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Taxiabzocke in Thailand an der Tagesordnung!!!

Erstellt von Jack81, 08.05.2011, 07:10 Uhr · 42 Antworten · 6.363 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Jack81

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    Unhappy Taxiabzocke in Thailand an der Tagesordnung!!!

    Wieder zurück aus meinem Thailandurlaub und muss sagen das mir klar war, dass die Taxifahrer einen Abzocken wollen.
    Hab auch hier gelesen man sagt dem Taxifahrer er soll das Taximeter einschalten und fertig.
    Aber die Ist-Situation is folgende:
    In Bangkok Publik Taxi vom Flughafen muss mit Taximeter fahren, etwa 200BhT umgerechnet 5€ für eine über 30min Fahrt incl. Flughafen- und Autobahngebühr.
    Vom unserem Hotel zum Chatuchak Wochenendmarkt waren es 45Bht.
    Vom Markt zurück wollte uns keiner unter 100Bht fahren.

    Jetzt kommen die größten Abzocken:
    Flughafen Phuket zum Hafen (Phuket) 400Bht für Taxi mit "Taximeter" ist ein Pauschale für eine 40 min. Fahrt, würde realitisch max. 200Bht kosten.
    Rückfahrt kostet sogar 600BHT für die gleiche Fahrt.
    Als alternative kann man den Minibus wählen kostet hin 150BHT pro Person und zurück 200BHT.

    Koh Samui:
    Taximeter gibt es hier auch nicht.
    Vom Flughafen hätte die offizielle Fahrt mit "Taximeter" 15min zum Hotel 500Bht gekostet, haben den Minibus für 250BHt genommen.

    Bei den anderen Taxis und Tuk Tuks wird man noch mehr abgezockt.

    Es wird vesucht wo es nur geht den Touristen Geld aus der Tasche zu ziehen.
    Das ist echt schade.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von alder

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    Tja, ja, die Taxigangster von Phuket und Koh Samui langen richtig hin.

    Da hat sich schon mancher gewundert, der sich vorher in einem Leserbrief an den FARANG ausgeweint - hat über die gemeinen Bahtbusfahrer in Pattaya und dass Thais nur die 5Baht anstatt 10 Baht zahlen.

  4. #3
    Avatar von waanjai_2

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    Die Wirklichkeit ist immer noch viel komplexer, wobei die Situation in Bangkok wegen des dortigen Ueberangebots in der Regel noch die am kundenfreundlichsten ist. Aber:

    BANGKOK
    1. Obwohl staendig daran erinnert, dass man in ein Taxi in Bangkok (am besten aus dem fahrenden Verkehr herbeigewunken) nur dann einsteigen bzw. drin sitzen bleiben sollte, wenn dem Wunsch :"mietoer khrap" entsprochen wird, versuchen es einige "Besserwisser" immer wieder, den Verhandlungsweg zu gehen. Verlieren dabei aber eigentlich immer, weil sie halt die realen - vermessenen - Werte nicht kennen. Also geht das bei denen staendig schief.

    2. Dann kommen die Fehleinschaetzungen darueber, wie sich die Preise der Taxifahrten vom Flughafen zusammensetzen. Bedenkt man, dass die "Flughafen-Gebuehr" 50 Baht betraegt und die Tollway-Gebuehren sich schnell auf 80 Baht summieren koennen, dann bleiben gerademal 70 Baht fuer die Taxi-Fahrt mit Meter.

    3. Taxis unterliegen in Thailand nicht einer Befoerderungspflicht. Wenn einem Taxifahrer die Lage des Ziels nicht passt, dann weigert der sich von Anfang an, jemanden dort hin zu fahren. Deshalb fragt man am besten immer erst, ob das Ziel o.k. ist. Beifahrer-Tuere dafuer kurz oeffnen. Das kommt insbesondere gegen Schichtende der Taxifahrer zum Tragen. Dann will er zumeist nicht mehr in Richtungen fahren, die ihn von seinem Rueckgabe-Punkt des Taxi-Autos weiter entfernen.

