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CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

Erstellt von abstinent, 30.04.2004, 13:13 Uhr · 117 Antworten · 7.348 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von abstinent

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    Re: CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

    TEIL 27 - REISEBERICHT CAMBODIATRIP



    Der Karaokefilm zeigt nun Khmers, die thailändische Hitsongs des letzten Jahres in ihrer Heimatsprache absingen. Nicht nur für Theptida hört sich das komisch an . Nach einigen Kilometern taucht der rote Bus wieder vor uns auf, und ein Wettrennen der beiden Busse beginnt. Mit annähernd 100 KM/H über die Lehmstraße, Heia Safari! In Engpässen geht der Rote meist vom Gas, sogar in Ortsdurchfahrten. Sobald wir knapp hinter ihm sind, fährt er Zickzack über die gesamte Fahrbahnbreite....wir trauen unseren Augen kaum!



    So etwas haben wir bisher noch nicht erlebt! Nach ein paar Kilometern kommt unser Bus von hinten mit erheblich höherer Geschwindigkeit näher, den Daumen fest auf dem Hupenknopf, rauscht unser Fahrer auf der hiesigen Schlaglochpiste unter ohrenbetäubendem Lärm der Preßluftfanfare an seinem Kontrahenden vorbei.



    Doch da wäre es fast wieder soweit, eine kleine Holzbrücke, direkt vor uns....




    ..nur ein waghalsiges Manöver bringt den Bus unbeschadet auf die andere Seite der Brücke, wir fliegen fast aus den Sitzen - aber er schafft es soeben. Absolut irre, das Theptida bei solchen Aktionen noch die Nerven hat, auf den Auslöser der Digicam zu drücken.
    Nicht sehr viel weiter ist unser erster Pausenstop. Mitten in einer riesigen Schlammgegend hat die Buscompany hier einen Freßstand eingerichtet. Unser Bus bringt allerdings die Sachen erst mit, die hier dann an die Fahrgäste verkauft werden.
    Der Busboy wirft ein paar Planken in den Schlamm, und im Entenmarsch verlassen alle den Bus.
    Nur 15 Minuten später geht's weiter, alles wieder hinein in den Rennbus.




  2.  
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  3. #62
    TomButton
    Avatar von TomButton

    Re: CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

    [quote="abstinent",p="141932"][quote]TEIL 22 - REISEBERICHT CAMBODIATRIP
    Die Minimine ist nämlich mit herkömmlichem Gerät aufgrund ihrer kompakten Bauweise und dem fast gänzlichen Fehlen von Metall nur sehr schwer aufzuspüren ( und andere Minen ) .

    Hier eine Adresse , wie das Europaeische Patentamt mit einer
    genialen Erfindung umgeht ( bzw. Sie NICHT anerkennen will ) .


    http://www.krohn.de/Dokumente/MinenF...Todsuenden.pdf

    auch das selbst die GRUENEN da NIX machen wollen !!)

    http://www.krohn.de/Dokumente/Auswae...rafanzeige.pdf
    http://www.politikforum.de/forum/arc...004/01/2/46236


    Mann stelle sich das vor : 100% sichere Entfernung aller Minen ,
    und gleichzeitig sofort bestellbares Land .
    Ich schreibe das nur hierher , weil der Autor sich vehement dagegen ausspricht , und es selbst bei der konventionellen Raeumung per Hand genug Opfer gibt .


    Gruss TomButton

  4. #63
    Avatar von abstinent

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    Re: CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

    @ tom button

    grüne halte ich für am wenigsten lauteren politiker des spektrums. die werfen ja schon ihre ideologien und grundsätze über bord, wenn sie an geldscheinen 'mal schnuppern dürfen.
    deinen link und hinweis halte ich für recht aussagekräftig und interessant, leider fehlen mir da aus thailand weitere recherchemöglichkeiten.

    danke für den einwand

    ciao

    "abstinent"

  5. #64
    TomButton
    Avatar von TomButton

    Re: CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

    [quote="abstinent",p="131390"][Coke, Theptida studiert das Menü. Die Menüpreise erscheinen akzeptabel, sie liegen etwa 30 bis 50 % über dem Cambodia-üblichen Niveau.

    LokLak, das Cambodianische Nationalgericht ist unser Lieblingsessen hier im Land, es besteht aus:
    gekochtem Reis, magerem Rinderfleisch (weitestgehend ohne Fett & Sehnen), einer leckeren & pfeffrigen Sauce, gedünstetem Gemüse, Salat, Gurken und Tomatenscheiben, Zwiebelringen und 'nem Spiegelei. Dazu gibt es eine Schale Ambalmerik-Krotschmei, das ist eine Tunke aus Pfeffer mit Zitronensaft, paßt riesig dazu!

    Man bekommt es überall serviert - das hier, im GET LUCKY, ist echt schmackhaft.

