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Pattaya, ein heisses Pflaster

Erstellt von fred2, 05.03.2007, 06:40 Uhr · 36 Antworten · 2.389 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von fred2

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    Pattaya, ein heisses Pflaster

    Pattaya, ein heißes Pflaster, für viele wird der Urlaub zu einem teuren Fiasko.

    Durch meine Berichte im Internet komme ich mit einigen Jungs in Kontakt, die nach Pattaya kommen und sich hier mit mir auf ein Bier treffen wollen.
    Aber mit den wenigstens kommt es zu einem Treffen. Warum eigentlich ?

    Nr 1 verlässt Pattaya schnell und verbringt seinen Urlaub auf einer schönen Insel.

    Nr 2 trifft in seinem Hotel andere Saufkumpane und zieht mit diesen Nacht für Nacht durch die Bars. Hinterher schreibt er mir, sein Urlaub war eine einzige Sauferei und ....rei und muss sich jetzt davon erholen. Für seinen nächsten Urlaub gelobt er Besserung und will Pattaya fern bleiben.

    Nr 3 Geht am ersten Abend in eine Bar um den Durst zu stillen und sich vom Reisestress zu entspannen. Er merkt nicht, dass er sich mit .......s eingelassen hat, die im € 750 klauen. Da er die Rechnung nicht bezahlen kann, landet er vorerst im Knast. Seine Mama muss im Geld schicken. Als er wiedermal in einer Bar betrunken ist boxt er mit Engländern, landet wieder im Knast. In Zukunft ist er nurmehr betrunken in irgendeiner Bar jeweils mit einem anderen Mädchen anzutreffen. Nachdem Mamma kein Geld mehr schickt, leiht er sich Geld aus und ward nicht mehr gesehen.

    Nr 4 Hatte einen Unfall mit dem Auto und landete im Krankenhaus.

    Nr 5 verknallt sich in ein Barmädchen, die ihn unter Beschlag nimmt. Nachdem sein Geld vertan ist und sie ihn verlassen hat, reist er vorzeitig ab.

    Nr 6 habe ich hier kennen gelernt. Ein netter sportlicher Typ, wir verstehen uns gut und haben viel Spaß wenn wir zusammen ausgehen. Er trinkt auch keinen Alkohol und so können die Mädels uns nicht einwickeln. Er zeigt mir einige GoGos mit schönen Shows. Er lernt viele nette Mädchen kennen, die sich aber immer schnell von ihm trennen, denn er zahlt wenig. Manchmal überhaupt nicht, denn es war ja Liebe. Er wird sogar von den Eltern eingeladen. Bei der 2. Einladung geht die Mutter mit ihm einkaufen und verlangt von ihm B 500, er lehnt ab und vorbei war es mit der Liebe. Er lernt ein hübsches Mädchen kennen, das in Patty arbeiten will. Sie bietet ihn an für B 20.000 monatlich bei ihm zu bleiben, was er natürlich ablehnt. Später treffen wir das Mädchen in einer Disko, wo sie als Freelancer ihr Geld verdient.
    Wiederum lernt er ein zartes liebes Mädchen aus einer anderen Stadt kennen. Es wird die große Liebe. Er reist zu Ihr und holt sie in sein Hotel, beide haben sich verliebt, aber sie muss zurück um zu arbeiten. Er besucht sie wiederum und holt sie ein 2. mal zu sich. Jedesmal wenn sie bei ihm ist erkrankt er, bekommt Fieber, weil sie immer die AC anmacht. Dies führte zum Bruch.
    Da er sehr sparsam ist, wohnt er in einem Thaihotel, wo auch etliche Barmädchen wohnen. Er lässt sich mit einigen ein und bezahlt ihnen anscheinend wenig. Eines Tages als er mit einer Thai vorbeikommt, höre ich wie eine andere böse über ihn schimpft. Ich frage deren Farang was sie gesagt hatte. Er meinte, mein Freund würde bald mit blauen Augen rumlaufen, denn die Thaimädchen erzählen alle, dass er zu wenig bezahlt. Ich warnte ihn, er hielt dies aber für Blödsinn. Daraufhin erzählte ich ihm von dem Engländer der prahlte kostenlos zu ......, bis er eines Tages eine Eisenstange quer ins Gesicht bekam. Die Zahn- und Kieferoperation kosteten mehr als der Spaß mit den Mädchen. Manche Farangs glauben, die Mädchen ...... hier aus Spass. Die haben alle ihre Familie zu versorgen und sind oft verheiratet und ihre Männer oder Freunde wollen auch Kohle sehen.

