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Randalierer zwingt Piloten zur Umkehr

Erstellt von soi1, 21.02.2006, 13:06 Uhr · 70 Antworten · 3.653 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von JT29

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    Re: Randalierer zwingt Piloten zur Umkehr

    Zitat Zitat von Monta",p="319295
    Zwischenlandung (und Raußschmiss) mit dem Argument nicht möglich, daß man dann die Arbeitszeiten überschritten hätte. Das ist schon kess, was man seinen "Kunden" zumutet.
    Well,

    das kommt schon hin. Wie beim LKW auch, haben die "Kutscher" halt auch ihre Lenkzeiten - ein länger geht eben nicht.

    Mit ihrem Nonstopflug geraten die dann schon an die Grenze des Erlaubten, andernfalls muss eine 2. Crew an Bord sein.

    Sollte man also z.B. in Kiew runtergehen gibt es folgendes Scenario.

    1. Der Abstieg nach Kiew kostet Zeit
    2. Der Typ fliegt raus.
    3. Man braucht wieder Sprit -> Tanken - auch wieder Zeit
    4. Der Aufstieg würde wieder Zeit kosten.
    -> Die Lenkzeit wird überschritten.

    Alternative:

    1. Den Flug in Kiew abbrechen.
    2. Hotelunterkunft besorgen - wie läuft das mit Visa ?
    3. Ersatzcrew einfliegen .....
    4. neues catering
    etc.

    Ich denke, da war die Rückkehr die beste Lösung und dann natürlich zurück zur Basis nach DüDo.

    Juergen

  2.  
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  3. #42
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Randalierer zwingt Piloten zur Umkehr

    Na ja, andere Linien haben ja auch Zwischenlandungen. Da ist es doch möglich. Und die 2. Crew wird bei einem 11 Stunden-Flug auch an Bord gewesen sein. In dem Falle hätte das Ganze keine Sekunde länger als ein normaler Zwischenstopp gedauert.
    Ich glaube einfach solchen Gesellschaften wenig. Und LTU steht da ziemlich oben auf meiner Liste.

    Gruß
    Monta

  4. #43
    Avatar von durban

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    Re: Randalierer zwingt Piloten zur Umkehr

    in dus runtergehen war die beste entscheidung die in einem solchen
    fall zu machen war.
    irgendwo in russland runter. ja ja wunderbar schaut so einfach aus wenn an sich nicht auskennt. auch wenn ein relief pilot an board wäre,
    wahrscheinlich ist sogar einer drauf gewesen.
    ist die arbeitszeit mit 15h30 limitiert.
    also rechne mal nach. und ausserdem kleine toleranz gegenüber
    unruly passengers.
    lg
    d

  5. #44
    Avatar von hschub

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    Re: Randalierer zwingt Piloten zur Umkehr

    Hallo Gemeinde !

    Einen schoenen Guten Morgen aus dem sonnigen Phuket ! :-)

    mr.huber,
    bei dem Flug haste einiges verpasst !

    ual
    Ersatzansprueche wg. verpassten Flug
    werd ich abchecken, wenn ich wieder in joermanie bin.

    wuensche einen schoenen Tag,
    fahr jetzt zum Laem Singh Beach und werde mich dort breit machen


  6. #45
    Avatar von Sakon Nakhon

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    Re: Randalierer zwingt Piloten zur Umkehr

    Rechtlich sieht die Sache doch ziemlich klar aus:

    Fluggast klagt auf Schadenersatz wg. verpasster Anschlussflüge und einem vorlorenen Tag. Sein RA verklagt natürlich die LTU!

    Die LTU versucht sich per Zivilklage das Geld vom Randalierer zurückzuholen.
    Falls sie auf die Idee kommen, den Piloten zu kündigen, weil dieser vielleicht überzogen gehandelt hat, könnte die LTU auch diesen in Regress nehmen.

    Die mutige junge Dame kann auch Ärger bekommen, weil sie scheinbar auf einen gefesselten Mann eingeschlagen hat, wenn ich das richtig verstanden habe.
    Ich als Pilot hätte dann zumindest Angst, dass noch weitere Passagiere so reagieren.

    ---------------------------------

    Wie wäre es mit NON-ALKOHOLIC Flights? Einfach kein Suff mehr an Bord?

    Ich war auf dem Flug von Singapur nach Frankfurt auch gut angestochen. In meinem Fall trotzdem ruhig und höflich und hab einen Rum-Cola nach dem anderen bekommen, bis ich breit wie ne Natter eingeschlafen bin. Bloss, wer soll vorher befinden, ob ein Fluggast besoffen einschläft oder aggresiv wird?
    In Frankfurt verzögerte sich dann der Weiterflug nach Hamburg wegen Scheetreibens. Also rein in die Senator-Lounge und weitergebechert!
    (Wie gut, dass ich im Suff nicht aggresiv werde...)

