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Schicksal oder Vorbestimmung?

Erstellt von Jakraphong, 13.11.2002, 00:48 Uhr · 119 Antworten · 5.464 Aufrufe

  1. #61
    CNX
    Avatar von CNX

    Re: Schicksal oder Vorbestimmung?

    Hallo,

    eigentlich wundert es mich schon, wo dieses Thema in der Diskussion hingeführt hat. Vom ursprünglichen Beitrag ist nichts mehr übrig.

    @Kali
    "Das erklärt ja auch den scheinbaren Widerspruch zwischen Theorie und Praxis. Wenn ich in Thailand sehe, dass die Buddhisten, und es sind ja immerhin 95 % der Bevölkerung , alles Mögliche leben, nur nicht das, das Buddha mit auf den Weg gegeben hat, so ist das für mich lediglich ein weiterer Beweis für die Richtigkeit der Überzeugung, die Jinjok so treffend beschrieben hat.
    Wer lebt denn heute noch nach den 10 Geboten, geht in die Kirche oder liest in der Bibel ?
    Je besser es einer Gesellschaft geht, umso mehr tritt doch die Religion in den Hintergrund. In schlechten Zeiten gehen doch die meisten in die Kirche.

    Diese Unterschiede sind in Thailand auch zu sehen. In ländlichen Gegenden sind mehr Gläubige im Tempel wie z.B. in Bangkok.

    Gruss
    C N X

  2.  
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  3. #62
    Avatar von Jinjok

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    Re: Schicksal oder Vorbestimmung?

    @ CNX

    Kali
    Wird es nicht mehr lesen. Sicher hätte der Satz auch so von ihm geschrieben werden können:

    Wenn ich in Thailand sehe, dass die Buddhisten, und es sind ja immerhin 95 % der Bevölkerung , scheinbar alles Mögliche leben, nur nicht das, das Buddha mit auf den Weg gegeben hat, so ist das für mich lediglich ein weiterer Beweis für die Richtigkeit der Überzeugung, die Jinjok so treffend beschrieben hat.

    Das kann man aber auch noch einmal hinterfragen. Wieso leben den scheinbar so viele Leute nicht nach den freiwilligen Selbstverpflichtungen bzw. ist das tatsächlich so? An normalen Tagen sind es da 5 Dinge die man einhalten soll um die besten Voraussetzungen zu haben, gute Taten zu sammeln.

    *Die wenigsten töten ein Lebenwesen im Laufe des Tages
    *Viele stehlen an den meisten Tagen nichts
    *Ehebruch wird wohl häufiger vorkommen, aber auch nicht bei jedem jeden Tag
    *Nicht zu lügen oder schlecht über andere zu reden ist wohl schon eines des schwersten
    *Keine Drogen, Alkohol oder andere Betäubungsgifte zu sich zu nehmen werden wieder an den meisten Tagen viele von sich sagen können.

    Also so schlimm sieht es mit der Befolgung der freiwilligen Selbstverpflichtungen meiner meinung gar nciht aus. Mann/Frau schaftt nicht alles und jeden Tag, aber es ist ja auch kein Dogma oder die Grundvoraussetzung um ein Buddhist zu sein. Man ist auch Buddhist wenn man an einem Tag nur 4 der 5 eingehalten hat. Das ist kein Problem, da man dadurch sich eben nur schlechtere Voraussetzungen für sein Karma schuf. Nicht mehr nicht weniger.

    Es ist lediglich der Weg, der es ermöglicht Gutes zu tun

    @ MrLuk
    Schönes Gleichnis, dem ich auch nicht wiedersprechen könnte. ;-D Wenn es im Internet nicht auch den Dhamma-Ring oder viele andere Quellen gäbe. Aber für Deutsche ohne Fremdsprachenkenntnisse trifft man eigentlich selten auf den Theravada Buddhismus unserer Thais, sondern fast immer auf den tibetanischen. In Deutsch wird es schwer gut verständliche Quellen für Anfänger zu finden.
    Jinjok

  4. #63
    Avatar von DisainaM

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    Re: Schicksal oder Vorbestimmung?

