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CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

Erstellt von abstinent, 30.04.2004, 13:13 Uhr · 117 Antworten · 7.353 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von abstinent

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    Re: CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

    TEIL 5 - REISEBERICHT CAMBODIATRIP


    Die Straße verschlechterte sich weiter, Brücken waren oftmals Engpässe, und Weidevieh steht selbst zu fortgeschrittener Stunde noch blöde widerkäuend mitten auf der Fahrbahn herum.

    Dann geschah es, völlig unvorhergesehen.....
    Ein entgegenkommender LKW schlingerte über die gesamte Fahrbahnbreite. Wie in Zeitlupe sah ich von meinem Platz aus manchmal die Breitseite des Trucks und manchmal die blendenden Frontscheinwerfer. Die Piste war ein wenig abschüssig und führte an dieser Stelle auf einem Damm zwischen Feldern entlang. Unser Driver gab sein Bestes, aber wir rutschten über den Straßenrand eine kleine Böschung hinab und der Bus kippte nach rechts weg.

    Es war gespenstisch, denn momentan sah es so aus, als würde unsere Achterbahnfahrt kein Ende nehmen. Doch in Wahrheit dauerte alles nur Sekunden.
    Geistesgegenwärtig hatte der Fahrer den Motor abgestellt, von hinten im Bus hörte man Schmerzlaute. Wir alle waren umhergekegelt und schauten nach unseren Reisegefährten.
    Großes Aufatmen meinerseits, als mein Sohn sich unter einem Berg von Gepäckstücken hervorarbeitet. Er war eingenickt gewesen und hat nicht mit- oder abbekommen. Theptida war immer noch in ihrem Sitz, der nun "oben" war, sie kletterte zu mir in die Arme.
    Es war dunkel, stockdunkel....nur der Mond spendete 2 Tage vor Vollmond etwas fahles Licht, wenn er nicht gerade von Regenwolken verdeckt war.
    Den Japaner hat es böse erwischt. Offener Bruch des rechten Unterarmes, sieht böse aus.
    Nach und nach verlassen wir den Bus durch die Fenster und sammeln uns auf der Fahrbahn. Franky und ich helfen etlichen Leuten von der Seite des Busses herunter. Theptida hat eine kleine Maglite in der Hand und steht auf der Straße, sie beleuchtet den kleinen, aber steilen Matschweg nach oben damit.
    Wie durch ein Wunder war die Böschung an dieser Stelle nicht besonders hoch. Nicht auszudenken - was passiert wäre, wenn die Böschung etliche Meter hoch gewesen wäre - oder ein Baum oder Leitungsmast im Wege gestanden hätte.
    Keiner scheint so schwer verletzt zu sein, daß direkte Lebensgefahr bestehen würde. 3 Reisende haben offensichtlich Knochenbrüche, ein kleines Farangkind schreit fürchterlich.
    Irgendeine Rucksackmaus scheint mehr als ich von Erster Hilfe zu verstehen, und sie kümmert sich um das Schienen des Beines und der beiden gebrochenen Arme.
    Alle Verletzten sind männlich. Hier und da zucken Feuerzeuge im Dunkeln auf, und so mancher Passagier schmaucht sich erstmal eine Zigarette.
    Ein kleines Feuer wird mit alten Zeitungen und Magazinen mitten auf der Straße entfacht, trockenes Reisig oder Gras ist nicht auffindbar. Im Schein der Flammen reinigen wir uns notdürftig etwas. Flaschen mit Trinkwasser werden herumgereicht, ein Reisender opfert seinen mitgebrachten Reiswein, und jeder nimmt einen Schluck zur Feier des Tages.

    Weit und breit ist bis zum Horizont in jeder Richtung kein Licht zu erkennen. Wir wissen nicht, wie weit es bis zur nächsten Siedlung ist. Drohende, dunkle Regenwolken schieben sich vor den Mond. Ein Kanadier klettert wieder in den Bus und holt aus seinem Gezähe eine Kerosinlampe. Damit wird an der Straßenkurve, ein Stück weiter Signal gesetzt.
    Nach fast einer Viertelstunde, die uns so vorkommt wie eine Ganze, tauchen die Lichter eines Fahrzeuges in der Entfernung auf.
    Unsere Gruppe steht am Straßenrand und in vorderster Front der Kanadier mit seiner Lampe. Diese schwenkt er hin und her.
    Das Fahrzeug, ein jeepartiges Etwas verlangsamt seine Fahrt....rast aber schnell davon, als er die Riesengruppe an Menschen sieht. Schönen Dank auch!

