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NEUE TSUNAMI HEUTE?

Erstellt von Serge, 28.03.2005, 18:04 Uhr · 76 Antworten · 4.241 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von FarangLek

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    Re: NEUE TSUNAMI HEUTE?

    SPIEGEL ONLINE
    Jakarta - Die Behörden von Thailand und Sri Lanka haben nach dem Beben eine Tsunamiwarnung über das Radio verbreitet. Der Bevölkerung wurde geraten, die Küstenregion sofort zu verlassen. Sri Lanka hat bereits mit der Evakuierung von Küstenregionen begonnen. "Wir haben einen Anruf aus der Stadt Trincomalee erhalten", sagte ein Regierungssprecher der Nachrichtenagentur Reuters. "Uns wurde gesagt, dass die Sirenen heulen, dass heißt, dass eine Evakuierung läuft", sagte er.

    Die thailändischen Behörden lösten Alarm in sechs Provinzen an der Andamanische-See, darunter auch für die Touristeninsel Phuket, aus. Auch wurden Fischer aufgefordert, unverzüglich an Land zurückzukehren.

    Aus Indonesien wurden panikartige Reaktionen der Bevölkerung gemeldet, vielerorts fiel der Strom aus. In der vom Tsunami im Dezember besonders heftig betroffenen Region Banda Aceh auf Sumatra flüchteten die Menschen aus ihren Häusern. Allerdings sind dort bislang keine Anzeichen für einen Tsunami beobachtet worden. Das teilten indonesische Behördensprecher mit. Die Erschütterungen waren bis Malaysia und Thailand zu spüren.

    Das Beben ereignete sich in Indonesien um kurz nach 23 Uhr (etwa 18 Uhr MESZ). Daher dürften sich nicht viele Menschen am Strand aufgehalten haben - die Flutwellen nach dem Beben im Dezember hatten am Vormittag die Küsten erreicht. Viele Menschen, die sich am Strand oder in den Siedlungen am Meer aufgehalten hatten, wurden von den meterhohen Wellen einfach weggerissen.

    Nach Einschätzung amerikanischer Geologen handelt es sich um ein Nachbeben des schweren Bebens, das an Weihnachten einen Tsunami auslöste. Ein Experte der US-Behörde für Geologische Überwachung sagte der Nachrichtenagentur Reuters, das Epizentrum liege im Meer 125 Meilen westlich der Stadt Sibolga auf der Insel Sumatra in fast 30 Kilometern Tiefe. Ob das Beben einen Tsunami zur Folge haben werde, konnte er noch nicht sagen. Die Regierungsstellen in der Region seien benachrichtigt worden.


    US-Geologen forderten die örtlichen Behörden auf, die Küstenregionen im Umkreis von 1000 Kilometern des Epizentrums zu evakuieren. Das Pazifische Tsunami-Warncenter in Hawai warnte, dass das Beben einen verheerenden Tsunami zur Folge haben könnte. "Die Behörden können davon ausgehen, dass die Gefahr vorüber ist, wenn innerhalb der nächsten drei Stunden in der Region nahe dem Epizentrum keine Wellen entdeckt werden", hieß es in einer Mitteilung des Tsunami-Warncenters. Um 20.30 Uhr teilte die indonesische Regierung mit, dass es keine Anzeichen für einen Tsunami gebe.

    Über die Stärke des Seebebens liegen unterschiedliche Informationen vor. Das japanische Erdbebenzentrum in Tokio registrierte eine Stärke von 8,5, ebenso das Pazifische Tsunami-Warncenter. Zuvor hatten US-Geologen ein Beben der Stärke 8,2 gemeldet.

    Ein Augenzeuge auf der Insel Penang in Malaysia berichtete dem Sender CNN, das Erdbeben um 23.09 Uhr Ortszeit sei für zwei bis drei Minuten deutlich zu spüren gewesen. Es habe aber nach erstem Augenschein keine unmittelbaren Schäden gegeben.




    Der Meeresboden nach dem Beben im Dezember. Klicken Sie auf das Bild, um die Fotostrecke zu starten.