    Nr 7 habe ich auch hier kennen gelernt, nachdem er eine abenteuerliche Nacht erlebt hatte. Er besucht ein deutsches Restaurant isst und trinkt reichlich gut. Danach besucht er eine Hühnerfarm (Ansammlung von Bars) wo ihn so nette kleine Mädchen zu Drinks einladen. Jetzt mal Patty richtig geniesßn, nach einigen feuchten Runden 3 Mädels ausgelöst und ab ins Taxi. Wie hieß doch gleich die Unterkunft, ach ja „bei Uwe“ einige km südlich von Patty. Leider keine Visitenkarte von der Bleibe dabei gehabt.
    Nach 4 maligem Auf und Ab auf der Sukhumwit und entsprechenden Kosten, die Hütte gefunden. Morgens mit 2 Hasen im Bett aufgewacht, B 7000 weg, den Mädels schnell € 10 fürs Taxi gegeben, dann den Kater ausgeschlafen.
    „Fred, Du trinkst ja nicht, kannst Du mich heute nicht begleiten“, ok, aber um 12 Uhr ist Zapfenstreich und ich liefere Dich samt Mädel hier wieder ab.
    Das klappte wunderbar, so wurde ich zu seinem Bodygard. Als ich von der Pampas nach Jomtien zog, kam er mit, denn ihm gefiel der große Schwimmingpool im Hotel. Von nun an konnte er zu Fuß in die Bar gehen und sein Mädel brachte ihn wohlbehalten ins Hotel zurück. In ein paar Tagen kommt er wieder nach Patty, ich habe ihn schon ein Airport-taxi bestellt.

    Nr 8 mein Halbbruder träumte auch immer von Pattaya, hat es aber nicht bis hierher geschafft. Er soff sich schon zu Hause zu Tode, mit 45.

    Nr 9 mein Freund, mit dem ich früher immer unterwegs war, hatte sich bei einem Sturz das Rückgrad verletzt. War anfangs gelähmt, wurde operiert und ging einige Zeit auf Krücken. Ich empfahl ihn nach Thailand nachzukommen. Hier könne er sich die Beinmuskeln günstig massieren lassen und im Pool Wassergymnastik machen. Auch erzählte ich ihm wie preisgünstig ich hier lebe. Daraufhin meinte er, ich könnte in Thailand ja Geld sparen. Ich bin hier um gesund und gut zu leben, entgegnete ich ihm. Soll ich etwa für mein Begräbnis sparen, lieber geniese ich das Restleben mit hübschen Mädchen, solange das noch geht. Er wartet immer, dass seine Leberwerte sich verbessern. Als ich ihn bei meinen letzten Anruf fragte, ob er jetzt endlich komme und wie lange er bleiben wollte, meinte er, ja demnächst für 14 Tage. Ich schrieb ihm jetzt per SMS, 14 Tage sind zu wenig, um den langen Flug, die Zeit- und den Klimawechsel in Kauf zu nehmen. Für das Paradies müsse man sich schon mehr Zeit nehmen.
    Ich bin nicht sicher ob er je kommen wird, wahrscheinlich wartet er in seinem Dorf auf seinen Tod, denn er ist zu geizig um sich einen schönen Lebensabend zu gönnen.

