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Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor !

Erstellt von Thai-Robert, 30.05.2006, 11:30 Uhr · 181 Antworten · 7.024 Aufrufe

  1. #151
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor

    Zitat Zitat von resci",p="354250
    Da bleibe ich dann lieber Jöhreman.
    resci
    Macht nichts resci, gerade wo doch immer verkuendet wird, dass die Khon Joehreman immer weniger werden und praktisch somit ein sich langsam dezimierendes Volk sind.

    Anscheinend keinen "Bock auf Rock", und/oder gemaess Michas Theorie nicht ausreichend genug XX Chromosome in deutschen Landen und da ist es wichtig das nicht auch noch die Zahl der Fahnenfluechtigen und schlimmer noch Fahnenumfaerber Ueberhand nimmt.

    Vorteilhaft ist Deine Entscheidung natuerlich auch dahingehend, dass ich im Alter nicht auf thailaendischer Scholle rechts und links durch extrem langnasige "Thai Men" benachbart sein werde. Naturalisierte ehemalige Expaten sollen die schlimmsten sein, praktisch nicht nur rosarote Brille sondern Ganzkoerperrosa, praktisch gleich einem Abbild des bekannten Cartoon-Panthers, der rot, weiss, blau gestreifte Shorts traegt.

    Darum sicherlich eine weise Entscheidung Deinerseits und dies gleich in mehrfacher Hinsicht :-)

    Mach es weniger extrem und lass Dich einbayern (freiwillige Integration und nicht Schicksal "Beuteschwabe") und lebe dann gluecklich und zufrieden in Muenchen, Dieters Beispiel folgend. Muenchen hat was, denn den Dieter kann man derzeit mit absolut nichts nach LOS locken.

    Servus (oder besser gesagt Ade)
    Richard

  2.  
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  3. #152
    Avatar von resci

    Registriert seit
    20.01.2004
    Beiträge
    6.957

    Re: Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor

    Zitat Zitat von Tramaico",p="354271

    Vorteilhaft ist Deine Entscheidung natuerlich auch dahingehend, dass ich im Alter nicht auf thailaendischer Scholle rechts und links durch extrem langnasige "Thai Men" benachbart sein werde. Naturalisierte ehemalige Expaten sollen die schlimmsten sein,
    ...

    @Tramaico, wegen den Schollen bräuchtest du keine Angst haben, auf denen würdest du mich sowieso nicht finden.
    Da kenn ich bessere Locations.
    Und die naturalisierten Expaten sind die schlimmsten, weiß ich, war auch mal so einer, bin seither Dom.Rep. geschädigt.



    Zitat Zitat von Tramaico",p="354271
    Mach es weniger extrem und lass Dich einbayern (freiwillige Integration und nicht Schicksal "Beuteschwabe") und lebe dann gluecklich und zufrieden in Muenchen, Dieters Beispiel folgend.
    Würde allerdings sogar Somewherefucktheburi im tiefsten Isaan vorziehen, bevor mich nochmal einer nach München kriegt.

    resci, Beuteschwabe

  4. #153
    guenny
    Avatar von guenny

    Re: Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor

    @Tramaico,
    hab gerade deine Ausführungen gelesen, vielen Dank! Dem ist nichts hinzuzufügen, ausser dass es jedem überlassen bleibt, ob er sich unbedingt Gedanken über seine Hinterlassenschaften nach dem Ableben machen will. Mitnehmen in die Grube kann man "die Scholle" eh nicht, soll man sich wirklich Gedanken um´s Vererben machen?
    Es geht wohl nur vordergründig um die rechtlichen Beschränkungen, unbewusst spielen da andere Dinge eine wichtigere Rolle, z.B. das "etwas Hinterlassen".
    Ich hab zwar in LOS jetzt ein Haus, aber was nach meinem Ableben passiert, so what?
    Und vorher? Trennung? Scheidung? so ischs lääwwe, das muss halt jeder halten wie er will und hängt vom persönlichen Vertrauen in die eigene Zukunft ab. Für Bedenkenträger und Zweifler oder Nüchternprofitkalkulierer ist die Rechtssituation in LOS natürlich ein Problem.
    Aber die können ja dort mieten und in D kaufen.

