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Reisen & Verkehr Thailand will mit unentdeckten Schätzen wer

Erstellt von odysseus, 17.09.2003, 16:34 Uhr · 5 Antworten · 1.032 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von odysseus

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    Reisen & Verkehr Thailand will mit unentdeckten Schätzen wer

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    Frankfurt/Main (AP) Mit unentdeckten Schätzen des Landes will Thailand künftig Urlauber anlocken. Suwat Kumwong, Direktor des Thailändischen Fremdenverkehrsamt (TAT) berichtet, der Schwerpunkt der Werbung werde im «kommenden Jahr auf unseren Unseen Treasures liegen». Vor allem Nischenmärkte sollten gestärkt und neue Produkte aus den Bereichen Natur, Kultur, historische Stätten und «Special Interest» gefördert werden. «Damit wollen wir neue Zielgruppen ansprechen und Thailand weiterhin als Destination für Qualitätstourismus positionieren.»

    Ziele seien zum Beispiel Trat mit Ko Chang an der Golfküste, Ko Lanta und der Tarutao Marine National Park. Obwohl Thailand ein touristisch bereits weitgehend erschlossenes Ziel sei, gebe es weitab der Zentren Bangkok, Phuket oder Chiang Mai zahlreiche Dörfer, Städte und Provinzen, die es wegen ihrer Kultur- und Naturschätze zu entdecken lohne.

    Zum Beispiel Thailands östlichste Provinz Trat, die an Kambodscha grenzt und 315 Kilometer östlich von Bangkok liegt. «Die bedeutendste Touristenattraktion ist der Ko Chang Marine National Park, ein Archipel von etwa 50 Inseln», berichtet das TAT. Diese hätten ihren ursprünglichen Charme bewahrt, da sie vom Kommerz noch weitestgehend verschont geblieben seien.

    Wer in Thailand Ruhe und Abgeschiedenheit suche, sollte sich für weniger erschlossene Inseln wie Ko Lanta entscheiden, rät das Fremdenverkehrsamt. «Verträumte Dörfer, Geheimnis umwitterte und zum Teil noch unerforschte Höhlensysteme, ein artenreicher Nationalpark und natürlich die zahllosen einsamen Strände sind die Hauptattraktionen der Insel.» Im Mu Ko Lanta Nationalpark an der Südspitze von Ko Lanta könnten Trekkingtouren zu Wasserfällen und Höhlensystemen unternommen werden. Für Naturliebhaber böten sich Kanufahrten durch die Mangrovensümpfe, Schnorchel- und Tauchausflüge an.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von HPollmeier

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    Re: Reisen & Verkehr Thailand will mit unentdeckten Schätzen

    Hallo,

    das ist noch nicht alles.

    Die Thais haben sich zur weiteren Vermarktung ihrer Landschaft auch neue ´Begriffe´ einfallen lassen; das hat ja schon in Spanien geklappt.

    Ob die Spanier allerdings dafuer eine eigene Kommission wie die Thais eingesetzt haben, weiss ich nicht so genau.

    Gruss
    Heinz Pollmeier


    Ungesehenes Thailand
    Aus "Reisen in Thailand, August 2003" - bearbeitet von H. & R. Pollmeier

    In ganz bestimmten Momenten des Tages oder nur zu gewissen Jahreszeiten eröffnet uns die Natur den Blick auf kaum jemals wahrgenommene Facetten touristischer Reiseziele, die eigentlich bereits als gut erschlossen gelten.


    Unter dem Motto "Ungesehenes Thailand" möchte die Tourism Authority of Thailand einige dieser bezaubernden Momente und faszinierenden Orte dem Besucher nahebringen und kaum bekannte Aspekte einiger kultureller und natürlicher Schätze des Königreichs zeigen. Einige dieser Orte und Naturattraktionen standen bis vor kurzem noch im Schatten populärer Touristenziele und Sehenswürdigkeiten und wurden daher von den Reisenden leicht übersehen oder links liegengelassen.

