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Puea Thai - Die Nachfolgepartei der PPP

Erstellt von waanjai_2, 30.11.2008, 08:08 Uhr · 57 Antworten · 3.351 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Loso

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    Re: Puea Thai - Die Nachfolgepartei der PPP

    Ah herrlich, was so vom Militär liest.
    Da mischt man sich einerseits mal wieder massiv in die Politik ein, obwohl dies nicht ihre verfassungsgemässe Aufgabe ist, und macht dem "Lager der einfachen Leute" (PPP ist ja in zwei Tagen Geschichte) gleich die trügerische Hoffnung, dass sie sowieso die Wahlen gewinnt. Na die werden sich schon was einfallen lassen, damit es genau dazu garantiert nicht kommmen wird.
    Air Force chief repeats call for Govt to dissolve House

    Air Force Commander-in-Chief ACM Ittha.... Supawong Sunday repeated the military´s call for Prime Minister Somchai Wongsawat to dissolve the House.

    He said the call was agreed upon during a meeting of the situation monitoring committee and agreed by heads of government agencies, academics and representatives of the private sector.

    The Air Force chief said the government had nothing to fear because it could win the next election again.

    The Nation

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Jiap

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    Re: Puea Thai - Die Nachfolgepartei der PPP

    Entweder khun ying Pojaman oder Yinglak Shinawatra, die kleinste Schwester von Mr.Shinawatra würder die neue Partei kontrollieren.

  4. #13
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Puea Thai - Die Nachfolgepartei der PPP

    Zitat Zitat von Jiap",p="661841
    Entweder khun ying Pojaman oder Yinglak Shinawatra, die kleinste Schwester von Mr.Shinawatra würder die neue Partei kontrollieren.
    eine von den beiden dann als erste weibliche PM - das wäre ja der Hammer.

  5. #14
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Puea Thai - Die Nachfolgepartei der PPP

    Zitat Zitat von Jiap",p="661841
    Entweder khun ying Pojaman oder Yinglak Shinawatra, die kleinste Schwester von Mr.Shinawatra würder die neue Partei kontrollieren.
    Was heißt "kontrollieren"? - Wer hat sie registrieren lassen, also juristisch gesehen, gegründet?
    Die Bangkok Post schrieb ja:
    "The Puea Thai party was registered by Mrs Yaowapha Wongsawat, the former executive of court-dissolved Thai Rak Thai (TRT) party and another sister of Mr Thaksin. Mrs Yaowapha is the wife of Prime Minister Somchai Wongsawat."

  6. #15
    Avatar von Samuianer

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    Re: Puea Thai - Die Nachfolgepartei der PPP

    Zitat Zitat von Extranjero",p="661586
    ..........gekuerzt.....

    Aber wenn das tatsaechlich so ist, dass quasi nur der Parteiname verboten wird und alle am naechsten Tag unter einem anderen Namen unterschluepfen waere zumindest die moralische Legitimation der Regierung und des MP dahin.

    .....gekuerzt...
    If any such act of person under paragraph one appears to have convincing evidence that the leader or an executive member of his or her political party has acknowledged or ignored that action or has known of the act but failed to prevent or rectify it in order to ensure an honest and fair election, that political party is assumed to have sought to gain power in state administration by means other than what is provided in Section 68 of the Constitution, and in case the Constitutional Court consequently orders its dissolution, the voting rights of its leader and executive board members shall be revoked for a period of 5 years as from the date of issuance of the party dissolution order.

    Die 111 Politiker/innen sitzen im sogenannten "war room" im Shin Corp. Gebaeude in Bangkok und leiten die Regierungsgeschaefte im Namen des Herrn, durch die Nachfolgepartei PPP der TRT, munter weiter!


    Ein Schlag ins Gesicht der Konstitution!

    Geltendes Recht wird ignoriert, das wird jetzt versucht zu unterbinden!

    Wieder ist eine Nachfolgepartei fuer die PPP gegruendet, die die parteilosen Politiker wieder auffangen soll.