    Eine sehr schoene Website ist folgende , auf der z.B. verschiedene
    essbare Sachen dargestellt sind, mit der Moeglichkeit sich auch die
    Aussprache des Namens anzuhoeren .
    auch sonst bietet sie einges an nuetzlichen Hinweisen .

    http://www.bongthom.com/tourist/tour...st.asp?TSect=1

    Gruss TomButton

  6. #65
    TomButton
    Avatar von TomButton

    Re: CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

    [quote="abstinent",p="131141"][quote][b]TEIL 4 - REISEBERICHT CAMBODIATRIP


    Habe ich im Netz gefunden .
    Habe leider Hepatitis gehabt ...
    aber wer ein gutes Werk tuen kann ..

    The Hospital Jayavarman VII in Siem Reap, (Angkor Wat) they are asking foreigners to donate blood for children. They desparately need blood to operate on the children and regretfully most of Cambodian people have Hepatitis and cannot donate blood. It is a very clean and safe hospital whose director is a Swiss man, Dr. Beat Richner. People in the hospital are very kind and once you have donated the blood they will give you a free T-shirt, some food and a soft drink.
    Idoia Elortegui, Spain (May 02)

    Gruss TomButton

  7. #66
    Avatar von abstinent

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    Re: CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

    TEIL 28 - REISEBERICHT CAMBODIA TRIP AUGUST 2003



    Die Straße beschert uns ein wahres Wechselbad der Gefühle, für Insassen und Stoßdämpfer ist es gleichermaßen stressig. Manchmal sind die Fahrspuren so schmal, daß man habe meinen können, der Bus schaffe es nicht mehr. Vereinzelt ist der alte Asphaltfahrbahnbelag in der Mitte der Straße noch halbwegs intakt, - aber solchermaßen von scharfkantigen Schlaglöchern übersät, daß der Busfahrer es vorzieht, auf dem unbefestigten Seitenstreifen nah der Böschung zu fahren.



    Nach einer guten Stunde (oder waren es zwei?) hält der Bus wieder an einer Behelfsraststätte an.
    So etwas miserables an Raststätte haben wir bisher noch nicht gesehen! Alles ist sehr stark verschmutzt, die Toiletten hinter dem Gebäude stinken bis zur Straße hin, direkt neben dem Pausenhüttchen bereitet man Eis zu, um die Getränke von den 35 Grad Außentemperatur auf ein trinkbares Niveau herunterzukühlen.




    Angeschmuddelte Eisblöcke auf dem soeben noch von Kakerlaken bevölkerten Fußboden! Nein, Danke! Durchfall oder gar Cholera brauchen wir nicht.
    Selbst die importierten Getränkeflaschen im Angebot sind derart verdreckt, daß wir hier absoluten Abstand zu allem Dargebotenen vereinbaren.



    Nur echte Survivalfreaks a la Rüdiger Nehberg hätten hier etwas geshoppt! Franky hat Durst, und das letzte lauwarme Trinkwasser wird getrunken. Nur zu gerne hätte ich ihm und uns eine leckere, eiskalte Coke spendiert.

    Auch der tapfere kleine Ananas-Salesman leidet unter den hygienischen Verhältnissen hier, keiner mag seine Früchte kaufen, egal - wie lecker diese sein mögen!



    Je näher wir an die Hauptstadt herankommen, desto besser wird die Beschaffenheit der Fahrbahnoberfläche, und wir kommen gut voran. Kilometerfressend bewegen wir uns mit Maximalspeed in Richtung der Hauptstadt Cambodia's voran. Lediglich an manchen Stellen verlangsamt sich die rasante Fahrt - meist dann, wenn Trucks mit Überbreite vor uns herjuckeln.




  8. #67
    Avatar von abstinent

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    Re: CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

    TEIL 29 - REISEBERICHT CAMBODIATRIP


    Kurz vor der Ortschaft Snuol sind wir dann endlich dauerhaft auf einer Straße, die diesen Namen zu Recht verdient hat.

    In Snuol selbst legen wir eine letzte Rast ein, und wundern uns über das seltsame Angebot der Snackverkäuferinnen hier. Ein leckerer Geruch von geröstetem Knoblauch hängt in der Luft, und emsig flitzen die Khmer-Ladies mit ihren auf dem Kopfe oder in der Hand jonglierten Tabletts voller Leckereien zwischen den ausgestiegenen Passagieren des Busses umher.
    Das sehen wir uns 'mal näher an, denn aus dem Bus können wir nicht erkennen, um was es sich hier handelt.
    Der Geruch alleine verspricht Genuß, und die lauterwerdenden Knurrgeräusche unserer Mägen sind, nach nunmehr 5stündiger Busstrapaze unüberhörbar.
    Die Spezialitäten auf den Tabletts inspizierend, fährt Franky und mir ein gehöriger Schreck in die müden und durchgeschüttelten Glieder!



    Völlig fassungslos steht Franky mit dem Rücken zum Lokal und schaut voller Ekel auf die Tabletts mit den Snacks, die hier reißenden Absatz unter den Khmer-Buspassagieren finden!






    Die Tabletts leeren sich schnell, und kaum ein Khmer hält sich zurück. Der Preis für die Snacks scheint extrem billig zu sein, den jeder knabbert an einer Tüte voll herum, und läßt sich noch eine weitere einpacken und mit auf den Weg geben.