    Kurz danach kommt ein 3-achsiger Truck. Der stoppt und spricht mit dem Driver, dann setzt er den Truck vorsichtig an die Böschung, und ein dickes Tau wird seitlich über den Bus geworfen, und irgendwo am Unterbau des Busses befestigt.
    Dann wird zunächst der Bus aufgerichtet, er sieht gar nicht so kaputt aus.
    Das Tau wird nun am Heck angebracht, und der Truck zieht langsam und in steilem Winkel unseren Bus wieder auf die Piste.
    Bestandsaufnahme im Dunkeln mit Taschenlampe ergab keine Beschädigungen, welche einen Cambodia-Driver von der Weiterfahrt abgehalten hätte. Er sprang sogar nach langem Orgeln an!
    Die dicke Dänin knubbelt den Trucker, und der sieht so aus als weiß er nicht, ob das ein Angriff auf seine kleine Gestalt war, oder eine Dankesbezeugung. Wir erlösen ihn und schütteln alle seine Hand, dann überfluten wir ihn mit Keksen, Zigaretten und Getränken. Jeder gibt ihm irgendetwas.
    Ich fische Theptidas Digicam aus unserem Rucksack um das zu dokumentieren, aber die Camera tut's nicht! Au weia!

    Der Bus ist innen voller Morast, mehrere der Notsitze in der Laufreihe sind abgebrochen. Eine oder zwei komplette Sitzreihen weiter hinten haben auch keinen Halt mehr auf dem Boden.
    Hurra, wir leben noch!

    Weiter geht's....und wie durch ein weiteres Wunder bleiben wir von weiteren Stunts dieser Art verschont. Der Regen läßt nach und die Straße ist von besserer Qualität für den Rest der Strecke.
    Wir haben nur noch einen funktionierenden Scheinwerfer vorne, deshalb freuen wir uns mit dem Driver über das gute Mondlicht. Man glaubt gar nicht, wie sehr in völliger Dunkelheit das Licht eines angehenden Vollmondes helfen kann.

    Die drei schwerer Verletzten sitzen nun alle bei der Krankenschwester hinten. Ich habe ein paar blaue Flecken und eine Hautabschürfung im Schulterbereich. Franky hat ähnliches, Theptida ist mackenfrei.
    Die Digicam, der Laptop und alle wichtigen Geräte sind in einem speziellen Rucksack untergebracht.
    Als die Schlaglochpiste aufhört und die Asphaltstraße kurz vor Siem Reap beginnt, habe ich den Mut auszupacken.

    Als erstes diagnostiziere ich einen Totalausfall bei meiner Spiegelreflexcamera. Meine geliebte Canon T90 hat trotz Metallgehäuse einen Gehäusebruch in Objektivnähe. Na, das Baby hat ausgesorgt. Erdbeben in California, Vulkane auf Hawaii und den Phillippinen, arabische Wüsten und Alaska's Einöden - unzählige Male hat dieses Prachtstück fotografischer Geräte meine Erinnerungen im Bild festgehalten. Hunderttausende von Reisekilometern auf dem abgenutzten Buckel. Naja, weiter Schadensaufnahme gemacht. Das GPS ist o.k., die GSM-Telefone auch. Den Laptop hole ich aus seiner Kartonschutzhülle, aber schon beim aufklappen des Bildschirmteils offenbart sich der Schaden. Ein Sprung im Display. Er fährt zwar hoch, aber das Display zeigt nur noch das obere Drittel an.
    Ich könnte "Scheiße!" schreien, aber nur ein reisender Schreiber kann sich der Tragweite eines solchen Malheurs bewußt sein.

    Die Datenbank ist o.k., und wir laufen in Siem Reap ein.
    Erster Stop das Krankenhaus, und die drei Knochenbrecher werden vom Rest der Gruppe mit großem Hallo verabschiedet. So ein Erlebnis schweißt zusammen. Man verabredet sich für morgen abend am Markt.
    Dann erreichen wir das Sponsor-Guesthouse.
    Es heißt: "GET LUCKY" !!!!