    Was das im Einzelnen bedeutet, muesste selbst dem Einfachsten Menschen klar sein.

    An anderer Stelle wurde dieses Vorgehen schon recht treffend als "Peronismus" bezeichent.

    Bei "Thaksinomics" war Thailand ja schon oder befindet sich immer noch in dessen Klauen.



    Under Thaksin's government, Thailand's standing on major indication of corruption improved in some areas, but in human rights fell dramatically.The Shinawatra government faced frequent allegations of corruption, authoritarianism, demagogy, treason, conflicts of interest, acting non-diplomatically, tax evasion, the use of legal loopholes and hostility towards a free press.Thaksin was accused of lèse-majesté, selling domestic assets to international investors and religious desecration.

    Independent bodies, including Amnesty International, who also expressed concern at Thaksin's human rights record. Human Rights Watch described Thaksin as "a human rights abuser of the worst kind", alleging that he participated in media suppression and presided over a violent campaign against drugs.
    -wiki-


    1987 gründete er die Shinawatra Computer and Communications Group Shin Corporation (früher Advanced Information Systems), die bei der Einführung des Mobilfunks und der Satellitenübertragung in Thailand erfolgreich tätig war, nicht zuletzt auch [highlight=yellow:c0c724dbc2]auf Grund von ausgehandelten, Wettbewerb verzerrenden Sonderkonditionen, die er von der staatlichen Telefongesellschaft TOT bekam und die seiner Firma eine quasi Monopolstellung beim Mobilfunk verschafften[/highlight:c0c724dbc2]. 1992 wurde Thaksin vom ASEAN-Institut in Jakarta (Indonesien) zum „Businessman of the Year“ gewählt.

    Seine politische Karriere begann im November 1994, als er für drei Monate Außenminister wurde und ab Mitte 1995 die Palang Dharma-Partei als Parteichef anführte. Von 1995 bis 1997 war er mit Unterbrechungen Stellvertretender Ministerpräsident.

    Am 14. Juli 1998 gründete er die Partei Thai Rak Thai (TRT - „Thais lieben Thais“) und ließ sich zum Parteivorsitzenden wählen. Ab 1998 war Thaksin Mitglied des Parlaments. Am 9. Februar 2001 wurde er 23. Premierminister Thailands. Im Februar 2005 wurde er nach einem erneuten Wahlsieg in seine zweite Amtsperiode eingeführt. Der Parteiname kennzeichnet den nationalistischen Kurs seiner Politik. Trotz des starken Drucks der Weltbank seit der Währungskrise 1997 auf thailändische Regierungskreise bleibt die wirtschaftliche Diskriminierung von Ausländern erhalten. So gelten für sie weiterhin die Verbote, Grundeigentum zu erwerben oder sich an thailändischen Firmen mehrheitlich zu beteiligen. Die „Nationalisierung“ von Unternehmen wurde im Gegenteil verstärkt. Beim Mittelstand und dem wohlhabenden Bürgertum machte ihn das unbeliebt, [highlight=yellow:c0c724dbc2]die ärmere Bevölkerung (und damit die Mehrheit) unterstützte seine populistische Politik und ermöglichte so seine Wiederwahl, bei der es in den ländlichen Gebieten zu Stimmenkäufen gekommen sein soll.
    [/highlight:c0c724dbc2]
    Seine Amtsführung orientierte sich nach offiziellen Angaben an den Erfahrungen, die er als Geschäftsmann gesammelt hatte. [highlight=yellow:c0c724dbc2]Er trat als rigoroser Verfechter von Recht und Ordnung auf. Trotzdem nutzte er seinen politischen Einfluss, um das ohnehin schon beträchtliche Vermögen seiner Familie während seiner Amtszeit zu vervierfachen.[/highlight:c0c724dbc2]
    -wiki-



    Klar ist das er natuerlich vor der "Junta" fluechten musste, die ihm nach seinem "ehrlich" erworbenen Vermoegen trachten und ihn obendrein auch noch ins Gefaegniss stecken wollen!

