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News aus Phuket

Erstellt von Schwarzwasser, 12.01.2006, 10:23 Uhr · 1.399 Antworten · 168.033 Aufrufe

  1. #641
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    Phuket: Rauchverbot am Laem Promthep

    Thailändischer Ordnungssinn treibt schon manchmal seltsame Früchte.

    Seit Mitte Dezember verkünden überall aufgestellte Schilder ein Rauchverbot im gesamten Bereich von Laem Promthep. Einerseits will man die Verschmutzung durch achtlos weggeworfene Kippen unterbinden, andererseits sollen dadurch Flächenbrände verhindert werden (ein Großbrand vernichtete im vergangenen Jahr eine größere Waldfläche).
    Warum man nicht das Mitbringen von Flaschen, Dosen und Einwegverpackungen für Lebensmittel verbietet, wird wohl das Geheimnis der Verantwortlichen bleiben. Denn nach wie vor kann man überall diesen Müll in Mengen finden.

    Phuket: Rauchverbot am Laem Promthep: TIP Zeitung Thailand

  2.  
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  3. #642
    Avatar von jai po

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    Horrorflug nach Phuket

    Nur knapp entgingen die Passagiere einer vollbesetzten Boeing 747 der Thai Airways einer Katastrophe.

    Beim Landeanflug der in Bangkok gestarteten Maschine versagte das Hydrauliksystem. Knapp zwei Stunden kreiste die Maschine über die Andaman-See und Phuket, Treibstoff wurde abgelassen, die Passagiere auf eine Notlandung vorbereitet. Viele der Passagiere hatten mit dem Leben abgeschlossen und zu beten angefangen. Auf dem Flughafen bereitete man sich mit einem Großaufgebot von Rettungskräften auf das Schlimmste vor.
    Offenbar gelang es dann doch noch das technische Problem zu beheben. Der Pilot konnte die Maschine schließlich sicher landen.



    Horrorflug nach Phuket: TIP Zeitung Thailand

  4. #643
    Avatar von jai po

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    huket: Deutscher angeklagt

    Ein 33-jähriger deutscher Fotograf wurde von der Polizei Chalong im Rahmen einer Routine-Verkehrskontrolle festgenommen.

    Nicht nur, dass sein Visum seit Monaten abgelaufen war führte zu seiner Festnahme, denn bei seiner Durchsuchung wurde auch noch Marihuana gefunden.
    Gegen eine Kaution von 20.000 Baht wurde er zwischenzeitlich wieder auf freien Fuß gesetzt, sein Pass bis zum Abschluss einer Gerichtsverhandlung einbehalten. Obwohl bei dem Deutschen nur eine geringe Menge an Marihuana sichergestellt wurde, muss er sich auf eine drastische Strafe einstellen, die entweder aus Freiheitsentzug oder einer Geldstrafe besteht. Dazu wird dann noch eine Geldstrafe für den illegalen Aufenthalt kommen.
    Nach Aussagen des zuständigen Polizeibeamten sind die Anschuldigungen allerdings nicht so schwerwiegend, so dass vermutlich keine Einreiseverbot ausgesprochen werden dürfte.


    Phuket: Deutscher angeklagt: TIP Zeitung Thailand

  5. #644
    Avatar von jai po

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    Phuket: Schwere Geburt

    Seit vielen Monaten wird eine Änderung der Einbahnstraßenregelung in Patong angekündigt.

    Nun hat Gouverneur Tri Augkaradacha im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass man voraussichtlich im Januar mit einem zunächst auf zwei Wochen befristeten Probelauf die neue Verkehrsführung testen will.
    Die langen Verzögerungen begründete er mit den zähflüssigen Verhandlungen mit den Tuk-Tuk-Organisationen und den vielen Autovermietern, die öffentlichen Verkehrsraum für sich okkupiert hatten. Gerade für die Tuk-Tuks wurden Ersatzflächen geschaffen und eine Taxizentrale eingerichtet, bei der telefonisch Aufträge aufgegeben werden können, während die Vermieter für eigene Lösungen sorgen müssen.

    Phuket: Schwere Geburt: TIP Zeitung Thailand

  6. #645
    Avatar von jai po

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    Phuket: Bald Pflicht für Krankenversicherung?

    Die Provinzverwaltung von Phuket hat eine Initiative gestartet, nach der Expats künftig bei ihren Visaanträgen einen Nachweis über eine bestehende Krankenversicherung führen sollen.