    4. Taxen, die vor den Hotels lauern - sich sozusagen als feste Einrichtung des Hotels definieren - wollen zumeist ganz ohne Taximeter fahren. Sozusagen als Kompensation fuer laengere Wartezeiten und weil sie sich ausrechnen koennen, dass insbesondere Newbies immer und immer wieder ueberhaupt auf die Idee kommen, sie benutzen zu wollen. Extremfaelle von solchen Newbies lassen sich gar den Limousine-Service an der Reception besorgen. Die zahlen halt brav fuer ihre Beratungs-Resistenz.

    5. Situationen, wie sie am Chatuchak-Markt auftreten koennen, entsprechen in ihrer inneren Logik Punkt 4. Auch hier gilt: keine dort stehende Taxe benutzen, immer nur fahrende Taxen herbeiwinken. Das "Frei" (wang)-Zeichen ist ja deutlich genug zu sehen. Oder aber mit der dort wartenden Taxe die Verwendung des Taximeters vereinbaren. Selbst die kurze Frage in English "You take/use meter?" versteht jeder Taxifahrer.

    PROVINZEN

    Vielerorts ist es usus, dass die Taxi-Eigner bzw. Kooperativen mit der Stadt- oder der Provinzverwaltung so eine Art Sicherstellungs-Vereinbarung geschlossen haben oder ausgebildete Praktiken geduldet werden. Dann gibt es ploetzlich Festpreise vom Flughafen zum Hotel - unabhaengig wo dies tatsaechlich ist. Das ist so nicht nur auf Samui oder in Phuket, das gibt es auch in Chiang Mai oder in Udon. Die Taxen oder die VIP-Busse definieren sich dabei als Bestandteil des Flughafens, wie oben unter 4. beschrieben. Nennen sich dann auch haeufig "Limousine Service". Die oeffentlichen Stellen lassen das alles zu, weil sie dann wenigstens damit rechnen koennen, dass waehrend der gesamten Start- und Landezeiten Besucher transportiert werden koennen (auch wenn zu (leicht) erhoehten Kosten). Mit anderen Worten: So entstehen halt Pauschalen, so wie die 500 Baht pro Nase auf Samui.

    Was tun die Thais? Die weichen auf Busse aus oder sie lassen sich abholen. Man muss sich nur die Zeit dazu nehmen.

    Kommt man in die Provinzen Thailands, dann heisst es immer "handeln und feilschen". Egal ob nun Tuk Tuk oder Samlor Krueang oder Pick-Up. Nur die Preise der Songtaeo - dem oeffentlichen Personennahverkehrs auf der Basis dieser "Zweibaenkler" - und natuerlich der normalen Busse - rot mee - bzw rot tua die sind fixiert. Taximeter koennen sich die dortigen Thais auch kaum erlauben. Dennoch, wir haben seit ca. 1 Jahr 5 Taxi-Meter am zentralen Busbahnhof (Bus Terminal 1) stehen. Die Einzelheiten ihrer Preisgestaltung kenne ich nicht, ich hole meine Gaeste zumeist selbst am Flughafen ab.

    Und das System des Abholens und Hinbringens zu Flughaefen und Bus-Stationen ist natuerlich noch hoch aktuell. Die Bus-Stationen heissen dementsprechend auch: Plaetze, wo man Leute hinbringt. Als ueberall in den Provinzen Thailand zumindest zentrale staedtische Busbahnhoefe gegruendet wurden, gab es ja ueberhaupt keine existierenden Befoerderungsmittel dorthin. Also brachte man die Leute mit dem Moped zum Busbahnhof.

    Man muss die Fakten kennen, bevor man anfaengt von Abzocke zu schreiben. Als vor 100 Jahren die Leute noch mit Rikschas transportiert wurden, hat ja auch keiner gedacht, er koenne westliche Massstaebe und Praktiken voraussetzen.