    Gemacht hat er, nach seinen Worten, nichts als "ehrliche Fehler"... ehem...


    und so machte er munter weiter...


    Thaksin, der die Bekämpfung der Korruption schon 2001 zu einem seiner Hauptziele erklärte, war selbst zunehmend, zusammen mit seiner Familie, seiner Partei und seinem Kabinett, massiven Korruptionsvorwürfen ausgesetzt. Der Druck erhöhte sich, als Unregelmäßigkeiten bei Aufträgen für Gepäckscanner für den neuen Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi bekannt wurden, so dass er 2005 seine zehnte Kabinettsumbildung vollziehen musste.

    Thaksin verfügte über eine umfassende Medienmacht, da er mit seinen Firmen alle bis auf einen Fernsehkanal und den größten Teil der Presse beherrschte. Während der Wahlen im Jahr 2000 kaufte er den bis dahin regierungskritischen und einzigen nicht von Armee oder Regierung abhängenden Fernsehsender ITV auf. Eine seit Juli 2003 wöchentliche politische Talkshow wurde verboten. Kritische Veröffentlichungen, wie zum Beispiel die der Bangkok Post, versuchte er mehrfach mit Klagen wegen Verleumdung bzw. mit dem Vorwurf der Majestätsbeleidigung zu verhindern. Im September 2005 ließ die thailändische Regierung mehrere kleinere Radiostationen in Bangkok schließen, weil diese angeblich den Flugverkehr störten (siehe Links). Die Opposition verfügte bei den Wahlen 2005 über keine wesentliche Medienpräsenz mehr.

    Thaksin schuf ein System der Abhängigkeiten. Als ehemaliger Polizeioffizier unterstützte ihn der Polizeiapparat; die Minister wurden nach seinen Wünschen ernannt, ebenso waren viele Richter ihm und seinen Freunden gewogen. So konnte er geschickt Gesetze zu seinen Gunsten ändern, um einerseits Anklagen gegen ihn wegen Verstrickungen privater Geschäfte mit politischer Macht zu entgehen und andererseits laufende Verfahren zu blockieren.

    -wiki-



    Der Abstieg des Ministerpräsidenten begann Anfang 2006 mit dem Verkauf seines Kommunikationskonzerns Shin Corp. an die staatliche Singapurer Investitionsgesellschaft Temasek Holdings Ltd. Thaksins Familie hatte 49,6 Prozent der Aktien für rund 2 Milliarden Dollar nach Singapur verkauft und musste, dank entsprechender - von ihm gelenkter - Gesetzesänderungen, keine Steuern dafür entrichten. Obwohl er bei Amtsantritt seine Firma offiziell an Familienangehörige abgetreten hatte, zog er als Geschäftsmann und Politiker weiterhin die Fäden zu Gunsten des Konzerns. Seine Firma hatte beim Aufbau des Nachrichtensystems von staatlichen Vergünstigungen profitiert. [highlight=yellow:c0c724dbc2]Da das Geschäft in thailändischer Währung abgeschlossen wurde, musste Singapur große Mengen des thailändischen Baht kaufen, so dass sein Kurs in die Höhe getrieben wurde. Seither stiegen auch die inländischen Zinsen[/highlight:c0c724dbc2].
    So stieg der Baht, die Zinsen und der Euro und US$ wurden "billig"... ein Schelm wer Boeses dabei denkt!