    Wenn Thais etwas tun, was gegen die buddhistischen Regeln verstösst, sagen sie, sie hätten keine andere Möglichkeit.

    Im übrigen ist der Weg des Buddhas eine Richtung, den jeder geht,
    so gut er kann.

    Zwar kann man mancherorts auch die Strafen sehen, die einem bei Verletzung erwarten, doch wird das hingenommen.


    Etwas komplizierter sieht es mit der Unterscheidung aus :

    lügen / nicht die Wahrheit sprechen

    Wer nicht die Wahrheit spricht, lügt nicht, sondern verklausuliert die Wahrheit oft, was aber durchaus erwünscht ist.

  5. #64
    Avatar von Jinjok

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    Re: Schicksal oder Vorbestimmung?

    @ Klaus
    In Deinem letzten Posting offenbarst Du noch mehr Einblick in Dein Wissen über den Buddhismus, ja sogar darüber was Du über die Menschen in Deinen engsten Kreis zu wissen scheinst.

    Du scheinst tatsächlich nicht zu wissen warum bzw. wann man Buddhist ist:
    Zitat Zitat von Klaus
    ...wer legt wann fest, wer wo abwann ein Buddhist ist, bin ich es zwangslaeufig , nach meiner Geburt in TH ...

    ... Ich kann mich ja auch schnell aml zum Buddhisten machen, oder werde einfach dazu verdonnert, weil ich hier lebe ...
    Die Antwort ist wahscheinlich zu einfach, daß Du die Antwort nicht verstanden hast, als man sie Dir gab.

    Buddhist ist man, wenn man an die Lehre Buddhas glaubt

    Christ ist man, wenn man neben dem Glauben daran eine entsprechende Weihe bekommen hat. Das ist wohl ein Unterschied, aber nur ein kleiner. Nun gibt es in Deutschland eine ständig steigende Anzahl von Christen, die in ihrem Leben nach der Weihe nur noch zur Hochzeit und zur Beerdigung in die Kirche kommen. Das eine oder andere Weihnachtsfest eingeschlossen. Sind diese Menschen schlechte Christen? Oder können sie ihren Glauben in ihrem Alltag auch ohne Zeremonien ausleben?

    Dann gibt es noch die Christen, die ihren glauben nicht praktizieren, sprich sie beten nicht und tun auch sonst nichts was man als religöse Handlung bezeichnen könnte, nicht mal die 10 gebote achten sie. Aber sie glauben dennoch an ihren Gott. Sind das schlechte Christen?

    Aber zurück zum Buddhismus in Thailand. Wenn das Land mehr als 90% Buddhisten hat, ist in dieser Aussage nirgends implementiert, daß alle diese Menschen auch praktizierend sein müssen. Allein der Glaube zählt zu dem sie sich bekennen, in Deutschland beim Einwohnermelde Amt in Thailand beim Ampör Muang. Das zählen die Statistiken.

    ... Ich glaube kaum dass ein 4-Klassen-Farmer (ich schrieb es ja schon an anderer Stelle) in der Lage ist, die Lehre des Buddha auch nur annaehernd so zu vertiefen und auch nur im Ansatz die philosophischen Hintergruende zu erkennen oder gar fuer sich zu erschliessen ...
    Um den Buddhismus zu praktizieren ist es nicht nötig, die in Lehrsätze und deren interpretationen zu verstehen. Das einzige was man für die niedrigste Stufe wissen muß, sind die Selbstverpflichtungen als den Weg zur Erkenntnis und die damit im Zusammenhang stehende Aufsummierung von Guten taten. Das weiß auch der 4-Klassen-Farmer, das bekam er schon vor der Schule beigrbracht. Vielleicht noch nicht in aller Deutlichkeit, aber doch im täglichen Leben in dem ihm gelehrt wurde, was er wan tun soll oder nicht tun darf.