    Nr 10 kommt aus Lepzig, spricht 5exsisch, aber keen inglisch.
    Der Arme läuft hier rum wie ein Analphabet. Weiss nicht was ein save ist oder ID-card. Zahlt den Mädels immer 1 Tausend, weil er fivehundret nicht aussprechen kann. Isst die ganze Zeit nur Fisch und Schnitzel, weil er keene Speisekarte lesen kann. Jetzt ist er glicklich, weil ich ihm ein Thüringer Restaurant gezeigt habe. Eigentlich müsste er ja russisch kennen, da gibt es einige Lokale hier. Obwohl es hier überall Schilder mit der Aufschrift Laundry gibt, wäscht er die Hemden selbst, den das ist ja ein Fremdwort. Den guten Mann betreue ich wie ein Babysitter, leider verstehe ich seinen Dialekt schlecht. Manchmal muss ich für seine Mädels den Dolmetscher machen, da war bei Einer schon von marry die Rede. Er wollte sie für einen Monat buchen. Als sie B 30.000 + 9000 Barfine verlangte, kündigte er ihr.
    Lieber holte er sich freelancer vom Beach für B 500. Obwohl er schon im Zimmer beklaut wurde, eine Zweite erwischte, wie sie an seinen Koffer rummachte, ist er nicht davon abzubringen. Wenigstens auf shorttime konnte ich ihn überreden.
    Auch läuft er auf mein Anraten nicht mehr jeden Abend mit seinen Wertsachen in seiner Umhängetasche durch Patty. Eines kann er, handeln, da schnappt er sich den Taschenrechner vom Händler und pockert um den Preis. Wenn er (K) von den traurigen DDR-Zeiten erzählt klingt das wie DDR-Witze. K kommt am Konsum vorbei, dort stehen eine Menge Leute an, was gibt es heute, Bananen. K stellt sich auch in die Schlange, als er nach einer Stunde dran ist wird er gefragt, wie viele Personen sein Haushalt hat. “Ich bin aleene“, sagt K, „dann kriegste eene Banane“. K hat für 4000 M einen Trabbi zugeteilt bekommen. Nach 10 Jahren verkauft er ihn für 8000 M. Mensch, das waren noch Autos mit Wertsteigerung !


    Auch ich bin hier in die Pattayafalle geraten, obwohl ich vorher in den Foren darüber gelesen hatte. Anfangs war ich in Naklua, der deutschsprachigen Kolonie. In einer deutschen Bar lernte ich ein Thaimädchen kennen, die mir bei der Beschaffung einer Handykarte half. Damit hatte die Bande schon meine Handynummer. Auch lernte Ich dort einen „Landsmann“ kenne, der auf „gut Freund“ machte. Er und der deutsche Barbesitzer gaben mir gute Ratschläge und wollten mir helfen ein günstiges Appartement zu finden. Sie zeigten mir eine schöne Anlage mit Pool, die mit B 6000 monatlich mir zu günstig erschien. Sie brachten mich mit der „Maklerin“ zusammen.
    Neben der Kaution sollten 6 Monatsmieten im voraus bezahlt werden. Ohne mich, ich vermute, dass mir die Kameraden das Geld „leihen“ wollten.
    Der „gute Freund“ lieh sich dann B 1000 von mir aus, besuchte mich am nächsten Tag im Hotel, die Adresse hatte er von dem Barmädchen, wie auch die Telefonnummer. Im Zimmer sah er sich auffallend nach meinem Hab und Gut um.
    Er wollte wiederum B 2000 haben, was ich ihn nicht gab. Am nächsten Tag rief er mich an und wollte € 50 haben. Ich drehte den Spieß um und bat ihn mir finanziell zu helfen, da ich Probleme mit meiner Bankkarte hätte, daraufhin habe ich nie mehr von ihm gehört. Mir war aufgefallen, dass er sehr gut Thai sprach, sich mir gegenüber aber als Urlauber ausgab.