  2.  
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  3. #12
    Chak
    Avatar von Chak

    Re: CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

    Zitat Zitat von waldi",p="131294
    ...auf das ich getrost verzichten kann.
    @chack, was stänkerst denn schon wieder rum, alter stänkerer!

    ;-D ;-D ;-D waldi
    Waldi, sei doch nicht so empfindlich.
    Ich bin Abstinent dankbar für diesen Bericht, da weiß ich wenigstens, was ich mir nicht antun muss.

  4. #13
    Chak
    Avatar von Chak

    Re: CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

    Alle Verletzten sind männlich.
    Karma? :O

  5. #14
    Avatar von x-pat

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    Re: CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

    abstinent: Die Quote an Blödmännern ist erschreckend hoch, nur 9 Reisende (außer uns) machen vom Serviceangebot des "Mr. Wichtig" keinen Gebrauch. Von den anderen 36 sammelt ein weiterer Scherge je 10 $ Gebühr für den Service plus 1000 Baht für das Visa ein. Das macht dann zusammen fast 35 Dollar!
    Das wären dann 15 USD mehr als auf offziellem Weg. Wenn man bedenkt das man dafür Anreise und Wartezeit bei der Botschaft in Bangkok in Kauf nehmen muß -ich rechne mal 2-3 Stunden ein- dann ist das doch kein schlechtes Angebot, es sei denn man vedient weniger als 7.50 USD in der Stunde. Vielleicht sind die Blödmänner also gar nicht so blöd.

    abstinent: Nie und nimmer passen hier die 48 Leute aus Bangkok hinein, denn alle haben noch Gepäck, und Stauraum gibt es keinen! ... Unser Driver gab sein Bestes, aber wir rutschten über den Straßenrand eine kleine Böschung hinab und der Bus kippte nach rechts weg.
    Solche Unfälle sind in Ländern wie Kambdoscha und Laos leider an der Tagesordnung. Busse werden vollgestopft für maximalen Profit, und Fahrer sind oft unqualifiziert. Sicherheitsstandards gibt es praktisch keine. Dazu kommt noch das die Strassen in Kambodscha und Laos in einem sehr schlechten Zustand sind. Nachtfahrten sollte man auf jeden Fall vermeiden.

    Glück gehabt das niemand verletzt worden ist! Ich habe so etwas auch schon mal in Südamerika erlebt. Neue Cambodia Direktive: Öffentliche Verkehrsmittel lieber vermeiden. Das kann man auch für Laos und Burma und für Transportmittel aller Art empfehlen. Hatte ich erwähnt das die Hälfte der laotischen Luftflotte in den Annam Bergen liegt?

    Ist Kambodscha wirklich ein schönes freundliches Land im Wandel? Oder sind das eher alte Probleme in neuen Varianten?

    X-Pat

  6. #15
    Avatar von abstinent

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    Re: CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

    @ x-pat
    ich pflichte dir in den meisten punkten zu 100% bei. lediglich beim overcharging der visabegehrenden gehen wir wohl nicht konform. denn 15 us-$ mögen einem touristen als ein pappenstiel erscheinen. ich (als expat) sehe darin allerdings das equivalent von +600 baht, und somit den nettoverdienst eines fabrikarbeiters für rund 25 stunden harter arbeit.
    obendrein ist die zielgruppe der reiseveranstalter in der khao sarn road auch recht klar definiert: low-budget touristen, backpacker und hängematten-schlafsaal-ratzende, für die 15 dollar zuviel bezahltes geld oft ein tränenreicher verlust darstellt.

    bezüglich der laotischen luftflotte: hierzu habe ich einmal für das magazin "stars & stripes" einen bericht geschrieben, ich war lange in den "plain of jars" und den provinzen nördlich davon. die flugzeugwracks waren schon eindrucksvoll. :O

    die benutzung von transportmitteln jeglicher art (busse, fähren, eisenbahnen) in den nachbarländern thailands (außer malaysia) ist immer mit besonderen gefahrenmomenten verbunden, denn sicherheitsrelevante investitionen in die fahrzeuge werden meist aus kostengründen und wegen mangelndem budget des betreibers "auf die lange bank" geschoben.

    nichtsdestotrotz reise ich gerne in diesen ländern, bin mir allerdings der situation bewußt.

    ciao
    "abstinent"

  7. #16
    Avatar von MenM

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    Re: CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

    @ Abstinent

    hierzu habe ich einmal für das magazin "stars & stripes" einen bericht geschrieben
    Weisst du noch wann das war ?

