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Vogelgrippe in Thailand

Erstellt von Conny Cha, 10.09.2004, 07:18 Uhr · 200 Antworten · 8.567 Aufrufe

  1. #71
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Vogelgrippe in Thailand

    Vietnam bittet um Hilfe im Kampf gegen Vogelgrippe

    Hanoi - Vietnam hat um internationale Hilfe im Kampf gegen das grassierende Vogelgrippe-Virus gebeten. Die Regierung habe sich an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Welternährungsorganisation (FAO) gewandt, bestätigt das Landwirtschaftsministerium in Hanoi. Vor allem bessere Ausrüstung, Unterstützung bei der Kontrolle des Virus und Expertenwissen würden benötigt.


  2.  
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  3. #72
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Vogelgrippe in Thailand

    Chinesische Wissenschaftler entwickeln neuen Vogelgrippe-Impfstoff

    Peking (AFP) - Chinesische Wissenschaftler haben einen neuen Impfstoff gegen die in Asien grassierende Vogelgrippe entwickelt. Wie das Landwirtschaftsministerium in Peking am Montag mitteilte, ergaben Labortests, dass das Geflügel nach der Verabreichung des Impfstoffes Antikörper gegen den Vogelgrippen-Virus H5N1 entwickelt. Bei Hühnern und Enten bleibt der neue Impfstoff demnach zehn Monate lang wirksam, vier Monate länger als der bisherige. Der Schutz bei Gänsen beträgt den Angaben zufolge drei Monate. In Asien sind seit Ende 2003 mindestens 45 Menschen an der Vogelgrippe gestorben.


  4. #73
    Avatar von Conny Cha

    Registriert seit
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    Re: Vogelgrippe in Thailand

    Quelle: Yahoo News Deutschland

    Freitag, 18.02.2005

    Anzahl der Erkrankungen an Vogelgrippe unterschätzt


    Kann alle Bereiche des Körpers betreffen

    Oxford (pte) - Die Ausbreitung von Vogelgrippe könnte aufgrund eines Missverständnisses über die Auswirkungen auf den Körper unterschätzt worden sein. Wissenschafter der University of Oxford http://www.ox.ac.uk haben Todesfälle in Vietnam untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Krankheit alle Bereiche des Körpers angreifen kann. Bisher wurde angenommen, dass von der Vogelgrippe nur die Lungen betroffen sind. Die Forscher gehen laut dem New England Journal of Medicine http://content.nejm.org auch davon aus, dass die Vogelgrippe von einem Menschen auf den anderen übertragen werden kann. Bisher wurden in Asien laut BBC 33 Todesfälle durch Vogelgrippe gemeldet.

    Das Team geht davon aus, dass diese Forschungsergebnisse nahe legen, dass die Anzahl der Infektionen beim Menschen unterschätzt wurde. Die WHO kündigte an, ihre Definition einer Erkrankung an Vogelgrippe zu verändern. Millionen Menschen könnten in Gefahr sein, wenn das Virus die Fähigkeit erlangt, von einem Menschen zum anderen zu springen. Die Wissenschafter untersuchten den Tod von zwei kleinen Kindern, Schwester und Bruder, die mit ihren Eltern in Südvietnam in einem Raum lebten. Die Kinder wurden mit einem Magen-Darm-Katarrh und einer akuten Enzephalitis ins Krankenhaus eingeliefert. Beide Krankheiten sind in dieser Region weit verbreitet. Keines der Kinder wies Atmungsprobleme auf, was für eine Vogelgrippe typisch gewesen wäre.

    Analysen ergaben, dass der vierjährige Junge Spuren des Virus in seinem Stuhl, im Blut, in der Nase und der Gehirnflüssigkeit hatte. Das legt nahe, dass das H5N1 Virus alle Teile des Körpers angreifen kann. Es wird angenommen, dass seine neun Jahre alte Schwester, die zwei Wochen zuvor gestorben war, ebenfalls unter dem Virus litt. Der leitende Wissenschafter Menno de Jong erklärte, dass bei schweren Erkrankungen eine Vogelgrippe als mögliche Ursache in Betracht gezogen werden sollte. "Eine Behandlung kann möglich sein. Sie muss jedoch in einem frühen Stadium erfolgen. Das bedeutet, dass das Wissen um alle möglichen Symptome von entscheidender Bedeutung ist. Es scheint so zu sein, dass sich das Virus an eine steigende Anzahl von Säugetieren anpasst."