    Im Dezember 2004 hatte ein Seebeben im Indischen Ozean eine Flutkatastrophe ausgelöst, bei der rund 300.000 Menschen ums Leben gekommen waren. Das Beben im Dezember war ausgelöst worden, als sich die Indische Platte unter die Burmesische Platte schob. Vor allem an den Punkten, an denen zwei Platten zusammenstoßen und aneinander entlangreiben, können Erdbeben entstehen.

  2.  
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  3. #62
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: NEUE TSUNAMI HEUTE?

    Hier eine interactive Animation Die Bebenzone in Südostasien (sind die Daten vom letzten Beben)

    Quelle: Spiegel

    René

  4. #63
    Avatar von MadMovie

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    Re: NEUE TSUNAMI HEUTE?

    @ Serge und Loso,

    es gibt auch noch alternativ die Erklärung, dass indische Gottheiten dahinter stecken.
    Schaut mal
    hier

  5. #64
    Avatar von moselbert

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    Re: NEUE TSUNAMI HEUTE?

    Zitat Zitat von Serge",p="229579
    Schon ein wenig verrueckt ist, dass die erste Tsunami am 26. Dezember stattfand, also einen Tag nach Jesus Geburtstag, und nun dieses Erdbeben am Ostermontag - also einen Tag nach der Auferstehung...
    Stimmt. Der Wissenschaftler sagt: Zufall. Der Mensch, der an übersinnliches glaubt, sieht ein System dahinter.
    Es waren aber schon hunderte Nachbeben seit dem 26.12., also tippe ich mal auf Zufall.

  6. #65
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: NEUE TSUNAMI HEUTE?

    Indonesien gibt Tsunami-Entwarnung

    René

  7. #66
    Avatar von FarangLek

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    Re: NEUE TSUNAMI HEUTE?

    Hier wurde ein kleiner Tsunami gesichtet..

    Cocos Islands


  8. #67
    mediScon
    Avatar von mediScon

    Re: NEUE TSUNAMI HEUTE?

    hallo ihr lieben,

    unsere interna lauten bislang wie folgt:
    Ersten Meldungen zufolge (28.03.2005, 21:30MESZ) gab es auf der Insel Nias vor der Küste von Sumatra etwa 50 Todesfälle, über 100 Häuser sollen zerstört sein. Von den Cocos Islands vor Australien wurde eine Veränderung des Wasserstandes von etwa 10cm gemeldet. Derzeitige Informationen lassen darauf schliessen, dass es keinen gefährlichen Tsunami gibt bzw geben wird.

    mehr gibt´s hier: http://www.mediscon.com/13717/home.html

    lieben gruß
    thomas

  9. #68
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: NEUE TSUNAMI HEUTE?

    Dienstag 29. März 2005, 00:07 Uhr

    Experten sehen keine größere Flutwelle in Asien

    Washington (dpa) - Tsunami-Experten in aller Welt rechnen nicht mit einer größeren Flutwelle im Indischen Ozean. Sowohl die Behörden vor Ort als auch in den USA und Deutschland gaben inzwischen leichte Entwarnung. Professor Jochen Zschau vom Geoforschungszentrum Potsdam sprach von einem Nachbeben des schweren Bebens von Dezember. Damals waren 300 000 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben aus Japan sind bei dem neuen Beben fast 300 Bewohner auf der Insel Nias vor Sumatra ums Leben gekommen.

  10. #69
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: NEUE TSUNAMI HEUTE?

    Jakarta/Tokio (dpa) - Bei dem enormen Erdbeben im Indischen Ozean sind auf der Insel Nias vor Sumatra vermutlich bis zu 2000 Menschen ums Leben gekommen. Das sagte der indonesische Vizepräsident Jusuf Kalla dem britischen Sender BBC.

    Kalla sagte, diese Zahl sei eine grobe Schätzung auf Basis der Gebäudeschäden. Etwa 80 Prozent der mehrstöckigen Gebäude in der Inselhauptstadt Gunungstoli seien beschädigt. Tausende seien verschüttet, hieß es.

    Japanische Medien berichteten zuvor unter Berufung auf einen örtlichen Rundfunksender, 296 Leichen seien gefunden worden. In den Trümmern wurde weiter nach Überlebenden und Leichen gesucht. Nach amtlichen Angaben wurden etwa 500 Häuser, nach anderen unbestätigten Berichten sogar bis zu 1000 Häuser zerstört.