    Ich habe schon viel erlebt, von teilausgebrüteten Kükeneiern auf den Phillippinen (ja, solche mit Schnäbelchen drin!) über gegrillte Insekten aller Art in Thailand's Provinzen, BBQ-Skorpione in Korat.....aber das hier ist echt hart!





    Riesige, fette Grillspinnen mit Knoblauchsößchen, hmmmmm....lecker!

    Mir und Franky hat es fast die Sprache verschlagen. Aber ich höre und verspüre keinerlei Magenknurren mehr.
    Auch der Anblick einer süßen Eierverkäuferin ändert nichts an meinem Entschluß, die angesagte Kalorienzufuhr auf einen (uns eher ansprechenden) Snack in der Hauptstadt warten zu lassen.



    Franky pflichtet mir ohne jedes Zögern eiligst bei, und wir hocken uns ein letztes Mal in den Bus, der nun schon fast heimatliche und vertraute Gefühle in uns aufkeimen läßt.

    Der rote Rennstallgefährte hat uns auch wieder eingeholt, aber wir sind mit der Pause durch, als der hier einläuft.



  9. #68
    woody
    Avatar von woody

    Re: CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

    Abstinent, vielen Dank, ein guter Reisebericht mit schönen Bildern, wie man es von dir gewohnt ist

    Die Vogelspinnenverkäuferinnen hab ich vor kurzem im TV gesehen, leider weiss ich nicht mehr in welchem Programm, ich kann mich aber erinnern, dass es aufgrund der grossen Nachfrage, wie du es ja auch bestätigst, ein gutes Geschäft für die Frauen ist.
    Wäre aber auch nicht meine Sache, spätesten bei Insekten, Maden und Würmern verlässt auch mich die Neugier und der Appetit

  10. #69
    pef
    Avatar von pef

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    Re: CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

    Das Bild mit den Spinnen werde ich meiner Mia zeigen, dann will sie sofort wieder nach Cambodia

  11. #70
    Avatar von abstinent

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    Re: CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten



    TEIL 30 - REISEBERICHT CAMBODIATRIP


    Die verbleibenden Kilometer Straße waren sehr gut ausgebaut, und als wir über die Japanisch-Cambodianische Freundschaftsbrücke fuhren, war unsere kleine Travellerwelt fast wieder in Ordnung. Nur noch 10 Minuten Fahrtstrecke, und Theptida als auch ich kannten uns hier wieder gut aus. Vertrautes Territotium gewissermaßen, ein täuschendes Gefühl von Sicherheit mach sich breit.

    Was uns am Busstop erwartet war uns auch klar, ich ließ Franky den Vortritt beim Ausstieg und er lief durch die wartende Menge der Touts und Schlepper, die hier total versessen auf eine noch zu verdienende Kommission, einen noch zusätzlich abzugreifenden Dummtouristen umherstanden. Wir waren die ersten draußen und kämpften uns durch den Pulk.



    Als Theptida obiges Foto machte, war der Spuk bereits fast vorbei. Mit der Kamera in der Hand und zwei gutgebauten Männern an ihrer Seite, knipste sie frech herum. Fast gleichzeitig mit dem letzten aussteigenden Passagier verschwanden die Touts blitzartig.

    In Phnom Penh gelten etwas andere Reglements hinsichtlich Kameras. Uniformierte sind dagegen allergisch, 5extouristen und Prostituierte, Drogenhändler und Kriminelle ebenfalls. Und von diesen gibt es hier sehr viele. Außer an den Sehenswürdigkeiten und bei den Exponaten der Museen und Tempel werden Kameras nicht gerne gesehen. Es ist schon häufiger vorgekommen, das ein Tourist einen Schnappschuß vor einem Ministerium oder einer militärischen Anlage gemacht hat (der ganze Airport ist z.B. eine solchermaßen klassifizierte Anlage), und dann ein wortloser, aber dafür umso eindrucksvoll bewaffneter Guard die Kamera konfisziert, oder auch gleich zertreten hat. Hier gelten andere Regeln!

    Wir werden, wie von mir gestern abend telefonisch mit dem Guesthouse vereinbart, vom Minivan des KING GUESTHOUSE unentgeltlich abgeholt, und brauchen auch nicht lange zu warten.
    Die Fahrt zum Guesthouse dauert nur 5 Minuten, und Franky staunt über den verrückt dichten Verkehr, und die schäbigen Schlaglöcher sowie armseligen Behausungen der Einwohner dieser Stadt.
    Checkin beim Guesthouse mit großem Hallo und Welcome-Drink! Das HALLO-Team is back in Town!
    Schon vor Wochen kündigten wir unsere Wiederkehr hier an, und man erinnert sich nicht nur, man freut sich wirklich.
    Wir beziehen unsere Zimmer während der hoteleigene Mopedschrauber eine der Leihmaschinen für uns umrüstet.




    Im Gegensatz unserer normalen Präferenz, möchten wir diesmal nämlich ein Großraum-Mopedsitzbänkchen montiert haben, wir sind ja zu Dritt.
    Kein Thema für die flinken und kundigen Hände des Mechanikers.



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