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Ruhestand unter Palmen ...

Erstellt von Ralf_aus_Do, 27.07.2006, 08:50 Uhr · 124 Antworten · 10.228 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Kubo Beitrag anzeigen
    bei denen eigentlich nur aufkommen, wenn sie von jemandem gewaltsam nach Thailand verschleppt werden.. ,..und das vielleicht noch ausgerechnet in der Regenzeit..
    Bei dominanter Thai Mutter und dem Bewusstsein Thai zu sein,
    wurde bei vielen, als sie in Europa aufgewachsen sind,
    die Vorstellung geschaffen, man sei ja Thai,
    irgendwann zurück zu gehen, und in der Spassmetropole Bangkok sich ein paar schöne Jahre zu machen.

    Doch dieser Schritt führte bei vielen zur Erkenntniss,
    dass man sie in Thailand eben nicht als vollwertige Thais ansieht,
    was dann natürlich Enttäuschung produzierte.

  2.  
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  3. #72
    Avatar von berti

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    ...Erkenntniss, dass man sie in Thailand eben nicht als vollwertige Thais ansieht
    damit muß jeder Mischling weltweit leben (bis auf die Kreolen, die machen eine eigene Rasse aus sich, Spaß an der Freud). Aber schon ein Halb-N.e.g.e.r vom Typ Cafe-au-Lait mit belgischer Mutter wird im NY- Ghetto ja auch nicht gerade zum "bevorzugten Blutsbruder"

    Oder man vermarktet sich als half-cast wie z.B. Cher (mit ihrem Einfaltspinsel SoniBono), die war ja damals ein ganz scharfes, überall gern gesehenes Geschoss

  4. #73
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Bei dominanter Thai Mutter und dem Bewusstsein Thai zu sein,
    wurde bei vielen, als sie in Europa aufgewachsen sind,
    die Vorstellung geschaffen, man sei ja Thai,
    irgendwann zurück zu gehen, und in der Spassmetropole Bangkok sich ein paar schöne Jahre zu machen.

    Doch dieser Schritt führte bei vielen zur Erkenntniss,
    dass man sie in Thailand eben nicht als vollwertige Thais ansieht,
    was dann natürlich Enttäuschung produzierte.
    Bangkok ist doch ohnehin nur eine Spaßmetropole mit dem nötigen Kleingeld, ob man nun als vollwertig, halbwertig oder gar nicht angesehen wird. Da dürfte dann eher der Mangel an finanziellen Mitteln Grund für den Frust sein.

  5. #74
    Avatar von Kubo

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Bei dominanter Thai Mutter und dem Bewusstsein Thai zu sein,
    wurde bei vielen, als sie in Europa aufgewachsen sind,
    die Vorstellung geschaffen, man sei ja Thai,
    irgendwann zurück zu gehen, und in der Spassmetropole Bangkok sich ein paar schöne Jahre zu machen.
    Dazu muss die thailändische Mutter wohl ganz besonders dominant sein.. und Thailand als "das Größte" und Wichtigste auf der Welt ansehen, obwohl sie von dort ja zuvor schon klugerweise quasi "weggelaufen" ist, um sich mittels Heirat mit einem Deutschen in ein für das eigene Wohlergehen und das ihrer Kinder besseres Land zu begeben.

    In meiner Verwandtschaft habe ich auch ein Lugkrüng. Das Mädchen ist 12 und kennt kaum ein Wort Thai. War auch schon in Thailand mit dem deutschen Vater und der Thaimutter. Dort hat es vor allem wegen der Hitze und der Moskitos (..die Kleine war gleich im Gesicht stark "zerstochen" ..) weder dem Vater noch der Kleinen gefallen. Nur der Mutter. Die macht seitdem gelegentlich allein in Thailand Urlaub und besucht dort Eltern und alte Bekannte, während Mann und Tochter dann doch lieber zuhause bleiben.

    Die Mutter des Mannes hatte anfangs angeregt, die Kleine solle zweisprachig aufwachsen, doch die Eltern waren zu der Ansicht gekommen, dass sie sich besser nur auf Deutsch und Schulenglisch konzentrieren sollte, weil man mit der Thaisprache und der schwierigen Schrift in der Welt außer in Thailand sowieso nicht viel anfangen könne.

    Das Mädchen hat nur deutsche Freundinnen und fühlt sich garantiert auch als "vollwertige" Deutsche. Ein Gefühl, irgendwie zwischen zwei Stühlen (Thai u. deutsch) zu sitzen oder etwa der Wunsch, in das (..sie nicht interessierende) Herkunftsland der Mutter "zurückzukehren" kann daher gar nicht erst aufkommen.

