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Wenn der oberste ( Boss ) Mönch von Thailand reich+ korrupt ist, was dann? Knast?

Erstellt von hueher, 26.07.2016, 11:05 Uhr · 46 Antworten · 3.073 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von hueher

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    Thumbs down Wenn der oberste ( Boss ) Mönch von Thailand reich+ korrupt ist, was dann? Knast?

    Im TV bei "News1" heute wieder eine Debatte warum es möglich ist, das ein Mönch teure Mercedes Oldtimer in einer Garage bunkert und von welchem Geld er das alles bezahlt hatte? Jetzt wird herumgestritten unter den thailändischen Mönchen, wer der oberste Mönch, der "König der Mönche" werden soll, ein 92jähriger ist zu alt dafür, ein jüngerer ist besser, aber viele wollen den Alten haben. Die Polizei schleppt momentan die Oldtimer ab und bringt sie in ein Lager der Armee und was dann? Am besten könnte sein, diese Autos international zu versteigern und dem Volk das Geld zukommen zu lassen, bzw. Tempel zu renovieren etc............... Man muß sich sowieso fragen, WIE oder VON WEM kam das Geld? Ein Mönch erklärt am Anfang seines Daseins, auf Geld und irdischen Wohlstand zu verzichten, nun das dürfte nur für die unteren Ränge gelten, die dort oben richten sich dies schon gemütlich ein. OK, nicht nurdie thailändischen Mönche versuchen einiges abzuzweigen, auch in der Kirche gibt es schwarze Schafe wie den überheblichen Bischof von Limburg, aber ein bhudd.Mönch geht betteln fürs Essen und sollte nicht korrupt sein.
    Bin gespannt WIE das ( weltliche ) Gericht entscheiden wird, Oldtimer weg, Kohle weg und in den Knast, oder ab als Eremit in die Verbannung?
    So wird die spendenfreudige Bevölkerung belogen und betrogen, schade um den guten Ruf der Mönche. Meine Frau ist sauer................

  2.  
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  3. #2
    Avatar von khwaam_suk

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    Zitat Zitat von hueher Beitrag anzeigen
    ....aber ein bhudd.Mönch geht betteln fürs Essen...
    Diese Sichtweise ist unter unkundigen Ausländern weit verbreitet, allerdings kompletter Unsinn.

  4. #3
    Avatar von hueher

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    Ist kein "Farang-Unsinn" wie Du schreibst! meine Frau und nicht nur diese sagen das, hier in Bankrut steht eine Thai mit kleiner Suppenküche täglich von 6-8 Uhr frühe an der Beachroad um den vorbeikommenden Mönchen Essen zu überreichen! Die Mönche hier kommen zu einer Hausbaueinweihung, zu einem Begräbnis und mehr, bekommen etwas Geld wie auch immer zu Essen. Am Bhuddatag ( Vollmond ) geht die Bevölkerung zum Tempel und bringt Gaben mit usw......... Leider gibt es junge Männerd ie keine Lust zum Arbeiten haben und werden Mönch, da bekommt man alles gratis ohne Arbeit, ich kenne einige hier im Ort.

  5. #4
    Avatar von waltee

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    Der Mönch bettelt nicht ums Essen sondern ermöglicht dem Spender eine gute Tat zu tun.

  6. #5
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von waltee Beitrag anzeigen
    Der Mönch bettelt nicht ums Essen sondern ermöglicht dem Spender eine gute Tat zu tun.
    Genau so ist das, leider wird es von vielen Farangs voellig falsch interpretiert.

  7. #6
    Avatar von khwaam_suk

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    Zitat Zitat von hueher Beitrag anzeigen
    Ist kein "Farang-Unsinn" wie Du schreibst! meine Frau und nicht nur diese sagen das, hier in Bankrut steht eine Thai mit kleiner Suppenküche täglich von 6-8 Uhr frühe an der Beachroad um den vorbeikommenden Mönchen Essen zu überreichen! Die Mönche hier kommen zu einer Hausbaueinweihung, zu einem Begräbnis und mehr, bekommen etwas Geld wie auch immer zu Essen. Am Bhuddatag ( Vollmond ) geht die Bevölkerung zum Tempel und bringt Gaben mit usw......... Leider gibt es junge Männerd ie keine Lust zum Arbeiten haben und werden Mönch, da bekommt man alles gratis ohne Arbeit, ich kenne einige hier im Ort.
    Das Beispiel von jungen arbeitsunwilligen Männern ist ja wohl eher die Aussnahme als die Regel. Ferner beschreibst Du im ersten Absatz lediglich das Procedere.
    Buddha hat Regeln aufgestellt und laut diesen Regeln ist es Mönchen untersagt zu betteln. Die Gabe von Essensspenden geben dem Gläubigen die Möglichkeit, Pluspunkte für sein nächstes Leben zu sammeln. Die Annahme von Essensspenden gibt dem Mönch Gelegenheit, sich von irdischen Tätigkeiten / Pflichten zu lösen.
    Aber wenn Deine Frau das so sagt......

  8. #7
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von hueher Beitrag anzeigen
    Man muß sich sowieso fragen, WIE oder VON WEM kam das Geld?
    wir haben in Deutschland 2 Problem Bistümer,
    eines davon ist das Bistum, wo unlängst ein Bischof van Elst zuständig war.

