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Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

Erstellt von Ralf_aus_Do, 28.02.2006, 14:12 Uhr · 1.342 Antworten · 41.059 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Joerg_N

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    Re: Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

    Zitat Zitat von Monta",p="320078
    Hallo Joerg,

    wo findest Du wirklich etwas mit dem garantierten Gütesiegel "objektiv"?
    Aber Du liest doch hier schon, sonst wärst Du nicht in diesem Thread. Liegt wohl daran, daß Dir Thailand mehr als nur Urlaub bedeutet.

    Gruß
    Monta
    Hallo Monta,

    just entertainment,

    ja etwas mehr schon - hab ja eine thaimaus zuhause

    aber ich kann es halt nicht beurteilen,
    auch nicht durchs Forum
    in anderen foren moegen ihn viele nicht wegen der Sperrstunde -
    aus der Sicht eines "5extouristen" kann ichs verstehen - aber
    mir kann so etwas egal sein,
    ich weiss halt nicht ob die anderen Politiker besser sind,
    laut Aussage meiner frau laufen die alle vor Wahlen rum
    und verteilen Geld

    gruss
    joerg

  2.  
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  3. #12
    Avatar von mipooh

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    Re: Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

    Bei dieser Meldung spielt eigentlich Thaxin nur eine Nebenrolle. Es ist Randale angesagt, und das muss beunruhigen.
    Und es gibt ja auch eine Gegenseite.
    Für einen Thai die Androhung, ihn aus dem Land zu jagen bedeutet eigentlich "Alles oder Nichts". Umso mehr für einen PM mit deutlicher Mehrheit.
    Hier geht es jetzt um vollständigen Gesichtsverlust, alternativ vollständiger Gesichtsverlust.
    Thaxin ist in einer Zwickmühle. Fragt sich nun, was für Steine er auf dem Brett hat. Das kann blutig werden. Darum finde ich es beunruhigend.
    TH ist eh ein Pulverfaß, wehe, wenn da mal eine Zündschnur funktioniert... wenn man es früh genug absehen kann, würde ich ggf mal einen Urlaub planen.

  4. #13
    Avatar von oldie.de

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    Re: Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

    Ja, in Thailand bedeutet ein Menschenleben nicht viel, das vergesse ich immer wieder weil ich meistens in D lebe. Aber
    Trotzdem würde ich lieber in Thailand sterben als in Deutschland, Ehrlich. Das soll aber nicht heissen das ich nicht noch mindestens 10 Jahre meines Lebens in Thailand
    verbringen möchte :-) :-)
    Und welchen Nachfolger stelltihr euch vor für Thaksin?

  5. #14
    Avatar von Samuianer

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    Re: Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

    Sollte der PM tatasaechlich dem Druck nachgeben und der Aufforderung abzutreten Folge leisten, dann wird er sicherstellen das eine ihm nahestehende, um nicht zu sagen hoerige person die Amtsfolge antritt.

    Ein guter Schritt der Opposition, wird sich aber als ein aeuserst schwieriger Schritt darstellen.

    Um Reformen wird ja in T. nicht erst seit Gestern "gekaempft".
    Vieles wurde, seit '92 wieder verwaessert, umgangen und neugeschrieben.

    Interessant ist jedoch das der PM schon darauf hingewiesen hat das sich die Neuwahlen eventuell zu einem spaeteren Zeitpunkt verschieben lassen.

    Er bot Abhisit, dem Fuehrer der Oppositon, Gespraechsbereitschaft an, die dieser jedoch mit dem Hinweis auf den PM seine "Flip-Flop" Taktik, ablehnte.

    "Heute sagt der Premier Dieses und Morgen Jenes."

    Quelle:

  6. #15
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

    Warten auf ein Wort des Königs

    Thailands Ministerpräsident Thaksin Shinawatra ist trotz seiner innenpolitischen Erfolge unter Druck geraten
    VON MORITZ KLEINE-BROCKHOFF (JAKARTA)

    Das Ultimatum der Protestbewegung steht: Bis Sonntag soll Thailands Ministerpräsident Thaksin Shinawatra zurücktreten. "Andernfalls bekommt er es mit der größten Oppositions-Schau aller Zeiten zu tun", droht Sondhi Limthongkul. Der Fernsehstar zählt zu den Erzfeinden des Premiers, seine "Bürger-Allianz für Demokratie" bringt seit Monaten fast wöchentlich Anti-Thaksin-Demonstranten auf die Straße. Längst sind alle Gegner des Premiers mobilisiert: Sie werfen dem Regierungschef Korruption, Unehrlichkeit und autoritären Führungsstil vor.
    [..]