  5. #154
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor

    Zitat Zitat von Tramaico",p="354238

    Fazit: Da Auslaender grundsaetzlich nicht Eigentum an thailaendischem Boden erwerben koennen, scheidet Grunderwerb durch Kauf natuerlich auch grundsaetzlich aus. Es empfiehlt sich daher fuer Auslaender entweder die thailaendische Staatsbuergerschaft zu erwerben oder aber auschliesslich im eigenen Namen zu mieten oder zu leasen. Anderes Agieren ist lediglich Personen mit Vorliebe fuer den Seiltanz zu empfehlen.
    Ich lese immer von Pacht (so die eigentliche Übersetzung, leasing ist im deutschen Sprachraum etwas anderes), was ist denn mit Nießbrauch?

    Netandy, was sagt denn dein Anwalt dazu?

  6. #155
    Avatar von Netandy

    Registriert seit
    26.11.2004
    Beiträge
    192

    Re: Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor

    Mr_Luk

    Es ist dann auch nicht die Frage ob Frau "böse" sein kann oder nicht, wenn Mann auf eine Pacht besteht, sondern ob man derartige Kompromisse bei einer Ehe schliessen will, und das auf beiden Seiten.

    Aber in meinen Augen ist beides, Vertrauen und adequate Absicherung dennoch nicht ohne weiteres vereinbar. Es macht den anderen, eher irrationalen Teil des Lebens, (wie bereits im vorigen Post verdeutlicht) ganz sicher nicht leichter. Und der ist für mich wichtiger und wertvoller - und somit schenke ich ihm auch die entsprechende Aufmerksamkeit
    Ich bin ein wenig erstaunt das du so etwas schreibst. Du scheinst doch schon sehr lange in Thailand zu leben.

    Bist du den nicht der Meinung, das gerade Thailänder solche "materiellen" Dinge wesentlich rationaler sehen?

    Also meiner bescheidenen Ansicht nach, herschen da vor allem in der Partnerschaft, weit weniger "Gefühlsdussligkeiten" und Illusionen vor, wie sie ihre ausländischen Lebenspartner (Thema: rosarote Brille) nämlich oft haben.



    Chak3

    Ich lese immer von Pacht (so die eigentliche Übersetzung, leasing ist im deutschen Sprachraum etwas anderes), was ist denn mit Nießbrauch?
    "Niessbrauch" gibt es im deutschen Recht. Es bedeutet unentgeltliches alleiniges "Nutzungsrecht". Ein Niessbrauch muss von einem Notar bestätigt und im staatlichen Grundbuch eingetragen werden. Ein Niessbrauchsrecht kann lebenslang ausgesprochen, aber auch zeitlich befristet werden.

    Ich weis momentan nicht, ob es im thailändischen Recht so etwas auch gibt. Müsste da rückfragen. Glaube es aber eher nicht, da sonst häufiger diese Form, anstatt der Pachtverträge verwendet würde. Man könnte dann nämlich wie in Deutschland das lebenslange uneingeschränkte Niessbrauchsrecht eintragen lassen.

    Leasing ist dagegen etwas anderes. Es kommt eigentlich aus dem US Recht und ist eine Sonderform des Verkaufs. Ziel eines Leasings ist es dort eigentlich, das der Leasingnehmer nach Ende der Leasingzeit (der Teilzahlungsperiode seines Kaufs), den vereinbarten "Restwert" an den Verkäufer entrichtet. Will er das nicht, nimmt der ehemalige Verkäufer das Leasingobjekt zurück (wird also wieder Eigentümer), wobei die bereits an ihn entrichtetetn Leasingzahlungen als Entschädigung für die Wertminderung am Leasingobjerkt (wie vorher vertraglich vereinbart) einbehalten werden.