    Mietwagentour
    Ein gut ausgebautes Straßennetz, wenig Verkehr in den reizvollen ländlichen Gegenden, günstige Mietwagentarife mit umfassendem Versicherungsschutz: Dies sind nur einige der Gründe, die eine Mietwagentour durch Thailand besonders attraktiv machen. Wer Neues entdecken und Thailand abseits der touristisch ausgetretenen Pfade kennenlernen möchte, für den ist die Rundreise mit dem Mietwagen eine echte Alternative.

    Königliches Paradies
    Als "Royal Paradise" präsentieren sich die Provinzen Phetchaburi und Prachuap Khiri Khan. Die beiden kleineren Provinzen an der westlichen Golfküste verkörpern mit ihren traditionellen kleinen Fischerdörfern, herrlichen Buchten und tropischen Inseln das klassische Thailand, in dem noch die einheimische Mentalität und buddhistische Gelassenheit das Leben bestimmen.

    Und obwohl die Region nur gut zwei Autostunden von Bangkok entfernt liegt, steht "Royal Paradise" für eine Welt mit charmanter Atmosphäre, in der die Romantik vergangener Zeiten (noch) spürbar ist.

    Andamanen-Versteck
    Die Region "Andaman Hideaway" umfaßt die südlichen Provinzen Krabi, Trang, Patthalung und Satun.

    Markenzeichen der Region ist das türkisblaue Wasser der Andamanischen See, das die malerischen Strände und Buchten von Krabi, Trang und Satun umspült und unter seiner Oberfläche tropische Unterwasserschätze von atemberaubender Schönheit verbirgt. "Andaman Hideaway" bezeichnet eine Region, die für den Besucher zahlreiche Möglichkeiten zum Abtauchen in eine faszinierende, tropische Unterwasserwelt bereithält.

    Mythisches Isan
    Die nordöstlichen Provinzen Nakhon Ratchasima, Buri Ram, Surin, Si Sa Ket und Ubon Ratchathani bilden die Region des "Mythical Isan".

    Das weitläufige Plateau im Nordosten Thailands ist die Wiege alter Zivilisationen und hochentwickelter Kulturen, deren Vermächtnis die Eigenart der Provinzen bis heute prägt und ihr eine unverwechselbare Mystik verleiht.

    Heiteres Lanna
    In der Bezeichnung "Serene Lanna" widerspiegelt sich besonders das heitere Wesen der Lanna-Bevölkerung und die Ursprünglichkeit der Provinzen Chiang Rai, Phayao, Nan und Phrae im hohen Norden Thailands. Wilde, zerklüftete Hügel, verborgene grüne Täler, die versteckten Dörfer der Bergstämme und ein Volk, das sich seine kulturelle Identität und traditionellen Werte bewahrt hat, vermitteln das Gefühl, in einer anderen Welt und Zeit zu sein.

    Die spektakuläre Szenerie der Landschaft in "Serene Lanna" ist ein "Himmel auf Erden" für "Abenteurer" und eröffnet dem Besucher ein breites Spektrum unverfälschter Naturerlebnisse.

    Juwelenküste
    Die als "Jewel Coast" bezeichnete Region erstreckt sich über die Provinzen Rayong, Chanthaburi und Trat an der Ostküste des Golfs von Thailand. Mit dem neuen Namen wurde vor allem den üppigen Edelsteinvorkommen der Region gedacht, aber ebenso der edlen und anmutigen Schönheit der Strände und Resorts entlang der Küste von Chanthaburi und Trat.

    Funkelnde Rubine und Saphire gehören zu den schönsten Naturschätzen der Region. Die Edelsteinmärkte in Chanthaburi und Trat sind die charakteristischen Hauptattraktionen der Provinzen.

    Pikantes Isan
    Der pikanten Küche der Provinzen Nong Khai, Udon Thani, Khon Kaen und Kalasin wurde mit der Bezeichnung "Spicy Isan" für die Region im Nordosten des Landes Rechnung getragen. Ebenso abwechslungsreich und delikat wie die Küche der Region ist ihr Reichtum an Sehenswürdigkeiten.

