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Verbindungsstrasse Thailand-Myanmar-Bangla Desh

Erstellt von Samuianer, 02.06.2009, 08:24 Uhr · 37 Antworten · 1.836 Aufrufe

  1. #21
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Verbindungsstrasse Thailand-Myanmar-Bangla Desh

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="731653
    Auch wenn es inhaltlich richtig ist, die Dikatur in Myanmar und Nordkorea zu beseitigen, so bezweifle ich, dass dieser Weg der Härte der Richtige für Thailand und die Menschheit ist. Gewalt und Drohung hat noch nirgendwo auf der Welt eine dauerhafte Lösung gebracht. Der Umschwung muss von innen kommen, d.h. vom Volk.
    bei Burma wäre gar keine grosse militärische Gewalt nötig, einfach kurz mal über die neue Hauptstadt fliegen und die Generäle tauchen ab, die Armee zerbröselt und es kann Aung San ihre demokratische Regierung aufbauen.
    Die burmesische Führung muss weg, mehr nicht.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von simon

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    Re: Verbindungsstrasse Thailand-Myanmar-Bangla Desh

    Von Seiten China, Indien und Thailand kam eben bisher überhaupt keine Härte, nicht mal verbal. Und Thailand ist und bleibt der grösste Handelspartner von Myan Mar. Wenn jetzt Thailand und ASEAN, sicherlich auch im eigenen Interesse, langsam aber sicher einsehen dass die Politik in Myan Mar kontraproduktiv auch für die eigenen langfristigen Interessen sind, ist das nur positiv. Da sind wir weit, weit entfernt von Nord- und Südkorea. Vor wenigen Jahren hatten wir ja noch einen Samak der mit den Juntagenerälen beste Freunde war und sämtliche Kritik abwies mit dem Hinweis auf "innere Angelegenheiten" Burmas. Ich wage keine Prognose aber langfristig könnte starker innerer und äusserer Reformdruck eine erodierende Wirkung auf das Regime haben, an eine gewaltsame Revolution glaube ich eher nicht. Aber wenn mehr Gewerbe-, Transport- und Handelsfreiheiten für die einfachen Burmesen möglich sind durch gewisse Reformen im Rahmen der ASEAN, dann wäre das für mich absolut zu begrüssen, auch ohne echte Demokratie.
    Und Kritik von Thailand an Myan Mar hat natürlich ganz anderes Gewicht als von seitens der UNO, Schweden, Amnesty International etc etc.

  4. #23
    Avatar von Samuianer

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    Re: Verbindungsstrasse Thailand-Myanmar-Bangla Desh

    Zitat Zitat von Bukeo",p="731660
    Zitat Zitat von kcwknarf",p="731653
    Auch wenn es inhaltlich richtig ist, die Dikatur in Myanmar und Nordkorea zu beseitigen, so bezweifle ich, dass dieser Weg der Härte der Richtige für Thailand und die Menschheit ist. Gewalt und Drohung hat noch nirgendwo auf der Welt eine dauerhafte Lösung gebracht. Der Umschwung muss von innen kommen, d.h. vom Volk.
    bei Burma wäre gar keine grosse militärische Gewalt nötig, einfach kurz mal über die neue Hauptstadt fliegen und die Generäle tauchen ab, die Armee zerbröselt und es kann Aung San ihre demokratische Regierung aufbauen.
    Die burmesische Führung muss weg, mehr nicht.

    Sind doch wieder nichts als knarfsche Projektionen!

    Kein Mensch hat denen gedroht, schon garnicht mit militaerischen Aktionen!



    Der beste Beweis fuer militaerische Eingriffe als dauerhafte Loesung ist wohl unumstritten der Fall D. und J. seit Juengstem noch Kuweit und der Irak

  5. #24
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Verbindungsstrasse Thailand-Myanmar-Bangla Desh

    Zitat Zitat von Samuianer",p="731685
    Der beste Beweis fuer militaerische Eingriffe als dauerhafte Loesung ist wohl unumstritten der Fall D. und J. seit Juengstem noch Kuweit und der Irak
    D und J?
    Meinst du damit
    D? - das Land der versteckten Rechstextremen, die statt Juden nun Moslems ausgrenzen (wollen) und wieder neue Kriege führt?
    J? - das Land im Osten, wo die Menschen reihenweise Harakiri begehen, weil sie ihr komplettes Selbstbewusstsein verloren haben?
    Und der Irak??? Da herrscht ja totaler Frieden. Keine Entführungen, keine Attentate. Friede, Freude, Eierkuchen und die ganze Welt jubelt den Besatzern zu. Na klar!

    Nein, militärische Eingriffe haben noch nie etwas langfristig Gutes gebracht. Sonst hätte man Myanmar, Nordkorea und China ja schon längst befreit.

    Es gibt aber genügend Möglichkeit, den Birmesen zu helfen, die Regierung von innen zu stürzen. Komischerweise scheint aber niemand daran Interesse zu haben. Von Thailands Seite kann man das fast schon verstehen. Der Tourismus würde in Birma erheblich ansteigen und Thailand hinter sich lassen. Und wer schafft sich schon eigenen Konkurrenz? Ich halte diese Einstellung aber für falsch.