    So etwas könnte vielleicht passieren, wenn Kinder, die schon älter sind und bisher in Thailand gelebt haben, von der Mutter nach Deutschland nachgeholt werden. Wenn sie dann aber in Deutschland noch weiter zur Schule gegangen sind und viele neue Freunde und Bekannte haben, werden sie bald auch nicht mehr interessiert an einer Rückkehr nach Thailand sein. Höchstens später mal als Touristen, wobei sie sich dann dank meist guter finanzieller Ausstattung von ihren üblicherweise vergleichsweise "arm" gebliebenen thailändischen Bekannten beneiden lassen können. Gleichzeitig stellt das dann eine erfolgversprechende Werbung für weitere Deutschland-Interessenten dar, speziell für weibliche, welche bekanntlich nach dem bereits erfolgten Scheitern einer Ehe oder Partnerschaft mit einem Thaimann ..plötzlich.. ganz besonders "scharf" auf die schon "von Natur aus" reichen und aus namhaften Sozialstaaten stammenden Farangmänner werden.

  6. #75
    Avatar von joachimroehl

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    Also besser mit Gummi seinen Spaß ausleben und nicht Mischlinge in die Welt setzen, die wie man hier schön sehen kann ein gespaltenes Leben zwischen zwei Welten führen müssen...

    Habe mich am Schwimmbad in Thailand mal ganz schön in die Nesseln gesetzt, als ein Mischlingskind einem wackeligen älteren Italiener ins Wasser half und als ich später die hübsche Mutter fragte wo denn der Vater sei kam nur "no thiiiiiiis iiiiiiis Papaaaaaa!!!"

  7. #76
    Avatar von hueher

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    Das Problem mit gemischten Elternteilen und deren Nachwuchs ist überall, also egal ob zwischen Thais oder Latinos oder "nur" zwischen Europäern bleibt immer ein Husarenritt der Kulturen. Ich kann dies verstehen, denn meine jüngere Tochter, heute 30, wurde in Rumänien geboren, wuchs in Ö auf, dabei wollte ich gerne sie 2 Sprachig erziehen, das Englische kommt sowieso später dazu. Nur, meine damalige Frau, ihre Mutter, wollte partout nur deutsch sprechen! Leider, denn mir war klar, nach einer Grenzöffnung könnte in Zukunft Mehrsprachigkeit sehr von Vorteil sein, aber wenn die Mutter nicht will, will die Tochter auch nicht.................... Entweder überlaßt man dem Kind spielerisch das Lernen aber nie mit Zwang. Ein Jugendlicher findet den Weg alleine.
    Daher kann ich nur raten, laßt dem Nachwuchs die Entscheidung selber, so kann einem niemand einen Vorwurf machen!

  8. #77
    Avatar von joachimroehl

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    Wo sollen da große Probleme liegen, schließlich ist Töchterchen ja sicher christlich aufgewachsen und sieht einer meist blassen Mitteleuropäerin ja wohl nicht allzu unähnlich?

  9. #78
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    Wo sollen da große Probleme liegen, schließlich ist Töchterchen ja sicher christlich aufgewachsen und sieht einer meist blassen Mitteleuropäerin ja wohl nicht allzu unähnlich?
    Inwiefern vermeidet eine christliche Erziehung denn Probleme? Ich habe sie jedenfalls nie vermisst.

  10. #79
    Avatar von joachimroehl

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    Ich schrieb nicht von christlicher Erziehung mit Taufe, wöchentlichem Kirchgang und lebenslanger Kirchensteuer, sondern von christlich aufgewachsen, was eine Grundprägung mit christlich-abendländischen Werten meint, die jeder Europäer erfahren haben dürfte. Auf deutsch Du sollst nicht töten, achte die ältere Generation, tu keinem Tier was zu leibe usw. ganz im Unterschied zum morgenländisch-moslemischen "töte den Ungläubigen" oder nur auf "make only money" reduzierte Wertevorstellungen der britischen Vettern in Übersee..

  11. #80
    Avatar von hueher

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    Das hat mit Religion nichts zu tun!! Meine EX war/ist orthodox und ich katholisch, na und? Meine Tochter, wie alle meine Kinder wurden christlich erzogen, was sie später dann machen, darauf habe ich keinen Einfluß..........
    Ich war 2x verheiratet sowie 3x langfristig liiert, jedesmal mit anderen Glaubensrichtungen, jetzt zuletzt eben mit meiner, die Bhuddistin ist, es gab und gibt keine Probleme damit, mein Respekt gilt für alle Religionen und Kulturen denn ich bin integrationsfähig !

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