    In diesen Problem Bistümer leben ein paar extrem reiche alte Frauen,
    die über Vermögenswerte verfügen, dass sie es sich leisten können,
    mal 300 Mio EUR der Kirche zu spenden, wer ein paar Milliarden hat, also Peanuts.

    Weil manche dieser alten Damen aber den ganzen Tag Langeweile haben,
    haben sie nichts besseres zutun,
    mit der Kirche Spielchen zu machen.
    Sie beschäftigen für ihre Schenkungen eine Heerschar von Anwälten,
    die Schenkungsverträge aufsetzen,
    wo Bedingungen für die Schenkungen gefordert bz. als Voraussetzung Hauptbestandteil sind.

    Einfaches Beispiel,
    Das Bistum bekommt eine Schenkung von 50 Mio EUR, wenn der Bischof 1 Monat lang mit gelben Turnschuhen rumläuft,
    tut er das nicht, muss das Geld unverzüglich zurückgezahlt werden,
    bz, gemäss des im Vertrages angegliederten abstrakten Schuldanerkenntnis,
    hat die Schenkerin bei Schenkungsverletzung sofortiges Vollstreckungsrecht in das Vermögen des Beschenkten.

    Das ist in etwa die Situation,
    wo es um irrsinnige Vermögensschenkungen unter Auflagen geht,

    Über 100 Milliarden Euro wurden verschenkt oder vererbt
    (mal wird so eine Frau, die mal eben so 1.000 Mio EURO einfach so für ihre Spielchen verschenkt,
    entmündigt,
    Gerichtsentscheidung: L'Oréal-Milliardärin Bettencourt wird entmündigt - DIE WELT
    aber das sind Ausnahmen)

    Aber um sie geht es, diese Frauen, mit über 10 Milliarden Vermögen, die ihre Kirche zum Popanz für ihre Spielereien machen,
    und vom Sunnyboy (van Elst) er muss ein goldenes Badezimmer für 200.000 Euro im Bistum haben,
    wenn nicht, muss er 300 Mio Euro Schenkung wieder zurück zahlen.

    Es sind diese perversen Spiele,
    die aus Langeweile wohl stattfinden,

    im Klartext kann man es der Bevölkerung nicht sagen,

    wenn sich das Volk wegen so einem bescheuerten Wagen oder was der Beschenkte sonst noch haben muss,
    um die Clownerie der mächtigen Schenker zu erfüllen,
    den Argwohn des einfachen Volkes sich zu zieht,
    und die Gönnerin damit ihr Ziel erreicht hat, und genüsslich über diese Unterhaltung mit ihrer Zunge schnalzt.

    und dann kommt irgendwann der Nachfolger von van Elst ins Amt,
    und es heisst nur noch .................... OH mein Gott ...........................

    Bagwahn bekam 10 Rollis von seinen Anhängern geschenkt, weil sie in so sehen mussten,
    in einer Staatskarosse, das war die Erwartung ihrer Schenkung.

    Th. Mönche sind ebenso Ziel der Schenkungsverträge, wo sie erfüllen müssen,
    wenn sie die Schenkung annehmen.
    Sie sagen sich, gut, ich persönlich leg zwar keinen Wert drauf, aber wenn ich den Vertrag erfülle,
    kann ich danach verwerten, und mit dem Geld gutes tun.

    ... die Geduld haben aber die Außenstehenden nicht,
    sie unterstellen einem 92 jährigen Mönch,
    er hätte noch Geltungsgefühle und könnte es unterscheiden,
    ob er in einem Luxuswagen oder einem Ford Combi sitzt.

    Dann ist da die juristische Abteilung der Tempelgemeinschaft,
    und sagt, wenn wir die Stillschweigeverpflichtung des Schenkungsvertrages brechen,
    müssen wir Werte von 100 Mio Euro wieder an den Schenker zurück führen,

    also muss der 92 jährige Mönch die Charade aufrecht erhalten,
    und so spielen, als sei das sein Wagen, den er haben will,

    ... OH my God ...

    die Frage,

    was ist irrer ?

    eine LÒreal Erbin, die 1.000 Mio EURO verschenkt, aber es zum Thema ihrer ev. perversen Altersspielchen macht,
    in Form, welche Bedingungen die Schenker erfüllen müssen.

    oder

    ein Beschenkter, der vor hat, nach Vertragserfüllung mit dem Geld gutes zu tun ?

  9. #8
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Zitat Zitat von waltee Beitrag anzeigen
    Der Mönch bettelt nicht ums Essen sondern ermöglicht dem Spender eine gute Tat zu tun.
    So kenne ich das auch. Die Bevoelkerung versorgt die Moenche mit allem Lebenswichtigen und wird im Gegenzug in der buddhistischen Lehre unterwiesen. Anschliessend bedankt sich der Spender, dass die Gabe angenommen wurde.

    Wenn man sich mal anschaut wie die Moenche im Stechschritt durch die Strassen gehen hat das schon optisch nichts mit betteln zu tun.

  10. #9
    Avatar von waltee

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    Stechschritt...? Sicher nicht! Eher tippeln oder geruhsam laufen.

  11. #10
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Die sind hier schon recht flott unterwegs. Auf jeden Fall zu schnell um das als betteln auszulegen.

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