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Mr. T plant Raumfahrtprogramm für Thailand

Erstellt von rstone16, 02.11.2005, 19:47 Uhr · 116 Antworten · 4.063 Aufrufe

  1. #81
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Mr. T plant Raumfahrtprogramm für Thailand

    @Sioux,

    kann ich so im Detail nicht bestätigen. Die Thais, die mich länger kannten, waren schon sehr dafür, daß ich als Farang mehr Rechte hätte. Sie waren sogar erstaunt, daß meine Rechte geringer als die der Thais waren.
    Welcher Thai beschäftigt sich aber auch mit Bestimmungen für Ausländer, die einen selbst nicht berühren.

    Ansonsten ist der Level des 'kit tüng tua eng' (Egoismus) nicht gering.

    Gruß
    Monta

  2.  
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  3. #82
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249

    Re: Mr. T plant Raumfahrtprogramm für Thailand

    Ein Gast ist im allgemeinem Sprachgebrauch eine Person, der sich temporär bei einem fremden Gastgeber aufhält. Urlauber, Studenten, Besucher, und Zeitvertragsarbeiter sind demnach Gäste.
    Ist prinzipiell richtig. Jedoch ist es üblich, dass man bei einer Privatparty (was ein souveränes Land wie Thailand im Vergleich ja ist) seine Gäste selber einlädt. Ich wäre jedenfalls nicht erfreut, wenn plötzlich wildfremde Leute auftauchen, die sich vielleicht sogar noch schlecht benehmen und meine für die Party gekauften Fressalien und Getränke deshalb nicht reichen.
    Wenn sie aber selber etwas mitbringen (in deinem Falle als Arbeitgeber tätig werden), sieht die Sache zumindest nicht mehr ganz so schlimm aus (Analogie Gastarbeiter, Unternehmer).
    Thailand reagiert also nur so, wie ich als Privatperson auf meiner eigenen Party auch handeln würde. Vielleicht wird durch diesen etwas abstrusen Vergleich meine Denkweise etwas verständlicher.

    Möglicherweise hast du dir die australische Immigrationspraxis noch nicht genauer angeschaut!?
    Doch, habe ich. Australien kam für mich als Auswanderland nämlich vor einigen Jahren ebenfalls in Frage, weil ein Freund dort
    ebenfalls hingezogen ist. Es wäre für mich mit meinem Status auch kein Problem. Aber ich sprach von der Allgemeinheit. Für mich ist es ja auch kein Problem, in Thailand zu wohnen.
    Aber ein ungebildeter Arbeitsloser hat in Australien halt nicht mehr Möglichkeiten als in Thailand. Und gerade solche Thais bekommen auch kein Visum für Deutschland, weil sie keine Rückkehrbereitschaft ohne Geld bieten können. Ein Deutscher kann aber (abgesehen vom Flugpreis) in jhedem Fall ohne Visa für 1 Monat nach Thailand einreisen. Und mit Visarun auf Ewig bleiben.

    Aber ich denke, wir reden etwas aneinander vorbei. Denn wie ich den nachfolgenden Texten entnehmen konnte geht es wohl eher um verheiratete Farang-Unternehmer.
    Aber wenn man 8 Jahre in Thailand bleiben konnte... was ist dann das Problem. Dass man einmal im Jahr mal kurz über die Grenze zur thailändischen Botschaft muss und evtl. etwas Geld auf dem Kono nachweisen muss? Das ist doch praktisch eine Daueraufenthaltsgenehmigung.

    Und ich frage mich: welche Gesetze diskriminieren Ausländer denn?
    Vor allem, wenn man mit einer Thai verheiratet ist, kann man auch Haus und Land kaufen.
    Dass man nicht arbeiten darf finde ich persönlich vernünftig und sehe das absolut nicht als Diskriminierung an. Wir kommen auch zurecht, ohne dass ich hier arbeite.
    Ich kenne zudem kaum Ausländer, die die thailändische Staatsbürgerschaft haben möchten (damit gibt man ja auch etliche Reiseerleichterungen ab).
    Was fehlt noch? Das Wahlrecht?
    Ok, eine Sache gibt es vielleicht: dass man in einigen Freizeitparks als Farang etwas mehr Eintritt zahlen muss. Da gibt es aber einen kleinen Trick, der schon zweimal funktionierte. Meine Frau kaufte die Tickets, Verkäuferin sah mich an und gab Farang-Ticket raus. Frau sagte: "er ist aber Thai"
    Verkäuferin lächelte, glaubte es natürlich nicht und sagte, ich solle doch mal etwas auf thai sagen.
    Ich brachte meinen vorgeübten Satz heraus.
    Sie lachte und selbst, wenn sie immer noch nicht daran glaubte, fand sie die Idee wohl so gut, dass ich dann doch das Thai-Ticket bekam.