    Ausgelöst wurden diese Überlegungen dadurch, dass in den letzten zwölf Monaten 40 Expats ohne Krankenversicherungsschutz im Vachira Krankenhaus behandelt wurden, ohne dass sie die Behandlungskosten bezahlen konnten.
    Im Zusammenhang mit den so genannten „Komapatienten“ hatte der TIP bereits eindringlich auf die Notwendigkeit einer ausreichenden Krankenversicherung hingewiesen. Insofern ist die jetzige Initiative längst überflüssig. Schon vor Jahren hatte man offenbar das Problem erkannt, jedoch nicht konsequent gehandelt. Seinerzeit wurde für ein „Jahresvisum“ die Vorlage eines Gesundheitsattests verlangt, das man in nahezu jeder Klinik für 100 Baht bekommen konnte – meist ohne jede Untersuchung.
    Die Umsetzung der Initiative wird sicherlich noch länger auf sich warten lassen, weil sie in ein landesweit geltendes Gesetz eingebracht werden müsste. Dennoch ist davon auszugehen, dass es auf Sicht zu einer entsprechenden Vorschrift kommen wird. Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass die Provinz Phuket eine nur für Phuket geltende Verordnung beschließt.

    Phuket: Bald Pflicht für Krankenversicherung?: TIP Zeitung Thailand

  7. #646
    Avatar von jai po

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    Phuket: Mehr Polizeipräsenz

    Der Chef der Polizeistation Kathu, die auch für Patong zuständig ist, Arayapan Pukbuakhao, kündigte an, dass in der laufenden Hochsaison die Polizeipräsenz in Patong deutlich verstärkt werden soll.

    Beamte werden von ihren Verwaltungsaufgaben entbunden und werden den Schreibtisch mit den Straßen und dem Strand von Patong tauschen müssen.
    Auf diese Art und Weise möchte man, so Arayapan, den Urlaubern ein besseres Gefühl der Sicherheit geben und Diebstähle und Überfälle auf Gäste verhindern. Das gilt auch besonders für den Strandbereich. Gerade dort werden viele Diebstähle begangen, wenn die Urlauber ihre Habseligkeiten ohne Aufsicht lassen, wenn sie sich zum Schwimmen begeben. Hier appelliert der Polizeichef auch an die Vermieter der Liegen und Sonnenschirme, ein Auge oder gleich beide auf das Eigentum ihrer Mieter zu werfen.

    Phuket: Mehr Polizeipräsenz: TIP Zeitung Thailand

  8. #647
    Avatar von jai po

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    Phuket: Schwache Hochsaison

    Die statistischen Daten sind widersprüchlich. Einerseits sind im vergangenen Jahr Rekordzahlen bei der Abfertigung von Flugreisenden erreicht worden, andererseits wird über eine schwache Hochsaison berichtet.

    Der stellvertretende Vorsitzende der Phuket Tourist Association beklagte im Rahmen einer Pressekonferenz, dass die Auslastung der Beherbergungskapazitäten nur bei 60 % liegt. Erwartet hatte man 85 – 90 %.
    Damit aber noch nicht genug. Schlimmer noch ist der Umstand, dass die zahlungskräftigen Urlauber aus Europa, und hier insbesondere aus der Euro-Zone, ausbleiben. Diese Entwicklung ist natürlich nicht verwunderlich, denn bei einem Wechselkurs von gut 39 Baht für einen Euro haben sich die effektiven Aufenthaltskosten um rund 20 % gegenüber dem Vorjahr verteuert. Berücksichtigt man noch die weit über dem thailändischen Durchschnitt liegenden Preissteigerungen auf Phuket wird der Aufenthalt noch teurer.
    Bei den Touristen aus asiatischen Regionen haben sich gegenüber dem Vorjahr kaum Veränderungen ergeben. Erhebliche Zuwächse sind aber bei Urlaubern aus Russland zu verzeichnen. Doch gerade hier zeichnen sich Konflikte ab. Der überwiegend größte Teil der russischen Urlauber bucht Pauschalreisen. Vor Ort werden dann Ausflüge organisiert, meist betreut durch russische Reiseleiter. Thailändische Reiseleiter haben gegen diese „Schwarzarbeiter“ bereits vor der Provinzverwaltung demonstriert.
    Diese Situation ist für die thailändischen offiziellen Stellen ein heißes Eisen. Natürlich ist man bei der schwachen Auslastung an russischen Urlaubern interessiert. Das Problem besteht allerdings darin, dass nur wenige thailändische Reiseleiter russisch sprechen. Also toleriert man – noch – die ohne Arbeitsgenehmigung agierenden russischen Reisebegleiter. Ü
    ber ein weiteres Problem wird – meist hinter vorgehaltener Hand – aus Polizeikreisen berichtet. Demnach siedeln sich immer mehr Russen auf Phuket an. Nicht wenige von ihnen sollen der organisierten Kriminalität angehören, die vermutlich versuchen, vor Ort Fuß zu fassen.