    Grün zwischen Meeren
    "Green Between Seas" heißt die weniger erschlossene Region der südlichen Provinzen Chumphon und Ranong. Eingerahmt vom tiefen Blau des Golfs von Thailand und des Andamanischen Meeres bietet das "Tor zum Süden" mit seinen fruchtbaren grünen Oasen Erfrischung und Belebung für Körper und Geist.

  4. #3
    Avatar von Samuianer

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    Re: Reisen & Verkehr Thailand will mit unentdeckten Schätzen

    ;-D Wie in: "Give it a Name and a Pricetag and I will sell it.!"

    Meinte er das als er sagte er wird Thailand wie eine Firma leiten?

    Da wirft sich gleich die Frage auf wann kommt der Sommer-Winterschlussverkauf - das muesste doch die logische Konsequenz sein, oder?



  5. #4
    CNX
    Avatar von CNX

    Re: Reisen & Verkehr Thailand will mit unentdeckten Schätzen

    Hab´s auch mehrfach in den Newsmeldungen gelesen.

    Auf das die letzten schönen und ruhigen Plätze auch noch vom Tourismus überrannt und "zerstört" werden.
    Hauptsache der Rubel äh der Bath rollt.

    Eigentlich Schade

    Gruss
    C N X

  6. #5
    Avatar von HPollmeier

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    Re: Reisen & Verkehr Thailand will mit unentdeckten Schätzen

    Hallo,

    da liest sich eine Arbeit, die wir an anderer Stelle in´s Netz gestellt hatten, fast schon als Nostalgie.

    Gier nach Geheimtips
    Von H. & R. Pollmeier

    Wer das Frühjahrsheft 1/2003 von „Reise & Preise„ zur Hand nimmt, muß sich nicht wundern: ‚Traumziele abseits der Touristenströme’ und ‚Traveller-Geheimtips’ locken allenthalben. Nun kommt eine neue Masche hinzu: Ambivalent und zweideutig schreiben!


    Auf Koh Phi Phi in der Loh Dalum Bay „regiert der Massentourismus... und es drängelt sich das Volk der Tagesausflügler durch enge Gassen...auf der Ostseite präsentiert sich das Ambiente als tropisch-malerisch und still... Die malerische Schönheit der Tong Sai Bay auf Phi Phi Don lässt über den hier herrschenden Tourismusrummel leicht hinwegsehen." Man halte fest: Es gibt grundsätzlich zwei Sorten von Touristen, die in Massen und die anderen. Oder konnte sich der Chefredakteur einfach nicht entscheiden?

    Nein, das sind die neuen warnenden Berichte! Man hat die "Sprachschlüssel Ökotourismus" des Arbeitskreises Tourismus & Entwicklung Basel unter http://www.tourism-watch.de/dt/24dt/...l/content.html
    verinnerlicht, aber weiß nicht recht, sie anzuwenden. Eine Kostprobe:„PARADIES
    Fahren Sie hin, bevor´s zu spät ist! Empfiehlt sich insbesondere in Verbindung mit "letztes"... als ultimatives Verkaufsargument, das bislang auch bei Gottesfürchtigen und Bibelfesten locker durchzugehen scheint.„

    Der Chefredakteur des genannten Blattes sollte wirklich einmal überlegen, wieviele Lobberichte über das Thai-Paradies in den letzten Jahren seinen Schreibtisch verlassen haben, und am Beispiel Thailand prüfen, wieviele kritische, warnende Berichte er zugelassen hat. Vielleicht gesteht er gar einen eigenen Teil der Schuld zu, wie es die „Bangkok Post" ganz offen formulierte: „Wir haben uns vor den Augen der Welt selbst in den Dreck gezogen.„ Nun sitzt der Dreck ganz tief, hat die Seelen der Menschen besudelt: Durch Geldgier, Rücksichtslosigkeit, Korruption wurden Wälder gerodet, Hügel abgetragen, Strände zugebaut. Früher klangvolle Namen wie Pattaya, Phuket oder Phi Phi sind schwer angeschlagen."