  7. #16
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Puea Thai - Die Nachfolgepartei der PPP

    Zitat Zitat von Extranjero",p="661586
    ...Aber wenn das tatsaechlich so ist, dass quasi nur der Parteiname verboten wird und alle am naechsten Tag unter einem anderen Namen unterschluepfen waere zumindest die moralische Legitimation der Regierung und des MP dahin.
    Vielleicht sollte man sich - ganz in Ruhe - noch einmal vor Augen führen, was die Verfassung von 2007 und die ergänzenden Organic Laws erreichen wollen und auch erreichen:

    Es gibt in Thailand - und nicht nur dort - eine lange Tradition an Wahlbetrug. Oftmals in der Form des Stimmenkaufs aber auch mit milderen Mitteln, die wir auch bestens aus D her kennen. Damit sollte nun Schluß gemacht werden. Deshalb die Regelungen über Wahlbetrug sogar in der Verfassung.

    Eine Wahlkommission hatte für die Wahl vom 23.12.2007 den Auftrag bekommen, die Ordnungsmäßigkeit der Wahlen zu beobachten und ggfs. durch Disqualifikationen der unrechtmäßig Gewählten und der Ausschreibung von Nachwahlen Wahlbetrug zu ahnden.

    Also, die Ahndung besteht darin, dass der unrechtmäßig Gewählte, sein Mandat wieder abgenommen bekommt und evtl. nicht wieder kandidieren darf. Sozusagen: Ende der pol. Kariere. Todesstrafe o.ä. ist nicht vorgesehen.

    Abgeordnete der folgenden Parteien waren davon betroffen:
    PPP, Thai Nation Party, Democrat Party, For the Motherland Party. Überwiegend waren die Vergehen nicht so schwerwiegend, als dass die schuldig befundenen Kandidaten von den Nachwahlen völlig ausgeschlossen wurden. Es wurden sog. Gelbe Karten viel häufiger verteilt als Rote Karten.

    Für den Fall, dass ein hauptamtlicher Funktionär einer Partei bei einem Wahlbetrug erwischt wird - aber erst nachdem das Parlament sich bereits konstituiert hat - sieht die Verfassung zunächst für den zu unrecht gewählten Abgeordneten seine Disqualifikation vor.
    So geschehen mit dem hauptamtlichen Funktionär Yongyuth Tiyapairat der PPP.
    Als zusätzliche Bestrafung ist vorgesehen, dass die ganze Partei verboten wird und bestimmte Funktionäre dieser Partei ebenfalls disqualifiziert werden.

    Das wärs - kein Teern und Federn, keine Todesstrafe etc.
    Die Abgeordneten verlieren ihre Parteibasis, die meist über Jahre mühsam aufgebaut werden muß. Darin liegt also die härteste aller Strafen.

    Die Verfassung sieht auch nicht vor, dass die Demokratische Partei aufgelöst werden muß, weil ein ursprünglich mit Hilfe von Wahlbetrug gewählter Abgeordneter der Democrats nachträglich des Wahlbetrugs überführt worden ist. So etwas wäre den Democrats nur dann passiert, wenn es einer ihrer hauptamtlichen Funktionäre getan hätte.

    Man kann darüber streiten, ob es sinnvoll ist, Wahlbetrug mit zeitlich befristeten Berufsverboten und Erschwernissen bei der Interessenaggregation durch Parteien zu ahnden. Vielleicht könnte man ja auch Wahlbetrug kriminalisieren - etwa wie Mord und Totschlag oder wie Steuerhinterziehung. Dass man diesen Weg nicht gewählt hat, war eine freie Entscheidung des thail. Volkes.

    Ob es gelingen wird, ein Verbot einer Partei - wie damals das Verbot der TRT-Partei durch eine Junta-Organisation - zu moralisieren und dann als Wahlkampfthema zu nutzen wird letztlich davon abhängen, ob sich nicht allzu viele Abgeordnete selbst an die Nase fassen müssen. :-)

  8. #17
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Puea Thai - Die Nachfolgepartei der PPP

    Nun hat ja der Chamlong und auch der Sondhi versucht, das Verfassungsgericht unter Zeitdruck zu setzen, indem sie ihren Anhängern erzählen, das Gericht würde morgen - Dienstag, den 2. Dezember 2008 - am gleichen Tag, an dem auch die Schlußplädoyers der Beteiligten auf Anordnung des Gerichts selbst zu erfolgen haben - sein Urteil verkünden. Dies könnte das Verfassungsgericht Thailand sogar als Nötigung mißverstehen, wo doch die PAD ohnehin seit Monaten andere nötigt.

