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Thailand fürchtet sich vor neuem Terror

Erstellt von Peter-Horst, 19.08.2003, 14:24 Uhr · 1 Antwort · 579 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Peter-Horst

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    Thailand fürchtet sich vor neuem Terror

    Thailand fürchtet sich vor neuem Terror

    Bangkok geht offen mit der Gefahr um - Fehler Indonesiens sollen vermieden werden

    JAKARTA. Presseberichten zufolge halten sich auch nach der Festnahme des Jemaah-Islamiyah-Mannes Hambali weitere Terroristen in Thailand auf. Die Regierung dementiert das.

    Von Moritz Kleine-Brockhoff

    "Hambalis Männer noch in Bangkok" stand in der Zeitung "Bangkok Post", die ein Blatt aus dem Nachbarland Malaysia zitierte. Mindestens fünf Helfer des in der vergangenen Woche verhafteten Jemaah-Islamiyah- und Al-Qaida-Terroristen Hambali seien in oder nahe der Hauptstadt untergetaucht. Die thailändische Regierung dementierte das.

    Einen Tag zuvor hatte Thailands Ministerpräsident Thaksin Shinawatra klipp und klar gesagt, was die US-Regierung nicht bestätigen will: dass Hambali einen Anschlag auf den Asien-Pazifik-Wirtschaftsgipfel plante. Zu dem Apec-Gipfel im Oktober werden unter anderen US-Präsident George Bush, Russlands Präsident Wladimir Putin und Chinas Präsident Hu Jintao in Bangkok erwartet. Der Gipfel soll stattfinden, Bush hat gerade noch einmal sein Kommen bestätigt.

    Die Angst der Thais vor einem Anschlag in ihrem Land bleibt, und sie ist nicht neu. Bereits Anfang 2002 berichtete die "Bangkok Post", das Militär prüfe mögliche Al-Qaida- Verbindungen einer militanten Gruppe, die im muslimischen Süden des ansonsten buddhistischen Thailand operiere. Dort ist die Grenze zu Malaysia ziemlich offen. In den vergangenen Jahren sind viele islamische Extremisten nach Thailand geflüchtet, weil die malaysischen Sicherheitsbehörden begannen, sie zu dutzenden unter Terrorverdacht einzusperren.

    In Thailand wollte die Regierung lange nichts davon wissen, dass in ihrem Land vielleicht Terroristen mit internationalen Beziehungen operieren, die Anschläge planen. Heute geht Premier Thaksin offen mit der Terrorgefahr um. Mitte Juni wurden in Thailand vier mutmaßliche Mitglieder der Terrorgruppe Jemaah Islamiyah festgenommen. Thaksin erklärte, einer von ihnen habe gestanden, dass während des Apec-Gipfels Bomben an Botschaften und an Orten, an denen sich Touristen aufhalten, explodieren sollten. Zuvor war in Thailand ein Mann verhaftet worden, der Cäsium 137 bei sich hatte. Das radioaktive Material kann zum Bau "schmutziger" Bomben verwandt werden.

    Jetzt ist von Thaksin zu hören, dass Terroristen sich auch Orte angeschaut hätten, an denen sich die Staatschefs während des Gipfels aufhalten. Der Premier änderte seine Politik, weil er nicht den Fehler Indonesiens wiederholen wollte. Dort ging man erst nach dem Anschlag auf Bali offensiv gegen die Terrorgefahr vor und verhaftete mit Hilfe von Ermittlern aus dem Ausland Verdächtige.

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  3. #2
    Avatar von odysseus

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    Re: Thailand fürchtet sich vor neuem Terror

    Servus PeterHorst
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    Hambali finanzierte möglicherweise Anschlag auf Marriott-Hotel
    Jakarta (AP) Der in Thailand verhaftete mutmassliche Topterrorist Hambali hat nach Erkenntnissen der indonesischen Polizei möglicherweise den jüngsten Anschlag auf ein Hotel in Jakarta finanziert. Hambali habe im Juli 2003 einem Malaysier Geld aus Thailand gesandt. Dieser sei wiederum nach Indonesien gefahren und habe das Geld einem der Täter gegeben, möglicherweise, um den blutigen Anschlag zu finanzieren, sagte Chefermittler Erwin Mapasseng an Dienstag.

    Die indonesische Polizei identifizierte zwei Wochen nach dem Anschlag mit zwölf Toten auf das Hotel in Jakarta neun Verdächtige. Sechs von ihnen seien schon vor dem Anschlag festgenommen worden, aber nach eigenem Eingeständnis an der Planung und Finanzierung beteiligt gewesen, sagte Mapasseng. Die drei übrigen sollen den Sprengstoff für den Anschlag von der Insel Sumatra nach Jakarta transportiert haben.

    Einer der Verdächtigen, Idris alias Jhoni Hedrawan, habe den Selbstmordattentäter für den Anschlag rekrutiert, bei dem zwölf Menschen getötet und 150 verletzt wurden. Hendrawan sei auch an den Anschlägen auf Bali im Oktober beteiligt gewesen. Einer seiner Komplizen, Toni Togar, soll zur Finanzierung des Anschlags auf das Marriott-Hotel eine Bank ausgeraubt haben. Die Polizei fahndet noch nach den mutmasslichen Drahtziehern des Anschlags, zwei Malaysiern und einem Indonesier.

    Die Philippinen forderten Washington formell auf, ihnen Zugang zu Hambali zu gewähren. Hambali wird für Anschläge verantwortlich gemacht, bei denen in Manila im Dezember 2000 insgesamt 22 Menschen getötet wurden. Aussenminister Blas Ople erklärte, die Philippinen und andere Staaten müssten die Möglichkeit haben, die Informationen zu nutzen, die Hambali liefern könne.

    Hambali, der eigentlich Riduan Isamuddin heisst, gilt als Kopf der Terrornetzwerke Jemaah Islamiyah und El Kaida in Südostasien. Er befindet sich in US-Gewahrsam an einem geheimen Ort.

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