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Naga-Feuerbälle: Mysterium entzaubert

Erstellt von Jinjok, 12.10.2003, 16:51 Uhr · 28 Antworten · 7.287 Aufrufe

  1. #11
    woody
    Avatar von woody

    Re: Naga-Feuerbälle: Mysterium entzaubert

    Zitat Zitat von christian
    @ woody,
    ich glaube, daß Du es Dir hierbei etwas zu einfach machst.....
    Christian
    Ich bitte Dich, ich mache es mir überhaupt nicht einfach . Deshalb versuche ich eine Erklärung für das Phänomen zu bekommen.
    Was die Sache unglaubwürdig macht, ist nicht das Auftreten von den Feuerbällen, sondern das pünktliche Auftreten dieser, aber auch dafür habe ich im Gegensatz zu Dir einen Lösungsansatz erarbeitet ;-D . Also, wenn es sich einer einfach macht, dann bist Du es;-D

  2.  
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  3. #12
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Naga-Feuerbälle: Mysterium entzaubert

    @woody,

    Ich habe mal irgendwo gelesen, weiss aber nicht mehr wo, dass kräftig nachgeholfen wird um das Spektakel pünktlich erscheinen zu lassen.
    Wen würde es wundern, in Island wir auch des öffteren ein Eimer Waschpulver in einen Geysir (oder wie heißen die Dinger?) gekippt, damit's auch pünktlich und anständig sprudelt wenn der Bus mit den Touris ankommt... ;-D

    Wobei es etwas schwieriger sein dürfte, im Flußbett herumzuwühlen, damit auch schön viel Gas hochkommt...

    Wieso es am Ende der Regenzeit zu heufigerem aufsteigen der Gasblasen kommt, dürfte doch eigentlich nicht so kompliziert zu verstehen sein.
    Das Gas muß sich ja unter tieferen (Sand)Schichten des Flußbetts bilden, damit es sich überhaupt sammeln kann. Ansonsten würde es ja andauernd endweichen, und es käme überhaupt nicht zu den Eruptionen. Und am Ende der Regenzeit, nach mehrfachem Hochwasser, ist diese Sandschicht ganz einfach dünner, oder eventuell unregelmäßiger. Und somit kommt es zu einer höheren Frequenz der Eruptionen...

  4. #13
    Avatar von tira

    Registriert seit
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    Beiträge
    17.260

    Re: Naga-Feuerbälle: Mysterium entzaubert

    Zitat Zitat von MrLuk
    ... ganz einfach [highlight=yellow:fb04f40375]dünner[/highlight:fb04f40375], oder eventuell unregelmäßiger. Und somit kommt es zu einer höheren Frequenz der Eruptionen...
    hallo luk,

    kann es sein du bewegst dich mit deiner argumentaion ´auf ganz dünnem eis´.....


    gruss

  5. #14
    mike_privat
    Avatar von mike_privat

    Re: Naga-Feuerbälle: Mysterium entzaubert

    Hallo,
    Es gibt einen Film zu diesem Thema: Mekong Full Moon Party Dort geht es in die Richtung das die Leuchtbälle vorher im Fluss plaziert werden wenn ich es richtig verstanden habe.

    Gruss Mike

  6. #15
    Avatar von christian

    Registriert seit
    09.09.2003
    Beiträge
    129

    Re: Naga-Feuerbälle: Mysterium entzaubert

    @ woody


    @all!

    Fakt: Mit fast 5000km gehört der Mekhong zu den längsten Flüssen der Erde.
    Frage: Warum werden diese Bälle nur auf einer Länge von rd. 20 kam, etwa zwischen Vientiane und Nong Khai beobachtet?

    Faulgase kommen doch sicher auch oberhalb und unterhalb dieses Bereichs vor.

    Christian

  7. #16
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Naga-Feuerbälle: Mysterium entzaubert

    Faulgase kommen doch sicher auch oberhalb und unterhalb dieses Bereichs vor.
    Sicherlich, aber vielleicht kommt es in diesem Bereich des Flußes zu ganz speziellen Strömungen, die die von mir bereits erwähnte Sandschicht über den Schlamm schwemmt, und somit die Gasbildung noch stärker wird, und das Gas ebenfalls zurückgehalten wird bis es eruptionsartig entweicht, und umsomehr, je dünner die Sandschicht am Ende der Regenzeit ist.