    Quelle: Frankfurter Rundschau

  7. #16
    Avatar von Samuianer

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    Re: Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

    ...und der Premier wird ihnen jetzt mal eine kleine Vorstellung von dem geben was er unter Macht versteht und zwar von absoluter Macht!

    Der Hinweis das er zuruecktreten wird wenn er nicht mindestens 50% der Waehlerstimmen erhaelt war eine kleine Warnung an die Opposition und eine schallende Ohrfeige ins Gesicht der Demokraten.

    Der Mann 'weiss' Heute schon wie die Wahlen ausgehen werden!

    Es stinkt - aber maechtig gewaltig!

    Er wird, egal was, eine Machtdemonstration auf das Parkett legen das der Opposition Hoeren und Sehen vergehen wird....

    Der Mann kann sich ja mittlerweile alles leisten (kaufen) - jetzt kauft er sich Thailand... Lee Toxin.. wie dumm (arrogant) muss Mann nur sein - um sich so zu verlieren?

  8. #17
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

    Der Hinweis das er zuruecktreten wird wenn er nicht mindestens 50% der Waehlerstimmen erhaelt war eine kleine Warnung an die Opposition und eine schallende Ohrfeige ins Gesicht der Demokraten.
    dazu hatsich aber Chamlong bereits geäußert.
    Die Demos gehen weiter, falls Thaksin am 2.4.2006 gewinnen sollte.
    Sollte es dem König dann irgendwann zuviel werden - immerhin sind viele Feste wegen seiner 60 Jahre Regentschaft geplant - dann wird er vielleicht doch mal ein ernsteres Wörtchen mit Thaksin reden. Auch wenn es zu Krawallen bei den Demos kommen - und es Verletzte oder gar Tote geben sollte.

  9. #18
    Avatar von Renato

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    81

    Re: Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

    4. März 2006, Neue Zürcher Zeitung

    Auch Thailands Regierung lässt demonstrieren
    Grosskundgebung für Ministerpräsident Thaksin

    Thailands unter Druck geratener Regierungschef Thaksin benützt die gleiche Waffe wie seine Gegner. Mit einer Grosskundgebung von aus den Provinzen nach Bangkok gekarrten Anhängern eröffnete er die Kampagne zu den vorzeitigen Neuwahlen.

    mo. Bangkok, 3. März

    Mit einer gigantischen Machtdemonstration hat Thailands unter Druck geratener Regierungschef Thaksin Shinawatra am Freitag seine Kampagne für die Neuwahlen vom 2. April eröffnet. Vor gegen zweihunderttausend aus allen Landesteilen nach Bangkok gefahrenen Anhängern seiner Partei Thai Rak Thai (TRT, «Thais lieben Thais») hielt er auf dem Platz Sanam Luang eine einstündige Ansprache.

    Der Regierungschef lässt sich feiern
    Der Regierungschef verwies darauf, dass im laufenden Jahr das 60. Jubiläum der Besteigung des Throns durch Thailands König gefeiert wird und dass deshalb eigentlich Streit und innenpolitische Konflikte nicht angebracht seien. Es gebe aber Gruppen, so Thaksin, die alles daransetzten, ihn mit falschen Vorwürfen einzudecken und mit aller Macht zu bekämpfen. Deshalb habe er beschlossen, die Macht dem Volk zurückzugeben. Dieses solle nun darüber entscheiden, ob er und seine TRT-Minister weiter regieren sollten oder nicht. Thaksin stellte in Aussicht, er werde, wie von der Opposition gefordert, von Experten die Verfassung überarbeiten lassen und unter den neuen Bedingungen nochmals Neuwahlen abhalten. Er sagte, dass er als Mensch naturgemäss nicht unfehlbar sei, bestritt aber in längeren, immer wieder von rauschendem Beifall unterbrochenen Ausführungen jegliches persönliche Fehlverhalten im Zusammenhang mit dem Konzern Shin Corp. und dessen Verkauf durch seine Familie nach Singapur. Auf dem gleichen Platz wird am Sonntag die «Volksallianz für Demokratie» eine weitere Grosskundgebung zum Sturz Thaksins abhalten. Die Demonstration der TRT war viel grösser als diejenigen, die die Gegner Thaksins bisher organisiert hatten.

    Dem Vernehmen nach hatten die bisherigen TRT-Abgeordneten den Befehl erhalten, je mindestens tausend Teilnehmer aus ihren Wahlkreisen nach Bangkok zu transportieren. Etliche der fähnchenschwingenden und «I love Thaksin»- Hütchen tragenden Demonstranten waren für ihre Anwesenheit bezahlt worden. Während die Kundgebungen von Thaksins Gegnern den Fernsehstationen jeweils allenfalls eine kleine Notiz in den Nachrichtensendungen wert waren, wurde die Rede des Regierungschefs am Freitag gleich von mehreren Sendern nur von kleinen Werbeblöcken unterbrochen direkt übertragen.