    Mein Plus ist, dass ich fast nichts trinke, so kann ich Thailand und die Mädchen geniessen. Mit klarem Verstand kann ich den Abzockern und Betrügern aus dem Weg gehen. Die Beschäftigung mit dem Computer und Internet hilft mir vor Langeweile, was bei vielen zum Suff führt. Leider ist es in Patty und Umgebung kaum möglich eine Freundin zu finden, die nicht B 30.000 monatlich haben will, oder einen Frisiersalon, Fitnesscenter oder ein Internetcafe eingerichtet haben möchte.
    Denn die Girls wollen nicht einen Farang sondern möglichst 3 jede Nacht.
    Aber die kurzzeitigen ungebundenen Meetings haben auch ihre Vorteile, es gibt keine ständige Abzocke, kein unzufriedenes Weib, keine lästigen Thaiverwandten, die Single-Lebenskosten sind überschaubar und vor allem die Freiheit zum Reisen und zum nächsten Abenteuer.
    Pattaya ist nicht Thailand, sondern eine crazy Farang city.
    Für die Mädels vom Isaan ist Pattaya ihr Las Vegas und die Farangs ihre Spielautomaten die das Geld ausspuken.


    Fred2 aus Jomtien

  2.  
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  3. #2
    Avatar von resci

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    Re: Pattaya, ein heisses Pflaster

    selten so gelacht am Montag morgen



    resci

  4. #3
    Avatar von fred2

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    Re: Pattaya, ein heisses Pflaster

    Ach ja, da gabs noch NR 11.

    Der kam nach Jomtien, hatte sich in 2 Monaten gerade gut eingelebt und wollte eigentlich lange hier bleiben, seine Thaifrau hatte die Scheidung eingereicht. Als er erfuhr, dass sie inzwischen zu Hause € 20.000 verzockt hatte, musste er wieder zurück um die Scheidung durch zu ziehen und wieder Anschaffen gehen um sein Budget in Ordnung zu bringen.

    Dumm gelaufen, eine Thaifrau lässt man eben nicht alleine.

  5. #4
    Avatar von resci

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    Re: Pattaya, ein heisses Pflaster

    Zitat Zitat von fred2",p="458874
    Dumm gelaufen, eine Thaifrau lässt man eben nicht alleine.
    zumindest nicht mit soviel Geld

  6. #5
    Avatar von Ban Bagau

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    Re: Pattaya, ein heisses Pflaster

    Das ist wohl wahr!

  7. #6
    Avatar von andiho

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    Re: Pattaya, ein heisses Pflaster

    Tolle Geschichte so wie das Leben sie schreibt.
    War auch mal mit einem unterwegs der nicht lesen und schreiben konnte und englisch natürlich auch null. War echt müßig immer Babysitter und Dolmetscher zu spielen, trotzdem was ne gute und lustige Zeit.

  8. #7
    Avatar von songthaeo

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    Re: Pattaya, ein heisses Pflaster

    nichts so richtig Neues aus dem Seebad

  9. #8
    Avatar von Alek

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    Re: Pattaya, ein heisses Pflaster

    @fred2,

    sehr schön erzählt Das sind aber genau die Gründe, warum ich Patty nicht mag und einen grossen Bogen drum mache.

    Aber das ist natürlich Geschmackssache. Ich kann mir gut vorstellen, dass es Leute gibt die gern in Patty sind. Eine besonderes Flair hat es allemal

    Grüsse
    Alex

  10. #9
    pef
    Avatar von pef

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    Re: Pattaya, ein heisses Pflaster

    Genau, du sagst es :-)

  11. #10
    Avatar von Dieter1

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    Re: Pattaya, ein heisses Pflaster

    Ich wuerde eher sagen, ein besonderes Flair hatte es mal.

    So bis vor ca. 20 Jahren.

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