    Phuket: Schwache Hochsaison: TIP Zeitung Thailand

  9. #648
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    Polizei treibt Liebeslohn ein

    Wenn ein junger Engländer auf seine Heimatinsel zurückkehrt, kann er an eine der vielen englischen Boulevardzeitungen eine schmerzhafte, aber im Grunde genommen komödiante Urlaubsgeschichte von der Ferieninsel Phuket verkaufen.

    Auf seiner Erkundungstour in der Soi Bangla in Patong machte er die Bekanntschaft mit einem Katoey. Gemeinsam wollten sie in das Hotelzimmer des Engländers gehen, um da das zu tun, was man so tut. Der Freier bat seine Errungenschaft allerdings einen Augenblick zu warten, da er noch etwas besorgen wolle. Der Katoey war eine treue Seele. Drei Stunden wartete er geduldig auf seinen Kunden. Doch der erschien nach dieser Wartezeit nicht alleine, sondern kam mehr oder weniger zufällig wieder an dem Treffpunkt vorbei. An seiner Seite hatte er eine junge Frau, beide gingen Hand in Hand.
    Der aufgebrachte Katoey wolle sein Liebesversprechen einlösen, doch der Engländer erklärte ihm, daß ihm eine echte Frau wohl doch lieber sei. Daraufhin verlangte der Katoey eine Entschädigung für die Wartezeit und den entgangenen Liebeslohn, doch der Engländer dachte nicht daran zu zahlen. Ehe er sich allerdings versah, hatte ihm der ....... im Stile eines echten Thai-Boxers einen Hieb an die Schläfe versetzt. Danach zog er einen seiner High-Heels aus und malträtierte den am Boden Liegenden mit kräftigen Hieben, bis das Blut nur so floß.
    Gemeinsam wurden sie von herbeigerufenen Polizisten zur Polizeiwache in Kathu gebracht , man bemühte sich jetzt um eine friedliche Lösung. Am Ende zahlte der Engländer auf Anraten der Polizeischlichter einen Liebeslohn von 500 Baht. Einen Lohn, für den er keine Liebe bekommen hatte und seine neue Freundin war auch schon längst verschwunden. Die restliche Nacht hat er wohl dann mit der Pflege seines malträtierten Gesichts verbracht.


    Polizei treibt Liebeslohn ein: TIP Zeitung Thailand

  10. #649
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    Die Bändigung von Phukets Tuk-Tuks – was plant der Gouverneur hier als nächstes?

    Phukets Gouverneur Tri Augkaradacha erläuterte am 22. Februar in einem Exklusiv-Interview mit PHUKETWAN seinen Plan, wie er das Tuk-Tuk-Unwesen zu bändigen gedenkt, nachdem es 24 Stunden zuvor ein lebhaftes Treffen dazu mit den Honorarkonsuln auf Phuket und Botschaftsvertretern gegeben hatte.