    ... es sind also leider Unwissende und sie werden es trotz Dorftempel um die Ecke bleiben , sie sind manipulierbar fuer jeden, und dameine ich besonders die Maechtigen des Landes, die sich gerner dieser rligion und der weniger angebrachten randerscheinungen in der Kultur bedienen, um das Volk "niederzuhalten"...
    Hier verwechselst Du Schulbildung im Allgemeinen mit religiösem Wissen. Die Ungebildeten sind für die herrschenden manipulierbar, weil sie die weltlichen zussamenhänge und Mechanismen in Staat und Wirtschaft nicht kennen und nicht weil sie die buddhistische Lehre nicht durchdringen können. Ein weiteres Beispiel indem die versuchst den Buddhismus als den Sündenbock für gesellschaftliche Mißstände zu verkaufen.

    Da ich mir sehr gut vorstellen kann, daß Dir eigentlich geläufig sein müßte, daß die Tempel schon immer Quelle des Wissens gerade für die Armen waren und man auch heute noch versucht wo es geht die unvollkommenen staatlichen Schulen zu ergänzen, komme ich einmal mehr zu dem Schluß, daß Du hier im Forum absichtlich und was viel schlimmer ist, wider besseres Wissen, versuchst den Buddhismus schlecht zureden.

    Du weißt wohl sehr genau, daß in den Tempeln versucht wird Wissen unter den Armen zu verbreiten, nicht aber verhindert wird, das die einfachen Menschen Wissen erlangen um gefügig für die Herrschenden zu bleiben. Auch die Herrschenden, also die verschiedenen Regierungen versuchen das Bildungswesen zu modernisieren. Auch denen kann man nicht vorwerfen, daß sie versuchen ihr Land in Unwissen zu halten damit sie es manipulieren können. Daran ändert auch der geringe Erfolg der Schulreformen wenig.

    Hast Du eine Ahnung wie viele junge Thais heute einen Universitätsabschluß haben und wie viele es vor 30 Jahren waren? Die Mißstände in Thailand sind Geldmangel, Mißwirtschaft und Korruption geschuldet aber nicht dem Buddhismus! Das kann man wissen, wenn man so lange wie Du in Thailand lebt. ich werfe Dir nicht Unwissen vor, sondern daß Du hier Desinformtion betreibst. Da Du wohl vorsätzlich die Dinge in ein schlechtmöglichstes Licht setzen willst, hat es auch wenig Sinn mit Dir zu diskutieren. Da ist eine 36er Betonwand für gute Argumente zugänglicher. Eigentlich ist dieser Text auch gar nicht vordergründig für Dich geschrieben, sondern für die anderen Leser.
    Jinjok

  6. #65
    Avatar von DisainaM

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    26.803

    Re: Schicksal oder Vorbestimmung?

    Es ist mir ehrlich gesagt auch unverständlich,
    warum Klaus, als jemand der in Thailand lebt,
    nicht den Mittelweg zwischen einer rosaroten und einer pechschwarzen Brille gefunden hat.

    Die Wahrheit liegt bekanntermassen in der Mitte,
    darum sollte ein Expat neben seinen möglichweisen negativen Erfahrungen auch das Positive sehen können.

    Gerade vor dem Hintergrund, das Klaus ja indirekt durch seine Frau ja auch mit dem Tourismusgeschäft verbunden ist, gehört es ja dazu, den Touristen auch die schönen Seiten der Touren verkaufen zu können.

    Als ich neulich auf die Seite eines Konkurenten von Klaus

    http://www.track-of-the-tiger.com
    ansah, wollte ich interessehalber einmal sehen, wie sich Klaus HP weiterentwickelt hat, doch konnte ich sie leider nicht mehr finden.

  7. #66
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Schicksal oder Vorbestimmung?