    Es muß allerdings der Vorsitzende der Wahlkommission heute - mit allem Respekt - gesagt haben, dass es eher wahrscheinlicher wäre, wenn eine Entscheidung gut 7-10 Tage nach Schluß der Beweisaufnahme und Schluß-Plädoyers erfolgen würde - natürlich abhängig von der beim Gericht selbst ruhenden Kompetenz, darüber zu befinden.

    http://www.matichon.co.th/news_detai...id=03&catid=01

    Wenn dem aber so ist, dann wäre es Essig mit für Dienstag und noch rechtzeitig vor dem Geburtstag des Königs erhofften Showdowns durch das Verfassungsgericht. Es wird also immer deutlicher, dass gereifte Protest-Bewegungen immer auch einen "Schuß" Lotterie-Spiel beinhalten. Soll wirklich nicht abschrecken, eher begeistern. :-)

    Quelle:
    http://bangkokpundit.blogspot.com/20...might-not.html

  9. #18
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Puea Thai - Die Nachfolgepartei der PPP

    Irgendwie faszinierend. Da weiß wohl kaum einer so richtig genau, was denn passiert, wenn das Verfassungsgericht über das Parteiauflösungsverfahren von 3 der 6 Regierungsparteien entscheiden muß.
    Es scheint nicht so zu sein, dass man bei so Fragen einfach in ein Handbuch, eine Website des parlamentarischen Dienstes oder was auch immer reinschauen muß. Das wäre nur bei uns der Fall.

    Aber immerhin gibt es nun einen englisch-sprachigen Auffang-Punkt für insbesondere thailändische Artikel, zu diesen zentralen Fragen:

    Constitution Court Case
    Posted by Bangkok Pundit | 11/30/2008 12:18:00 PM
    I have a bleg for help, please post all relevant news articles (please post the link or at least ten consecutive words of text so I can find it in google) you can find whether in English or Thai. There are two main issues here and they primarily reside on what happens after the dissolution - still unsure whether the decision will be handed down on December 2, it might be the next day or the following week.

    [highlight=yellow:81804ea015]First[/highlight:81804ea015], I am particularly interested in the total number of PPP, Chat Thai, and Matichima executives which will be affected by the decision. I am also interested to find the name of well-known/senior PPP executives who are MPs but not executives (I have heard Chalerm and Mingkwan mentioned). [highlight=yellow:81804ea015]Second[/highlight:81804ea015], I am trying to figure out what will happen to the government after this. Is it an interim PPP administration? PPP MPs who are not executives (assuming the executives are all stripped of their political rights) have 60 days to move to a new party, but what is this based on? Is this a maximum time period or a compulsory wait? (which provision of which Act). There is a lack of information on what might happen next week.

    Some articles I have found in Thai, from Matichon (Veera speaking about the dissolution), Matichon (on preparations to move to Puea Thai), I´ll add more as I can find them.

    http://bangkokpundit.blogspot.com/20...ourt-case.html
    http://www.matichon.co.th/news_detai...sid=1227968328
    http://www.matichon.co.th/news_detai...id=00&catid=00
    http://www.matichon.co.th/news_detai...id=00&catid=01

    Heute kommt ein weiterer link (in Englisch) hinzu:
    http://www.bangkokpost.com/021208_Ne...008_news01.php

    Link hinzugefügt

  10. #19
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Puea Thai - Die Nachfolgepartei der PPP

    Während sich immer mehr herauskristallisiert, wer denn zu den betroffenden Executives der aufgelösten Parteien gehört - mußte man wohl irgendwo nachfragen :-) - stellt sich ab heute für die anderen gewählten Abgeordneten der 3 aufgelösten Parteien nun die Wahl, ihr Mandat in spätestens 60 Tagen zu verlieren, oder aber sich eine neue politische Heimat - also Partei - zu suchen.

