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Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

Erstellt von Ralf_aus_Do, 28.02.2006, 14:12 Uhr · 1.342 Antworten · 41.046 Aufrufe

  1. #621
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

    Zitat Zitat von Monta",p="332434
    Auch wenn die Nachwahlen noch durchgezogen werden, es wird Neuwahlen danach, oder anstatt geben (müssen), mit Beteiligung der Oppositionsparteien. Alles andere wird nur zu schwersten Konflikten führen.

    Gruß
    Monta
    So ist es. Nur ist das Thaksim's Erklärung nicht zu entnehmen.
    Möglicherweise glaubt er, nach den Nachwahlen ein beschlussfähiges Parlament bilden und ohne die Opposition regieren zu können? Ohne selbst PM zu sein, natürlich.

  2.  
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  3. #622
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

    Einen Sieg eingefahren und dann doch abgedankt?
    ich denke er wurde abgedankt :-)

    Wenn jemand nach einem Gespräch mit dem König seinen Rücktritt bekannt gibt, dann dürfte der König ihm wohl dazu geraten haben, wo außerdem die Medien schon nachmittags hier bekanntgaben, dass er die Unterstützung des Königs, sprich Prem verloren hat.

  4. #623
    Labyrinthfisch
    Avatar von Labyrinthfisch

    Re: Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin



    Was heckt der jetzt noch aus ?

  5. #624
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

    Natürlich hat Thaksin vom König ein paar Takte zu hören bekommen, ebenso von diversen Partei"freunden", die natürlich jetzt um den Bestand der TRT bangen und somit um ihre eigenen Pfründe.

    Was immer sich Thaksin aber noch für Spielchen ausdenken mag, es wird Neuwahlen geben. Ob die TRT dabei am Ende noch eine große Rolle spielen wird, ist fraglich.

    Wollen wir doch mal in der nächsten Zeit beobachten, wie die Ratten das sinkende Schiff verlassen und danach Ausschau halten, wo sie ihre Fahne am besten in den Wind hängen. Ich nehme an, daß es unter den einzelnen Strömungen innerhalb der TRT jetzt zu Machtkämpfen kommen wird.

    Gruß
    Monta

  6. #625
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

    I will not accept post of premier in the next government : Thaksin

    Caretaker Prime Minister Thaksin Shinawatra announced on Tuesday that he will not take the premiership in the next government.

    He said his decision is aimed at restoring unity in the country and that the country is celebrating HM the King's 60th anniversary on the throne.

    His abrupt announcement came after he was granted an audience with HM the King at Hua Hin palace in the afternoon.

    On television Monday night, Thaksin said he saw no reason to resign since results showed that his party had won 16 million votes - enough for a victory but down from the sweeping mandate of 19 million votes his party received last year.

    He apologised to the 16 million people who voted for him and his Thai Rak Thai Party in last Sunday's election.

    "My main reason for not accepting the post of prime minister is because this year is an auspicious year for the king, whose 60th anniversary on the throne is just 60 days away," Thaksin said in a nationally televised press conference.

    "I want all Thais to reunite," he said,"we have no time to quarrel. I want to see Thai people unite and forget what has happened, he said.

    However he said he would remain in the position of caretaker prime minister until Parliament selects the new prime minister.

    "I will remain a member of parliament and the Thai Rak Thai party leader."

    Thaksin and his family who were at the Government House were all in tears after he made the announcement.

    Weeping Khunying Pojaman, Thaksin's wife, had to try to comfort tearful Thaksin.

    Some cabinet members, including caretaker Deputy Prime Minister Suriya Juengrungruengkit, former PM's Office Minister Suranand Vejjajiva and former Government spokesman Surapong Suebwonglee, were seen heavily crying.

    The Shinawatra family left the Government House in a car driven by Thaksin himself.

    The Nation

    Im Update wird's zur Seifenoper ;-D

  7. #626
    Avatar von Yala

    Registriert seit
    28.01.2002
    Beiträge
    2.688

    Re: Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

    Schaun mer mal, wie es weitergeht.

  8. #627
    Moonsky
    Avatar von Moonsky

    Re: Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

    Und was ist nun mit den Steuern, muss er die nun doch nachzahlen?
    Und was ist mit den 7/11, muss sein Kumpel nun auch das Feld räumen?
    Und macht die Oposition einen neuen Pay-TV Channel auf, der dann in 5 Jahren an japanische Anleger verkauft wird? Ohne Steuern.
    Und wie schnell wird sich was bewegen?

    Ja, und wo geht der Weg von Thaksin hin. Mit dem Konto wüsste ich was. Aber wie sieht es in so einen Mensch aus, werden die jemals satt?