    @Klaus,

    Es ist , wie Mr.Luk (gleube ich ) geschrieben hat,
    das OPIUM fuer das Volk, nicht mehr, eine gute sache dann, wenn es Lebenshilfe und Fortschritt bringt fuer den Einzelnen und fuer die gesellschaft und eben da habe ich meine persoenlichen Zweifel...
    Nein, Klaus...sowas habe ich nicht im Entferntesten geschrieben oder gemeint! Ich habe den leisen Verdacht daß dir eh eine rauhe Menge an Fehlinterpretation unterläuft.
    Gönn dir doch einfach mal ein bischen Erholung vom Forum,
    dann wirst du vielleicht etwas klarer im Kopf.

  8. #67
    woody
    Avatar von woody

    Re: Schicksal oder Vorbestimmung?

    Hallo Jinjok,

    noch eine kleine Ergänzung, wenn es erlaubt ist.

    Was ein Christ ist und wie man zu einem wird, darüber gibt es viele Meinungen und Ansichten. Wenn ich die grossen Konfessionen aber auch die vielen Sekten richtig verstehe, dann haben sie ein zentrales Dogma gemeinsam, das sie zu Christen macht: Das Glaubensbekenntnis an ihren Gott

    Das ist aus meiner Sicht der wesentlichste Unterschied zum Buddhismus, hier gibt es kein Glaubensbekenntnis, zu welchem Glaube?
    Buddisten glauben oder auch nicht? Es steht nicht im Mittelpunkt dieser Religion zu Glauben. Buddha rief seine Anhänger ausdrücklich dazu auf, ihm nicht zu Glauben, sondern alles in Frage zu stellen, eigene Erfahrungen zu sammeln und Lehren daraus zu ziehen, um auf einem langen Weg durch das Samsara einen Ausweg zu finden, das ist das Ziel. Die Menschen die sich auf den Weg zu diesem Ziel machen, und die Lehren Buddhas als Hilfe und Leitfaden benutzen, kann man als Buddhisten bezeichnen.

    Was ich eigentlich sagen wollte, man kann die auf dem Judentum basierenden Religionen eigentlich nicht mit dem Buddhismus vergleichen, da sie ausgerichtet sind auf den Glauben an einen Gott, der Gnade erteilt, egal was der Ein oder Andere an Schuld im Leben auf sich geladen hat, ihm wird verziehen und er wird erlöst. Bedingung dafür ist der Glaube an diesen Gott und das Erbeten der Gnade von ihm.
    So etwas hat Buddha nie versprochen, sondern er hat den Menschen klar gemacht, dass sie nur durch eigenes Handeln zum Ziel kommen.

  9. #68
    KLAUS
    Avatar von KLAUS

    Re: Schicksal oder Vorbestimmung?