    Einschlägig ist hier Artikel 106 - Absatz 8 - der Verfassung. Ich stelle hier den kompletten 106 rein, highlighte aber den Absatz 8:

    Section 106. Membership of the House of Representatives terminates on:
    (1) Expiry of the term or dissolution of the House of Representatives;
    (2) Death;
    (3) Resignation;
    (4) Disqualification under Section 101;
    (5) Prohibition under Section 102;
    (6) Acting in contravention of any prohibition under Section 265 or Section 266;
    (7) Resignation from membership of his or her political party or his or her political party passes a
    resolution, with votes of not less than three-fourths of the joint meeting of the Executive
    Committee of that political party and members of the House of Representatives belonging to that
    political party, terminating his membership of the political party. In such case, his membership
    shall be deemed to have been terminated from the date of resignation or resolution of the political
    party, except when such member of the House of Representatives appeals to the Constitutional
    Court within 30 days from the date of the resolution of the political party raising objections that
    the resolution is of such nature as specified in Section 65 paragraph three. If the Constitutional
    Court decides that the said resolution is not of the nature as specified in Section 65 paragraph
    three, his membership shall be deemed to have been terminated from the date of the decision of
    the Constitutional Court. If the Constitutional Court decides that the said resolution is of such
    nature as specified in Section 65 paragraph three, that member of the House of Representatives
    may become a member of another political party within 30 days as from the date of the decision
    of the Constitutional Court;
    [highlight=yellow:d8f65f281e](8) Loss of membership of political party in the case where the political party of which he is member
    is dissolved by an order of the Constitutional Court and he or she is unable to become a member
    of another political party within 60 days from the date on which the Constitutional Court issues
    its order. In such case, his or her membership shall be deemed to have been terminated from the
    day following the date on which such period of 60 days has elapsed; [/highlight:d8f65f281e]
    (9) Senate passes a resolution under Section 274 removing him or her from office or the
    Constitutional Court takes decision terminating his or her membership under Section 91, or the
    Supreme Court of Justice issues an order under section 239, paragraph two. In such case, his
    membership shall be deemed to have been terminated as from the date on which the Senate
    passes the resolution or the Constitutional Court takes the decision, as the case may be;
    (10) Remaining absent for more than one-fourth of the total number of days in a session, the length of
    which is not less than 120 days without permission of the president of the House of
    Representatives;
    (11) Imprisoned by final judgment to a term or suspended term of imprisonment other than an offence
    committed through negligence or petty offence.

    Viele sollen sich aber schon vor Wochen bei der Puea Thai angemeldet haben. So z.B. mit den Worten: Sollte meine gegenwärtige Partei - die xxx - aufgelöst werden, dann beantrage ich hiermit vorsorglich schon heute die Mitgliedschaft ....... :-)

    Nachtrag: Absatz 8 für die thailändischen Frauen:
    (๘) ขาดจากการเป็นสมาชิกของพรรคการเมืองในกรณีที่ศาลรัฐธ รรมนูญมีคำสั่ง ยุบพรรคการเมืองที่สมาชิกสภาผู้แทนราษฎรผู้นั้นเป็นส มาชิก และไม่อาจเข้าเป็นสมาชิกของพรรค การเมืองอื่นได้ภายในหกสิบวันนับแต่วันที่ศาลรัฐธรรม นูญมีคำสั่ง ในกรณีเช่นนี้ให้ถือว่าสิ้นสุด สมาชิกภาพนับแต่วันถัดจากวันที่ครบกำหนดหกสิบวันนั้น )

  11. #20
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Puea Thai - Die Nachfolgepartei der PPP

    Die Frage ist: reichen die Sitze aus, um trotzdem die Regierung zu stellen?
    Wenn nicht: können andere nachrücken? Aber wenn ja, wer?

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