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Cambodia, wie ich es mag

Erstellt von abstinent, 28.08.2005, 09:59 Uhr · 94 Antworten · 9.839 Aufrufe

  1. #81
    TomButton
    Avatar von TomButton

    Re: Cambodia, wie ich es mag

    Zitat Zitat von Samuifreund",p="273343
    Hallo Frank,

    habe schon die meisten Deiner Berichte gelesen. Vielen Dank hierfür

    Bin im Moment hin und hergerissen da ich beim nächsten Thailand Trip auch mal einen Abstecher nach Laos oder eben Kambodscha machen will. Eventuell werde ich alleine reisen und da scheint mir Cambodia doch etwas gefährlich zu sein, zumal dies auch mein erster Trip dorthin wäre.
    :
    War auch um die gleiche Zeit wieder in Cambodia ( letztes JAhr auch zum ersten Mal als Alleinreisender ) mit meinem Sohnemann ( 16 ) , Allerdings nur Poipet - Siem Reap .
    Der einzige Knackpunkt als allein Reisender ist die Transportabzocke in Poipet nach Siem Reap .
    Ich sprach schon an der Grenze zwei Leute an , so das wir uns das 40 $ Taxi teilten ;-( .....aber da eben kein Profi , brachte unsere Suche nach etwas biligerem keinen Erfolg .
    Und wie schon an anderer Stelle : das " Martini " dort ist viel niedlicher .
    Gruss TButton .

  2.  
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  3. #82
    Avatar von abstinent

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    Re: Cambodia, wie ich es mag

    @ tombutton
    40 $ sind nach heutigen tarifen als vertretbar anzusehen, die mafiösen schergen an der grenze fragen nun 60 $ ab, erst im ort kann man mit drivern direkt dealen. wir fanden einen, der nach hause (siem reap) wollte. 35 $ haben wir berappt und die fahrt hat 7 stunden gedauert. die strecke ist in katastrophalem zustand nach der rainy season. schlaglöcher können nicht mehr durchfahren werden, jedes einzelne muß umfahren werden, weil sonst achsbruch droht!

    spritpreise in cambodia sind stark angezogen, statt 2500 riel kostet der liter panschsuppe nun 1 $ je liter!

    ciao


  4. #83
    pef
    Avatar von pef

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    Re: Cambodia, wie ich es mag

    Ich habe dieses Jahr, anfang August, auch 35 Dollar bezahlt; die Fahrt dauerte 4 Std, da die Schlaglöcher durchbrettert werden konnten. Meiner Mia war schlecht, meiner Tochter auch. War geil! , die Fahrt natürlich.

  5. #84
    TomButton
    Avatar von TomButton

    Re: Cambodia, wie ich es mag

    Zitat Zitat von abstinent",p="287194
    @ tombutton
    40 $ sind nach heutigen tarifen als vertretbar anzusehen, die mafiösen schergen an der grenze fragen nun 60 $ ab, erst im ort kann man mit drivern direkt dealen.
    Hallo Abstinent

    Zum einen wollte ich schreiben , das ic h(+Sohnemann ) etwa zurgleichen Zeit wohl eingereist sind ( wir so um den 22./23. August ) .
    Und dein Bild zeigt ja diese "ominöse " Buszentrale , wo einem der Free - Shuttle Service hinfährt vom Rondell nach er Grenze .
    Und dort zumindest sind 40$ normaler Preis ( aber egal ob 1 oder 4 Leute ! ) .
    Was mich vom socken haute , das ein Busplatz auvh 10$ kostet .
    Naja . von daher sind die 35$ immerhin nicht so viel weniger , und ich als Otto-Normaltourist habe nicht so viel Gesicht verloren
    ( dafür meine Kamera wohl im Taxi in Siem Reap liegen lassen ......)
    Dazu noch : auf der Rückfahrt erstattete ich Meldung bei der Touristen-Polizei welche ja direkt einen Posten an diesem Sammelplatz der Taxen hat . Und immerhin half der Ticketverkäufer auf Englisch aus ( den das konnte keiner der T.-Polizisten ) .
    Und sie legten mir einen Ordner vor mit allen Passfotos aller Fahrer ..da mein Fahrer aber gerade in Siem Reap weilte , sollte ich dann zwei Tage später nochmals vorbei kommen , um ihn zu identifizieren . Naja .....wieder einreisen ? Urlaubstage opfern ?
    Verblieb , das sie mir anrufen sollten , wenn der Foto gefunden wurde ( jaja , die gutgläubigen sterbe nie aus ! aber immerhin war alles sehr gut organisiert dort ) . Da ich aber zwei Tage später noch mein Handy im Bus auf dem Weg nach Koh Chang irgendwo in einem Bus liess .....sollte wohl einen eigenen Bericht schreiben .....sorry ...
    Ach ja : hinter der Bushalte stelle gibt es ein "gutes " Guesthouse )))
    SO billig nach Siem Reap : hätte ich nie erwartet .