    Hi Jinjok,
    da ich nicht Deine Zitate hier reinsetzen kann und einzeln wie Du polemisch zerpfluecken und mit Halbwahrheiten und widerum mit Unterstellungen , was ich wissen sollte muesste und angeblich nicht weis bespickt hast, kann ich Dir darauf auch leider nicht antworten, ausser zu schreiben,
    alles nur "Wischi-Waschi", Du schreibst zwar richtige Dinge aber im falschen nicht buddhistischen Sinne, Du tust so, als musst Du Thailand und deren Buddhisten "verteidigen" wovor eigentlich??
    Ich bin der Meiung dass Du und sicher der eine oder andere , immer wieder die Bedeutung des Buddhismus weit ueberschaetzt und
    die Verklaerung traegt auch nicht gerade dazu bei, Licht in die Sache zu bringen...
    Und wenn Du keine Argumente mehr hast, weichst Du auf das Christentum aus, warum eigentlich, was die Situation in, sagen wir mal Europa, das Christentum betreffend, mit dem Buddhismus zu tun, und was erklaert sich daraus,
    ich erkenne Nichts...?
    (Wobei Du im Wesentlichen recht hast mit deiner Bewertung der Situation der Christen heute in D oder Europa, aber auch das ist differenzierter zu sehen, nicht so wie Du es verkuerzt sehen moechtest),
    der Unterschied zwischen uns ist doch ganz einfach
    deutlich, Du hast den Buddhismus zu Deiner religion gemacht und es ist verstaendlich, dass Du ihn so siehst, wie Du ihn verstehst, das muss aber nicht richtig sein schon garnicht richtig fuer andere, die das anders und auch differenzierter sehen und sehen koennen..
    dass was ich vorher geschrieben habe, sind Fragmente, auf deine Aeusserungen die derzeit formuliert habe, wie jetzt auch formuliere naemlich meine Gedanken als reaktion auf deine Fragen und Antwoerten.
    dabei hilft mir , dass ich eher praktisch veranlagt bin und nicht bei theoretischen , philosophischen Betrachtungen stehen bleibe,
    denn was Du teilweise geantwortet hast, z.B. ueber meine Ausfuehrungen zur religieosen Situation der Farmern zeigt, dass Du
    meine Ausfuehrungen dazu nicht verstanden hast.
    Eines jedoch ist sicher klar, wir reden hier ueber eine Weltanschauung
    aus zwei sehr unterschiedlichen Positionen, einmal als "Glaeubiger" zum anderen als "Unglaeubiger"...
    Trotzdem gebe ich in meinen Beitraegen immer wieder klar zum Ausdruck, dass ich KEIN Gegner dieser Philosophie bin und habe mehrmals auch auf die Vorteile fuer das Volk besonders auch in frueherer Zeit hingewiesen.
    Aber heute sieht der Buddhissmus anders aus und wird anders gelebt, wie vor 2000 jahren, das muss auch sein,
    aber gerade deshalb sollte man das auch hinterfragen und die Unterschiede und Entwicklungen herausstellen, statt sie zu negieren, damit tut man sich und der Sache mit Sicherheit keinen Gefallen, ist meine Meinung.
    Dass Du den Buddhismus in TH auf die 5 freiwilligen Verpflichtungen reduzierst, zeigt mir, dass Du da was verwischen willst aus der lehre Buddha, denn er hat mehr gewollt und gesagt auch und gerade fuer das Volk!
    Was Du da ueber meine Frau geschrieben hast oder ueber uns schlussfolgerst, oder mir in diesem Zusammenhang "unterschieben" moechtest, brauche und werde ich nicht diskutieren, es ist nicht buddhistisch ... Du weist was ich meine, davon bin ich ueberzeugt.
    Wie Du selber schreibst ist jeder deshalb Buddhist, weil er glaubt, wie soll ein Thai aber an was glauben, was er nicht ausreichend kennt, es sind doch eher von Geburt an anerzogene , oft auswendig gelernte verhaltensweisen, das ist unstrittig , wer hier sieht, wie die sache laeuft...
    Du unterstellst mir Unwissen zum Buddhismus, ich koennte alleine zu diesem Punkt, leicht aus meinem deutschsprachigen Buch zitieren um Dir mitzuteilen das Glaube alleine nicht reicht...
    das Streben (auch des laien) nach Wissen und Weisheit in der lehre ist gefordert und alleine dieser Forderung werden zumindest die meissten Thai nicht annaehenrd gerecht, ja sie haben kaum Moeglichkeiten, wer geht schon staendig in den Tempel um die lehre zu hoeren, wer nimmt sich die Zeit taeglich zu meditieren, wenn
    er oft nicht weis, was er morgen zu essen hat, ob er die Schulkosten fuer di kinder noch aufbringen kann, ob er der Gier nach Konsumtion gerecht werden kann, um nicht sein Gesicht in der Dorfgemeinschaft zu verlieren(als nur ein Beispiel aus dem Alltag) rauszunehmen.
    Du unterstellst, dass meine Meinung, dass Buddhismus und Gesellschaft in TH einen Zusammenhang darstellen, nicht stimmen wuerde,
    belegen kannst Du das aber
    nicht, und es ist so, jede Gesellschaft wird durch ihre "Religion" gepraegt und ist innerer bestandteil im Positiven, wie auch im Negativen, da lasse ich mich nicht von abbringen.
    Deine Diskussion, ob wer, welcher Christ oder Buddhist gut
    oder schlecht sei, weil er/sie dies oder jedes tut oder nicht tut
    halte ich auch fuer ueberfluessige Polemik, die zu nichts fuehrt, am Wenigsten dazu, den Buddhismus zu erklaeren oder eine Diskussion darueber zu fuehren, erfolgeich,
    was wir aber ja eh nicht koennen, aber immer wieder versuchen...:-)
    Ich hoffe es ist erkennbar, dass ich mich bemuehe, das Thema von vielen seiten her zu betrachten und sehr differenziert,
    oder warum sollte ich mich des nachts bemuehen das abzuarbeiten, ich arbeite es nicht alleine fuer diedie Leser oder Dich ab, sondern auch ein grosses Stueck fuer mich.
    Ich habe schon einiges gelernt, das darfst Du mir glauben und das ist gut so!
    Gruss
    Klaus

