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Thailand plant Klage gegen Videoportal YouTube

Erstellt von Peter-Horst, 04.05.2007, 15:49 Uhr · 162 Antworten · 6.218 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von tira

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    Re: Thailand plant Klage gegen Videoportal YouTube

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="477819
    ...In Deutschland würde das so gelöst werden, dass die Internetuser bestraft werden würden, die sich das Video ansehen.
    net ganz,

    auch die provider erhielten strafanzeigen, wenn schon denn schon alle beteiligten :P

    gruss

  2.  
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  3. #42
    Avatar von Loso

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    Re: Thailand plant Klage gegen Videoportal YouTube

    Bin mal Sioux Tip nachgegangen. Abstossend, was da an Arroganz, Verachtung und Überheblichkeit von Trittbrettfahrern und sogenannten Verteidigern der Meinungsfreiheit kommt. So gesehen ist das thailändische Vorgehen mutig, wird aber kontraproduktiv verpuffen. So unsensibel, wie mancher Westler die nationalenThai-Befindlichkeiten verletzt, so unsensibel wirkt die Thai-Reaktion gegenüber der West-Ikone Meinungsfreiheit.

    Vielleicht wurde Youtube auch vom CIA beraten, der es von einem Gefolgsstaat erwartet hätte, den Putsch abzustimmen. Der böse Blick des US-Botschafters, die enge anschliessende Anlehnung der Thai-Führung an die USA sprachen aus meiner Sicht Bände. Direkt war der König unangreifbar, da mag so ein Amateur-Produkt wie gerufen gekommen sein. Nur so ein Gedanke.

  4. #43
    Avatar von DisainaM

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    Re: Thailand plant Klage gegen Videoportal YouTube

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="477819
    Der Einwand mit Noriega passt zwar schon ins Thema, doch lässt sich das nicht vergleichen.
    Noriega wurde ja verhaftet, weil er Drogen in die USA eingeführt hat. Und damit ist er sozusagen geschäftlich speziell für den amerikanischen Markt tätig (im Gegensatz zu Youtube, die ja nicht explizit auf dem thailändischen Markt tätig sind) und muss sich demnach den dortigen Gesetzen beugen.

    Zum Vergleich hätte es so sein müssen, dass er seine Drogen nur in Panama vertickt und ein US-Tourist dort die Drogen erworben hätte. Dann hätten die Amis keine Berechtigung gehabt, ihn zu verhaften.

    Und genau dieser Fall tritt nun aber im Fall Thailand/Youtube ein: ein formal im Ausland stattgefundener Rechtsbruch des thailändischen Gesetzes. Der "Export" auf thailändisches Hochheitsgebiet ist dann durch die thailändischen Provider erfolgt, die schon eher mit einer Klage belegt werden müssten, da sie ja das "Eindringen" ermöglicht haben.

    In Deutschland würde das so gelöst werden, dass die Internetuser bestraft werden würden, die sich das Video ansehen.
    Noriega hatte persölich keine Drogen transportiert,
    aber eine Gruppe von Drogenhändlern mit Kronzeugenregelung, beschuldigten ihn, es unterstützt zu haben.

    Die Amis hatten darüberhinaus überhaupt kein Recht, ihn in Panama zu verhaften, sondern hätten nach unseren geltenden Recht nur die Möglichkeit eines Amtshilfeverfahrens gehabt,
    aber abgesehen davon, auch Deutschland hat noch einige Staaten, mit denen kein Auslieferungsabkommen besteht.

    Eine selbst durchgeführte Verhaftung, und dabei über tausende Unschuldige getötet, ist schon ein krasses Beispiel, sein eigenes, nationales Recht, auf einem fremden Teritorium durchzusetzen.

    Im Falle von Thailand ist die Pressemitteilung unvollständig;
    in Thailand gibt es den Straftatbestand der Majestätsbeleidigung, wobei dieser Tatbestand einem Offizialdelikt gleichkommt (im Gegensatz zu einem Antragsdelikt, wo der Betroffende, in diesem Fall der König von Thailand, einen Antrag hätte stellen müssen),
    ist bei diesem Offizialdelikt alleine die Kenntnis der Justizbehörden darüber ausreichend.

    Wenn nun die zuständige Justizbehörde zum Handeln durchs Gesetz gezwungen ist,
    so ist die Formlierung,
    Thailand plant Klage gegen Videoportal YouTube,
    eher so zu sehen,
    Die zuständige thailändische Justizbehörde plant rechtliche Schritte gegen YouTube.