    So, wollte meine Stellungnahmen nur noch mal loswerden.
    Im Prinzip ist es mir ja egal, ob sich hier jemand nicht wohl fühlt.
    Ich tue es jedenfalls und habe bislang noch kein Hindernis wahrgenommen.
    Und gerade das deutsche Rechtssystem hat mich endgültig aus Deutschland vergrault. Denn wenn man nicht genug Geld hat, kann man auch nicht bis zur letzten Instanz durchhalten, auch wenn man im Recht ist. Nicht, dass es hier besser ist, aber hier behauptet es ja auch keiner (im Gegensatz zum selbstbeweihräucherten Deutschland).

  4. #83
    Avatar von Dieter1

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    10.08.2004
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    31.997

    Re: Mr. T plant Raumfahrtprogramm für Thailand

    fckw:

    "Und ich frage mich: welche Gesetze diskriminieren Ausländer denn?
    Vor allem, wenn man mit einer Thai verheiratet ist, kann man auch Haus und Land kaufen."

    Das ist falsch. Es ist im Gegenteil dann auch für die thailändische Ehefrau schwieriger, weil sie die Unterschrift ihres Mannes unter die Bestätigung benötigt, dass er nichts damit zu tun hat und auf alle Ansprüche verzichtet.

  5. #84
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Mr. T plant Raumfahrtprogramm für Thailand

    @kcwknarf,

    zu der "Party" in Thailand habe ich mitgebracht, gekauft in Thailand, mit Geld, was aus Deutschland kam:

    2 Grundstücke, Haus, 2 PKW, kompletter Hausrat, Versorgung der Familie, Lebenshaltung für 5 Jahre = alles zusammen 8 Millionen Baht.
    Darin nicht enthalten: Unterstützung der thailändischen Familie meiner Frau, über einen Zeitraum von 13 Jahren = ca. 1 Million Baht.

    Auch wenn ich dort nicht (für Geld) gearbeitet habe (der Beruf Architekt ist nicht zugelassen) habe ich für die Zeit des Hausbaus bis zu 40 Thaihandwerkern Arbeit für über ein Jahr gegeben.

    "Wildfremd" war ich auch nicht, da ich lange Jahre mit einer Thai verheiratet war und mein Sohn eben auch Thai ist.

    Wenn man mit einer Thai verheiratet ist, kann der Farang zwar ein Haus kaufen, aber nicht das Grundstück, auf dem es gebaut ist. Das kann nur die Mia. Was von großer Bedeutung werden kann, wenn sich einer aus der ehelichen Gemeinschaft verabschiedet. Aber das solltest Du doch wissen, oder?

    Was Du beschreibt ist wahrlich nur Deine Meinung, die sicherlich noch lange nicht jeder teilt.

    Gruß
    Monta

  6. #85
    Avatar von tira

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    17.260

    Re: Mr. T plant Raumfahrtprogramm für Thailand

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="291644
    ....das deutsche Rechtssystem hat mich endgültig aus Deutschland vergrault. Denn wenn man nicht genug Geld hat, kann man auch nicht bis zur letzten Instanz durchhalten, auch wenn man im Recht ist. Nicht, dass es hier besser ist, aber hier behauptet es ja auch keiner (im Gegensatz zum selbstbeweihräucherten Deutschland).
    tja knarf,

    das d scheidungsrecht kann schon vergraulen, was darüber hinausgeht halte ich für eine gewagte aussage.
    habe in thailand noch nie was von prozesskostenhilfe etc. gehört. :P

    gruss

  7. #86
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Mr. T plant Raumfahrtprogramm für Thailand

    @kcwknarf,

    na dann mal viel Spaß, wenn Du mal in Thailand als Farang ein Rechtsproblem hast. Da wirst Du das Rechtssystem in Deutschland aber vermissen und mit ganz anderen Augen betrachten.

