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Thailand durch GAU in Japan gefährdet?

Erstellt von Bajok Tower, 12.03.2011, 16:00 Uhr · 118 Antworten · 17.924 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Geht mir aehnlich.

    Wenn man die Bilder der Menschen und deren Kampf ums Ueberleben in Japan und die feisten, selbstgerechten, deutschen Moralapostel in der Debatte auf beiden Seiten sieht, die nur auf ihren politischen Vorteil aus sind, wird einem die Erbaermlichkeit und Verlogenheit der deutschen Volksvertreter in diesen Themen noch einmal richtig bewusst.
    Und findet die Berichterstattung und Meinungsmache einfach nur noch ekelerregend ......
    Ich glaube, hier kann Niemand dir unlautere Motivation oder Standesdünkel nachsagen.
    Gefühlt ist eine große Mehrheit dieser Meinung. Es kozzzzt einfach nur noch an.

    Des weiteren fand und finde ich immer noch, dass gewählte Volksvertreter von Steuergeldern für ihr Mandat bezahlt werden. Wer da noch Zeit für Nebenjobs hat, erledigt seinen Erstjob nicht im Sinne seines Auftrags und Auftraggebers.
    Wenn ich einen Zweitjob annehmen will muss ich meinen Vorgesetzten fragen, ob ich dass darf.
    Meiner Meinung nach ist der Vorgesetzte jeden Politikers der Souverän, also der Wahler. Hat euch schon mal ein Politiker gefragt,ob er so einen Job annehmen darf?

  2.  
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  3. #62
    Avatar von Sara

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    Zitat Zitat von eyeQ Beitrag anzeigen
    Auf der anderen Seite, zu spät,... eh nix zu machen
    und irgendwie besser.... wenn man uns nicht die ganze wahrheit sagt.
    Interessanter Ansatz.

    Natürlich kann man sich von morgens bis abends Horrorszenarien ausmalen. Vielleicht ist es aber angemessener, einfach von Tag zu Tag die Neuigkeiten zu lesen und dementsprechend Schlüsse zu ziehen. Nicht alle Nachrichten sind übrigens schlechte:
    Thailand kontrolliert japanische Importe auf Radioaktivität: Thaizeit - www.thaizeit.de

  4. #63
    Avatar von gespag

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    Zitat Zitat von Sara Beitrag anzeigen
    Interessanter Ansatz.

    Natürlich kann man sich von morgens bis abends Horrorszenarien ausmalen. Vielleicht ist es aber angemessener, einfach von Tag zu Tag die Neuigkeiten zu lesen und dementsprechend Schlüsse zu ziehen. Nicht alle Nachrichten sind übrigens schlechte:
    Thailand kontrolliert japanische Importe auf Radioaktivität: Thaizeit - www.thaizeit.de
    und für was ist das gut?
    es gehört ein weltweiter boykott von importen aus japan. sodass denen die wirtschaft runiert wird. und sie sehen, dass wir für sie "dummen langnasen" doch noch die vormachtsstellung in der welt haben.

  5. #64
    Avatar von Sara

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    Zitat Zitat von gespag Beitrag anzeigen
    und für was ist das gut?
    es gehört ein weltweiter boykott von importen aus japan. sodass denen die wirtschaft runiert wird. und sie sehen, dass wir für sie "dummen langnasen" doch noch die vormachtsstellung in der welt haben.
    gespag, deine Aussage ist untragbar. Über die Verschiebung der wirtschaftlichen Gewichte weltweit kann ja jeder denken, was er/sie will. Aber einer Nation, die durch eine Naturkatastrophe mit katastrophalen Folgen so getroffen wurde, auch noch zu wünschen, dass sie ihre (zweifelhafte) Lektion lernt, ist einfach fehl am Platz.

  6. #65
    Avatar von lucky2103

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    Find ich auch, Sara.

  7. #66
    Avatar von strike

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    Meinen Respekt und meine Solidaritaet fuer die Menschen in Japan!




    Gegen Besserwisserei und Belehrungen!

  8. #67
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von gespag Beitrag anzeigen
    was sie brauchen ist technische hilfe und umerziehung. dass sie lernen, wie sie vom westen abhängig sind. dass sie lernen dass wir die leute haben, die das know how und die wirtschaftliche dominanz haben. und es immer so bleiben wird.
    dass sie lernen, dass sie eigentlich nur arbeitsbienen sind, welche von westen abhängig sind.und ohne uns nichts geht und dass die langnasen keine dummen, weissen affen sind, wie sie es immer glauben.
    Rassistisches Geschwaetz nervt mich nicht zwangslaeufig.
    Aber Dein saudummes rassistisches Herrenrassengeschwaetz widert mich an.

    xxxxxxxx

    EDIT
    Dieter,
    ich kann Deine Emotionen nachvollziehen.
    Bitte dennoch persoenliches beiseite lassen.
    Danke.

    Gruss,
    Strike

  9. #68
    Avatar von gespag

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Rassistisches Geschwaetz nervt mich nicht zwangslaeufig.

    Aber Dein saudummes rassistisches Herrenrassengeschwaetz widert mich an.

    xxxxxxx
    rassistisch? da kennst du japaner nicht. dann fahre rüber und helfe ihnen du gutmensch!
    ob ich ein xxxxxx bin oder nicht, das sei in frage gestellt. ich denke da an dr semmelweiss, dem erging es auch nicht anders.

    fakt ist, aufgrund ihrer unfähigkeit und der pfuscherei im kraftwerk, wird es krachen.
    und dann wird es vielleicht zu einer neuordnung und hoffentlich einem umdenken kommen.

    ich wünsche mir nur eines nach diesem colateralschaden, dass die leute in europa aufwachen und an ihre kinder denken. traue es aber zu, dass sie sich der lage auch nicht bewusst sind.

