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„Nase voll“ vom starken Baht

Erstellt von fastburner, 20.04.2013, 11:21 Uhr · 452 Antworten · 41.861 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Weiss gar nicht, was ihr habt. Das wird diesmal ein recht guenstiger Urlaub im Mai...in DL
    Da Du Teil einer Minderheit bist...:-)) fällt das nicht ins Gewicht...

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von J-M-F Beitrag anzeigen
    das wird sie, da verlass dich drauf.
    nämlich dann, wenn es heisst nix geht mehr und dieser Tag kommt in Thailand mit schnellerem Schritt als in Deutschland.
    Woran machst du das fest, J-M-F?

  4. #33
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Wenn es Gruppen in Thailands Wirtschaft gibt, denen geholfen werden soll, dann sind dies die Exporteure von thail. Waren und Dienstleistungen. Also z.B. die Rei5exporteure oder das Baugewerbe.

    Da denkt keiner daran, etwas für die Touris zu tun, die ihr Geld in Euros verdienen. Denn da sieht man die Schwäche eher im Euro selbst als in der Stärke des Bahts.
    Ich denke, Du siehst das etwas zu einseitig... sollte der Wechselkurs, was ich vermute, noch weiter nachgeben, wird das viele Expats treffen, die einen Wertverlust ihrer deutschen Transferzahlungen von 10 % in den letzten 3 Jahren nicht so ohne weiteres wegstecken können. Bei zunehmendem Wertverlust wird der Druck noch stärker... und irgendwann geht's dann halt nicht mehr und sie müssen zurück. Dann könnte ein Ausverkauf thailändischer Immobilien beginnen...

    Ebenso sehe ich den Immobilienmarkt in dieser Situation als gefährdet an... da viele Investoren mit € kommen...

  5. #34
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    IBei zunehmendem Wertverlust wird der Druck noch stärker... und irgendwann geht's dann halt nicht mehr und sie müssen zurück. Dann könnte ein Ausverkauf thailändischer Immobilien beginnen...
    Das hatten wir doch schonmal. Kaum einer der Rentner, die mit Muehe und Not die 40k/Monat erfuellen koennen, hat hier Immobilien-/Condobesitz. Vielleicht ein Haus von Mia in der Pampa, das wird aber sicherlich kaum vom Eurokurs betroffen sein noch verkaufbar sein. Also irrelevant.

    Dem Immobilienmarkt sind ansonsten auslaendische Investoren weitestgehend egal. Aber mag vielleicht ein bisschen den Verkauf von Bierbars zu Saisonende erschweren

  6. #35
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Ich denke, Du siehst das etwas zu einseitig... sollte der Wechselkurs, was ich vermute, noch weiter nachgeben, wird das viele Expats treffen, die einen Wertverlust ihrer deutschen Transferzahlungen von 10 % in den letzten 3 Jahren nicht so ohne weiteres wegstecken können.
    Du hast mich falsch verstanden. Ich gebe hier nicht meine Einschätzung zum Besten, sondern die vorherrschende Einschätzung der Thais.
    so heißt dann auch die Zeitungsüberschrift:
    Help for baht-hit exporters on way.

    Die anderen Sektoren? Die koennen doch überkompensieren, so heißt es hier in Thailand. Oder die klagen einfach zu wenig.

    Und der Immobilienmarkt im weitesten Sinne? Es ist doch gerade der ungebremste Zugang von ausländischem Kapital nach Thailand hinein, der den Baht immer stärker werden ließ.

    Und die Waffen der Geldpolitik so ziemlich stumpf machten. Soll denn die Zentralbank wirklich nun eine Politik des easy money machen und die Inflationsrate noch über 3% hieven? Das träfe dann die Thais. Während es doch bislang "nur" die Farangs betraf und auch ruhig weiter nur betreffen sollte.

    Die Fiskalpolitik der Regierung denkt an ihre Wähler. Die Geldpolitik der Zentralbank denkt primär an die Menschen mit Auslandskonten, sofern sie überhaupt denkt und nicht nur Golf spielt.

    Und zur Rolle des ausländischen Kapitaltransfers - nicht nur durch Rentner, sondern auch durch Kapitalanleger - sollte man grundsätzlich die Positionen im eigentlichen Steuerungsgremien der thail. Zentralbank kennen, die da zuletzt 5:1 entschieden haben:

    "The Monetary Policy Committee (MPC) minutes for April 3, when five
    out of six members decided to hold the key policy interest rate at 2.75%, showed
    that the MPC's clear priority is the impact of capital inflows on asset prices
    rather than economic growth.
    The dissenting member believed the MPC should cut the policy
    interest rate by a quarter percentage point to 2.5% in response to a decline in
    exports, inflation and the high volume of short-term capital inflows.
    The member advocated the central bank introduce measures to curb
    banks' lending alongside a policy rate cut.
    Most MPC members believed that the world economic outlook had
    barely changed from the previous meeting in mid-February despite an increased
    risk from the euro zone's banking system."