  5. #4
    Avatar von DisainaM

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    Ich bekomme in vielen Reiseblogs und Foren zu lesen, dass man sich in Acht nehmen soll, dass man sich nicht beim Fahrpreis ueber´s Ohr hauen lassen solle, dass Strassenhaendler ihre Waren zu weit ueberhoehten Preisen an die touristische Frau und den Mann bringen wollen. Da steht dann geschrieben, dass jemand fuer umgerechnet 4,50 Euro vom Flughafen in die Stadt befoerdert wurde, waehrend ein anderer sage und schreibe 5,00 Euro bezahlen musste. Da wird dann von den Touristen als Melkkuehen geschrieben und von den Einheimischen, welche die Langnasen nach Strich und Faden ausnehmen.
    Man leistet sich den Luxus, ich inbegriffen, Tausende von Kilometern weit zu fliegen, um fremde Laender anzuschauen, nur um die Vergnuegungssucht zu befriedigen. Man gibt Hunderte von Euro fuer Flugtickets aus, leistet sich teure Hotelzimmer und dann beschwert man sich in einer ueberheblichen Art und Weise ueber die Strassenhaendlerin und den Taxifahrer, welche ein paar Cent mehr berechnen. Eigentlich sollte man demnach froh und dankbar sein, daß man in einer solch ehrenwerten und ehrlichen Gesellschaft wie der europaeischen lebt, in der Betruegen scheinbar ein Fremdwort ist. Ist es nicht erbaulich, dass immer nur die anderen luegen und betruegen? Wie schoen, dass die Verbrecher nur in den selbst gewaehlten Urlaubsorten existieren und man ansonsten vollkommen unbehelligt in der heilen Ersten Welt lebt.
    Gedanken zum Jahresausklang ueber eine ganz bestimmte Spezies von Touristen und das Entwicklungsland Deutschland - Zwischen Traditionen und Moderne

    was sie aber wirklich meint, ist leider die Tatsache, dass vielen Deutschen durch Jahrzehnte von Lohndumping und Geiz ist Geil Indoktrination,
    die Lockerheit abhanden gekommen ist,

    den franzoesischen Lifestyle zu leben, wie er frueher durch taegliche franzoesische Spielfilme in Deutschland Wurzeln geschlagen hatte.

    Die Alan Delons, die sagten - pas de problem - die Thais sagen - luehm, mai mi ban ha -,
    die Amis sagen, - So what ??? -,

    aber in Deutschland wurde man programmiert, sich aufzuregen,
    weil man keinen Aldipreis bekommen hat ?

    ((( ansonsten Verschwendungssucht, man riskiert, durch falsches Denken spaeter alles zu verliehren ? )))

    ... nein ich weiss, der Ausstieg aus dem Laufrad im Kaefig ist schwer,
    11 Monate sparen fuer 1 Monat leben ist ungerecht, es geht deswegen nicht um unterschiedliche Taxipreise,
    es geht um das Umschalten im Kopf.

    In Thailand gibt es Taxifahrer, die fahren einen Moench umsonst in ein Krankenhaus, waehrend ein anderer das doppelte zahlen muss,

    in Thailand gibt es Taxifahrer, die muessen fuer ihre Lizenz in Phuket einen anderen Preis zahlen, als in Bangkok,
    sowie in Deutschland die Mieten in Muenchen anders sind, als in Cottbus,

    in Thailand gibt es Taxifahrer, die schlechte Laune haben und vielleicht mal gerade einen nicht moegen,
    dann steigen Asiaten aus und nehmen ein anderes Taxi, wenn sie sich denn ueberhaupt auf das Taxispiel einlassen und sich nicht von ihrem Hotel abholen lassen,
    unabhaengig vom Preis.

    In Had Yai hatte ich meine Geldboerse mit ca. 1000 Euro im Taxi verlohren,
    am naechsten Tag kam ein Anruf von der Reception, dass meine Geldboerse abgegeben wurde,
    ich ging hin, und erfuhr, dass der Taxifahrer sie wohl gefunden hatte und im Hotel abgegeben hatte, ohne seine Telefonnummer zu hinterlassen, - alles war komplett, es fehlte gar nichts.

