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Starke Unruhen im Süden !!!

Erstellt von Conny Cha, 26.10.2004, 07:22 Uhr · 208 Antworten · 11.867 Aufrufe

  1. #131
    Avatar von rstone16

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    Re: Starke Unruhen im Süden !!!

    Thailand will Lehrer im Süden des Landes mit gebrauchten Waffen zur Selbstverteidigung ausstatten!!!!!

    Second hand guns for southern teachers
    BANGKOK, June 25 (TNA) - The Ministry of Education is to find second hand weapons for teachers in Thailand´s southern border region, which they can use in self-defence, Deputy Education Minister Rung Kaewdaeng announced yesterday.

    The move indicates an acknowledgement on the part of the Ministry of Education that teachers in the region are often the target of militant attacks.

    Since the insurgency began 18 months ago, 21 teachers in the southern border provinces of Pattani, Yala and Narathiwat have been killed.

    Dr. Rung yesterday reiterated calls for all teachers in the region to refrain from travelling alone, saying that they should always travel with security officers or in groups for self-protection.

    "What is clear is that since the beginning of term, few teachers have been killed, as they have gone to school in the morning and worked there all day, and then travelled back in the evening in groups", he said, noting that the four recent cases of teachers being murdered involved school principals, rather than lower-ranking teachers.

    Stressing the government´s concern for the region´s teachers and its willingness to pour more resources into the region to ensure their protection, Dr. Rung said that the Ministry of Education would organize second hand gun markets to allow teachers to purchase cheap weapons.

    The guns would probably be ones belonging to soldiers and police officers in Bangkok who have more than one weapon or who have already retired.

    "There are long delays in the purchase of new guns ordered from abroad.

    In some cases people don´t get their guns after two years", the deputy education minister said, noting that new guns often cost Bt60,000-70,000, well beyond the means of most teachers.

    "If they can get second hand guns for Bt7,000-8,000, it would be much better", he added. (TNA)--E006

  2.  
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  3. #132
    Avatar von Dieter1

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    Re: Starke Unruhen im Süden !!!

    Oje oje, das waere ein voellig falscher Ansatz. Das macht den Lehrern das Leben nicht sicherer, sie werden von den Separatisten dann wohl als Kombattanten betrachtet werden.

    Die thailaendische Regierung sollte mit eigenen Sicherheitskraeften und einer Politik der Konfliktloesung das Problem in den Griff kriegen. Man kann das Problem ja nicht delegieren in dem an Lehrer Knarren verteilt werden.

  4. #133
    Avatar von Conny Cha

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    Re: Starke Unruhen im Süden !!!

    29. Juni 2005

    Buddhist enthauptet
    Neunter derartiger Mord mutmaßlicher Moslem-Extremisten seit 18 Monaten


    Bangkok - Mutmaßliche Moslem-Extremisten haben im Süden Thailands am Mittwoch einen Buddhisten enthauptet. Es war der neunte Vorfall dieser Art in dem südostasiatischen Land, seit Separatisten in der mehrheitlich von Moslems bewohnten Region im Januar 2004 erneut ihre Waffen erhoben haben.

    ...

    Quelle: Standard.at

  5. #134
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Starke Unruhen im Süden !!!

    Zwei Tote und 20 Verletzte durch Schüsse und Anschläge in Thailand

    Yala (AFP) - Im Süden Thailands sind bei Gewalttaten mindestens zwei Menschen getötet und 20 weitere verletzt worden. Ein Aktivist und ein Polizist seien bei einem Schusswechsel in der Hauptstadt der mehrheitlich moslemischen Provinz Yala ums Leben gekommen, nachdem eine Explosion ein Kaufhaus erschüttert hatte, teilte die thailändische Armee am Donnerstag mit. Kurze Zeit später seien drei weitere Bomben in einem Hotelcafé, einem Restaurant und einem Elektrizitätswerk hochgegangen. Insgesamt wurden bei den vier Anschlägen 20 Menschen verletzt, darunter fünf Polizisten.


    Quelle: yahoo

  6. #135
    Avatar von Conny Cha

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    Re: Starke Unruhen im Süden !!!

