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News aus Phuket

Erstellt von Schwarzwasser, 12.01.2006, 11:23 Uhr · 1.429 Antworten · 181.962 Aufrufe

  1. #631
    Avatar von jai po

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    Dreiste Diebe

    Da staunte ein englisches Ehepaar, das schon länger in Rawai wohnt, nicht schlecht. Über Nacht war ihr vor dem Haus geparktes Auto verschwunden.

    Dreiste Diebe waren offenbar über Nacht durch ein auf Kipp gestelltes Fenster in ihr Haus eingedrungen, hatten sich der auf dem Frühstückstisch liegenden Schlüssel bemächtigt und sind dann unerkannt mit dem Auto verschwunden. Zum Glück war das Auto gegen Diebstahl versichert.
    Nur wenige Tage später war ein anderes englisches Ehepaar Opfer auch in Rawai von Einbrechern. Sie hatten ihr Haus nur zwei Stunden zum Abendessen verlassen. Als sie zurückkamen fanden stellten sie fest, dass Einbrecher alles, was nicht niet- und nagelfest war, gestohlen hatten. Sie waren offenbar durch ein geöffnetes Fenster eingedrungen. Neben einem Laptop, Bargeld wurde auch wertvoller Schmuck gestohlen. Der Schaden soll sich auf mehr als 500.000 Baht belaufen.
    Besonders erschüttert sind die Bestohlenen darüber, dass zwei Erbstücke, Ringe von der Mutter bzw. der Großmutter Teil der Beute sind. Für die Ergreifung der Täter bzw. Wiederbeschaffung besonders der Erbstücke wurde eine Belohnung von 50.000 Baht ausgesetzt.

    Dreiste Diebe: TIP Zeitung Thailand

  2.  
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  3. #632
    Avatar von jai po

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    Diebische Wachleute

    Nach längerer Observation nahmen Zivilbeamte der Polizeistation Chalong zwei jugendliche Diebe fest. Die beiden 14- und 15-jährigen Jungen hatten neben ihrem Job als Wachleute bei Home Pro in Chalong einen einträglichen Nebenjob als Diebe.

    Sie konnten des mehrfachen Diebstahl von Bargeld, Kreditkarten und eins Laptop überführt werden. Opfer der Straftaten waren jeweils Ausländer.
    Wie sich die Taten konkret abgespielt haben, hat die Polizei nicht bekannt gegeben. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Bestohlenen die Diebe freiwillig in ihre Unterkünfte gebeten haben – aus welchem Grunde auch immer.

    Diebische Wachleute: TIP Zeitung Thailand

  4. #633
    Avatar von jai po

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    „Straßenreinigung“ in Patong

    Im Gewusel des Nachtlebens von Patong hat die Polizei damit begonnen Ordnung zu schaffen. Störendes Element sind nach Einschätzung der Polizeiführung wohl vor allem die vielen, in ihren Augen, illegalen Straßenhändler.

    Am 18. November schlug die Staatsmacht gegen diese unerwünschten Elemente zu. Dreißig von ihnen wurden aufgegriffen und mit einem Gefangenenbus zur Polizeistation in Kathu gebracht. Dort wurden alle mit einer Strafe von 300 Baht belegt.
    Ob es für die Bestrafung eine Rechtsgrundlage gibt wird sich wohl nur den weisen Polizeioberen erschließen. Die angeblich zu schützenden Urlauber und Expats jedenfalls reagierten mit Unverständnis auf diese Aktion. Schließlich gehören Straßenhändler zum typischen Bild des Nachtlebens, sie werden in der Mehrheit als nicht störend, oft sogar als hilfreich empfunden, wenn zum Beispiel plötzlich ein Regenguss niedergeht und zufällig ein Regenschirmhändler zur Stelle ist.
    Ältestes Opfer der Polizeiaktion war übrigens eine 76-jährige Blumenverkäuferin. Sie war aus dem Isan nach Phuket gekommen, weil sie dort nicht mehr wusste, wovon sie ihre tägliche Reisration bezahlen sollte.
    Das wesentliche Motiv für die Polizei, so kann vermutet werden, liegt wohl darin, auch noch von den ärmsten der Armen eine „Duldungsprämie“ zu kassieren.