    Deshalb macht sich hier wohl auch keiner etwas aus Mad's Barbeer.

  7. #36
    Avatar von waanjai_2

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    Der Streit geht weiter - zwischen Zentralbank und BDI sozusagen und die operative Ebene der BOT unterbricht das Golf spielen:

    Change primary target from inflation and instead rein in baht, says the FTI | Bangkok Post: news

    Thai central bank rebuts criticism of its handling of monetary policy | Bangkok Post: breakingnews


    Und wie schon gesagt: Der Tourismus spielt hier kaum eine Rolle.

  8. #37
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Man sollte nur wissen, daß es um einen schon lange schwelenden Konflikt zwischen Fiskalpolitik und Geldpolitik geht, die durch die Art der der thail. Zentralnotenbank gegebenen Unabhängigkeit und der tatsächlichen Sprachlosigkeit zwischen den Akteuren wesentlich verschärft wird.
    Das kriegt man halt im Wochenblitz nicht mit, sondern nur in den englisch-sprachigen Wirtschaftszeitungen. Inwieweit die thail. Bevoelkerung aufgeklärt wird, ist noch ein voellig anderes Thema. Deshalb erübrigt sich das Lesen der thail. Boulevardpresse.
    Wer spricht denn von Boulevardpresse, es gibt ja auch ernstzunehmende thailändische Tageszeitungen.

  9. #38
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Es ist doch gerade der ungebremste Zugang von ausländischem Kapital nach Thailand hinein, der den Baht immer stärker werden ließ.


    Und zur Rolle des ausländischen Kapitaltransfers - nicht nur durch Rentner, sondern auch durch Kapitalanleger - sollte man grundsätzlich die Positionen im eigentlichen Steuerungsgremien der thail. Zentralbank kennen, die da zuletzt 5:1 entschieden haben
    Das ist richtig Waanjai. Immer mehr ausländisches Kapital fließt nach Thailand. Aber warum ?
    Es gibt massig Geld im Markt, was angelegt werden muss. In Thailand stimmt zur Zeit halt noch das Umfeld dafür. In der Eurozone oder Amerika gibts sogut wie keine Zinsen mehr. Solange das so ist, wird weiterhin Kapital nach Thailand fließen und den Baht dadurch aufwerten.

    Das durch diesen Hohen Baht die Wirtschaft leidet ist klar. Der Set Index steckt seit Mitte März in einer Seitwärtsphase.
    Die Notenbank wird schlicht und einfach gezwungen sein den Baht abzuwerten, wenn die Wirtschaft keinen größeren Schaden davon tragen will.

  10. #39
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    Die Notenbank wird schlicht und einfach gezwungen sein den Baht abzuwerten, wenn die Wirtschaft keinen größeren Schaden davon tragen will.
    Da hoert sich aber die Verteidigungsrede der Stellvertreterin von heute ganz anders an.
    Ist aber primär ein innerthailändisches Problem.

    Was uns Farangs daran interessieren sollte, ist zweierlei:
    1. Es steht nicht zu erwarten, dass die den gebeutetelten Touris mit immer weniger Euros in der Tasche irgendwie entgegen kommen werden. Wird leider immer wieder gerne gehofft bzw. geglaubt. Auch hier.

    2. Die Preise für Immobilien werden weiter steigen. Und zwar, weil viele ausländische Geldanleger nach Thailand kommen. Wer sind wohl diese? Zu einem sicherlich nicht geringen Anteil auch so umzugswillige Leute, wie z.B. Mitglieder in thai-deutschen Ehen. Ich vermute, daß aber für diese Letzteren z.Zt. noch kein schlüssiges Investitionskonzept vorliegt.

    Ich tendiere dazu, schon heute den irgendwann einmal auswanderungswilligen Ehepaaren den Kauf von gut geschnittenen Grundstücken in sehr guter Lage schon heute ins Auge zu sehen. Grundstückssteuern sind nicht in Sicht, und wenn wird es kaum Steuern auf Grundstücke unter 25 rai geben. Was die Leute nur sehen müssen, ist die Tatsache, daß überall die Preise steigen - auch im Dorf der Panraya. Aber dort nicht längst so energisch wie in guten Bauland-Lagen.

    Und sollte man später gar nicht nach Thailand verziehen, dann hat man halt eine interessante Rendite aus der thail. Investition erhalten. Kaum einen wird's ärgern.

  11. #40
    Avatar von joachimroehl

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    DSC05054.jpg DSC06154.jpg ... gesagt, getan. 1 Rai zu umgerechnet 5400 DM vor über zwölf Jahren am Kao Kradon bei Pak Chong gekauft. Teilweise aufgeschüttet, Drainage und einen großen Fischteich angelegt. Heutiger Verkaufspreis bei knapp 1 Mill. THB. Frisst kein Brot, ist aber eine kleine Wertanlage der Mia und ernährt mittlerweile einen Familienzweig halbjährlich mit rund 15.000 THB aus der kleinen Bananenernte.

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