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China - VISA und Reisetips

Erstellt von habi, 27.07.2008, 12:51 Uhr · 16 Antworten · 1.380 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Frank und Supaporn

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    Re: China - VISA und Reisetips

    @Taunusianer:
    danke für den tollen Bericht!
    Hoffentlich gehts bald weiter.
    Bin gespannt auf was für einen Trick allein reisende Männer achten müssen.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von habi

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    Re: China - VISA und Reisetips

    Also ich habe mich heute leider geistig fast von der Idee verabschiedet. Mit dem VISA ists wohl echter Horror. Man muß vorher alle Hotels und ich glaube auch Reiseverbindungen buchen. Nichts im Sinne hier gefällts ich bleibe oder nicht so toll ich reise weiter. Das erfordert eine 'generalstabsmäßige Vorbereitung'. Ist mir für nen Schnellschuss zu kompliziert. Schade ...

  4. #13
    Avatar von Taunusianer

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    Re: China - VISA und Reisetips

    Danke für die lobenden Worte. Einen Teil habe ich noch, den schiebe ich gleich noch nach. Für Beijing und Shanghai habe ich dann leider keinen Bericht mehr geschrieben, da mir irgendwann die Lust vergangen war.

    @Frank und Supa....: Das mit den alleinreisenden Männer ist so, dass man in Beijing, spez. Abends vor der verbotenen Stadt oder in Shopingzentren von jungen hübschen Chinesinen angesprochen wird, die sich mit einem Unterhalten wollen, um Ihr Englisch aufzubessern, oder die einem anbieten, etwas die Stadt zu zeigen. Früher oder später kommt die Frage, ob man nicht gemeinsam einen Tee trinken wolle. Dumm nur, dass die Mädelt mit den Besitzern der Teehäuser unter einer Decke stecken. Da wird dann für eine kleine Tasse schon mal 30-100€ verlangt. Und die sollst Du dann zahlen. Nach allem was ic so gehört habe lassen die einen nicht gehen, bevor man nicht seine Bargeldbestände abgeliefert hat. Ich war was ein Glück im Vorfeld informiert. Habe aber von anderen Reisenden diese Geschichten bestätigt bekommen, die keine Infos hatten.

    @Habi: Ich würde einfach noch warten mit dem Visum. Bin mir sicher, dass mit den Visabestimmungen wird ab Ende September wieder deutlisch vereinfacht, und grade für Süd-China ist November keine schlechte Reisezeit. Vorausbuchung von Hotels, etc. war letztes Jahr nicht notwendig, und ich glaube, diese Regelung wir schnell wieder fallengelassen.

    Bericht folgt gleich.

    Grüße, Taunusianer

  5. #14
    Avatar von Taunusianer

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    Re: China - VISA und Reisetips

    Dali: Die Stadt, Achtung: man unterscheidet zw. Old-Dali und Dali City (Xiaguan) die ca. 20 Busminuten auseinander liegen, hat mir weniger gefallen. Evtl. lag es am trüben, regnerischen Wetter, aber man kann ganz klar sagen, dass Dali lange nicht so viel zu bieten hat, wie Lijiang. Wer hier her will, sollte Dali deshalb am besten vor Lijiang ansteuern.

    Ich bin mit dem Bus für ca. 8€/4h gekommen. Abgestiegen in einem Hotel, in dem mal wieder niemand Englisch sprach. Das sehr schöne Zimmer mit allem drum und dran konnte ich auf 6€ die Nacht runterhandeln. Da haben sich die paar Brocken chinesisch wieder ausgezahlt.

    Gleich mal die Stadt erkundet, was man problemlos zu Fuss erledigen kann. Aber auf ein Fahrrad ausleihen, ist keine schlechte Idee. Der Kern der Altstadt ist von einer mächtigen Mauer umgeben, auf der man auf weiten Strecken auch laufen kann. Gesäumt ist die Mauer von mächtigen Türmen und Toren. Die Touristenmassen habe ich hier eher nicht angetroffen. Die Stadt ist zwar auch touristisch geprägt, aber im November war hier absolute „Low-Season“, was wohl auch damit zusammenhängt, dass sich viele Reisenden halt für Lijiang entscheiden.

    Die Hauptsehenswürdigkeit der Region sind die 3 Pagoden. Für den Eintritt dort muss man allerdings 12€ auf den Tisch legen, was ich mir verkniffen habe, da es dafür nicht mal möglich war, die bis zu 70 Metern hohen Gebäude zu besteigen, und für die restlichen Sehenswürdigkeiten um die Pagoden herum war kein englischsprachiger Führer greifbar.

    Also ging es mit dem Taxi für einen schlappen Euro zum 3 Kilometer entfernten Erhai Hu See, der seinen Namen trägt, weil er in der Form entfernt an ein menschliches Ohr „erinnern soll“. Aber die Bootsfahrt auf dem See war bei Regenwetter auch nicht das, was ich mir vorstellte, also ging es mit dem Bus zurück nach Dali. Auch hier gibt es eine sogenannte „Ausländerstraße“, die geprägt ist von Restaurants, die hauptsächlich für Ihre westliche Küche werben.

