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Bombenanschlag in Hat Yai und Yala

Erstellt von zicki, 01.04.2012, 11:32 Uhr · 6 Antworten · 2.029 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von zicki

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    Bombenanschlag in Hat Yai und Yala

    Mann bin ich froh , dass die Bombe nicht in der Zeit explodiert ist, als wir in Hat Yai gewesen waren. Wir waren über eine Woche im Centara Hotel das ist gegenüber dem Lee Garten Hotel . Die Bombe explodierte in einem Auto in der Tiefgarage des Lee Garten.
    Wir gehen oft in das Gebäude zum schoppen oder zum Essen. Unser Auto stellten wir immer in der Centara Tiefgarage ab.
    Meine Frau , die aus Hat Yai kommt und im Centara gearbeitet hatte, hat immer ein ungutes Gefühl, wenn wir im Freien was tranken oder etwas gegessen hatten. Sie hat immer Angst

    siehe
    Autobombenanschlag Ursache für Hotelbrand in Thailand | STERN.DE


    Gruß Zick

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Chris67

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    Moin,

    Siehe auch hier: Thailand: Tote und Verletzte bei Bombenanschlägen nahe Einkaufszentrum - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

    Ist das wirklich so, dass Muslime im Süden Thailands diskriminiert werden? Oder fühlen sie sich lediglich diskriminiert, weil sie nicht in die Unabhängigkeit entlassen werden?
    Wer weiß mehr, wäre ein interessantes Thema... ?

  4. #3
    Avatar von franky_23

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    Ob es in HTY ein Anschlag war ist nicht so klar, da es widerspruechliche Angaben gibt. Hat aber ordentlich gebrannt und die Uniklinik bat um Blutspenden.

    Chris, wenn du die Artikel so verfolgst, so gibt es zumindest bei einer Gruppe den Willen nach Autonomie. Die muslimischen Suedprovinzen zaehlen nicht zu den reichsten, gab Berichte, dass dort besonders viel untergewichtige Kinder zur Welt kommen, ... . Nenne mir ein paar vernuenftige, groessere Firmen, die dort nennenswerte Produktionsstaetten haben? Insbesondere gibt es ja dann das reichere Malaysien gleich nebenan.

    Die Provinzen stehen seit Jahren unter einem Art Kriegsrecht. Jahrelang beliebige Kontrollen, gerichtlich schwer ueberpruefbare Verhaftungen, ... DAs hinterlaesst Spuren.

    Einst trat Thaksin an, mit Haerte fuer eine Endloesung des Problems zu sorgen. Im Raum Songkla, insbesondere in den Staedten Hat Yai und Songkla war es relativ ruhig. Die Anschlaege galten vor allem den gefuehlten Besatzern.

    Derzeit scheint der Konflikt zu eskaliern.

    Seit ein paar Jahren gibt es immer mal Geruechte, Berichte, die Widerstandsszene rekrutiert sich aus radikalen auslaendischen Moslems, sei es Al Kaida und deren Ableger in SEA.


    Ein objektives Bild ist schwer zu bekommen, da einfach die Problematik in Thai Bevoelkerung nicht als ein politisches Problem wahrgenommen wird. Anschlaege sind nicht gut, aber was kann man machen?

    Vor ca. 2 Jahren hat z.B. die US Botschaft mal die Reisewarnung fuer Songkla gestrichen. Wie es aktuell aussieht weiss ich nicht.


    Was so eine Reisewarnung bewirkt kannst dir ja vielleicht vorstellen. Welches internationale Unternehmen investiert in eine Gegend, wo ihre Entsandten mit dem Leben bedroht werden. Denke dass dann sogar die Versicherungen nicht zahlen muessen, ....

    Die Soldaten und Beamten aus den noerdlichen Provinzen kommen auch nur auf Grund von finanziellen Lockangeboten.

  5. #4
    Avatar von Dieter1

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    franky, die Thaksin Administration tauschte die dort erfahrenen und langgedienten Chefs gegen ihre eigenen Leute aus, die mit den Gegebenheiten nicht umzugehen wussten. In der Folge explodierte der Konflikt und forderte in der Zeit seit 2004 rund 5.000 Tote.

  6. #5
    Avatar von franky_23

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    Das erklaert nicht, weshalb es nach dem Putsch nicht besser wurde. Sicherlich hat es unter Thaksin eine Eskalation gegeben.

    Ich erinnere mich auch noch vor ca. 2 Jahren, da gab es z.B. in HTY ein Konzert, gesponsert von Singha mit aelteren sehr bekannten Popgroessen mit dem Ziel die Thais im Sueden zu unterstuetzen. Aehnliche Intention bei so einem grenzuebergreifenden Treffen von einer 4 stelligen Anzahl von Moenchen.

    Das eine ist die Solidaritaet mit denen die dort als Thaiminderheit leben und Represalien ausgesetzt sind. Der andere Punkt ist die Signalwirkung fuer eine Gruppe, die gegen eine Staatsmacht kaempft, die mit den Mitteln eines totalitaeren Regimes arbeitet.

    Wenn ich dann die Toteszahlen mit denen im Baskenland oder aufgrund der IRA vergleiche, so ist dies schon ein gewaltiger innenpolistischer Konflikt.

    Sicherlich war Thaksin der Ausloeser. Die Frage ist, ob der Konflikt auf Grund der Radikalisierung der Moslems nach 2001 vermeidbar gewesen waere, oder aber schon die Lunte lag und Thaksin nur zuendete.

    Was noch auffaelliger ist, dass es zumindest offiziell kein vernuenftiges Konzept gibt das Problem angehen zu wollen. Hofft man auf ASEAN?

  7. #6
    Avatar von berti

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    Heute 8.4.12 in THE NATION:

    "The mayor of Hat Yai municipality, Phrai Phatthano, said that rebuilding tourist confidence would require at least two years and negative media coverage of the blasts and followups would keep the issue hot. He called on Hat Yai residents to watch out for clues and suspicious signs"

    Ja was will er denn von der Presse, der Bürgermeister? Einen Persilschein u. positive Berichterstattung, z.B. "die Muselmanen sind eine besonders friedliebende Gruppierung in Thailand, Bomben u. Tote sind leider ein Versehen - es wird wahrscheinlich nicht mehr vorkommen"?

  8. #7
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von berti Beitrag anzeigen
    Heute 8.4.12 in THE NATION:

    "The mayor of Hat Yai municipality, Phrai Phatthano, said that rebuilding tourist confidence would require at least two years and negative media coverage of the blasts and followups would keep the issue hot. He called on Hat Yai residents to watch out for clues and suspicious signs"

    Ja was will er denn von der Presse, der Bürgermeister? Einen Persilschein u. positive Berichterstattung, z.B. "die Muselmanen sind eine besonders friedliebende Gruppierung in Thailand, Bomben u. Tote sind leider ein Versehen - es wird wahrscheinlich nicht mehr vorkommen"?
    Wieso das? Hat Yai lebt vom Tourismus - halt nicht von den Europaern - . In den letzten Jahren gab es kaum Touristen als Opfer zu beklagen.

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