    „Straßenreinigung“ in Patong: TIP Zeitung Thailand

  5. #634
    Avatar von jai po

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    Tod im Kugelhagel

    Am 20. November schlug in Thalang, in der Nähe des Heriones Denkmals, ein vierköpfiges Killerkommando zu.

    Mit speziellen Waffen, genannt thai pradit feuerten sie auf das Auto einer 41-jährigen Grundstücksmaklerin, die sich zusammen mit ihren zwei Töchtern auf dem Heimweg von einem Loy Krathong Fest war. Aus den Waffen können mit einem Schuss neun Kugeln abgefeuert werden, jeder der Killer soll eine solche Waffe besessen haben. Das Auto der Maklerin würde förmlich zersiebt, der Versuch, sich mit ihrer Pistole zu verteidigen, war erfolglos. Sie konnte nur noch einen Schuss abfeuern, bevor sie von den Kugeln der Angreifer getötet wurde. Auch ihre 20-jährige Tochter, die das Auto gefahren hatte, kam ums Leben, während die 15-jährige Tochter auf dem Rücksitz schwer verletzt überlebte.
    Ein Großaufgebot von Polizeiermittlern schwärmte im Umfeld des Hauses der Familie aus und befragte die Nachbarn. Dort war es offenbar kein Geheimnis, dass die Familie von einer Gang massiv bedroht worden ist. Vor kurzem sollen drei zwielichtige Typen aufgetaucht sein und ultimativ die Rückzahlung eines 10-Millionen-Baht-Kredits verlangt haben, widrigenfalls würden sie die Familie töten.
    Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Familie bereits seit längerer Zeit bedroht worden ist. Schon vor etwa zwei Monaten wurden die Autos der Familie demoliert und Todesdrohungen ausgestoßen. Der Ehemann bzw. Vater der beiden Mordopfer hatte offenbar schon Konsequenzen gezogen und sich an einem unbekannten Ort versteckt.
    Nach Polizeiangaben dürften geschäftliche Auseinandersetzungen das Motiv für die Bluttat sein. Ob, wie gemunkelt wird, ein oder mehrere vermeintlich übervorteilte Kunden zur Selbstjustiz geschritten sind oder aber der bereits angesprochene Kredit werden vermutlich die weiteren Untersuchungen ergeben.
    Die 15-jährige Überlebende steht unter Personenschutz, da befürchtet wird, dass die Täter versuchen werden, auch sie noch umzubringen.
    Ob es nun Zufall ist oder ein Zusammenhang mit einem nur einen Tag zuvor begangenem Mord in unmittelbarer Nähe des jetzigen Tatorts besteht liegt momentan noch im Bereich der Spekulation. Tatsache ist, dass ein 35-jähriger Thailänder vor seinem Elternhaus erschossen worden ist. Der Täter hatte an der Tür geklopft und, als sein Opfer öffnete, ohne ein Wort zu sagen sofort geschossen. Die Mutter des Opfers konnte auf Befragen durch die Polizei keine Beschreibung des Schützen geben, er soll aus einer Gruppe von Jugendlichen heraus geschossen haben.
    Zunächst ging die Polizei von „normalen“ Auseinandersetzungen zwischen Trinkkumpanen aus, weil es keine Hinweise auf geschäftliche oder romantische Hintergründe gab. Nun dürfte aber untersucht werden, ob es zwischen den beiden Taten bzw. den Personen irgendwelche Überschneidungen geben könnte.

    TIP Zeitung: TIP Zeitung Thailand

  6. #635
    Avatar von jai po

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    Achtung Alkoholkontrollen

    Die Zeiten des sorglosen Trinkens und anschließenden Fahrens scheinen auf Phuket so langsam zu Ende zu gehen.

    Vermehrt werden von der Polizei Alkoholkontrollen durchgeführt. Wer auffällig ist, muss ins Röhrchen pusten. In den ersten Tagen des November erwischte es in Chalong vier Ausländer, in Karon einen.
    Zwar wird der Führerschein nicht einbehalten, die Geldstrafen lassen sich aber schon sehen. Die nicht mehr fahrtüchtigen Mopedpiloten durften mit dem Taxi nach Hause fahren, ihre Fahrzeuge wurden sichergestellt. Am nächsten Tag durften sie diese dann in nüchternem Zustand wieder in Empfang nehmen – nach Zahlung von 5.000 Baht.