    Da hat es mir ansich noch am besten gefallen bei einem Ausflug in die Wohn- und Arbeitsgebiete der Einheimischen, wo diese bei Ihrem treiben zu beobachten waren, bzw. bei einem Bummel über den lokalen Markt.

    Abends für 2€ in einem einfachen aber guten Chinarestaurant essen gewesen, bin ich am nächsten Morgen früh um 8 aus Dali Richtung Kunming geflohen (Bus / 9€ / 5h)






    That´s it!

  6. #15
    Avatar von alhash

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    Re: China - VISA und Reisetips

    @Taunusianer,

    vielen Dank für den Bericht und die Fotos, hat mir sehr gut gefallen

    Leider scheinen die Preise auch hier langsam europ. Niveau zu erreichen

    Interessieren würde mich noch, welche Erfahrungen Du so allgemein mit den Einheimischen gemacht hast, gibt es da evtl. regionale Unterschiede?

    Freundliche Grüße
    AlHash

  7. #16
    Avatar von habi

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    Re: China - VISA und Reisetips

    @Taunusianer: Mein Problem ist, daß mein möglicher Freiflug mit Emirates bis maximal September möglich ist. Habe Dir ne pn gesendet.

  8. #17
    Avatar von Taunusianer

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    Re: China - VISA und Reisetips

    @AlHash:

    Die regionalen Unterschiede gibt es auf jedenfall. Die meisten Chinesen begegnen einem erstmal ziemlich ignorant. Von der "freundlichen und offenen Art", wie man sie zB. aus LOS kennt, ist in C. auch meist wenig zu spüren.

    Hongkong ist eine riesige Stadt, und Ausländer sind hier nichts besonderes. In der Hektik, die dort herscht, braucht man nicht damit zu rechnen, das irgendjemand Rücksicht auf einen nimmt, oder gar übermäßig freundlich wäre.

    Ähnlich erginng es mir in Guilin. Klar, dort wo die Menschen mit den Touristen Geschäfte machen, wird man auch meist freundlich empfangen, aber sonst nimmt kaum jemand Notiz von einem, oder hilft evtl. mal weiter, wenn es mal klemmt.

    Ich denke, eine gewisse Scheu kommt auf jedenfall daher, dass kaum ein Chinese der englischen Sprach mächtig ist, und sie von daher etwas Angst haben, sich zu blamieren.

    Die angenemmsten Begegnungen mit Chinesen hatte ich in Yangshou, als ich mit dem Fahrrad dort durch die Reisfelder unterwegs gewesen bin. Viele freundliche Grüße, éine alte Dame von über 60 Jahren, die mich auf den recht steilen Mondberg begleitete (Foto: Berg mit Loch), damit ich ihr dann oben eine Cola abkaufe, und die mir dann noch frische Luft zugewedelt hat, sowie in Beijing. Dort wurde ich wirklich häufig angesprochen, wobei es in vielen Fällen doch nur darum ging, einen übers Ohr zu hauen.

    Viele Kontakte ergeben sich vor allem dort, wo es studentisches Leben gibt, so zB. in Kunming. Überhaupt, die Chinesen im südwestlichen China stechen etwas heraus. Hier gibt es die verschiedensten Ethnien, die es geschafft haben, Ihre Kultur zu bewahren, zum Teile eigene Sprachen pflegen, und dies alles heute auch gut verstehen, zu Geld zu machen. Diese haben einen ganz besonderen Stolz, zelebrieren Ihre Rieten für die Touristen und haben auch Spaß daran. ZB in Lijiang oder Longsheng anzutreffen.

    Fazit: Es ist äußerst schwirig, zu den Chinesen Kontakte zu knüpfen. Man wird immer wieder ein paar Ausnahmen treffen, aufgrund der kulturellen, aber vorallem der sprachlichen Hindernisse, ist dies nicht all zu häufig.

    Ansonsten hatte ich den Eindruck, dass es im Vergleich zu anderen Ländern kaum Neppereien gibt. In der Hinsicht habe ich mich dort durchaus sicher gefühlt. Die Taxifahrer schalten freiwillig das Meter ein, das Wechselgeld in der Bar stimmte immer, etc. Ein wenig vorsicht ist natürlich tortzdem immer angebracht. (Siehe auch vorherige Postings)

    Schwirig, dass so richtig in Worte zu fassen. Gut möglich, dass andere Leute dort ganz andere Erfahrungen gesammelt haben. Die Meinige tut den Chinesen aber kaum unrecht, wenn ich es mit Berichten vergleiche, die ich im Vorfeld meiner Reise gelesen habe, und die mich fast schon wieder den Flug canceln liessen, da dort so negativ von Chinesen gesprochen wurde.

    Grüße, Taunusianer

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