    TiT Phuket. Exklusivbericht von Phuketwan, übersetzt durch einen Moderator des ThailandTip-Forum.
    Ein Höhepunkt des Gipfeltreffens in Phuket-Stadt war, als der deutsche Honorarkonsul Dirk Naumann vor versammelter Mannschaft erklärte, er habe sich auf die Tuk-Tuk-Debatte dadurch vorbereitet, daß er zu Phukets internationalem Flughafen gefahren sei und dort 100 Deutsche befragt habe, die gerade abreisen wollten.
    „Ich fragte sie, was für sie der größte Knackpunkt auf Phuket gewesen sei,“ sagte Herr Naumann. „15% von ihnen antworteten, daß sie allein wegen der Tuk-Tuks kein weiteres Mal mehr nach Phuket fahren würden.“ Anschließend diskutierte Herr Naumann darüber mit Patongs stellvertretendem Bürgermeister, Chairat Sukban. Herr Naumann widerlegte Khun Chairats Argumente zur Verteidigung der hohen Fahrpreise der Tuk-Tuks und auch heute noch sind viele Leute hier in Phuket, die die Hintergründe kennen, in heller Aufregung über die Art und Weise, wie Herr Naumann sein Anliegen bezüglich niedrigerer Fahrpreise vorgebracht hat.
    Phukets Gouverneur Tri äußerte sich ebenfalls dazu und warf ein, daß er gerne Taxameter wie in Bangkok hätte, derzeit aber die Mehrzahl der Taxen auf Phuket illegal betrieben würden. Die Grundstrategie von Gouverneur Tri bezüglich der Taxen auf der Insel besteht aus einem stufenweisen, fortschreitenden Ersatz der grünen Nummernschilder durch gelbe, der Einrichtung eines richtigen Taxizentralen-Systems und der Einführung von Taxametern.
    Während der Debatte verriet er, daß die derzeit verlangten, maximalen Fahrpreise der Tuk-Tuks von Patong zu Zielen irgendwo auf Phuket für vier mitfahrende Personen gedacht seien. Theoretisch sollte daher der ausgehandelte Fahrpreis für nur einen Passagier irgendwo zwischen dem Höchstpreis und einem Viertel desselben liegen.
    In der Praxis dürfte das aber wohl anders aussehen. Die Durchsetzung der festgelegten Höchstpreise wird ab Monatsende beginnen. Jeder Fahrer, der dann noch höhere Preise als diese ausgehandelten Maximalpreise verlangt, könne dann bei der Polizei angezeigt werden und müsse mit seiner Verhaftung rechnen. Der Preis in Patong, wo dann maximal 200 Baht verlangt werden dürften, sollte dann für 1-2 Passagieren nicht mehr als 100-120 Baht für eine kurze Strecke betragen, sagte er.
    Am Dienstag erläuterte er seinen Plan gegenüber PHUKETWAN bei einem Exklusiv-Interview in der Provinzverwaltung in Phuket-Stadt.
    Gouverneur Tri meinte, daß er im Falle eines Funktionierens dieser Regelungen binnen drei Monaten weitere Änderungen einleiten werde – rechtzeitig für das nächste Treffen mit den Honorarkonsuln. „Das Ganze geht nur schrittweise,” sagte er PHUKETWAN. „Diese Dinge sind seit mehr als zehn Jahren ungelöst. Wenn wir es in Patong hinkriegen, dann können wir das Problem auch in ganz Phuket lösen.“ Und wie lange soll es dann dauern, die gegenwärtige Transport-Misere mit den Taxen und Tuk-Tuks zu beseitigen? „Drei Jahre,“ meinte der Gouverneur.
    Die Taxizentrale in Patong, deren Telefonnummer zugleich als Beschwerde-Hotline dienen solle, dürfte innerhalb der nächsten drei Monate ihren Betrieb aufnehmen, sagte er.