    Dies ist ein Vorgang, der weltweit laufend passiert,
    eine deutsche Justizbehörde plant rechtliche Schritte gegen YouTube (wegen Verbreitung der SS-Propaganda).
    Nun zu formulieren,
    Deutschland plant Klage gegen YouTube,
    ist schon eine populistische Sichtweise.

    Diskutiert man nun nicht nur über den Inhalt der Meldung, sondern auch über die populistische Art der Veröffentlichung,
    kommt man zu einer anderen Variante des Themas,
    der man dann unterschiedlich gerecht werden kann.

  5. #44
    Avatar von Conrad

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    Re: Thailand plant Klage gegen Videoportal YouTube

    Am einfachsten wäre es, wenn Thailand den Straftatbestand der Majestätsbeleidigung abschaffen würde, es paßt halt nicht mehr so recht in die heutige Zeit.

    Der König selbst sieht es wohl auch nicht so verbissen und von den Thais selbst würde eh nie einer auf die Idee kommen, den König zu beleidigen.

  6. #45
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Thailand plant Klage gegen Videoportal YouTube

    Zitat Zitat von Lamai",p="477847
    Am einfachsten wäre es, wenn Thailand den Straftatbestand der Majestätsbeleidigung abschaffen würde, es paßt halt nicht mehr so recht in die heutige Zeit.
    Nur mal zur Erinnerung. Auch das deutsche StGB kennt fuer die Beleidigung des Staatsoberhauptes einen eigenen Paragraphen mit 3 Monaten als Mindeststrafe und bis zu 5 Jahren Haft.

    Sioux

  7. #46
    Avatar von Conrad

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    Re: Thailand plant Klage gegen Videoportal YouTube

    Zitat Zitat von Sioux",p="477848
    Nur mal zur Erinnerung. Auch das deutsche StGB kennt fuer die Beleidigung des Staatsoberhauptes einen eigenen Paragraphen mit 3 Monaten als Mindeststrafe und bis zu 5 Jahren Haft.

    Sioux
    Theorie u. Praxis halt :-)

    Mit dem Rummel um YouTube tut Thailand sich keinen Gefallen u. da sie ja auch sonst nicht als die Verbissensten gelten, könnte man es hier abtun als "die Falang sind ja eh Tingtong, das weiß ja jeder Thai".....

    Und ja, was nicht alles so verboten ist (z.B. in Thailand), ......, Prostitution....usw....

  8. #47
    Avatar von tira

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    Re: Thailand plant Klage gegen Videoportal YouTube

    Zitat Zitat von Lamai",p="477847
    Am einfachsten wäre es, wenn Thailand den Straftatbestand der Majestätsbeleidigung abschaffen würde, es paßt halt nicht mehr so recht in die heutige Zeit....


    aufgrund einer in thailändischen augen nieveaulosen geschmacklosigkeit eingestellt
    bei you tube ;-D

    der ansatz gibt aufschluss über die fähigkeit andere länder respektive
    deren sitten und gebräuche zu respektieren.

    gruss :P

  9. #48
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Thailand plant Klage gegen Videoportal YouTube

    Zitat Zitat von tira",p="477758
    Zitat Zitat von kcwknarf",p="477756
    ...Soll Youtube wirklich die Gesetze aller Länder kennen und sie einhalten.....
    uneingeschränktes ja,

    alles andere wäre rechtsfreier raum sprich you tube wäre sowas wie vogelfrei ;-D
    die wollen doch auch überall knete machen sprich geld verdienen.

    gruss
    Also sollen die auch die Gesetze des Iran oder Nord Koreas einhalten?

    Das sehe ich aber nicht so. Als amerikanisches Unternehmen müssen die amerikanische Gesetze einhalten. Wenn es Thailand nicht passt, dann sperren sie eben die Website für ihre Bürger, mehr können die aber auch nicht verlangen.

  10. #49
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Thailand plant Klage gegen Videoportal YouTube

    Zitat Zitat von Sioux",p="477848
    Nur mal zur Erinnerung. Auch das deutsche StGB kennt fuer die Beleidigung des Staatsoberhauptes einen eigenen Paragraphen mit 3 Monaten als Mindeststrafe und bis zu 5 Jahren Haft.

    Sioux
    Verfolgt aber nur mit Ermächtigung des Bundespräsidenten. So einen Passus sollte Thailand auch einführen. Es ist davon auszugehen, dass die Zahl der verfolgten Straftaten dann gegen Null tendieren wird.

  11. #50
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Thailand plant Klage gegen Videoportal YouTube

    Zitat Zitat von tira",p="477874
    ...der ansatz gibt aufschluss über die fähigkeit andere länder respektive deren sitten und gebräuche zu respektieren.
    Und Du meinst in der Beziehung ist Thailand ein Vorbild?

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