    Könnte man (rein technisch) nicht im Bereich Gepäckraum eine Arrestzelle installieren, die im Notfall eben benutzt wird?
    Bei Valium in den Drink sehe ich nämlich auch schon wieder den Rechtsanwalt...

    In diesem Sinne - Schönen Sonntag

  7. #46
    Avatar von fred2

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    1.277

    Re: Randalierer zwingt Piloten zur Umkehr

    Die Passagiere bemerkten beim Einchecken, dass dieser Mann torkelte, also entweder Krank oder Betrunken war. Da hätte man dies den Airlines-Personal melden sollen.
    Aber selbst wenn man sich weigert in solch einem Fall mitzufliegen, interessiert das dem Personal wenig ob Du mitfliegst oder nicht. Ausser...der Koffer ist schon durch, das ist die empfindliche Stelle bei den Airlines.
    Stories :
    Ich stehe abends vor dem Schalter in Hamburg bei der Germanwings. Nachdem die Tante mir das Ticket schon abgerissen hatte, erklärt sie mir, dass der Flieger 2 Stunden später abfliegt. Ich gucke auf die Anzeige oben am Schalter und bemerke, da steht aber nichts davon. Ja sie hat die Meldung erst jetzt bekommen. Mist, das Billigticket ist nun eingeloest, und nicht umbuchbar, der Koffer war auch schon um die Ecke gerauscht. Ich wollte nach Oesterreich zur Paraglider-Weltmeisterschaft, so spaet wird es keinen Zug mehr geben.
    „Nein, das ist mir zu spaet, da brauche ich gar nicht erst nach Muenchen“ zu fliegen, und drehte mich um. „Aber der Koffer“, meinte die Tante. „Da ist nur Schmutzwaesche drin, der kann in Muenchen warten bis ich wiederkomme“ und ging lässig dem Aussgang zu.
    Plötzlich lief mir der Station-Manager nach und bequatschte mich. Im weitergehen warf ich das Ticket in einen Papierkorb. Ich staunte nicht schlecht als ich den Manager im Papierkorb wuehlen sah. Na ja, er hat mich dann bei der Lufthansa untergebracht.

    Damals flog ich woechentlich nach Hamburg, da beim Billigticket ein Wochenende dazwischen sein musste, buchte ich immer noch eine Woche voraus und benutze sie Kreuzweise. Um den Muenchner Flughafen zu erreichen musste ich eineinhalb Stunden mit der S-Bahn fahren, also sehr frueh aufstehen. So stand ich also ziemlich unausgeschlafen vor dem Schalter und reichte der Dame meine 2 Tickets. Nachher im Warteraum stellte ich fest, dass mich die Tante wiedermal in die letzte Reihe der Nichtraucher gesetzt hatte, aber nun war es zu spaet um das zu aendern. Ich aergerte mich, dass ich da nicht aufgepasst hatte. Der Aerger schlug mir auf den Magen und ich musste zum reiern auf die Toilette. Als ich nach einiger Zeit zurueckkam, war niemand mehr in diesem Wartebereich. Das gibt’s doch gar nicht, die haben nicht bemerkt, dass ein Passagier fehlte, es gab keinen Aufruf. Ich schnappte mir ein Wandtelephon und irgendwie kam ich an den Airlines-Schalter. Kurz darauf fuhr ein Kleinbus vor und brachte mich aufs Vorfeld zum Flieger, liess mich aber nicht einsteigen. Dann kam noch eine Airlines-Angestellte angefahren und ueberpruefte lange meine beiden Tickets, dann konnte ich endlich unter Staunen der anderen Fluggaeste einsteigen. Im Flieger guckte ich mir nun die beiden Tickets an und stellte fest, dass mir die Eincheck-Tussi das Ticket fuer die naechste Woche rausgerissen hatte. In Hamburg angekommen reklammierte ich dies, doch die Tante wollte mich abwimmeln, ich sollte dies in Muenchen regeln. Da sah ich aber wenig Chancen, in aller Fueh bei dem allgemeinen Stress in Muenchen ein neues Ticket zu bekommen. Also fuhr ich ein schweres Geschütz auf und entgegnete ihr : ich werde mal der Flugaufsichtskommission melden, was hier geschlampt wird, das wirkte.

    Bei einem Flug von HAM nach MUC hatte man einen Airbus eingesetzt und ich sass wiedermal vor den Rauchern. In dieser grossen Kiste machte sich der Rauch nach dem Start ungewoehnlich bemerkbar und ich war kurz vor einem Anfall. Ich ging also vor zum Stuart und bat ihn um einen anderen Platz. Da der Flieger ausgebucht war setzte er mich auf einen Stuartessenplatz vor der Kueche. Das war irgendwie sehr interessant. Vor der Landung wies mich der Stuart an meinen alten Platz einzunehmen, als ich mich weigerte, meinte er, der Kapitaen wuerde so lange Runden fliegen, bis ich mich hinsetze. Meine Antwort war: „der Kapitaen kann so lange Runden drehen, bis ihm der Sprit ausgeht“. Daraufhin wurde mir ein Platz in der Bussinesclass angeboten, danke, warum nicht gleich.