  9. #628
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

    @Moonsky schreibt:
    "Und was ist nun mit den Steuern, muss er die nun doch nachzahlen?"

    Interessante Frage. Es ist nicht ausgeschlossen, das die noch einmal aufgerollt wird.

    Gruß
    Monta

  10. #629
    Avatar von Ricci

    Registriert seit
    23.05.2004
    Beiträge
    819

    Re: Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

    Toxin und der Rücktritt.......
    Steht der Saturn wieder im Aszendenten Waschbär?
    Oder hat sein Hausschwein einen schlimme Vorsehung gehabt?

    Die ganze Aktion jetzt auf den König abzuwälzen......wegen 60. etc.
    Ist schon ein starkes Stück.
    Sogar eine "richtige" Entschuldigung bleibt er schuldig bzw. unterschlägt diese durch Schlupflöcher ... wie seine Steuern.

  11. #630
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

    Thaksins langer Abschied

    von Daniel Kestenholz in Die Presse

    Nach einer Audienz am Nachmittag beim König war es so weit: Thailands umstrittener 56-jähriger Milliardär & Premierminister Thaksin Shinawatra hat gestern Nacht (Dienstag) seinen Rücktritt angekündigt. Hatte er noch im Dezember versichert, ein Rücktritt käme nur "über seine Leiche" in Frage, zog Thaksin die Konsequenzen aus monatelangen Massenprotesten und aus einem katastrophalen Ergebnis bei den Neuwahlen am Sonntag. Noch am Vortag hatte der Regierungschef den Sieg beansprucht und einen Rücktritt abgelehnt. Seine Partei habe 16 der 30 Millionen abgegebenen Stimmen - und damit das Regierungsmandat - erhalten, sagte Thaksin.

    "Lasst uns in unserem Haus aufräumen und das Chaos stoppen", sagte Thaksin nun in der TV-Ansprache. Kurz zuvor hatte die Opposition ein Ende der Proteste angekündigt, sollte der Regierungschef gehen. Thaksin entschuldigte sich bei den 16 Millionen Wählern, die am Sonntag noch für ihn gestimmt hatten, und bedankte sich auch bei der Opposition für ihre versöhnliche Reaktion auf sein Angebot, eine Aussöhnungskommission bilden zu wollen.

    Der Wahlboykott eben dieser Opposition hatte ihm schließlich das Genick gebrochen: In der Hauptstadt Bangkok lagen in den Wahlurnen mehr "Nein"-Stimmen als Stimmen für Thaksins Regierungspartei. Der Süden, der traditionell eine Hochburg der Oppositionellen Demokraten ist, gab fast ausschließlich "Nein"-Stimmen ab.

    Thaksin begründete seine Entscheidung mit dem Interesse und der Einheit der Nation. Im Juni stehen Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Thronübernahme von Thailands Monarch Bhumibol Adulyadej (Rama IX) an, des am längsten regierenden Monarchen der Welt.

    Die Nation sah einen ganz neuen Thaksin bei dieser Rücktrittserklärung; nämlich einen, der seinen arroganten Ton aufgegeben und ruhig, wie der Freund von nebenan sprach.

    Die oppositionelle "Volksallianz der Demokratie", die die Massenproteste gegen Thaksin organisiert hatte, jubelte über Thaksins Aufgabe, doch der Teufel wird wohl in den Details der Regierungsübergabe stecken. Wird Thaksin die Regierungsgeschäfte aus dem Hintergrund lenken, wenn er zurücktritt? Auch wolle er bis zur Angelobung der neuen Regierung der Übergangspremier bleiben, sagte Thaksin. Einen möglichen Nachfolger nannte er nicht. Die Verfassung schreibt vor, dass eine neue Regierung nur vor dem vollständigen, 500-köpfigen Parlament den Amtseid ablegen kann. Wann das neue Parlament erstmals zusammenkommen wird, war allerdings unklar, weil in einigen Bezirken Nachwahlen anstehen. Rund 40 Parlamentssitze sind noch zu besetzen. Laut der Verfassung kann sich das Parlament aber erst dann konstituieren, wenn alle Abgeordnetenmandate vergeben sind.

    Mit stiller Bewunderung hat Thailand gestern beobachtet, dass die "Konfliktlösung" abermals nach einer Audienz beim von allen verehrten König Bhumibol erfolgte. Schon 1992 hatte dieser mit Weitsicht nach einem Armeeputsch die Ordnung wiederhergestellt und größeres Blutvergießen verhindert.

    Auch diesmal steuerte das Land auf einen sich ausweitenden Konflikt zu - bis zur erlösenden Rücktrittserklärung Thaksins.

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