    Seinen heutigen Ausführungen war gestern ein beeindruckendes Hauen und Stechen zwischen Herrn Naumann und Khun Chairat vorausgegangen. Herr Naumann begann seine Anmerkungen zu den Tuk-Tuks mit den Worten, daß er „glücklich sei, einen Gouverneur hier zu haben, der endlich mal etwas tue.“ Dann stellte er ein, zwei Fragen in den Raum: “Wie kann es sein, daß eine Fahrt auf Phuket von Patong zum Flughafen in einem offenen Tuk-Tuk ein Vielfaches davon kostet wie die gleiche Fahrt in Bangkok in einem Taxi mit Klimaanlage?”
    Er fügte noch hinzu, daß die Fahrpreise in seiner Heimatstadt Hamburg in etwa vergleichbar wären mit den Preisen hier auf Phuket, aber in Hamburg würden die Fahrgäste in einem voll ausgestatteten Mercedes 280 mit Klimaanlage sitzen. Auf Phuket handele es sich dagegen um offene, unsichere Tuk-Tuks ohne Platz für das Gepäck. „Ist das fair gegenüber den Touristen?“ fragte Herr Naumann. „Im Namen aller Honorarkonsuln möchte ich klarstellen, daß diese Fahrpreise viel zu hoch sind. Wie meine Befragung am Flughafen in Phuket gezeigt hat, werden auch deshalb wohl immer weniger Deutsche nach Phuket kommen.“
    Khun Chairat antwortete, daß die Lebenshaltungskosten in Bangkok niedriger wären als auf Phuket, daher auch die niedrigeren Fahrpreise dort.
    Herr Naumann entgegnete, daß an beiden Orten Taxi- wie Tuk-Tuk-Fahrer in Gegenden wohnen würden, wo sie Einheimischen-Preise bezahlen würden. Und die wären vergleichbar. Herr Naumann sagte, ein Taxi in Bangkok koste 450.000-500.000 Baht, ein Tuk-Tuk wie auf Phuket mit seinem Zweitakt-Motor dagegen nur 150.000 Baht.
    Khun Chairat meinte, das bergige Gelände auf Phuket verursache einen höheren Kraftstoffverbrauch bei den Tuk-Tuks, die zudem mit Benzin und nicht mit Gas, wie in Bangkok, betrieben würden. Darauf entgegnete Herr Naumann, daß das Gelände in Patong topfeben sei. Bei einer Fahrt von Patong zum Flughafen Phuket wären gerade mal 800 m am Patong Hill Bergstrecke und davon ginge zudem noch die Hälfte bergab, was keinen zusätzlichen Kraftstoffverbrauch mit sich brächte. „Warum gibt es dann in Patong keine Taxen wie in Bangkok, wenn diese im Betrieb so viel billiger sind?“ fragte Herr Naumann. Khun Chairat antwortete, die Kunden der Tuk-Tuks seien überwiegend „reiche“ Touristen. Er meinte außerdem, daß in Bangkok die Taxen überall Fahrgäste aufnehmen könnten, aber in Phuket seien sie gezwungen, den Rückweg zu ihrem angestammten Revier ohne Fahrgast anzutreten. Diese zusätzlichen Kosten müssten ja schließlich auch abgedeckt werden...
    Darauf kam keine Antwort. Also, warum sollte es dann kein System hier auf Phuket geben können, bei dem es den Taxen und Tuk-Tuks überall auf der Insel möglich ist, Fahrgäste aufzunehmen? Schweigen. Die Debatte war hitzig. Gouverneur Tri ist überzeugt, daß die Reaktion der Touristen in den nächsten drei Monaten auf die neu festgelegten Höchstpreise, die von diesen verlangt werden dürfen, positiv ausfallen werde und daß dann der nächste Schritt folgen könne. „Die Preise werden sinken,“ versprach er. Herr Naumann antwortete: „Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Bemühungen.“



    Die Bändigung von Phukets Tuk-Tuks

  11. #650
    Avatar von jai po

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    Nai Yang Beach – Ende einer Idylle

    Besonders bei Thailändern, aber auch bei eingeweihten Farang war der Nai Yang Beach bisher ein idyllisches Fleckchen Erde, es sei denn, man kam am Wochenende, an dem Thai-Familien den Strand fast überschwemmten.

    Unter alten Pinien konnte man im Schatten picknicken oder an einem der diversen rustikalen Stände zum Essen oder Trinken verweilen. Es bedurfte nur weniger Schritte und man konnte über den wunderschönen Strand ins klare Wasser gehen und sich dort abkühlen.
    Doch diese Idylle neigt sich nun seinem Ende zu - nicht nur zum Leidwesen der Parkranger (das Gebiet ist nämlich Landschaftsschutzgebiet), sondern auch vieler Thailänder und naturnaher Ausländer. Binnen kürzester Zeit wurden viele der einfachen und provisorischen Stände und Restaurants durch feste Bauten ersetzt. Und der Bauboom scheint ungehindert weiter zu gehen. Monatlich wird mindestens ein neues Gebäude fertiggestellt. Auch die Pächter klagen über diese Entwicklung, die ihnen offenbar von „oben“ aufgedrückt wurde. Nicht nur, daß sie nun deutlich mehr Pacht zahlen müssen, sie wurden auch aufgefordert, sich an den Planungs- und Baukosten mit je 100.000 Baht zu beteiligen. Ein Schelm, wer Böses denkt. In Kürze wird wohl die Eigentümlichkeit dieses Strandes dahin sein und der Kommerz links und rechts der Straße seine Blüten treiben.


    Nai Yang Beach

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