    EDIT

    gespag,
    bitte nicht vergessen, dass wir ueber Menschen reden.
    Danke.

    Strike

  10. #69
    Avatar von alder

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    6.600
    Ich habe Mitgefühl mit dem japanischen Volk.

    Ich habe sie in ganz Asien (in Japan selbst war ich noch nicht) als symphatische, und kultivierte Menschen kennengelernt. Manche Dinge sind sonderbar, wie z.B. dass man öfter mal eine Gruppe von 20 Japanern im gleichen Outfit sieht.....
    Sie wissen sich aber zu benehmen und haben ein bescheidenes Auftreten. Nicht umsonst sind sie nach einer Befragung deutscher Hotel- und Gastronomiebetriebe die beliebtesten Gäste.

    Ganz im Gegensatz zu Chinesen, die ich als laut, ungehobelt und geizig kenne. Haben sie es eilig, wird man ohne Gnade in den Dreck gestossen, rotzen tun sie auch wie ein erkältetes Lama. Mein Frauchen hatte neulich einen Tisch mit 6 Chinesen, die ein Gelage feierten. Dafür gab es satte 5 Baht Tip - nicht ohne noch vorher wegen der Rechnung zu diskutieren und das Klo vollzukotzen.

  11. #70
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Die nuklearen Träume sterben nicht aus
    Mancher in Asien setzt weiter auf Atom


    Vorsicht!" hieß es in der SMS, die in Singapur und verschiedenen anderen asiatischen Ländern verbreitet wurde und die sich später als niederträchtige Fälschung herausstellte: "Heute könnte die Strahlung schon die Philippinen erreichen. Wenn es regnet, bleibt im Haus und bestreicht euren Hals mit Betadin-Lotion, dort, wo die Schilddrüsen liegen." Angeblich kam die Warnung von der renommierten BBC, und so wurden die Menschen nervös.

    Der Katastrophenreaktor in Fukushima ist von Singapur rund 5000 Kilometer entfernt. Zu weit, um Panik auszulösen, zu nah je nach Windrichtung, um sich sicher zu fühlen. Die Krise in Japan hat einen Nerv getroffen, und wie in Deutschland werden auch in den Ländern Asiens Stimmen laut, die die Zukunft der Atomenergie infrage stellen.

    Denn nicht wenige asiatische Staaten setzen bereits verstärkt auf Kernkraft. Der aufstrebende Kontinent braucht Strom - besonders jetzt, da die Ölversorgung angesichts der Ereignisse im Mittleren Osten weniger sicher erscheint. Pläne sind bereits gefasst, erste Schritte eingeleitet. China prescht mit Konstruktionsprojekten für Atomkraftwerke schneller als alle anderen voran - vor allem in seinen südlichen Provinzen. Schon jetzt hat die Volksrepublik 13 Reaktoren am Netz, die insgesamt elf Gigawatt Strom produzieren. Bisher sind keine größeren nuklearen Unglücke in China bekannt geworden, doch die Kraftwerke lecken immer wieder einmal, so zum Beispiel im vergangenen Jahr in der südchinesischen Küstenstadt Shenzhen. Peking plant aber seit einer Weile schon eifrig, die Produktion von Atomstrom im großen Stil weiter auszubauen. Bis zum Jahr 2020 sollen 40 Gigawatt durch Kernenergie produziert werden - und das sind nur die mittelfristigen Pläne. Kaum ein Land ist so ambitioniert und expandiert sein Reaktornetz so schnell wie China. Nun hat Peking aber angekündigt, nach der Katastrophe in Japan die Sicherheitsevaluierungen seiner Kraftwerke zu verstärken.

    Asiens zweite Großmacht, Indien, hat ebenfalls hochfliegende Nuklearpläne. Auf dem südasiatischen Subkontinent stehen schon jetzt sieben Atomreaktoren. Wie auch in Fukushima liegen mehrere der Anlagen direkt an der Küste. Allerdings, so beeilt sich die indische Regierung zu versichern, liegen sie alle in relativ ungefährlichen seismischen Zonen. Die Gefahr eines Erdbebens sei gering. Tatsächlich haben verschiedene Naturkatastrophen in der Vergangenheit den indischen Reaktoren bisher kaum etwas anhaben können. Allerdings werden auch hier Störfälle eher heruntergespielt. Als ein Beben der Stärke 6,7 vor zehn Jahren den Bundesstaat Gujarat erschütterte, operierte das dort gelegene Kernkraftwerk Kakrapur ohne Unterbrechung weiter. Und selbst als der verheerende Tsunami von 2004 die Küste von Tamil Nadu überschwemmte, wurde zwar auch das Kernkraftwerk Kalpakkam überflutet, doch der Vorfall ging glimpflich aus: Der Reaktor schaltete sich automatisch ab und lag für einige Tage still. Das betont die Regierung und versichert gerade, wie erfahren die Inder in Sachen Atomenergie und wie hoch die Sicherheitsstandards seien. Denn Delhi plant weiterhin, Milliarden von Dollar auszugeben, um neue Reaktoren zu importieren.

    Doch auch kleinere Länder haben große Ambitionen. In Südostasien haben Vietnam, Thailand und sogar das hoch erdbebengefährdete Indonesien bereits konkrete Pläne. Und Malaysia und Singapur schließen die Möglichkeit für künftigen Atomstrom immerhin nicht aus. Im Gegensatz zu Japan, Indien und China hat keines dieser Länder irgendwelche Erfahrungen mit der Nuklearenergie...

    weiter lesen: Die nuklearen Träume sterben nicht aus - Nachrichten Print - DIE WELT - Politik - WELT ONLINE

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