  8. #17
    Avatar von Jinjok

    Registriert seit
    05.07.2001
    Beiträge
    5.556

    Re: Naga-Feuerbälle: Mysterium entzaubert

    Oder ist gibt auf diesem speziellen Flußabschnitt spezielle geologische Gegebenheiten, die in Verbindung mit den angeschwemmten Zutaten erst an genau dieser Stelle des Flusses zu dem Chemikaliencocktail führen, der die Ursache für die berühmten Feuerbällen das nachts ist.
    Jinjok

  9. #18
    Avatar von moselbert

    Registriert seit
    15.09.2003
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    2.627

    Re: Naga-Feuerbälle: Mysterium entzaubert

    Hat Otto die Dinger schon gesehen?
    Also ich hatte mit meiner Frau wie gesagt die Fernsehsendung im Thai TV Global Network gesehen. Im Fernsehen kann man zwar tricksen. wenn aber christian schreibt
    Dieser Mann hat mir bestätigt, daß er das Spektakel mit eigenen Augen gesehen hat. Es ist also nicht nur Einbildung; denn dieser Mann ist einer der wenigen, denen ich vertraue und auf die ich mich verlassen kann.
    dann kann man davon ausgehen, daß da wohl nicht getrickst wird.
    Nicht vom Fernsehen. Vielleicht hilft aber die Tourismusbehörde nach. Wer weiß.
    Das Wetter kann man unmittelbar sicher nicht für die Bälle verantwortlich machen. (Ich bin vom Fach, also "Wetterfrosch".)
    Aber vielleicht mittelbar.
    Am einleuchtendsten für mich ist der Beitrag von MrLuk:
    Wieso es am Ende der Regenzeit zu heufigerem aufsteigen der Gasblasen kommt, dürfte doch eigentlich nicht so kompliziert zu verstehen sein. Das Gas muß sich ja unter tieferen (Sand)Schichten des Flußbetts bilden, damit es sich überhaupt sammeln kann. Ansonsten würde es ja andauernd endweichen, und es käme überhaupt nicht zu den Eruptionen. Und am Ende der Regenzeit, nach mehrfachem Hochwasser, ist diese Sandschicht ganz einfach dünner, oder eventuell unregelmäßiger. Und somit kommt es zu einer höheren Frequenz der Eruptionen...
    Das Ende der Regenzeit dürfte tatsächlich die Ursache für die stärkeren Eruptionen sein. Allerdings wahrscheinlich nicht die veränderten Sandschichten. Hier meine Theorie, die jetzt nach dem Lesen Eurer Beiträge entstanden ist:
    Gehen wir mal davon aus, daß Menge der Gase, die aus dem Boden nach oben drängen, das ganze Jahr über gleich ist. Diese Gase müssen, wenn sie am Flußbett angelangt sind, noch den Wasserdruck überwinden um in die Atmosphäre aufzusteigen. Das geschieht das ganze Jahr über. Hat der Mekong Hochwasser, sammeln sich größere Mengen Gas an, weil das Wasser mit mehr Gewicht auf den Boden drückt. Wenn das Hochwasser zurückgeht können die größeren Gasmengen aufsteigen. (So etwa wie beim Öffnen einer Champagnerflasche. Nur, daß Schampus besser schmeckt als Faulgase... ;-D ) Da das Hochwasser am ganzen Fluß zurückgeht, treten diese Erscheinungen verstärkt in allen betroffenen Bereichen gleichzeitig auf. Bei starkem Hochwasser des Mekong müßten es mehr Leuchterscheinungen sein, als in Jahren mit wenig Monsunregen.
    Daß die Erscheinungen nicht am gesamten Mekong beobachtet werden, ist auch logisch, weil eben nur in diesem Bereich die Gase aus der Erde aufsteigen.
    Ich hatte an anderer Stelle geschrieben:
    Ich halte das alles für Humbug, aber da es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die man nicht für möglich hält, kann natürlich auch das wahr sein.
    Da ich für mich jetzt eine logische Erklärung gefunden habe, mochte ich den Humbug mit dem Ausdruck des Bedauerns zurücknehmen. Auch wird da sicher niemand nachhelfen, sondern es werde tatsächlich natürliche Erscheinungen sein.
    Damit sind allerdings nur die aufsteigenden Gasblasen erklärt. Warum die jetzt leuchten, weiß ich noch nicht.

  10. #19
    Avatar von Jinjok

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    Beiträge
    5.556

    Re: Naga-Feuerbälle: Mysterium entzaubert

    Zitat Zitat von moselbert
    Damit sind allerdings nur die aufsteigenden Gasblasen erklärt. Warum die jetzt leuchten, weiß ich noch nicht.
    Sie haben wohl eine selbstentzündliche Komponente (ähnlich Knallgas). Die kritische masse ist scheinbar nach einigen Sekunden in der Luft vorhanden. Unter Wasser sind die Gase ja von Sauerstoff getrennt. Die Beobachter des Wissenschaftsministeriums haben von einem orangefarbenen Funken außerhalb der Gasblase gesprochen.
    Jinjok

  11. #20
    Avatar von moselbert

    Registriert seit
    15.09.2003
    Beiträge
    2.627

    Re: Naga-Feuerbälle: Mysterium entzaubert

    Habe gerade zwei Seiten im Netz gefunden, die sich mit dem Phänomen befassen.
    http://bigsnakeguesthouse.com/
    Unter dem Link Big Snake Festival gibt es dieses Foto

    Das ist die Seite eines Guesthouses bei Phon Phisai östlich Nong Khai.

    Auf der Seite
    http://www.cfz.org.uk/projects/naga00.htm
    einer Gruppe, die sich mit Fabeltieren und anderen obskuren Dingen befaßt, gibt es einen Reisebericht zu den Nagas in Thailand, auf Seite 2 dieses Werks findet man folgende Abbildung:

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