    Gruß
    Monta

  8. #87
    Avatar von phimax

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    Re: Mr. T plant Raumfahrtprogramm für Thailand

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="291644
    Dass man nicht arbeiten darf finde ich persönlich vernünftig und sehe das absolut nicht als Diskriminierung an.
    Wir kommen auch zurecht, ohne dass ich hier arbeite.
    ad 1.) Ich weiß folgendes nur aus Theorie.

    Angenommen, ein Paar (Th/D; alleinlebend, d.h. keine Familienangehörigen leben in der Gegend) eröffent ein Café o.ä., weil sie bspw. Spaß daran haben. Der Ehemann (D) kann zu 49% Teilhaberhaber sein (Frau zu 51%), er hat aber keine Arbeitserlaubnis. Personal haben sie keins, da nie viele Gäste im Café sind.
    Nun besucht bspw. die Frau für ein paar Tage Verwandte in einer anderen Stadt.

    Frage: Was für ein Schild müßte während ihrer Abwesenheit (rein rechtlich) an der Tür hängen?


    ad 2.) Warum? Weil
    - deine Frau wohlhabend ist, einen gut dotierten Job hat etc. oder
    - du wohlhabend bist, ein regelmäßiges Einkommen beziehst (welches dann wohl aus D kommt) etc.?

    Habe ich eine Möglichkeit vergessen?

  9. #88
    Avatar von Dieter1

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    31.997

    Re: Mr. T plant Raumfahrtprogramm für Thailand

    Monta:

    "Wenn man mit einer Thai verheiratet ist, kann der Farang zwar ein Haus kaufen, aber nicht das Grundstück, auf dem es gebaut ist. Das kann nur die Mia. Was von großer Bedeutung werden kann, wenn sich einer aus der ehelichen Gemeinschaft verabschiedet. Aber das solltest Du doch wissen, oder?"

    Dafür brauchst Du nicht verheitratet sein, das geht auch so. Der einzige Vorteil, den eine Heirat letztlich bringt, ist dass Deine Frau dann auch nach Deutschland kann. An Deiner Stellung in Thailand ändert sich erstmal nix.

  10. #89
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Mr. T plant Raumfahrtprogramm für Thailand

    Dieter,

    das stimmt natürlich. War eine Antwort auf den Beitrag von @knarf, der unverständlicher Weise denkt, Farang kann Land kaufen, wenn er nur mit einer Thai verheiratet ist.

    Gruß
    Monta

  11. #90
    Avatar von x-pat

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    7.208

    Re: Mr. T plant Raumfahrtprogramm für Thailand

    kcwknarf: Und ich frage mich: welche Gesetze diskriminieren Ausländer denn?

    Insbesondere diese:

    - Es ist praktisch unmöglich als Ausländer einen Migrantenstatus zu erwerben (daher heisst es non-immigrant visum), selbst bei Heiratsmigration oder bei langjährigem Aufenthalt.
    - Naturalisierung ist ebenso unwahrscheinlich, bzw. schwierig und kostspielig.
    - Ausländer dürfen (unter normalen Umständen) keine Landtitel halten.
    - Ausländer dürfen keine eigenen Firmen führen und keine Mehrheitsbeteiligungen an thailändischen Unternehmen halten.
    - Ausländer sind in der Ausübung von Berufen stark eingeschränkt.
    - Ausländer dürfen ohne Arbeitsgenehmigung nicht in Thailand arbeiten. Die Arbeitsgenehmigung ist an das Visa gekopelt und verdoppelt den bürokratischen Aufwand.
    - Ausländer unterliegen zahlreichen Kontrollen und bürokratischen Gängelungen.

    Die thailändischen Immigrationsbestimmungen sind opportunistisch und unsozial. Ich erkenne sicherlich die Notwendigkeit für eine Immigrationspolitik, die das Interesse Thailands aufrecht erhält. Deswegen wären höhere Qualifikationsansprüche für die Visavergabe sicherlich angebracht. Die heutigen Regulierungen sind jedoch Relikte eines authoritären, protektionistischen Staates, die Überreste des alten Asiens, wobei Thailand nicht die einzige asiatische Nation ist die daran leidet.

    Cheers, X-Pat

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