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Ärzte und Krankenhäuser in Thailand

Erstellt von CNX, 26.02.2004, 12:44 Uhr · 34 Antworten · 8.754 Aufrufe

  1. #31
    Mandybär
    Avatar von Mandybär

    Re: Ärzte und Krankenhäuser in Thailand

    Hi Freunde,

    im Chaweng International haben meine Bekannten nach Mopedabflügen die besten Erfahrungen bei der Behandlung von Schürfwunden und anderen Kleinigkeiten gemacht.
    Allerdings kein Wunder bei dem Erfahrungspotential daß die Ärzte dort vorweisen können.

    Bei schwierigeren Krankheitsbildern wie etwa innere Medizin betreffend würde ich aber jeden raten sofort nach Surat (sehr gut) oder gleich nach BKK zu düsen.

    Ein Bekannter hatte schwere Lungenenzündung und wurde zuerst im Chaweng Hosp. auf Grippe behandelt. Anschliessend 10 Tage Aufenthalt im Spittal in Suratthani wo erst die richtige Krankheit diagnostiziert wurde, einem anderen Bekannten wurde bei einem Darmverschluß !!! Abführmittel in Kombination mit Schmerzmitteln verabreicht, erst eine Not.OP in Surat hat ihm das Leben gerettet.

    Vor allem macht mich etwas stutzig, daß nach Behandlung fast jeder mit den selben bunten Smarties das Krankenhaus verlässt.

    Grüße aus Salzburg und beste Gesundheit
    wünscht Euch

    Mandybär

  2.  
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  3. #32
    waanjai
    Avatar von waanjai

    Re: Ärzte und Krankenhäuser in Thailand

    Will man - abweichend von der ursprünglichen Intention dieses Threads - keine Empfehlungen von Krankenhäusern aufgrund begrenzter, weil subjektiver Erfahrungen lesen, sondern seriöse Versuche, Krankenhäuser in bestimmte Kategorien einzuordnen, kennenlernen, dann ist eigentlich der folgende Link ganz schön informativ.

  4. #33
    pef
    Avatar von pef

    Registriert seit
    24.09.2002
    Beiträge
    3.974

    Re: Ärzte und Krankenhäuser in Thailand

    Aus der Zeitung Tip-Thailand:

    "Von der Kasse verboten
    Akupunktur in Thailand gibt Deutschem Lebensqualität zurück