    Gruss TButton

  6. #85
    Avatar von abstinent

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    Re: Cambodia, wie ich es mag

    @ tom

    danke für deine erklärungen und ergänzungen hier - hoffentlich klappt das mit deiner camera

    @ interessierte

    ich habe für mein cambodia-faktbuch schon etliche kapitel fertiggestellt, hier ist ein schnupperauszug zum thema landminen und uxo:
    copyright 2005 by abstinent

    Landminen und UXO in Cambodia:

    UXO, das bedeutet Blindgänger oder Unexploded Ordnance (Nichtexplodierte Waffenteile). In den 30jährigen Wirren des Krieges haben die unterschiedlichsten kriegsführenden Fraktionen in den 70er, 80er und 90er Jahren des zurückliegenden Jahrhunderts weite Landstriche Cambodias vermint. Landminen, darunter versteht man heimtückische Sprengkörper, die im Erdreich versteckt auf einen Ahnungslosen warten, der sie dann auslöst. Minen der in Cambodia verwendeten Typen, verlieren auch nach Jahrzehnten nicht ihre Brisanz. Unter den Khmer Rouge wurden Minen wahllos von ungeschulten Kindersoldaten und dürftig ausgebildeten Bauern verlegt, die ihre Arbeiten weder dokumentierten, noch eine Landkarte lesen konnten. Ganze Ortschaften wurden durch Minengürtel unzugänglich gemacht, und Tausende verloren Gliedmassen oder starben an den Folgen einer Minenexplosion auf dem Weg zum Nachbardorf, zur Schule oder zum Markt. Minen in der Nähe von Bächen oder Flüssen haben ihren Standort oft mit der nächsten Überflutung verändert, und niemand wusste nachher mehr genau, wo Minen verbuddelt waren.
    Eisenbahnzüge schoben 2 Waggons auf jeder Reise vor sich her, einen unbeladenen wertlosen und einen beladenen, auf dem das Mitreisen für Einheimische gratis war. Straßen im Land galten durchweg als unsicher, denn neben den Antipersonenminen gab es dort auch gelegentlich sogenannte Antitankminen. Diese wesentlich größeren und gefährlicheren Sprengkörper hinterlassen tiefe Krater in der Fahrbahn, und können einen Panzer, LKW oder Bus leicht außer Gefecht setzen.
    In unermüdlicher Arbeit haben sich einige Hilfsorganisationen in Cambodia gegen Ende der 80er Jahre ans Werk gemacht, das Land wieder begehbar zu machen. Herausragend waren dabei die MAG (Mine Action Group), der HALO-Trust und das CMAC (Cambodian Mine Action Center), 3 NGOs die nicht nur Minen räumten, sondern auch Einheimische beschäftigten und im Minenauffinden und –räumen unterwiesen. Alle touristisch frequentierten Gegenden gelten mittlerweile als minenfrei, und mit großer Wahrscheinlichkeit sind dort alle Landminen beseitigt worden. Mit großem Jubel wurde dann in der Hauptstadt und einigen Provinzen seitens der Bevölkerung die Erklärung begrüßt, dass man nun minenfrei sei. Heutzutage sieht man Minenräumkommandos noch in den Grenzprovinzen zu Thailand, besonders im Raume Pursat, Oddar Meanchey, Banteay Meanchey und Preah Vihear. Nur noch seltener findet heutzutage ein unglückliches Weidevieh, oder ein sorgloses Kind beim Spiel eine unentdeckte Mine im Gelände, aber man darf die Gefahr auch als Tourist nicht unterschätzen. Minenwarnschildern ist unbedingt Beachtung zu schenken, und rote Holzpflöcke im Boden kennzeichnen verminte, nichtgesicherte Areale.
    Minen haben unterschiedliches Aussehen. Die meisten Landminen sind kunststoffummantelt und von grünlicher Farbe, aber einheitliche Merkmale gibt es da nicht. Grünspan oder Rost kennzeichnet oftmals UXO.
    Granaten, Artilleriegeschosse und andere Arten von gefährlichen Gegenständen.
    Für den unwahrscheinlichen Fall, das man einen verdächtigen Gegenstand findet oder entdeckt, gelten unumstößliche Vorsichtsmaßnahmen:
    In jedem Falle bitte das jeweilige Gelände möglichst vorsichtig wieder umgehend verlassen, zweckmäßigerweise auf dem gleichen Weg, den man beim Hineingehen gewählt hatte. Unverzüglich sollten die Polizei, entsprechende Behörden oder zumindest der Dorfvorsteher der nächstgelegenen Kommune über den Fund verständigt werden. Eine Skizze, ein Foto oder eine Zeichnung des Fundortes kann sehr hilfreich sein.
    Eine Mine oder UXO sollte in keinem Fall berührt oder bewegt werden!
    Im Normalfall kommt der Tourist nicht mit diesen gefährlichen Dingen in Kontakt, alle Tempelruinen und von Touristen begangene Areale sind sorgfältig durchgekämmt worden. Die noch im Boden befindlichen Sprengkörper werden nach und nach von den emsigen Deminingteams aufgespürt und entfernt. Zahlreiche Beinamputierte in ganz Cambodia geben ein stummes Zeugnis über die grausamen Verstümmler ab. Einen guten Überblick über die Aktivitäten der Deminingteams kann man sich in Siem Reap verschaffen. Das CMAC (Cambodian Mine Action Center) in der Kommune Salakomrek etwas außerhalb der Stadt und das private Minenmuseum östlich der Stadt sind gute Anlaufpunkte für Informationssuchende. Zum Minenmuseum kommt man auf der Strasse zum Angkor Wat, beim Krousar Thmey Hinweisschild abbiegen, der Straße für ca. 700 m folgen, dann links abbiegen und nochmals der Fahrbahn 700 m folgen. Der Eintritt ist frei, Spenden für weiteren Ausbau des Museums werden aber gerne entgegengenommen.
    Zahlen hat man erstmals in 1979 aufgezeichnet, aber allein von 1979 bis 2004 wurden 61.197 Menschen durch Minen verletzt und verstümmelt. Nicht weniger als 18.360 tödlich. Laut CMAC waren bis 2004 erst 50 % der Landflächen als minenfrei deklariert, denen man eine Priorität eingeräumt hatte.
    Bei gleichintensivem Aufwand ist erst im Jahre 2015 mit einer relativen Minenfreiheit der als gefährlich eingestuften Areale in Cambodia zu rechnen.