    Quelle: Yahoo

  11. #70
    Avatar von FarangLek

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    1.335

    Re: NEUE TSUNAMI HEUTE?

    Bis zu 2.000 Tote nach Beben im Indischen Ozean befürchtet

    Jakarta (AP) Drei Monate nach der Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean hat abermals ein schweres Erdbeben vor Sumatra Tod und Verwüstung in die Region gebracht. Auf der am schwersten betroffenen Insel Nias seien bis zu 2.000 Menschen ums Leben gekommen, sagte der indonesische Vizepräsident Jusuf Kalla.

    Entgegen ersten Befürchtungen löste das Beben vom Montagabend mit einer Stärke von 8,7 aber keine Flutwellen aus. Die Behörden der angrenzenden Länder gaben am Dienstagmorgen Tsunami-Entwarnung, nachdem in der Nacht tausende Menschen in Panik von den Küsten geflüchtet waren.

    Die genaue Zahl der Opfer war zunächst unklar. Auf Nias, einem Surfer-Paradies, kamen nach Angaben der lokalen Behörden mindestens 300 Menschen ums Leben. Vizepräsident Kalla sagte dagegen im Radiosender El-Shinta, anhand der registrierten Gebäudeschäden sei mit bis zu 2.000 Toten zur rechnen. Ersten Medienberichten zufolge wurde die Stadt Gunungsitoli weitgehend verwüstet. Polizeisprecher Zulkifli Sirait sagte, rund 70 Prozent der Häuser und Gebäude im Marktviertel seien eingestürzt. «Es ist möglich, dass hunderte Menschen in den Trümmern gestorben sind.»

    Der katholische Nachrichtendienst Misna zitierte den Missionar Raymond Laia mit den Worten, die Stadt sei völlig zerstört. Hunderte Verletzte suchten in seiner nahe gelegenen Missionsstation Hilfe. Sie berichteten, dass es in der Stadt tausende Verletzte gebe und dass das Krankenhauspersonal geflohen sei, sagte der Geistliche. In Gunungsitoli wüte ein Großfeuer.

    Schäden aus anderen Regionen wurden nicht gemeldet. Dennoch hatte die Nachricht über das neue Beben zehntausende Menschen von Indonesien bis Thailand in Angst und Schrecken versetzt. «Es war fürchterlich. Mein einziger Gedanke war, wie ich meine dreieinhalb Monate alte Tochter retten könnte», sagte die 27-Jährige Marlina in Banda Aceh auf Sumatra. «Ich rannte mit ihr und meinem Mann zum Haus eines Nachbarn und wir beteten, es möge kein neuer Tsunami kommen.»

    Schon kurz nach der Beben-Meldung bildeten sich in der Provinz Aceh, die von der Todeswelle im Dezember am härtesten getroffen worden war, lange Autoschlangen. In Sri Lanka kamen zwei Menschen in der Panik zu Tode: Ein Kind starb bei einem Autounfall, eine Frau erlitt auf der Flucht einen Herzinfarkt. Einige Stunden nach dem Beben hoben die Regierungen indes ihre Tsunami-Warnung wieder auf.

    Das Epizentrum befand sich rund zehn Kilometer unter dem Meeresboden 250 Kilometer südöstlich von Banda Aceh, teilten amerikanische Seismologen mit. Nur 90 Kilometer vom Epizentrum entfernt liegt die Insel Simeulu, direkt nördlich davon befindest sich Nias. Ein Sprecher des geologischen Institutes in Golden, Dale Grant, sagte, es habe sich um Nachbeben nach dem Dezember-Erdstoß gehandelt, der eine Stärke von 9.0 hatte. «Es ist im selben Grabensegment», sagte er. Erschütterungen waren bis Malaysia und Thailand zu spüren.

    Nach UN-Einschätzung reagierten die Regierungen der Länder am Indischen Ozean auf die neue Katastrophe besser als vor drei Monaten. «Mein Eindruck ist, dass das System diesmal viel besser funktioniert hat», sagte der Leiter des UN-Büros zur Koordination humanitärer Angelegenheiten, Jan Egeland. Geologen in den USA und Japan hätten die Informationen über das Beben an die Regierungen übermittelt, die sie wiederum an die lokalen Behörden weitergegeben hätten.

    (Yahoo)

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