    Jochen ist gelernter Maschinenbautechniker. Er arbeitete bei einer deutschen Firma, die eine Bangkoker Druckerei mit Spezialmaschinen belieferte. 1981 war er das erstemal auf Phuket und besuchte die Insel regelmäßig jedes Jahr zum Tauchen. Er ist jetzt 57 Jahre alt. Vor acht Jahren wurde er arbeitslos, weil seine Firma Konkurs machte und er aus Altersgründen nicht mehr vermittelbar war in seinem Beruf – mit 49 Jahren… Die letzten Jahre arbeitete er als Kraftfahrer, weil er wohl nicht zum Stütze-Empfänger geboren war.
    Eines Tages stellte er fest, daß er die Nerven seiner rechten Gesichtshälfte nicht mehr unter Kontrolle hatte. Zuerst lief nur das Bier, was er trank, wieder aus dem Mund, dann kamen enorme Gleichgewichtsstörungen, Sehstörungen und ein Hörsturz. Die Ärzte stellten fest, daß die Ursache ein sogenanntes „Cavernom“ hinter dem Kleinhirn war, welches sich schon Jahrzehnte dort befunden haben muß, ohne bemerkt worden zu sein, aber nun geplatzt war. Das auslaufende Blut beeinträchtigte die Funktionen der rechten Gehirnhälfte. Man gab ihm noch drei Monate – wenn er sich nicht operieren lassen wolle. Aber auch die Operation war sehr riskant – wie jede Manipulation am Gehirn.
    Er entschloß sich zur Operation. Im September 2003 wurde sie durchgeführt – chirurgisch erfolgreich, denn er lebte noch. Aber wie… Laufen fast unmöglich, kein Geschmackssinn, Schluckbeschwerden, Gleichgewichtsstörungen, Hörverlust rechts, das rechte Augenlid außer Kontrolle, darum ständige Befeuchtung und Ruhigstellung des Auges, ganz abgesehen von seinem Gesichtsausdruck, der stark asymmetrisch war.
    Dann kam die Reha-Klinik. Sechs Wochen lang bemühte man sich mit Elektrobehandlung und täglichen Gesichtsmassagen um eine Verbesserung – ohne den geringsten Erfolg. Ein Hundeleben folgte. Nichts war mehr so wie früher in seinem Leben. Jochen war ein sportlicher Typ, Schwimmen, Tauchen, Radfahren, Wandern, Motorradfahren – alles vorbei. Vom Bett zur Toilette, zum Tisch und wieder zurück – das war sein Leben. Die Ärzte machten ihm Mut: er solle nur warten, vielleicht würde es in eins, zwei oder drei Jahren von selbst besser – vielleicht auch nie.
    Einer der Ärzte riet ihm zu einer Akupunkturbehandlung. Das war gegen seine ärztliche Pflicht als Schulmediziner, denn Akupunktur gilt als Scharlatanerie bei den offiziellen Medizinmännern. Aber wer in einer Lage wie Jochen ist, der greift nach jedem Strohhalm. Der Arzt durfte aber noch nicht einmal einen Akupunkteur empfehlen. Er fand eine Klinik in der Nähe von Frankfurt und fragte bei seiner Krankenkasse (den Namen werden wir mit Freuden veröffentlichen, auch den Namen der Verantwortlichen in diesem Verein – aber erst nachdem von ihnen kein Schaden mehr angerichtet werden kann) nach, wie das denn mit der Kostenübernahme stehe. Dort rief man eine Konferenz ein und beschloß einstimmig, Jochen alle Aktivitäten in dieser Richtung zu verbieten, ansonsten erfolge Entzug des Krankengeldes.
    Jochen ließ sich nicht entmutigen. Er kannte seinen Hausarzt sehr persönlich, und er hatte auch einen Arzt in Thailand unter seinen guten Bekannten. Dieser riet ihm zur Akupunktur in Bangkok oder in Phuket, dort habe es die besten Spezialisten. Jochen entschied sich natürlich für Phuket. Im Januar dieses Jahres begann die erste Behandlungsserie im Phuket International Hospital. Dr. Wang, ein chinesischer Spezialist, führte bei ihm 21 Behandlungen durch. Pro Behandlung fielen nur 1000 Baht Kosten an – ein Nichts im Vergleich zu den Behandlungskosten deutscher Spezial-Schulmediziner… Bereits nach drei Behandlungen konnte Jochen sein rechtes Auge wieder schließen – wenn auch nur manuell. Der Geschmackssinn kam zurück, die Schluckbeschwerden verschwanden. Und besonders wichtig: Das Bier blieb da, wohin es geschüttet wurde – er hatte seine Mundmuskulatur teilweise wieder unter Kontrolle. Gleichzeitig veränderte sich sein schreckenerregender Gesichtsausdruck in Richtung Menschenähnlichkeit.
    Als Jochen dies einem der Schulmediziner in Deutschland nach seiner Rückkehr sagte, meinte dieser lakonisch, das sei ja nur ein optischer Erfolg… Dazu kann man eigentlich nur wünschen, daß dieser sogenannte Mediziner mal selber in eine solche Lage kommt.
    Doch die Erfolge waren nicht nur optischer Natur. Jochen konnte wieder selbständig laufen, schwimmen, essen, trinken, sich wieder allein, ohne fremde Hilfe, unter Menschen bewegen – all das, was Lebensqualität gibt und ihm von den Medizinmännern in Deutschland verboten wurde.
    Dr. Wang riet zu einer zweiten Behandlungsserie nach einer Pause von drei Monaten. Jochen begann diese Ende Juni, und schon nach vier Behandlungen stellte er eine weitere starke Verbesserung fest: der Lidreflex macht sich wieder bemerkbar – nach neunmonatigem Ausfall. Seine gesamte rechte Gesichtshälfte kribbelt – es tut sich etwas. Für ihn ist das ein neues Leben. Er befürchtet nur, daß die Medizinmann-Krankenkassen-Pharma-Mafia in Deutschland auf Rache sinnt, weil er ihren Anordnungen zuwider handelte. Darum bringen wir hier auch keine Fotos und keine Namen. Das werden wir aber nachholen, wenn er sichergestellt hat, daß eine Bekanntgabe für ihn keine negativen Auswirkungen mehr bewirkt. Roy"