    Jagd auf ausländische Promille-Sünder?

    In letzter Zeit häufen sich die Alkoholkontrollen durch die Polizei.

    In Expatkreisen wird schon darüber spekuliert, ob man die Jagdsaison auf sie eröffnet hat, denn die meisten ertappten Promille-Sünder berichten, dass nur Ausländer im Focus der kontrollierenden Polizisten stehen.
    Diesem Vorwurf widersprach der leitenden Polizeibeamte der Polizeistation Kathu, Arayapan Pukbuakao. Er verwies darauf, dass man täglich bis zu 500 betrunkene Ausländer in Gewahrsam nehmen könnte, wenn die Vorwürfe tatsächlich zutreffen würden. Dafür seien aber die räumlichen Verhältnisse aber nicht gegeben, so dass man sich nur auf die gravierendsten Fälle beschränken würde.
    Diese Stellungnahme war aber keine Antwort auf die Frage, ob man sich bei Alkoholkontrollen von motorisierten Verkehrsteilnehmern im Wesentlichen auf Ausländer beschränkt.
    Es darf also vermutet werden, dass der Eindruck, den viele Expats in der letzten Zeit gewonnnen haben, nicht täuscht.
    Eigentlich sollte es ja selbstverständlich sein, dennoch warnen wir nachdrücklich davor sich unter zu hohem Alkoholeinfluss, d. h. mehr als zwei Flaschen Bier, noch ans Steuer bzw. auf das Moped zu setzen. Die Strafe von ein paar hundert Baht lässt sich ja noch verkraften, weniger allerdings der Zwangsaufenthalt in staatlicher Obhut und erst recht nicht im Krankenhaus.

    TIP Zeitung: TIP Zeitung Thailand

  7. #636
    Avatar von Schwarzwasser

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    Dafür hat man auch kein Verständnis. Im Gegenteil. In Thailand käme ich, noch viel weniger als hier, auf die Idee, nach drei oder noch mehr Bier noch auf´s Moped zu sitzen.

  8. #637
    Avatar von berti

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    Zitat Zitat von jai po Beitrag anzeigen
    Ältestes Opfer der Polizeiaktion war übrigens eine 76-jährige Blumenverkäuferin. Sie war aus dem Isan nach Phuket gekommen, weil sie dort nicht mehr wusste, wovon sie ihre tägliche Reisration bezahlen sollte

    „Straßenreinigung“ in Patong: TIP Zeitung Thailand
    So ein Quatsch - TIP die Tränendrüse...jeder weiß doch, daß jeder Blumenverkäufer für ein Syndikat arbeitet u. dort erst recht
    abgezockt wird. Außerdem: kein einziger Isaan- Bewohner hatte / hat / wird jemals ein Problem mit der täglichen Reisration haben !

  9. #638
    Avatar von jai po

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    Tsunami-Gerüchte verunsichern Touristen in Thailand

    Wahrsager prophezeien einen Tsunami für Thailands Ferieninsel Phuket – manche Urlauber stornieren nun, andere freuen sich über Last-Minute-Angebote.
    Wahrsager-Gerüchte über einen bevorstehenden Tsunami haben auf der thailändischen Ferieninsel Phuket Touristen verunsichert. "Es gab in der vergangenen Woche einige Stornierungen von Einheimischen“, sagte die für Phuket zuständige Direktorin der thailändischen Tourismusbehörde, Bangornrat Shinaprayoon. "Aus dem Ausland kamen aber keine Stornierungen.“
    Eine Wahrsagerin beim Kartenlegen in Bangkok