  6. #25
    Avatar von simon

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    Re: Verbindungsstrasse Thailand-Myanmar-Bangla Desh


  7. #26
    Avatar von Samuianer

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    Re: Verbindungsstrasse Thailand-Myanmar-Bangla Desh

    Das muss sich mal einer reintun, mit 25.000 Mann starker "Armee" und eigener Waffenfabrik, bildet die UWSA, ein Staat im Staat.

    Kein Wunder mit den lukrativen Einnahmen aus dem internationalen Drogenhandel.

    Allein dieser Umstand stellt eines der groessten Hemmnisse fuer eine Oeffnung Myanmars in naher Zukunft dar!

    Und Chinas wirtschaftliche Interessen, Schuerfrechte, Oel-und Gaskonzessionen, besiegeln die Zukunft eines "freien Myanmars"...der Status Quo wird noch lange erhalten bleiben - keine "Sorge"!

  8. #27
    Avatar von simon

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    Re: Verbindungsstrasse Thailand-Myanmar-Bangla Desh

    Genau das ist halt im Endeffekt das Problem. Die ganze Grenze Burma/Myan Mar wird von den "ethnic armies" kontrolliert. Man könnte jetzt natürlich sagen dass mit einer Demokratisierung Myan Mars den Regionen mehr Autonomie zugestanden werden könnte und diese keinen Grund mehr haben sich gegen Übergriffe der Armee zu waffnen. Aber das Drogenproblem löst sich damit nicht so schnell.
    Hau-Ruck Aktionen à la Knarf bringen da absolut gar nichts.

  9. #28
    Avatar von tomtom24

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    Re: Verbindungsstrasse Thailand-Myanmar-Bangla Desh

    Zitat Zitat von Taunusianer",p="731418
    Zitat Zitat von Samuianer",p="731324
    Wie Heute laut Pressemitteilungen bekannt wurde hat der thaillaendische Aussenminister Kasit Priomya bei einer Pressebesprechung den Vorschlag eingebracht eine Verbingsstrasse Thailand-Myanmar-(China)-Bangla Desh-Indien zu realisieren.
    Na, im Prinzip ist das ja kein ganz neues Projekt. Wohl schon seit 1959 existiert die Idee des sogenannten "Pan-Asian-Highway-"network".

    [highlight=yellow:7a10538491]Realisierter Teil ist wohl auch die Strecke Tak-Mae Sot[/highlight:7a10538491].

    Mal schauen, wie das Regime in Birma da mitspielt.

    VG,
    Tanusianer
    Die Asian Highways ziehen sich ueberall durch Thailand. Von Tak nach Mae Sot rueber und durch Myanmar nach Bangladesh hoch sind es AH1 und AH2. In Myawaddi (birmesische Seite bei Mae Sot) haben sich auch ganz grosskotzig AH1 Schilder aufgestellt.

    zu den Asian Highways gibt es uebrigens auch einen interessanten Eintrag auf Wikipedia. U.a. welche Highways von wo nach wo gehen (sollen). Im Prinzip von Japan und China bis nach Russland und Tuerkei. Ansich ein interessantes Projekt

  10. #29
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Verbindungsstrasse Thailand-Myanmar-Bangla Desh

    Zitat Zitat von simon",p="731997
    Aber das Drogenproblem löst sich damit nicht so schnell.
    Hau-Ruck Aktionen à la Knarf bringen da absolut gar nichts.
    Was haben denn Drogen mit politischen demokratischen Prozessen zu tun?
    Vielleicht entscheidet die Mehrheit des Volkes, dass Drogen legalisiert werden und schon ist doch auch das Problem gelöst.
    Und Hau-Ruck-Auktionen sind Volksdemonstrationen auch nicht. Das braucht eine gewisse Zeit der Vorbereitung, der Ausführung und der Geduld, diese auch durchzuhalten.

    Alle anderen "Probleme" sind lokale Angelgenheiten.

    Man kann doch aber nicht sagen, damit man weiterhin Drogen anbauen kann, muss auch eine Militärregierung bestehen bleiben. Klar: nur wer berauscht ist, kann eine solche Diktatur ertragen. Aber das ist die Weglauf-Lösung.

  11. #30
    Avatar von Samuianer

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    Re: Verbindungsstrasse Thailand-Myanmar-Bangla Desh

    Zitat Zitat von simon",p="731997
    Genau das ist halt im Endeffekt das Problem. [highlight=yellow:cbfc050157]Die ganze Grenze Burma/Myan Mar wird von den "ethnic armies" kontrolliert.[/highlight:cbfc050157] Man könnte jetzt natürlich sagen dass mit einer Demokratisierung Myan Mars den Regionen mehr Autonomie zugestanden werden könnte und diese keinen Grund mehr haben sich gegen Übergriffe der Armee zu waffnen. Aber das Drogenproblem löst sich damit nicht so schnell.
    Hau-Ruck Aktionen à la Knarf bringen da absolut gar nichts.
    Und die finden Unterstuetzung durch die Chinesen....wer mal Google Maps beansprucht, der wird sehen das die Region tatsaechlich mit Highways, Verbindungsstrassen gut durchzogen ist.



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