    Der bevorstehende Urnengang droht zu einer nutzlosen Übung zu verkommen, weil die drei im Parlament vertretenen Oppositionsparteien beschlossen haben, die Wahlen zu boykottieren und keine Kandidaten aufzustellen. Vordergründig erscheint das bizarr. Da kämpfen die parlamentarische und ausserparlamentarische Opposition monatelang gegen einen Ministerpräsidenten, dem sie Korruption, Amtsmissbrauch, Interessenkonflikte und grenzenloses Machtstreben vorwerfen. Dann gibt der Mann plötzlich nach und schreibt Neuwahlen aus, obwohl seine Partei vor Jahresfrist an den Urnen einen Erdrutschsieg verbuchen konnte und er selber offenkundig bei grossen Teilen der Bevölkerung immer noch äusserst beliebt ist. Doch statt dass die Opposition ihre Chance wahrnimmt, ermöglicht sie mit ihrem Boykott, dass die TRT diesmal gar sämtliche Parlamentssitze erringt.

    Macht- und ratlose Opposition
    Allerdings entbehren auch die von den Oppositionsparteien angeführten Gründe für ihr Verhalten nicht jeglicher Logik. Zum einen hätten sie angesichts des kurzen Wahlkampfes, des faktischen Medienmonopols der Regierungspartei in den ländlichen Gebieten und angesichts der «Kriegskasse» der TRT tatsächlich kaum Siegeschancen. Vor allem aber müsste Thaksin ihrer Ansicht nach bereits vor und nicht erst nach den Wahlen die Verfassung reformieren lassen, um für gleich lange Spiesse beim Urnengang und danach für einen Parlamentsbetrieb zu sorgen, der diesen Namen auch verdient. Sie erklären auch, dass Thaksin in den letzten fünf Jahren alle Kontrollmechanismen des parlamentarischen Systems auszuhebeln versucht habe und die Neuwahlen nur veranstalte, um sich von «irregeführten» Landbewohnern einen «Persilschein» für sein «korruptes Regime» ausstellen zu lassen.

    Falls Thaksin wirklich glauben sollte, mit den Wahlen den Graben zwischen seinen Gegnern und Anhängern beseitigen zu können, so macht er sich etwas vor. Wenn er an dem Projekt festhält und Thailand im April wirklich ein Ein-Partei- Parlament erhält, so wird das die Polarisierung im Lande noch verschärfen.

    http://www.nzz.ch/2006/03/04/al/articleDMXQN.html

  10. #19
    Labyrinthfisch
    Avatar von Labyrinthfisch

    Re: Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

    Wenn ich mir die Webseite der Nation betrachte, dann könnte die letzte Stunde von Toxin angefangen haben zu ticken.
    Gibts eigentlich Beobachtungen von "vor Ort" ?

  11. #20
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Rücktrittsforderung und Drohung gegen Thaksin

    @Renato zitiert:
    "Falls Thaksin wirklich glauben sollte, mit den Wahlen den Graben zwischen seinen Gegnern und Anhängern beseitigen zu können, so macht er sich etwas vor. Wenn er an dem Projekt festhält und Thailand im April wirklich ein Ein-Partei- Parlament erhält, so wird das die Polarisierung im Lande noch verschärfen."

    Thaksin vergibt sich immer mehr die Chance, als "ehrenwerter Mensch" in die Geschichte Thailands einzugehen. Den Weg, den er eingeschlagen hat, wird ihm auch die letzte Chance hierzu nehmen. Seine Tage sind gezählt, das weiß er selbst.
    Der eigene Gesichtsverlust, für den er selbst verantwortlich ist, ist nur noch mit Geldzuwendungen an bezahlte Jubler, im Moment und nach außen hin, abzumildern.

    Die anstehende "Wahl" wird nur einen Aufschub bringen, den Abstieg und die Demontage Thaksins wird sie nicht verhindern.
    Und sollte in naher Zukunft Blut fließen und es Tote geben, kann alles ganz schnell gehen.
    So wird sich wieder einmal zeigen, daß Menschen wie Thaksin letztlich dumm sind und kein Rückgrat und Größe haben. Was wird ihm, und seiner Familie, all das Geld nützen, wenn sie es, ohne Gesicht, nicht mehr in Thailand ausgeben werden können?

    Gruß
    Monta

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