    Quelle: N24

    WHO: Impfstoff gegen Vogelgrippe lagern

    Für den möglichen Ausbruch einer weltweiten Vogelgrippe-Epidemie sollen nach Vorstellungen der WHO die Regierungen schon jetzt ausreichende Mengen Impfstoff herstellen und lagern. Dies wird die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einem nächsten Monat erscheinenden Bericht empfehlen, berichtet das britische Wissenschaftsmagazin "New Scientist".

    Risiko einer Mensch-zu-Mensch-Übertragung steigt
    Normalerweise können Grippe-Impfstoffe nicht vorproduziert werden, da der Erreger sich laufend ändert und niemand weiß, welcher Virus-Typ die nächste Epidemie auslösen wird. Die Tatsache, dass die Vogelgrippe in Asien nicht gestoppt werden kann, und dass sich mehr und mehr Menschen mit dem Virus anstecken, hat nun allerdings zu einem Umdenken geführt. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass sich das H5N1-Virus irgendwann auch von Mensch zu Mensch verbreiten kann, nimmt mit jedem neuen Fall von Vogelgrippe zu.

    Problematisch ist, dass die Herstellung eines Impfstoffes Zeit braucht. Im Fall eines aggressiven, sich schnell ausbreitenden Virus sei es zu spät, um erst dann mit der Produktion anzufangen. Neuere Untersuchungen hätten jetzt gezeigt, dass ein Impfstoff auch dann einen gewissen Schutz verleihen kann, wenn er nicht genau auf den aktuell kursierenden Virustyp zugeschnitten ist. So seien in Experimenten die Tiere zwar erkrankt, aber nicht an der Infektion gestorben.

    Lieber Medikamentenvorrat anlegen?
    Die USA hätten bereits Verträge mit Herstellern über vier Millionen Impfdosen abgeschlossen, auch Italien und Frankreich planten, einen Vorrat von jeweils zwei Millionen Dosen anzulegen. Längst nicht genug, sagte der WHO-Grippe Experte Klaus Stöhr dem "New Scientist". "Dies ist nur eine Lösung für die wohlhabenden Länder und auch dort nur für einen Teil der Bevölkerung". Auf globalen Level ändere dies wenig.

    Andere Experten plädierten dafür, die Gelder eher in die Herstellung von antiviralen Medikamenten zu investieren. Diese könnten - frühzeitig verabreicht - die Infektion zumindest abmildern. Allerdings weiß auch hier niemand, wie diese Medikamente auf den dann grassierenden Virustyp wirken.

  5. #74
    Avatar von Conny Cha

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    Re: Vogelgrippe in Thailand

    Hat zwar nicht direkt mit Thailand zu tun, aber indirekt schon:

    Montag, 28.Februar 2005

    Quelle: Täglicher Anzeiger

    14 Tote durch Vogelgrippe in Vietnam seit Januar


    - Frei laufende Hühner begünstigen Seuchen-Ausbreitung

    In Vietnam sind seit Jahresbeginn bereits 14 Menschen an der Vogelgrippe-Epidemie gestorben. Wie die Behörden mitteilten, starb ein 69-jähriger Mann am Mittwoch in der nördlichen Provinz Thai Binh.

    Im vergangenen Jahr waren in Vietnam 20 Menschen an Vogelgrippe gestorben, in Thailand gab es zwölf Todesfälle. Von der Vogelgrippe-Epidemie ist fast die Hälfte des vietnamesischen Territoriums betroffen. In den vergangenen Wochen wurden im Kampf gegen die Epidemie 1,2 Millionen Hühner geschlachtet. Die Ausbreitung der Seuche wird dadurch begünstigt, dass es in Vietnam viele frei laufende Hühner gibt.

  6. #75
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Vogelgrippe in Thailand

    Stadt der Seuchen

    Von Manfred Dworschak

    US-Forscher haben eine ganze Metropole mitsamt Einwohnern im Supercomputer nachgebaut. Dort simulieren sie nun den Kampf gegen tödliche Epidemien.

    Schon wieder ein Großalarm, diesmal an der Franklin High School: Dutzende Schüler sind an Pocken erkrankt. Das ganze Viertel ist abgeriegelt; Busse und Bahnen kehren an den Grenzen um.

    Die Einwohner kennen es nicht anders. Ständig brechen hier irgendwo die Pocken aus. Demnächst steht die Vogelgrippe auf dem Plan.