    Der Ordnung halber:

    19.07.2005
    Quelle: der Standard.at

    Thailand: Regierung verhängt Ausnahmezustand über Südprovinzen
    Bereits zehn Menschen von Unbekannten enthauptet - Behörden beschuldigen Islamisten

    Bangkok/Narathiwat - Angesichts ausufernder Gewalt und zunehmend brutaleren Übergriffen im Süden von Thailand hat die Regierung am Dienstag den Ausnahmezustand über drei Provinzen verhängt. Ab sofort können die Behörden Verdächtige ohne Anklage bis zu 30 Tage festhalten. Außerdem hat die Polizei beim Abhören von Telefonen weitgehend freie Hand. Der Ausnahmezustand gelte für die Südprovinzen Narathiwat, Pattani und Yala, sagte Vize-Regierungschef Wissanu Krea Ngam ...

  7. #136
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Starke Unruhen im Süden !!!

    Doppelt hält besser.

    René

  8. #137
    Avatar von Conny Cha

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    Re: Starke Unruhen im Süden !!!

    21.07.2005
    Quelle: die Tageszeitung

    Jagd auf Lehrer in Thailands Südprovinzen

    Die seit Januar 2004 andauernde Welle der Gewalt fordert immer mehr zivile Opfer. Pädagogen wollen sich bewaffnen

    BANGKOK taz Dusit Laosing, Direktor einer Schule in der Provinz Pattani, war mit dem Auto unterwegs, als er vor wenigen Tagen von Unbekannten erschossen wurde. Ein weiterer Vorsteher einer Schule im benachbarten Narathiwat, der 47-jährige Chaiyan Chaisawang, war kurz zuvor beim Einkaufen ermordet worden. Ob die Täter in beiden Fällen mutmaßliche Islamisten waren oder es sich bei den Morden um persönliche Racheakte handelte, ist noch unklar.

    ...

  9. #138
    Avatar von Conny Cha

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    Re: Starke Unruhen im Süden !!!

    23.07.2005

    Quelle: der Standard.at

    Thailand: Notstandsgesetze für drei Südprovinzen erlassen
    Umfangreiche Vollmachten für Premier


    Bangkok - Die thailändische Regierung hat Notstandsgesetze für drei Provinzen im Süden des Königreichs beschlossen. Die Behörden in Narathiwat, Yala und Pattani können nun leichter Verdächtige festnehmen, wie das Innenministerium in Bangkok verlautbarte. Möglich wurde die Entscheidung durch eine Verordnung, die Ministerpräsident Thaksin Shinawatra mit weit reichenden Vollmachten ausstattet.
    Moslemische Separatisten streben nach Abspaltung der fünf mehrheitlich islamischen Südprovinzen Narathiwat, Yala, Pattani, Satun und Songkhla. Über 90 Prozent der Einwohner des südostasiatischen Königreichs sind Buddhisten, während sich fünf Prozent zum Islam bekennen. Bei Unruhen im Süden kamen seit dem Vorjahr etwa 900 Menschen ums Leben.

  10. #139
    Avatar von Jinjok

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    Re: Starke Unruhen im Süden !!!

    Ich habe hier bisher noch nichts über die Hintergründe für die Anschläge vom Juli gelesen, die Shinwatra den Erlass seines Superpower-Dekretes ermöglichete.

    Den Anschlägen gingen Flugblattaktionen voraus, in denen alle Inhaber von Geschäften und Betrieben aufgefordert wurden, ab sofort freitags ihre Geschäfte geschlossen zu halten und ihren Mitarbeitern freizugeben. Bei den Anschlägen handelte es sich damm um Ziele, die diesen Aufforderungen nicht Folge leisteten. Seidem wiederholen sich jeden Freitag ähnlich Razzien auf Verkäufer und Geschäftleute die gegen die Regeln eines Gottesstaates verstoßen.