    Aber weiterhin preisen Reisemagazine und Zeitungen aller Schattierungen in Thailand immer noch Traumstrände, Paradiese und Geheimtips an, die längst keine mehr sind. Mit Schönfärberei und Halbwahrheiten tut man weder dem Land noch den Reisenden einen Gefallen - man betrügt beide. Wo der Tourismus unkontrolliert einzieht, lösen sich soziale Strukturen auf, verschwinden traditionelle Bauweisen, wird die Identität der Kommunen zerstört - entsteht sozusagen ein thailändisches Benidorm. Und Reiseberichte über angeblich "letzte Paradiese" werden oft verschlungen wie Wegweiser in Steueroasen. Viele Touristen, schlecht vorbereitet auf ein Land und somit rücksichtslos in ihrer Arglosigkeit, fallen aus allen Wolken, wenn die gepriesenen Paradiese voll sind.

    Tourismus ist Industrie. Ihr Potential, der Urlaubsmensch, verdummt durch Medien und ausgebeutet durch Reisehaie, verbraucht Umwelt, in Thailand wie anderswo.Thailand nimmt die Herausforderung an, und bewältigt sie nicht. Wir haben sie auch nicht in den Griff bekommen, weder in den Alpen noch am Mittelmeer. Alle Schalmeienklänge vertuschen nur die Niederlagen.

    "Absolute Ruhe findet der Besucher am kleinen Sadet Beach im Osten Koh Pha Ngans. Ein Strand mit Geheimtipcharakter," heißt es an anderer Stelle. Wer das Traveller Handbuch Thailand aus dem Stefan Loose Verlag, das Gebetbuch deutscher Touristen, aufschlägt, konnte noch in der Auflage ´90 lesen, auf dieser Insel würden die Traveller noch einige Jahre unter sich bleiben, 1992 muß er bereits feststellen, daß die ganze Insel total vermaktet ist.

    Bei den Stränden von Krabi vernebelt man schwammig: "Eine weitere Entwicklung hin zum Exklusiv-Tourismus ... dürfte für viele Reisende eine stark begrenzte Aufenthaltsmöglichkeit bedeuten." Im Klartext müßte dort stehen: Krabi´s Strände sind fast nur noch für betuchte Touristen empfehlenswert. Die Preise sind stark überhöht, in Ao Nang selbst herrscht qualvolle Enge. Wo früher zehn Long-Tail-Boote zu vorgelagerten Inseln oder abgelegen Buchten starteten, legen nun morgens ab 6 Uhr hunderte mit ohrenbetäubendem Lärm los. Wer das ölverschmutzte Meer meiden will, bucht sofort im Krabi Resort oder in Ao Nang Villa, weil Pools angeboten werden.

    Man sollte Schreiber, die Müllberge von Koh Phi Phi mit "der zauberhaften Badebucht" nur als unlösbares Problem verharmlosen, dort in der Hauptsaison zur Strafe aussetzen. Wer Dreck geflissentlich übersieht, könnte sich dann praxisnah als Rattenfänger betätigen, anstatt harmlose Touristen mit blumigen Phrasen anzulocken. Phi Phi und Ao Nang wurden in wenigen Jahren versaut. Wie kommt das?

    Am Anfang steht die Mär vom Rucksackreisenden. Angeblich entdecken sie zuerst "unzerstörte" Natur. Durch Mundpropaganda spricht sich der "Geheimtip" herum. Dann sollen die "Neckermänner" einfallen. Beide Reisendengruppen lieben sich abgöttisch, weil Individualisten halt Rucksäcke und Jeans, Pauschalis Koffer und Zwirn tragen. Ich wollte es genau wissen und besuchte einen ehemaligen Geheimtip an der Küste von Takua Pa.