    Als ich das erstemal alleine nach Griechenland flog, bat ich die Dame am Schalter um einen Fensterplatz. Die fauchte mich an, was ich denke, sie kann doch kein Ehepaar auseinanderreissen etc. Ich war total vertattert und konnte nichts erwidern. Ich war seit 4:30 unterwegs und noch keinesfalls munter. Erst langsam daemmerte es mir, dass ich von der Tante verarscht wurde. Ich aergerte mich nun bis mir das Kotzen kam. In der Toilette hörte ich nun wie ich namentlich aufgerufen wurde. Beim 3. Aufruf kam ich langsam zum Terminal und ueberreichte der selben Eincheck-Tussi, die mich hassvoll anstarrte, das Ticket mit der Bemerkung, sorry, aber mir wurde von ihrem Gequatsche schlecht.

    Koffer-Check, eine umstaendliche Sache.
    Vor vielen Jahren, als die Hartschalenkoffer noch nicht so In waren, gab es bei Quelle ein Sonderangebot fuer einen grossen hellbraunen Koffer, gekauft. Beim naechsten Flug, ruehrte sich der Flieger nicht vom Fleck. Ich hatte einen Fensterplatz und sah, dass 2 Polizisten mit Maschinenpistolen auftauchten. Dann hiess es aussteigen und Koffer-Check. Damals gab es die Scannapparate noch nicht. Die Koffer waren alle neben der Maschine aufgereiht und jeder sollte sein Gepäck identifizieren. Oh Schreck, da standen nun 5 braune Quelle-Koffer. Auf die Idee die Banderole mit dem Abriss am Flugticket zu vergleichen kamen weder die Koffertraeger noch ich. Also zeigte ich auf irgendeinen braunen Koffer, der in den Flieger kam. Zurueck im Flieger sah ich mit Schecken, dass ein brauner Quelle- Koffer uebrig geblieben war. Mist, wenn das ausgerechnet meiner war, dann wuerde dies eine ungemuetliche Woche werden. Aber zum Glück war mein Koffer mit auf Reisen, den ich danach aber schnell bei Quelle umtauschte.

    Also Jungs nicht verarschen lassen Ihr seid der Kunde und wenn Ihr Euer Staunen ueber LTU hier kundtut, fasche Stelle, bombt LTU mit Euren Emails zu.

    wir sind Viele und zusammen eine Starke Verbraucher-Gemeinschaft

    Servus

    fred2

  8. #47
    Avatar von ling

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    Re: Randalierer zwingt Piloten zur Umkehr

    Ich denke nicht, dass die Fluggesellschaft dem Piloten etwas ankreiden kann. Er entschied sich dazu, die Maschine umzudrehen. Ob das jetzt die richtige Entscheidung war, oder nicht, kann keiner von uns "Leihen" beurteilen. Es gibt sicherlich strenge "Vorschriften" an die ein Pilot sich halten muss...

    LG, ling

  9. #48
    Avatar von Lille

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    Re: Randalierer zwingt Piloten zur Umkehr

    was soll man dazu sagen wenn das randalieren an bord si gefaehrlich war haette er eugentlich direkt auf dem naechsten flughafen landen muessen und nicht no´ch den ganzen weg zurueckfliegen duerfen.

    wenn die dame auf eine gefesselten eingeschlagen har und dieses kommt dem staatsanwalt zu gesicht ist sie auf jeden fall dran.

    und zu den geschichtne von fred2 gibt es alles aber es gibt auch passagiere die sich alles rausnehmen und meinten fuer sie gelten die bestehenden regeln nicht. un den anweisungen des kabinenpersonals ist folge zu leisten, dies akzeptiert man in dem moment in dem man den flieger betritt also war es keine heldentat sich zu weigern wegen ein bisschen qualm von rauchern fuer die laenge des landeanfluges.

    mfg lille

  10. #49
    Avatar von Rainerle

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    1.064

    Re: Randalierer zwingt Piloten zur Umkehr

    PillePalle, so was gibt es immer wieder, und ist keiner Diskussion würdig.

  11. #50
    Avatar von phi mee

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    Re: Randalierer zwingt Piloten zur Umkehr

    Ein bisschen schlapp finde ich nur die Argumentation mit der Überschreitung der "Lenkzeiten". Im Oktober 2005 haben wir mit der LTU auf dem Rückflug von Bangkok auch einen Zwischenlandung in Odessa wegen eines medizinischen Notfalles machen müssen. Wir sind nach 2 Stunden weiter geflogen. Da hat auch keiner nach den Lenkzeiten gefragt.

    Den Typen in Russland mal eben aus der Maschine zu kegeln wäre bestimmt noch schneller gegangen.


    phi mee

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