  10. #69
    KLAUS
    Avatar von KLAUS

    Re: Schicksal oder Vorbestimmung?

    Hi Mr Luk,
    Deine Antwort auf mein Zitat zeigt wiedermal, dass Du nicht in der Lage bist, mir gegenueber ordentlich zu antworten!
    Da ich deutlich geschrieben habe, ich glaube, dass Du dies geschrieben haben koenntest, habe ich gleichzeitig zum Ausdruck gebracht, dass ich es im Moment nicht weis, das liegt daran, dass,
    wenn ich einen Beitrag schreibe, technisch nicht in der Lage bin
    auf die BACK-TASTE zu gehen um in den schon sehr vielen Seiten nachzuschauen, dann ist naemlich mein bishergeschriebenes weg, deswegen kann ich auch nur einmal einen Absatz zitieren, den ich dann vorher aussuchen muss, da wie gesagt rueck geht bei mir nicht, verliere alles ...
    Im alten Forum konnte ich das problemlos, ich denke und das meine ich,
    es haette gereicht freundlich darauf hinzuweisen, dass das Zitat nicht von Dir ist und damit waere alles gesagt, ich haette mich und das mache ich auch hiermit, fuer meinen Fehler entschuldigt, und damit waere alles gesagt und kein "boeses Blut" verspritzt worden!
    Schade, aber ich weis, anderes kann ich nunmal leider nich mehr erwarten ...
    Klaus

  11. #70
    KLAUS
    Avatar von KLAUS

    Re: Schicksal oder Vorbestimmung?

    Hi Dauwing,
    Du schreibst:
    "Es ist mir ehrlich gesagt auch unverständlich,
    warum Klaus, als jemand der in Thailand lebt,
    nicht den Mittelweg zwischen einer rosaroten und einer pechschwarzen Brille gefunden hat.
    Dazu meinerseits:
    Hier geht es nicht um das finden von Mittelwegen, sondern um die Disskussion ueber Realitaeten in Verbindung mit der Theorie und es geht um gewisse "Glaubensfragen" diese lassen fuer mich zumindest kein "Wischi-Waschi" zu, klare Positionen sind gefragt
    und wenn Du meine Beitraege zu diesem Thema richtig und aufmerksam durchliest, dann bemerkst Du trotzdem , dass ich weder Rosa noch schwarz alleine sehe, sondern auch die "Mitte" ich stelle es nur eindeutiger raus, klar formuliert, wenn es um die positiven Dinge geht, ich habe doch nie behauptet, der Buddhismus ist negativ(schwarz), er hat viele Farben, oft sogar orange...:-)

    Du schreibst weiter:
    "Die Wahrheit liegt bekanntermassen in der Mitte,
    darum sollte ein Expat neben seinen möglichweisen negativen Erfahrungen auch das Positive sehen können."
    Dazu:
    Sehe ich durchaus, habe es auch da und dort zum Ausdruck gebracht,
    nur ist es so, dass es vorkommt, dass der Diskussionspartner, wer immer,
    diese Differenzierung nicht immer zulaesst, da sie dann sofort mussverstanden und oder mehr oder weniger missverstaendlich ausgenutzt wird.
    Argumente brauchen nicht die Mitte, sondern klare Aussagen...:-)
    deshalb kann und stimme ich ja auch oefters, naemlich dann, wenn angebracht ist, zu und versuche da ein Stueck "Mitte" reinzubringen...
    Es ist doch immer die Sichtweise, subjektiv....