    MFG

  8. #17
    Avatar von abstinent

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    Re: CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

    @ menm

    ja, ich erinnere mich noch gut - möchte allerdings wegen dem anti-amerikanischen grundtenor hier keine weiteren details zu meiner militärischen autorenhistorie geben. bitte um verständnis dafür.

    ciao

    "abstinent"

  9. #18
    Avatar von abstinent

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    Re: CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

    TEIL 6 - REISEBERICHT CAMBODIA TRIP AUGUST 2003


    Entgegen meiner Erwartung erweist sich das "GET LUCKY" als adäquate Behausung. Die ersten müden Bustraveller checken auch unkritisch und schnell ein, sie fragen noch nicht mal nach den Zimmerpreisen. Wir 3 stehen neben dem Bus und warten erstmal ab. Im angrenzenden Cafe unter einem Laubendach laben wir uns an einer eiskalten Coke, Theptida studiert das Menü. Die Menüpreise erscheinen akzeptabel, sie liegen etwa 30 bis 50 % über dem Cambodia-üblichen Niveau.

    Von den Businsassen haben lediglich 3 Pärchen nicht hier eingecheckt, soweit ich das beobachten kann.
    Unsere herumstehenden Rucksäcke verraten uns den Mitarbeitern hier ebenfalls als Unentschlossene, deshalb setzen die nun zum Frontalangriff an.
    Billige Zimmer habe man auch, na prima...dann zeigt 'mal her!

    Theptida wird in's Haus geführt, und man zeigt ihr ein großes, helles Zimmer mit 2 ordentlich dimensionierten Betten. Dusche und WC sind ebenfalls neu installiert und frei von Dreck oder Spinnweben.
    Normalpreis für Busreisende sei 8 $ je Nacht, aber wir können es für 4 $ haben. Ein weiteres Bett für einen extra Dollar macht die Sache rund für uns, denn es ist hier sauberer als im Lotus-Guesthouse, wo Theptida und ich früher übernachtet haben.
    Die ausgiebige Dusche (ohne Zeitlimit für jeden) nimmt eine Weile in Anspruch, und ein leckeres LokLak im Anschluß im GET LUCKY Cafe für $ 1.80 je Person versöhnt den Magen auf nette Art und Weise.
    Während wir auf das Essen warten sehe ich mir die Digicam noch einmal näher an. Buddhaseidank ist sie nicht defekt, nur der Batteriefachdeckel war beim Unfall aufgesprungen, und das hatte für fehlenden Batteriekontakt gesorgt.

    Hier ist ein Picture unseres LokLak's:



    LokLak, das Cambodianische Nationalgericht ist unser Lieblingsessen hier im Land, es besteht aus:
    gekochtem Reis, magerem Rinderfleisch (weitestgehend ohne Fett & Sehnen), einer leckeren & pfeffrigen Sauce, gedünstetem Gemüse, Salat, Gurken und Tomatenscheiben, Zwiebelringen und 'nem Spiegelei. Dazu gibt es eine Schale Ambalmerik-Krotschmei, das ist eine Tunke aus Pfeffer mit Zitronensaft, paßt riesig dazu!

    Man bekommt es überall serviert - das hier, im GET LUCKY, ist echt schmackhaft.

    Schnell noch in's Internet eingeloggt, und die Kollegen des Susiforums sowie unsere Hallo-Magazin Redaktion von unserem Glück und unserem Unglück informiert.
    Der Internet-Speed ist unter aller Sau, aber mit etwas Geduld klappt es dann doch noch.

    Wir wandern noch ein wenig im Ort umher, denn die Beine sind nich etwas taub von der vielen Sitzerei in den Bussen. Dann legen wir uns hin, duschen nochmal und entschwinden alle Drei sachte im Traumland.