  6. #5
    Avatar von Charin

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    Nun die Taxiosis in Phuket sind schon Weltbekannt man muss nur in die entsprechenden Foren über diese Insel gehen...
    Sie bilden eine "Gewerkschaft" die mit einem gewissen sizilianisch-neapolitanischen Geheimbund sehr viele Gemeinsamkeiten hatt.
    Sehr wahrscheinlich sind auch allerhöchste Beamte involviert, so dass nicht einmal der jeweilige Gouverneur etwas dagegen unternehmen kann....oder will

  7. #6
    Avatar von alder

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    Grundsätzlich bin ich der Auffassung, dass jeder das Recht hat in SEINEM Land zu versuchen, das Bestmögliche bei Dienstleistungen oder Handel mit Ausländern herauszuholen.
    Jeder Einheimische hat das Recht zu versuchen nutzlosen Kram am Strand zu verkaufen sowie überteuerte Taxitarife zu nehmen. Ob das klug ist sthet auf einem anderen Blatt.

    Ich behalte mir allein das Recht vor nicht mehr dorthin zu reisen.
    Dieses Recht habe ich für einige Orte - bspw. in der Karibik oder Nordafrika- für mich in Anspruch genommen. Jedem der sich über Abzocke in Thailand beschwert dem rate ich mal nach Jamaika oder San Andres zu fliegen. Der wird weinen bei dem Gedanken nur 5€ für eine Taxifahrt in Thailand zuviel bezahlt zu haben. Und er wird sich mit Wehmut an Thailand erinnern, wenn er in Tunesien mit seiner Frau zum Essen geht und sie die Beilagen zu einem Schwanz geformt auf dem Teller hat.

    Deswegen kann ich auch nur Grinsen, wenn sich Farang bei der Stadtverwaltung über die unmögliche Parkplatzsituation in der City oder chaotische Stromleitungen beschwerden.

    Ein Ausländer hat in seinem Gastland gar nix zu fordern was Strukturen angeht, die die einheimische Bevölkerung und ihre Vertreter eingeführt haben.

  8. #7
    Avatar von Jack81

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Die Wirklichkeit ist immer noch viel komplexer, wobei die Situation in Bangkok wegen des dortigen Ueberangebots in der Regel noch die am kundenfreundlichsten ist. Aber:

    BANGKOK
    1. Obwohl staendig daran erinnert, dass man in ein Taxi in Bangkok (am besten aus dem fahrenden Verkehr herbeigewunken) nur dann einsteigen bzw. drin sitzen bleiben sollte, wenn dem Wunsch :"mietoer khrap" entsprochen wird, versuchen es einige "Besserwisser" immer wieder, den Verhandlungsweg zu gehen. Verlieren dabei aber eigentlich immer, weil sie halt die realen - vermessenen - Werte nicht kennen. Also geht das bei denen staendig schief.

    2. Dann kommen die Fehleinschaetzungen darueber, wie sich die Preise der Taxifahrten vom Flughafen zusammensetzen. Bedenkt man, dass die "Flughafen-Gebuehr" 50 Baht betraegt und die Tollway-Gebuehren sich schnell auf 80 Baht summieren koennen, dann bleiben gerademal 70 Baht fuer die Taxi-Fahrt mit Meter.

    3. Taxis unterliegen in Thailand nicht einer Befoerderungspflicht. Wenn einem Taxifahrer die Lage des Ziels nicht passt, dann weigert der sich von Anfang an, jemanden dort hin zu fahren. Deshalb fragt man am besten immer erst, ob das Ziel o.k. ist. Beifahrer-Tuere dafuer kurz oeffnen. Das kommt insbesondere gegen Schichtende der Taxifahrer zum Tragen. Dann will er zumeist nicht mehr in Richtungen fahren, die ihn von seinem Rueckgabe-Punkt des Taxi-Autos weiter entfernen.

    4. Taxen, die vor den Hotels lauern - sich sozusagen als feste Einrichtung des Hotels definieren - wollen zumeist ganz ohne Taximeter fahren. Sozusagen als Kompensation fuer laengere Wartezeiten und weil sie sich ausrechnen koennen, dass insbesondere Newbies immer und immer wieder ueberhaupt auf die Idee kommen, sie benutzen zu wollen. Extremfaelle von solchen Newbies lassen sich gar den Limousine-Service an der Reception besorgen. Die zahlen halt brav fuer ihre Beratungs-Resistenz.

