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Tatort Thailand - dem Verbrechen auf der Spur

Erstellt von Ralli, 13.01.2014, 07:18 Uhr · 1.961 Antworten · 150.738 Aufrufe

  1. #1311
    Avatar von MadMac

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    Irgendwie bist Du die letzten Tage bisschen schraeg drauf. Egal, hoffe alles ist im Gruenen.

  2.  
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  3. #1312
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von pani Beitrag anzeigen
    Du willst doch nicht etwa Thaksins Drogenkrieg mit tausenden von Unschuldigen verharmlosen.
    Ganz und gar nicht. Verharmlost haben den "Drogenkrieg" letztlich die Militärregierungen ab 2006, die jegliche Aufarbeitung und Rehabilitierung der Opfer unterließen.

  4. #1313
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Die deitsche Polizei (...) und haben auch sonst keinen Arsch in der Hose.
    Den hat ihnen die deitsche 68er Justiz längst abgekaut! Das Berufsbild eines deutschen Polizisten ist so gut wie tot, man muss schon Masochist sein, diese Tätigkeit noch zu mögen. Entsprechend verhalten sie sich auch und sind mit der Absicherung ihres Arsches mehr beschäftigt als mit ihrer Aufgabe.

  5. #1314
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von pani Beitrag anzeigen
    Du willst doch nicht etwa Thaksins Drogenkrieg mit tausenden von Unschuldigen verharmlosen.
    aus Wiki:
    Die harte Herangehensweise gegenüber dem Drogenproblem stieß auf überwiegende Zustimmung in der thailändischen Gesellschaft und trug zu Thaksins Popularität bei. (...) König Bhumibol, der im Dezember 2002 selbst ein intensiveres Vorgehen gegen das Methamphetamin-Problem angeregt und den Ausdruck „Krieg gegen Drogen“ ins Spiel gebracht hatte, rechtfertigte das Vorgehen der Regierung weitgehend, verlangte aber auch genauere Aufklärung.
    Letzteres hat dann aber bei seinen "Getreuen" nie stattgefunden!

  6. #1315
    Avatar von pani

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    .. König Bhumibol, der im Dezember 2002 selbst ein intensiveres Vorgehen gegen das Methamphetamin-Problem angeregt und den Ausdruck „Krieg gegen Drogen“ ins Spiel gebracht hatte, rechtfertigte das Vorgehen der Regierung weitgehend, verlangte aber auch genauere Aufklärung.
    Letzteres hat dann aber bei seinen "Getreuen" nie stattgefunden!
    Jetzt geht es aber los. Thaksin wurde von dem Nai Luang für seine Verbrechen zur Rechenschaft gezogen und ist nach seiner Audienz auch offiziell von seinem Amt als PM zurück getreten. Die Entfernung dieses Verbrechers aus der Macht, der weiterhin als Caretaker die Strippen zog hat dann allerdings noch einige Jahre gedauert.

  7. #1316
    Avatar von MadMac

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    Von welcher Entfernung sprichst Du?

  8. #1317
    Avatar von ChangLek

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    Letzteres hat dann aber bei seinen "Getreuen" nie stattgefunden!
    ............eben, eben, wohlwissend das der Suchstrahl der Aufkärung, wie von einem Spiegel umgelenkt, auf sie selber gezeigt hätte.............

  9. #1318
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von pani Beitrag anzeigen
    ... offiziell von seinem Amt als PM zurück getreten. ...
    Völlig unabhängig in welchem Land: aber das klingt nach Grösse.
    Einen Rücktritt von Gauck, Merkel Schäuble, Draghi, Juncker, Gabriel oder Grün-Eckert, aus welchen Gründen auch immer, kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen.

  10. #1319
    Avatar von clavigo

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    Letzteres hat dann aber bei seinen "Getreuen" nie stattgefunden!

    Kompletter Bullshit! Nach dem Wunsch des Königs zur Aufklärung wurde ganz einfach von der Polizei die Berichterstattung - oder besser die Vollstreckungsliste eingestellt. Eine Untersuchungskommission der Surayud- Regierung kam zum Ergebnis das ca. 1500 Tote mit Drogen nix am Hut hatte. Weitere Ermittlungen wurden von der darauffolgenden Samak-Regierung wieder sofort eingestelltdem. Verantwortlich war als Innenminister Chalerm Yubangrung.


    Im übrigen stellt sich doch die Frage warum gerade in den ersten beiden Jahren von Thaksins Regierungszeit der Drogenschmuggel so frappant zugenommen hatte. Schon im Okt. 2001 zeigten sich die westlichen Botschaften deswegen besorgt. Im Far Eastern Economic Review erschien das unter dem Titel "Border tensions down, drug smuggling up". Wer Lust und Zeit hat kann sich dieses Papier mal durchlesen, dann bekommt er vermutlich eine andere Ansicht:http://sydney.edu.au/mekong/documents/wp9.pdf. Oder mit anderen Worten: wirtschaftlicher (privater?) Nutzen ging offensichtlich vor Sicherheit der Grenzen.

    Wer sein politisches Weltbild auf Wikipedia aufbaut ist schnell in den A.... gekniffen.

  11. #1320
    Avatar von DisainaM

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    Klar ist doch,
    dass mit Ausnahme der erschossenen Lottogewinner, also im weitesten Sinne, - den Unschuldigen,

    die Bevölkerung mit einer Sofortliquidierung von Drogenhändlern zufrieden war,

    endlich wurde aufgeräumt.

    Wer nicht in einem kleinen Thai MooBaan leben muss, wo Yabaa-Süchtige laufend ihre Kinder ermorden,
    und das pure Chaos herrscht,
    kann diese Sehnsucht nach Ordnung nicht nachvollziehen.

    Das mutmassliche Drogenhändler zusammengeschlagen werden,
    daran waren ja auch einige Forenmember aktiv mit dem Knüppel dran beteiligt,
    wobei nur Richard zugegeben hatte, in seiner Gemeinschaft in einer ehsportgruppe / Bürgerwehr aktiv zu sein,
    und es als eine Ehre empfindet, in gegenwart von Thais einen th. mutmasslichen Drogenhändler im Viertel,
    mit dem Knüppel bearbeiten zu dürfen.

    Wie er im Forum oft versucht hatte zu erklären,
    das deutsche Rechtssystem ist für Thailand nicht bezahlbar,
    man ist auf "smart-Lösungen" angewiesen.

    Vergleichen wir die frphere Liquidation von mutmasslichen Drogenhändlern,
    mit der heutigen Drogenunterschiebung, erpressung eines Geständnisses zur sicheren Aburteilung,
    --- dann ist das heutige System ein Fortschritt, gegenüber der Vorgehensweise von früher.

    Nochmals, man kann in Thailand kein rechtstaatlichen Strafverfahren finanziell erwarten,
    wo deutsche Gerichte derartige Aktenrückstände haben,
    dass Gefangene regelmässig aus der U-Haft entlassen werden müssen,
    weil die Staatsanwaltschaft es einfach nicht schaffte,
    rechtzeitig die Anklageschrift zu fertigen.

    Der Wunsch nach Rechtsstaatlichkeit ist verständlich,
    aber die Praxis zwingt einfach zu praktikablen Lösungen, die mit der wirtschaftsleistung des jeweiligen Landes auch bezahlbar bleibt,

    und

    von der Mehrheit der Bevölkerung mitgetragen wird.

    (ansonsten würden die Lynchaktionen der Bürgerwehren Überhand nehmen, wenn die Polizei handlungsunfähig wäre)

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