    Führende Geschäftsleute aus den Südprovinzen wendeten sich jetzt mit eine Bitte um dringende Abhilfe an die Regierung. Die steigende Zahl von Geschäften und Betrieben, die sich den Drohungen der Rebellen beugen und freitags nicht arbeiteten, zeige daß die Bevölkerung den Glauben an die Fähigkeiten der Regierung verloren hat, die Ordnung im Süden wieder herzustellen. Neben den Ausfällen durch die ständigen Überfälle entstehe nun auch noch ein zunehmender wirtschaftlicher Schaden, wenn jeden Freitag nicht mehr gearbeitet würde.
    Jinjok

    http://www.nationmultimedia.com/2005..._18282169.html

    Aus diversen Beiträgen der internationalen Presse zusammengetragen. Einige Passagen wurden möglicherweise aus dem Gedächtnis frei übersetzt

  11. #140
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Starke Unruhen im Süden !!!

    Moeglicherweise ist dieser Schritt der Extremisten der lokalen Bevoelkerung das freitaegliche arbeiten und anderes "religionverachtende" Verhalten verbieten zu wollen, ein Schuss ins eigene Bein, denn die meisten Leute koennen sich einen Tag ohne Verdienst einfach nicht leisten. Was natuerlich bleibt ist immer die Angst zum Ziel von Anschlaegen zu werden. Zwar hat die Regierung Schutz zugesagt, aber diesen tatsaechlich zu realisieren ist praktisch unmoeglich. "Furcht" ist sicherlich ein Kernproblem und macht es moeglich, dass sich z. B. eine Gemeinde, wenn nicht gar ein ganzes Dorf von einer kleinen Gruppe von Gewalttaetern oder selbst einer einzelnen Person terrorisieren laesst und zwar praktisch ueberall auf der Welt.

    Hierauf bauen sie auf, die Terroristen, Gangster, Schlaeger etc. Im Prinzip sind es nur Feiglinge, die sich ihre Opfer gezielt aussuchen. Dort wo keine Gegenwehr zu erwarten ist oder in Form eines unerwartenden Angriffs, der dem anderen keinerlei Chance laesst. Meist verschwindet dieser Abschaum in seinen Loechern, sobald eine Verteidigungsbereitschaft vorhanden ist. 10 kampfbereite Gnus koennen den Leoparden zur Strecke bringen und aus dem mit dem Ruecken zur Wand stehende Kanninchen kann eine bissigen Bestie werden oder auch aus der Mutter, die ihr Kind gegen eine Uebermacht verteidigen muss.

    Die Terroristen haben bisher hauptsaechlich gegen die in ihren Augen Verraeter agiert, gegen vermeindliche Kollaborateuren mit der verhassten Regierung. Setzen Sie nun allerdings einen Knebel auf 95% der Bevoelkerung an und versuchen dieser ihre wahnwitzigen Ideen eines Gottesstaates (= Diktatur) aufzudruecken, dann kommt es vielleicht (hoffentlich) zu einer Ueberspannung des Bogens und echter Gegenwehr. Das erste Mal wenn Gewalttaeter von einer Gruppe Zivilisten gestellt und zur "Rechenschaft" gezogen werden, was in Thailand nicht sehr selten passiert kann zum Meilenstein werden. Ein Aufschrei der Empoerung, der einen friedliebenden Buchhalter veranlasst, einem muskelbepackten Bully einen trockenen Fausschlag mitten auf die Nase zu versetzen.

    Ein erster und vielleicht gravierender Fehler seitens der Fundamentalisten? Einer der Tropfen, die das Fass zum Ueberlaufen bringen und die "Kanninchen" bruellen lassen koennten? Ein sogenannter Gottesstaat wuerde die Menschen im Sueden um jegliche Freiheit berauben und ihnen ein Leben oder besser gesagt Hoelle wie einst im von den Talibanen diktierten Afghanistan bescheren.

    Eine wichtige Phase JETZT fuer die Regierung einzusteigen und der Bevoelkerung Signale zu geben, dass Thailand es nicht dulden wird, dass seine Buerger um ihre Freiheit beraubt werden. Eine harte Faust allein reicht nicht, letztendlich entscheidet die Strategie, sie auch richtig einzusetzen. Als promovierter Anwalt sollte sich der PM eigentlich darueber bewusst sein.

    Viele Gruesse,
    Richard

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