    "Wir waren uns zunächst einig," erläuterte mir der deutsche Restaurantbesitzer Wolfgang S... - genannt "Hans", weil sein Name für Thais unaussprechlich ist - vom Khao Lak Restaurant, "daß wir nicht mehr Traveller brauchten. Wir hatten unser Auskommen ohne Streß und haben jahrelang verhindern können, daß wir in die Bibeln der Touristen, die Reiseführer, aufgenommen wurden." "Kamen nur Rucksacktouristen?" "Quatsch! Reisende aller Altersgruppen und Schichten, viele Thais, Leute, die mit Sonne und Sand, Reis und Ruhe zufrieden waren und die Hektik haßten, die überall herrscht, wo die großen Investoren zugeschlagen haben.

    Und dann standen wir plötzlich im "Loose", später in "Möbius/Ster" und wie sie alle heißen. Jetzt werden die ersten Grundstücke eingezäunt, ein sicheres Indiz, daß die Investoren aus Bangkok, diese Geier - sie erhöhen ihre Angebote so lange, bis ein Eigentümer weich wird und verkauft - zugeschlagen haben und der Rummel bald losgeht. Dann kannst Du diesen Landstrich vergessen: Allotria und Videos, ...... und Nepp, Drogen und ..." - Und Khao Lak heute: der Landstrich wird als „Tropenparadies" im TV-Text verramscht. Ob Loose-Mitautor Richard Doring, der das Leid mitverursacht hat, dort gluecklich wird, wagen wir zu bezweifeln.

    Thailand verträgt die Wahrheit. Es hat sich dem Tourismus verschrieben und muß damit fertig werden. Nun ist in dieser Branche viel Profit zu machen, auch in den Zubringerländern. Wo viel Geld im Spiel ist, wird oft manipuliert. Maßgeschneiderte Traumreisen verkaufen sich besser als herbe Wirklichkeit, Raisehaie gehen nicht an die Angel, aber viele Autoren lassen sich ködern. Natürlich gibt es immer noch Geheimtips in Thailand - aber wir verrate keinen.

    Das hat einen einfachen Grund: Auf die Anfrage von Neckermann : "Gibt es sanften Tourismus?" antwortete Radio Eriwan schlicht: "Im Prinzip ja! Geht ein Tourist auf Samtpfoten über die Wiese, Gras richtet sich auf, Spuren verwischen. Gehen tausend Touris über die Wiese, einer so sanft wie der andere - Wiese kaputt, nix verdient."

    "Touristen sind Landschaftsfresser," sagte Krippendorf - meist ohne Vorsatz und ahnungslos.

    Weitere Literatur:
    http://www.studienkreis.org/deutsch/wer/main_wer.html
    http://www.akte.ch/pages/ge/0_home/fs_0/ge_fs.html
    http://www.tourism-watch.de/literatur/

    Gruss - und zu den Waffen, ich kann Kritik ab!
    Heinz Pollmeier

  7. #6
    Avatar von Samuianer

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    Re: Reisen & Verkehr Thailand will mit unentdeckten Schätzen

    "Zu den Waffen?" Sollen wir hier zusaetzlich noch ein kleines Gemetzel veranstalten? Vielleicht die Touris platt machen?

    Nun viele brauchen sie, die "Gaeste", ich bin einer von "denen" die davon leben.

    Die Frage: "Wie kann Schadensbegrenzung betrieben werden?" Draengt sich sofort auf. Nur wird da noch jemand hinhoeren? Der Flugplatz in Trang ist fertig, Bangkok Air hat in den paar Jahren maechtig Umsatz gemacht und so viele Andere. Die werden nicht bereit sein die "Wildwiese" zu pflegen, bestenfalls den Hotel-und Golfplatzrasen.

    Das es z.B. keinen Menschen kuemmert das Einheimische oder Paechter freimuetig Eingriffe in der Natur vornehmen die ihr Eigentum ´schuetzen´ sollen, aber die Landschaft, den Strand das Ufer voellig verschandeln. Das gebaut werden darf wo und wie es jedem Individuum passt und gefaellt, darueber kann diskutiert werden bis zum "juengsten Gericht".