    Dann schreibst Du:

    "Gerade vor dem Hintergrund, das Klaus ja indirekt durch seine Frau ja auch mit dem Tourismusgeschäft verbunden ist, gehört es ja dazu, den Touristen auch die schönen Seiten der Touren verkaufen zu können."

    Da unterliegst Du sicher einer Fehlinformation:
    Ich habe mit Reisen und Touristen nichts oder sagen wir fast nichts zu tun, ich verkaufe auch keine Reisen oder Touren...!!
    Was ich damit zu tun habe beschraenkt sich im Wesentlichen auf die Unterstuetzung meiner Frau von zu Hause aus,
    Du muesstest eigentlich wissen, dass KEIN Falang eine Lizenz bekommt um als Reiseleiter zu arbeiten in TH?
    Ein Reisebuero haben wir auch nicht, allerdings eines in Berlin, das aber fuehrt ausschliesslich meine Schwester als Geschaeftsfuehrerin und Teilhaber, da habe ich auch wenig mit zu tun zumindest administrativ nicht...

    Dann kommt noch:
    "Als ich neulich auf die Seite eines Konkurenten von Klaus..."
    Dazu:
    damit habe ich auch keine Konkurenten...:-)
    ---------------------
    Was meine Seite betrifft, ist es auch ein Grund, da ich diese privat nutze habe ich im Moment nicht den Antrieb da was zu machen, vielmehr geht derzeit meine Arbeit in Richtung einer anderen viel wichtigeren Homepage...:-)
    Aber trotzdem muesste sie aufrufbar sein...:-)
    unter:
    www.siam-thai-power.com

    Kannst mir ja ein Uebernahme-Angebot machen..LOL:-)

    Ich wollte das nur klarstellen, denn schnell sind in einem Forum
    falsche Tatsachen verbreitet und setzen sich fest...!

    Vielleicht noch zur Beruhigung...:-)
    Wenn ich mit Freunden mal einen besonderen Tempel, sagen wir mal z.B> das WAT PHRA SINGH aufsuche, dann erklaere ich vollkommen wertfrei die Funktion der einzelnen Gebaeude, die Unterschiede und all das was wissenswert ist, auch die Geschichte des Buddha und die Grundzuege seiner Lehre, da moechte ich Dir voll zustimmen, dass wenn man hier jemandem solcherart Landesspezifik vorstellt, eigene Darstellungen oder Meinungen nicht reingehoeren, die Geschichte kann man durchaus wertfrei und korrekt erklaeren, da gibt es fuer mich keine Probleme!
    Ich bin allerdings auch so ehrlich, das wird erwartet!
    Dass ich Fragen zu Vorgaengen im Tempel richtig erklaere, meisst wenn es um die Gluecksrituale geht, die mit Buddhismus nichts zu tun haben, ausser, sie finden in einem Tempel statt, das aber wird ohne Wertung erklaert!
    da es sich um eine Kulturform handelt, die nunmal vorhanden ist und ja auch nichts schlimmes darstellen.
    (Anders wie bei manchen Tambun-Ritualen wie verkauf der gefangenen, gequaelten Tieren, das sollte man schon so erlaeutern wie es ist , schliesslich selbst Moenche gehen ja dagegen schon etliche Zeit vor, wenige, aber es werden sicher mehr...)
    es ist schon ein weites Thema und eben nicht abzuhandeln...
    Ich denke und hoffe, nun verstehst Du mich ein kleines Stueck besser..?
    Gruss
    Klaus

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