    Die Vorsitzende des Hotelverbands in Phuket bestätigte Buchungsausfälle. "Asiatische Touristen rufen ständig an und fragen uns, ob es einen Tsunami gibt“, sagte Narranon Yangyuen. "Dies ist die Hauptsaison, eigentlich haben wir 80 Prozent Belegung. Aber im Moment sind nur 60 Prozent der Zimmer voll.“
    Dass im Dezember auf Phuket mehr Zimmer leerstehen als vor einem Jahr, führt die Direktorin der Tourismusbehörde aber nicht nur auf die Tsunamigerüchte zurück, sondern auch auf Wirtschaftssorgen: "Das dürfte an der Rezession in Europa liegen, und der Euro-Schwäche gegenüber dem Baht.“ Außerdem habe Phuket jede Menge neuer Hotels, was die Beleg-Rate weiter drücke. Auf das Gesamtjahr gesehen seien die Zahlen aber erfreulich. Bangornrat Shinaprayoon sagte, wegen der Tsunamigerüchte gebe es nun jede Menge Last-Minute-Angebote.
    Sechs Jahre nach dem verheerenden Tsunami im Indischen Ozean hat sich die Gästezahl mehr als erholt. "Wir hatten im diesem Jahr 5,5 Millionen Besucher, 2004 waren es 4,7 Millionen“, sagte Bangornrat Shinaprayoon. "Unser Star ist Russland. Die Zahl der russischen Gäste ist um 50 Prozent gestiegen.“ Aus Deutschland seien neun Prozent mehr Besucher gekommen als im Jahr davor.
    Die Tourismus-Direktorin verwies darauf, dass niemand einen Tsunami voraussagen kann. "Wir sind auf Phuket aber vorbereitet, wir haben Frühwarnsysteme und regelmäßige Evakuierungsübungen“, sagte sie. "Wir können Wahrsager nicht davon abhalten, solche Prophezeiungen zu machen, aber wir sorgen dafür, dass Touristen und Einheimische wissen, was im Falle eins Falles zu tun ist.“
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    Bei dem Tsunami Weihnachten 2004 waren in Thailand 5000 Menschen ums Leben gekommen, die Hälfte davon Touristen. Insgesamt forderte die Katastrophe rund um den Indischen Ozean 230.000 Menschenleben.



    Düstere Prognose: Tsunami-Gerüchte verunsichern Touristen in Thailand - Nachrichten Reise - Fern - WELT ONLINE

  10. #639
    Avatar von Taunusianer

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    Zitat Zitat von jai po Beitrag anzeigen
    Tsunami-Gerüchte verunsichern Touristen in Thailand


    Dass im Dezember auf Phuket mehr Zimmer leerstehen als vor einem Jahr, führt die Direktorin der Tourismusbehörde aber nicht nur auf die Tsunamigerüchte zurück, sondern auch auf Wirtschaftssorgen: "Das dürfte an der Rezession in Europa liegen, und der Euro-Schwäche gegenüber dem Baht.“ Außerdem habe Phuket jede Menge neuer Hotels, was die Beleg-Rate weiter drücke. Auf das Gesamtjahr gesehen seien die Zahlen aber erfreulich. Bangornrat Shinaprayoon sagte, wegen der Tsunamigerüchte gebe es nun jede Menge Last-Minute-Angebote.
    Der Wechselkurs ist das eine, aber vielleicht sollten die Tourismustreibenden auf Phuket mal prinzipiell über das dortige Preisniveau nachdenken. Die Preise dort liegen schon seit längerem dicht am / auf europäischen Niveau. Nach dem ich die letzten Jahre immer 1-2 Wochen am Patong verbracht habe, habe ich dieses Jahr, auch wg. der Preise, darauf verzichtet. Und gefehlt hat mir letztlich nichts. Noch ist offen, ob das jetzt ein längerer Abschied für mich wird, oder ob mich doch die Gewohnheit wieder dort hinzieht.

    VG
    Taunusianer

  11. #640
    Avatar von jai po

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    Zum Schutz der Korallen Tauchen verbieten

    Um Korallenbänke in der Andamanensee zu schützen, fordert das Department of Marine and Coastal Resources die Schließung von Tauchgründen in den Marinenationalparks Similan und Surin. Dort bleichen die Korallen von Jahr zu Jahr mehr aus. Ein Sprecher der Behörde sagte, die Korallen wären in den letzten Jahren mehr zerstört worden als beim Tsunami in 2004. Deshalb habe das Department einen entsprechenden Verbotsantrag beim National Parks, Wildlife and Plants Conservation Department eingereicht. Für das Ausbleichen von Korallen machen Experten neben der höheren Wassertemperatur vor allem Taucher verantwortlich. Sie würden auf Korallen treten, und von den Booten würde Abfall ins Meer geworfen, heißt es beim Department of Marine and Coastal Resources.

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