    Das roden darf wer, wo und wieviel er will. Hier auf Samui verschwinden die Palmen mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit-die Einheimischen aus ihrem nagelneuen Jeep Cherokee steigend, sagen: "Demelopmet!" und ein breites Grinsen steht auf ihrem Gesicht. Ich meine 2 kleine Dollarzeichen in ihren Augen auszumachen.

    Wenn man selbst eine Luxuskarosse sein Eigen nennt, kann man es den Menschen nicht mal verdenken, oder?

    Oder wird nicht immer und ueberall von Wachstum, Umsaetzen, Verdiensten, Ausweitung und Entwicklung geredet?

    Es ist nicht so das darueber nicht gesprochen wird, auch die auf Samui erscheinende "Community" Zeitung bringt Artikel ueber die Insel und die Entwicklung hier, zweisprachig! Nur ist das Thema genauso schnell vom Tisch wie die die neue Ausgabe da ist.

    Es gibt einen "Gourmet-Club", einen Rotary Club, den Lions Club, es gibt Vereinigungen der "Hotel-Manager-Samui´s". Machen alle eine guten Eindruck und das war´s.

    Getan wird NICHTS, Nichts das nur Andeutungsweise in die richtige Richtung ginge-noch wird betoniert was das Zeug haelt. Und geredet, geredet und geredet, vor allem aber angestrengt versucht einen guten Eindruck zu machen und vor allem aber: Den Muell zu verbergen, zu vergraben, zu vertuschen. Oelflecken auf dem Meer, Oelklumpen im Sand, Plastikflaschen, Gluehlampen, Red Bull Flaeschchen zu Hunderten, Spritzbestecke, Pillenpackungen, MAMA-Instant Noodel Soup Styropor Tassen, Uebberreste von Fischernetzen, das Ganze mit ein wenig Seetang, Bambus und Kokonussueberresten durchmischt laesst sich nicht einfach uebertuenchen, schon garnicht wegluegen, noch weniger ignorieren.

    Das letzte Mal als ich die Muellhalden hinter dem Flughafen fotografierte bin ich von einem dort den Muell vergrabenden Raupenfahrer recht eindringlich aufgefordert worden das zu unterlassen!

    Ich habe vor Jahren als ich mit Erschrecken den ersten "Rollbetonmischer" zu Augen bekam, zu meiner Frau gesagt: "Eigentlich koennen wir jetzt packen, die Dinger werden die Insel NIE wieder verlassen!" Daruf erwiederte meine Frau: "But where, where to go? All same, same!"

    Wie Recht sie hatte!

    Und trotzdem, es gibt hier wie da die schoenen Ecken, die "geheimen" Plaetze" abseits der Chaweng-Beachroad mit dem ganzen Kommerzgeplaerre, aber auch das hat seine Fans, ist ein Stueckchen Samui, ist wie es ist-Thailand live!

    Jedem dem das nicht "Recht" ist hat ja die Moeglichkeit sich die Aermel hoch zu krempeln und mal anzufangen-"Das gute Beispiel geht voran!" heisst es. Die konsequente Alternative waere nicht mehr herzukommen-an diese "Orte des Schreckens"-die durch genau die, die das heute bemaengeln, zu dem geworden sind was diese Orte heute sind!!

    Die extrem Alternative waere ins Kloster zu gehen und zum "Herren" zu beten das er das bitteschoen aendern tut!


    Allerfeinste Gruesse aus dem wunderschoenen, sonnigen und schweinebilligen Samui! Oder gibt es in Wanne Eickel irgendwo einen ganzen Fisch (frisch aus dem Meer!), eine Tom Yam Talay, ein Yam Sao Samui , dazu Reis, Wasser und Bier (in Haushalltsmengen) genug fuer 3-4 Personen fuer schlaffe ~20 Euro? Sicher kann Einer auch 100 Euro pro Person dafuer anlegen, das steht JEDEM frei!

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