  7. #86
    pef
    Avatar von pef

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    Re: Cambodia, wie ich es mag

    In Siem Reap gibt es ein kleines Minenmuseum, das von einem ehemaligen Khmer aufgebaut wurde/wird. Es hat sie früher selbst gelegt und später entschärft. Ganz interessant. :-)

  8. #87
    Avatar von Ampudjini

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    Re: Cambodia, wie ich es mag

    Peffi,

    haste wohl auch den Fernsehbericht gesehn? ;-D

  9. #88
    pef
    Avatar von pef

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    Re: Cambodia, wie ich es mag

    @Jini,

    nein, war dieses Jahr da! :-)

  10. #89
    TomButton
    Avatar von TomButton

    Re: Cambodia, wie ich es mag

    Zitat Zitat von pef",p="287684
    In Siem Reap gibt es ein kleines Minenmuseum, das von einem ehemaligen Khmer aufgebaut wurde/wird. Es hat sie früher selbst gelegt und später entschärft. Ganz interessant. :-)
    Hallo pef .

    Es handelt sich um das/die AKIRA MINE ACTION GALERIE direkt am Alten Markt
    www.akiramineaction.com

    Das Cambodia Landmine Museum ist auch zu erreichen über :
    www.cambodialandmuseum.org

    Und es sollen laut Akira Galerie immer noch so um die 80-130 Opfer
    pro Monat sein .

    In der Galerie , und auch das wichtig , sind viele Fotos von Menschen ( insb. Kinder die sich über die Hilfe freuen ! ) .
    Und ich werde nie vergessen , wie der Kleine strahlte , als ich ihm
    eni Essen spendierte und ne Coke dazu , welcher mich anbettelte .

    Wie eine effektive Minenräumung verhindert wird ( und der Erfinder sogar wegen " Verstoß gegen Kriegswaffenkontrollgesetz und gegen Waffengesetz " verhaftet wurde ( welche Ironie !! ) sollte sich jeder Interessiert mal hier anschauen ....

    http://www.krohn.de/set/aktuell_set.htm

    unter Medien =
    http://www.krohn.de/set/medien_set.htm
    ist auch ein 31 Sek. Video über Wirkungsweise zu sehen ...
    es ist zum Heulen , wenn Du siehst , das selbst " Die Grünen " da auf dem A.... sitzen blieben ....

    Mit herzlichen Grüssen und Dir Abstinent ein Danke schön , das Du da nicht locker laesst an diesem Thema .

    Gruss TButton

  11. #90
    pef
    Avatar von pef

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    Re: Cambodia, wie ich es mag

    @TomButton,

    das mit dem Eis hatte ich vergessen. Meine Mia hatte 50 Eis den Kindern spendiert. Das war eine Mordsgaudi.

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