  5. #34
    Avatar von dr_farnsworth

    Registriert seit
    07.03.2004
    Beiträge
    528

    Re: Ärzte und Krankenhäuser in Thailand

    Es freut mich, dass Jochen wieder auf dem Weg der Besserung ist.

    Den Teil mit der Krankenkasse kann ich allerdings nicht so ganz nachvollziehen. Dass sie die Kosten nicht übernehmen (können) ist eine Sache. Akupunktur steht normalerweise nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Und alles was da vom Gesetzgeber nicht reingeschrieben wurde darf auch nicht gezahlt werden. Wenn der Patient sowas aber selber bezahlen will ist das seine Sache. Da hat die Krankenkasse nix mitzureden.

    Gruß
    Martin

    PS: Meine Mutter hat neulich wegen Rückenbeschwerden vom Arzt Akupunktur verschrieben bekommen und die Krankenkasse hat das auch bezahlt, da zur Zeit ein Modellversuch läuft.

  6. #35
    UAL
    Avatar von UAL

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    8.198

    Re: Ärzte und Krankenhäuser in Thailand

    @ Pef, :-)

    schlimme Geschichte, aber schön zu lesen, dass es dem Betroffenen wieder etwas besser geht

    Über die (Nicht-) Leistungen der KK lohnt sich fast einen eigenen Thread aufzumachen, aber an anderer Stelle.

    Zwei Beispiele: Letztes Jahr entschloss ich mich, zwei Zähne im Unterkiefer, die keine lange Lebensdauer hatten, ersetzen zu lassen.

    Bei der Beratung beim Zahnarzt kam folgendes raus: konventionelle Methode: es wird zwischen den Nachbarzähnen eine Brücke gebaut, indem sie abgeschliffen und mit Kronen versehen werden, besser, so konstruiert dass sie mittels der besagten Brücke dem "neuen" Zahn Halt geben. Das hieß in meinem Fall, dass 4 gesunde :O Zähne abgeschliffen werden, um 2 künstliche mittels Brücke zu befestigen.

    Möglichkeit 2 waren Implantate, d. h. es werden in den Kiefer praktisch Dübel/Schrauben gesetzt, auf die die neuen Zähne geschraubt werden.

    Möglichkeit 1 bezahlt die Kasse anteilsmäßig, Möglichkeit 2 gilt bei der Kasse als "Schönheitsoperation" und wird nicht unterstützt...

    Ich habe lange überlegt und mich dann für die Implantate entschieden, weil es für mich unsinnig erscheint, gesunde Zähne abzuschleifen, wenn es auch andere, schonendere Möglichkeiten gibt. Dass mich das eine Stange Geld gekostet hat brauche ich nicht zu erwähnen...

    Es geht auch noch banaler: da ich an Heuschnupfen leide, benötige ich saisonal Medikamente. Das Mittel, das bislang am besten gewirkt hat, eine 95%ige DiNatriumsalzlösung, steht nun auf einmal auf dem Index. Jetzt muss ich ein Mittel, nehmen, dass nicht mehr so gut wirkt, das ich im Verhältnis zum anderen -billigeren- Medikament öfter nehmen muss, aber das bezahlt wird. Kein Wunder, dass die Kassen finanziell den Bach runtergehn und dass die Sätze gestiegen sind bzw. sich nicht mehr nach unten regulieren lassen.

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