... :-(

    Denn sonst könnten die von mir aus noch weitere 10 Gewerkschaften haben, aber keiner würde da noch mitfahren.

  11. #20
    Avatar von Helli

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    6.273
    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Bleibt offen, wieviel Overhead die Gewerkschaft mit sich rumtraegt an Leuten, die mit sich selbst beschaeftigt sind.
    Das hat in DE (übrigens analog TH) aber System! Das ist in der öffentlichen Verwaltung gleich welcher Art noch viel ausgeprägter!

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