    Der Morgen des nächsten Tages war ohne Programm. Nur Klick-Klick Touris gönnen sich keine Rast und starten gleich zu Tempeln und Sehenswürdigkeiten. Wir schlafen lange und laben uns ein weiteres Mal an einem späten Frühstück im Guesthouse-Cafe.





    Gegen 11:00 Uhr traben wir dann zur Ortsmitte. Ich möchte Franky, unserem Cambodia-Rookie die Unterschiede zwischen Thailand und diesem Lande etwas näherbringen. Und er sieht es selber, mit seinen eigenen Augen.
    Siem Reap ist die wohlhabendste und reichste Provinz Cambodias. Das haben die aber nur den Tempelanlagen zu verdanken.
    Dennoch sind die Straßen im Ort in katastrophalem Zustand, fast nichts ist geteert. Überall sieht man halbnackte Kinder herumtoben. Die Straßen selbst sind voller klappriger Mopeds, hin und wieder sieht man ein komisches Einachsgefährt, welches von einem Moped gezogen Touristen herumkutschiert.

    Wir schlendern zum Marktplatz. Die wohlweislich mitgenommenen, breitkrempigen Hüte halten die einsetzende Mittagshitze etwas in erträglichem Rahmen, aber wir schwitzen trotzdem noch gut.
    Der Markt ist umlagert von Bettlern. Einbeinige Postkartenhökerbrüder, Kleinkinder mit noch kleineren Kindern auf dem Arm und andere behinderte Opfer des 30-jährigen Krieges hier fließen, wie zufällig, auf jede vorbeikommende Langnase oder Bleichgesicht zu. Man kann sich des permanenten Anstroms kaum erwehren.
    Franky schaut mich fassungslos an, er findet das gar nicht lustig. Aber mit solchen Begebenheiten muß man in einem unterentwickelten Land rechnen. Theptida verteilt, nur an die Kinder, aus Thailand mitgebrachte Vitaminbonbons. Mit diesen hat sie sich vor Wochen an unserer Tankstelle in Pathum Thani eingedeckt, als
    dort einzeln verpackte Candies im Rahmen einer Promotion verteilt wurden.
    Nördlich des Marktes geht es in die schmalen Seitenstrassen, wo abends das Nachtleben Siem Reap's floriert. Nun herrscht dort gähnende Leere, nur vereinzelt schauen uns alte Leute vom schattigen Lehnstuhl aus hinterher.
    Eine Brotverkäuferin bietet frischeste Ware an, und Franky gönnt sich einen Laib Stangenbrot - so richtiges, französisch schmeckendes im Baguettestil. Die korrespondierenden Bäckereien sind wohl ein Überbleibsel der ehemaligen Kolonialherren hier .


  10. #19
    Avatar von MenM

    Registriert seit
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    2.624

    Re: CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

    @ Abstinent

    Hatte ja auch nuer um das datum des geschriebenes gefragt,
    nicht das warum, wieso, weshalb und wofuer
    nichts weiteres

    Kannst du mir aber auch gerne per PM zukommen lassen. (nicht der artikel aber ein zeitpunkt,
    monat/jahr oder nuer jahr reicht schon)

    Das du irgend etwas soldaten-maessiges hast, habe ich dich
    frueher schon mal unterstellt, da hast du mir erklaert es war
    wegen der bequemlichkeit der "US" kleidung, obwohl viele andere
    streitkraefte auch goretex und kleidung fuer tropische laender
    im sortiment haben Und habe trotzdem nicht weitergefragt
    aber deine antwort einfach zur kenntnis genommen. ;-D

    MFG

    PS wenn du dennoch nichts mit mir zu tun haben willst ist es auch OK, war ja nuer ne frage...

    PS2 ueber der wert deine reiseberichte brauchen wir nicht diskutieren, ich hole schon das brauchbare fuer mich heraus

  11. #20
    Chak
    Avatar von Chak

    Re: CAMBODIA - Familytrip mit Abenteueraspekten

    Zitat Zitat von abstinent",p="131388
    @ menm

    ja, ich erinnere mich noch gut - möchte allerdings wegen dem anti-amerikanischen grundtenor hier keine weiteren details zu meiner militärischen autorenhistorie geben. bitte um verständnis dafür.
    Warum denn gleich so defensiv? :???:

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