    Quelle und weiter:

  7. #76
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Vogelgrippe in Thailand

    Nordkorea bestätigt Ausbruch der Vogelgrippe

    Südkorea bietet Hilfe an

    In Nordkorea ist auf zwei Hühnerfarmen die Vogelgrippe ausgebrochen. Ob es sich um das für den Menschen besonders gefährliche Virus H5N1 handelt, ist nicht bekannt. Südkorea bot dem Norden Hilfe im Kampf gegen die Krankheit an.


    (sda/Reuters) Hunderttausende von infizierten Hühner auf den Hühnerfarmen in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjongjang seien getötet und begraben worden, meldete die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Es gebe jedoch keine Berichte darüber, dass sich auch Züchter oder Mitarbeiter mit der Krankheit angesteckt hätten.

    Ein staatliches Tierarzt-Komitee sei eingesetzt worden, um eine Ausbreitung der Seuche auf andere Geflügelfarmen zu verhindern. Parallel dazu habe das Landwirtschafts- und Gesundheitsministerium entsprechende Kampagnen lanciert.

    Noch keine Anfrage

    «Wir sind bereit, zu helfen, falls es zu einer Anfrage des Nordens kommt», sagte ein südkoreanischer Regierungsvertreter am Montag. Die Behörden würden zudem vorbeugende Massnahmen ergreifen, um eine Ausbreitung der Krankheit nach Südkorea zu verhindern.

    Quelle und weiter:

  8. #77
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Vogelgrippe in Thailand

    50. Todesfall in Asien durch Aviane Influenza

    GENF. In Südostasien ist nach Pressemeldungen der 50. Mensch an der Avianen Influenza gestorben. Es handelt sich um ein kleines Mädchen aus Hanoi, das bereits am 27. März den Folgen der Erkrankung erlag, wie die BBC berichtet.

    Damit steigt die Zahl der Opfer in Vietnam auf 36 Menschen. In Thailand sind seit Januar vergangenen Jahren zwölf und in Kambodscha zwei Menschen verstorben. Die Gesamtzahl der gemeldeten Erkrankungen beträgt 79, was noch einmal die hohe Letalität der Avianen Influenza dokumentiert. Weiterhin hoffen die WHO und alle Behörden in Südostasien, dass die Ansteckungsfähigkeit gering bleibt und eine Übertragung von Mensch zu Mensch ausbleibt.

    Quelle und weiter:

  9. #78
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Vogelgrippe in Thailand

    Kambodscha bestätigt dritten Vogelgrippe-Todesfall

    Phnom Penh (AFP) - Kambodscha hat den dritten Todesfall durch die Vogelgrippe bestätigt. Ein achtjähriges Mädchen sei ersten Untersuchungen zufolge an der Krankheit gestorben, teilte ein Beamter des Gesundheitsministeriums mit. Das Mädchen aus der an Vietnam grenzenden Provinz Kampot sei bereits am Donnerstag verstorben. Auch die anderen beiden bisherigen Todesopfer stammten aus der südlichen Provinz.

    Der Vogelgrippe-Virus H5N1 ist vor allem in Südostasien verbreitet. Seit Ende 2003 starben in Vietnam bereits 36 Menschen daran, zwölf weitere in Thailand.

    Quelle:

  10. #79
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Vogelgrippe in Thailand

    26.04.2005 / News SBV

    (lid) – Die Geflügelpest in Asien ist nach wie vor nicht überwunden.

    In den thailändischen Provinzen Lop Buri und Suphan Buri sind Fälle der Krankheit aufgetreten. Betroffen sind nach Informationen des Internationalen Tierseuchenamtes in Paris Kleinbestände mit Legeenten, lokalen Geflügelrassen und Kampfhähne, berichtet Animal Health Online. Die Bestände wurden geräumt. Thailand wird seit Juli 2004 von der Geflügelpest heimgesucht.


    Quelle: agrigate

  11. #80
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Vogelgrippe in Thailand

    China hat offenbar Impfung gegen tödliche Vogelgrippe entwickelt
    26.05.2005 12:19

    PEKING - China hat offenbar Impfstoffe gegen die auch für Menschen tödliche Variante der Vogelgrippe entwickelt. Die Impfung schütze Vögel und Säuger vor dem Virus H5N1, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

    Die Wirksamkeit des Stoffes habe in Experimenten 100 Prozent betragen, wurde der Direktor des chinesischen Referenz-Laboratoriums für Vogelgrippe, Chen Hualan, zitiert. Zudem könnten die Impfstoffe verhindern, dass das Virus von Zug- auf Wasservögel überspringe, die es leicht auf Nutzvögel wie Hühner übertragen würden.


    Quelle ins weiter SFDRS

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