    5. Situationen, wie sie am Chatuchak-Markt auftreten koennen, entsprechen in ihrer inneren Logik Punkt 4. Auch hier gilt: keine dort stehende Taxe benutzen, immer nur fahrende Taxen herbeiwinken. Das "Frei" (wang)-Zeichen ist ja deutlich genug zu sehen. Oder aber mit der dort wartenden Taxe die Verwendung des Taximeters vereinbaren. Selbst die kurze Frage in English "You take/use meter?" versteht jeder Taxifahrer.

    PROVINZEN

    Vielerorts ist es usus, dass die Taxi-Eigner bzw. Kooperativen mit der Stadt- oder der Provinzverwaltung so eine Art Sicherstellungs-Vereinbarung geschlossen haben oder ausgebildete Praktiken geduldet werden. Dann gibt es ploetzlich Festpreise vom Flughafen zum Hotel - unabhaengig wo dies tatsaechlich ist. Das ist so nicht nur auf Samui oder in Phuket, das gibt es auch in Chiang Mai oder in Udon. Die Taxen oder die VIP-Busse definieren sich dabei als Bestandteil des Flughafens, wie oben unter 4. beschrieben. Nennen sich dann auch haeufig "Limousine Service". Die oeffentlichen Stellen lassen das alles zu, weil sie dann wenigstens damit rechnen koennen, dass waehrend der gesamten Start- und Landezeiten Besucher transportiert werden koennen (auch wenn zu (leicht) erhoehten Kosten). Mit anderen Worten: So entstehen halt Pauschalen, so wie die 500 Baht pro Nase auf Samui.

    Was tun die Thais? Die weichen auf Busse aus oder sie lassen sich abholen. Man muss sich nur die Zeit dazu nehmen.

    Kommt man in die Provinzen Thailands, dann heisst es immer "handeln und feilschen". Egal ob nun Tuk Tuk oder Samlor Krueang oder Pick-Up. Nur die Preise der Songtaeo - dem oeffentlichen Personennahverkehrs auf der Basis dieser "Zweibaenkler" - und natuerlich der normalen Busse - rot mee - bzw rot tua die sind fixiert. Taximeter koennen sich die dortigen Thais auch kaum erlauben. Dennoch, wir haben seit ca. 1 Jahr 5 Taxi-Meter am zentralen Busbahnhof (Bus Terminal 1) stehen. Die Einzelheiten ihrer Preisgestaltung kenne ich nicht, ich hole meine Gaeste zumeist selbst am Flughafen ab.

    Und das System des Abholens und Hinbringens zu Flughaefen und Bus-Stationen ist natuerlich noch hoch aktuell. Die Bus-Stationen heissen dementsprechend auch: Plaetze, wo man Leute hinbringt. Als ueberall in den Provinzen Thailand zumindest zentrale staedtische Busbahnhoefe gegruendet wurden, gab es ja ueberhaupt keine existierenden Befoerderungsmittel dorthin. Also brachte man die Leute mit dem Moped zum Busbahnhof.

    Man muss die Fakten kennen, bevor man anfaengt von Abzocke zu schreiben. Als vor 100 Jahren die Leute noch mit Rikschas transportiert wurden, hat ja auch keiner gedacht, er koenne westliche Massstaebe und Praktiken voraussetzen.
    Das ist die Theorie.
    Am Flughafen Phuket oder Koh samui war es kein spezieller Limusinen Service, sondern die normalen Taxis, die auch als Taxi mit "Taximeter" ausgeschildert waren.
    In Koh Samui hat kein einziges Taxi ein Taximeter, die fahren alle nach Pauschalen und da wird keiner sein Preis für einen Touri veringern, denn es verdienen ja alle mit.

    Es geht nicht darum ob die Fahrt 5€ oder 10€ kostet, sondern das die Taxifahrer einfach den 2 oder 3 dort aufschlagen, ganz zu schweigen davon dass sie den neuen Touristen auch den 10-fachen Preis nennen, wenn er sich nicht auskennt. Wenn ich einen so weiten Flug machen und soviel Geld bezahle möchte ich einen schönen Urlaub haben und nicht an jeder Ecke betrogen werden, weil ich der "reiche Europäer" bin. Ich kann in Thailand nicht den gleichen Massstab wie in Europa verwenden! In Deutschland fährt vielleicht mal ein Taxifahrer mit einem Touristen eine etwas längere Strecke, aber jeder wird gleich behandelt. Dier sagen ja auch nicht ein Touri da verlange ich jetzt den doppelten Preis.
    Ein Land dass vom Tourismus lebt sollte das wissen.

    Unsere Hotels in Bangkok haben das Taxi gerufen und die Nummer aufgeschrieben, die Taxis mussten mit dem Taximeter fahren.

    Am letzten Abend haben wir ein Taxi mit Taximeter genommen beim einem Shopping Center, die haben extra eine Stelle wo die Menschen auf diese Taxis warten (nicht die Taxis nehmen bei den man angesprochen wird).
    Die Fahrt zum Hotel kostet 70Bht, nur weil der Taxifahrer gehört hat wir fahren in ein teueres Hotel wollte er nicht den Taximeter einschalten, und hat 100Bht verlangt. Wäre es nicht unsere letzter Abend und meine schon total genervte Freundinn dabei wäre ich gleich ausgestiegen und würde zum Polizisten zurück gehen. Ja es ist nicht mal ein 1€ mehr, aber es geht um das Prinzip.

  9. #8
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Jack81 Beitrag anzeigen
    Ja es ist nicht mal ein 1€ mehr, aber es geht um das Prinzip.
    Als Kara Ben Nemsi in den "Wilden Westen" reiste, nahm der auch kein Taxi, sondern mietete sich ein Pferd. Man stelle sich bloss einmal vor, der waere auch so ein Prinzipienreiter gewesen.

    Wo er doch schon die lange Schiffspassage hinter sich hatte. Da durfte er doch eigentlich fest darauf hoffen, dass die Indianer und sonstigen Ureinwohner ihm viel Spass und Freude bereiteten, also einen schoenen Urlaub haette. Einfach wegen der schieren Laenge des Seeweges!

  10. #9
    Avatar von benni

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    Was tun ausser in Foren zu lästern?

    In BKK die Soi als Ziel nennen, wo das teure Hotel liegt, oder Skytrain/Metro fahren oder ganz einfach die Situation wie sie ist gelassen akzeptieren, hinweisen das Taximeter einzuschalten, falls nein Preis aushandeln oder aussteigen. Wo ist dabei das Problem?
    Auf Samui mit dem Sammeltaxi fahren, Preise zw 30 und 60 Baht tagsüber am Abend zw 100-300

    Oder gänzlich auf Urlaub in Ländern, wo sowas vorkommt verzichten. Nur sind das mMn gerade die interessantesten Länder zu bereisen....

  11. #10
    Avatar von Socrates010160

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    @ alder

    Ich stimme mit Deiner Meinung, dass ein Ausländer sich einzuordnen bzw. sich an die jeweilige Lebenssituation in seinem Gastland anzupassen hat 100 % überein.

    Was die Überschrift dieses Threats betrifft, kann ich die Abzocke nicht bestätigen. Sowohl für Bangkok interne Strecken, als auch BKk - Pattaya, oder BKK - Nondindaeng (Buriram) und zurück nehme ich Taxis. Meist den gleichen Fahrer.

    In Pattaya kann ich Mr. T empfehlen. Abholung vom Flughafen klappt perfekt und kostet incl. Expressway 800 Baht bis Stadtmitte Pattaya.

    Für die Fahrt von BKK nach Nondindaeng, ca. 400 km, habe ich einen Preis von 3.000 Baht ausgehandelt.

    Für kurze Wege in allen Städten empfehle ich die Motorbikedriver oder auch Tuk-Tuk.

    Abzocke kann ich jedenfalls nicht bestätigen. Man muss auch nicht das erste Angebot akzeptieren. Entweder handelt man, oder sucht sich einen anderen Fahrer.

    Klar ist auch, dass ein und die selbe Fahrt das 3 fache kosten kann, wenn man ein Taxi mitten im Traffic-Jam nimmt. Dann setzt man sich am besten in ein Restaurant oder bummelt ein wenig durch die Gegend und wartet 1-2 Stunden, bis sich die Lage wieder beruhigt hat.

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