    In den USA wird ein Leasing vom Anfang an deshalb rechtlich wie ein Kauf / Verkauf bewertet (mit entsprechenden Abschreibungsmöglichkeiten), was Unternehmen steuerlich viele Vorteile bietet. In Deutschland wird es teilweise aber etwas anderst gehandthabt, da ist Leasing eher die Überlassung einer Sache gegen Miete, mit entsprechender Kaufoption.

    In Thailand kann man deshalb eigentlich nie von Leasing sprechen, da ein Eigentumserwerb für Auslaänder ja unmöglich ist. Dort ist es also Miete (Pacht), die jedoch ebenfalls staatlich bei der Behörde mit allen Einschränkungen und Optioen eingetragen wird (z.B. dem Vertragsverlängerungsrecht nach 30 Jahren, bzw dem Recht der Weiterverpachtung...usw...).

    Mietvereinbarungen können dagegen ja in Deutschland nicht ins Grundbuch aufgenommen werden. Hierzu gibt es jedoch wieder die Sonderform "Erbbaurecht" (max. 99 Jahre). Hierbei wird vom Grundstückseigentümer ein Grundstück ebenfalls zur Nutzung überlassen. Auch hier können spezielle Rechte und Pflichten eingetragen werden (Weitergaberecht, Art der Nutzung... usw...). Der Erbbaunehmer zahlt für die Nutzung dem Eigentümer dann eine vereinbahrte Gebür, den sogenannten Erbzins. Dies ist monatlich oder auch in einer Summe möglich. Diese Konstruktion ähnelt deshalb eigentlich den thailändischen Grundstücks-Pachtverträgen.

    Gruss an alle von

    Netandy

  7. #156
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor

    Kompliziert wird es sicherlich dadurch, dass pachten im englischen mit "to lease" uebersetzt wird, was dann wiederum (eigentlich unkorrekterweise) wiederum mit dem im deutschen Sprachgebrauch "leasing" rueckuebersetzt wird.

    Was eigentlich gemeint ist, ist jedoch der langfristige Mietvertrag (oder besser Pachtvertrag) ueber eine vordefinierte Laufzeit, von sagen wir einmal 30 Jahren.

    Im Gegensatz zum ueblichen mieten wird der Mietzins bzw. Pacht aber nicht monatlich abgefuehrt, sondern in der Regel der Gesamtbetrag fuer die Laufzeit im voraus. Ein Eigentumsrecht erwaechst hieraus nicht, sondern ein ledigliches Nutzungsrecht.

    In der thailaendischen Sprache unterscheidet sich dieses durch die Ausdruecke "chau" (= mieten, to rent) bzw. "saeng" (= langfristiges pachten, to lease).

    Viele Gruesse,
    Richard

  8. #157
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor

    Netandy, es gibt Nießbrauch auch im thailändischen Recht, siehe hierzu folgende Übersetzung aus dem Thailändischen HGB:
    Section 1417 Civil and Commercial Code
    “An immovable property may be subject to a usufruct by virtue of which the usufructuary is entitled to the possession, use and enjoyment of the property.

    He has the right of management of the property.

    The usufruct of a forest, mine or quarry entitled the usufructuary to the exploitation of the forest, mine or quarry.”

    Section 139 Civil and Commercial Code
    “Immovable property denotes land and things fixed permanently to land or forming a body therewith. It includes real rights connected with land or things fixed to or forming a body with land.”
    (Mit freundliche Genehmigung von William Jarvis.)

    Was er sonst noch dazu schreibt werde ich berichten, sobald ich mir das mal durchgelesen habe. Solange kannst du ja schonmal deinen Anwalt testen.

  9. #158
    Avatar von martinus

    Registriert seit
    25.06.2003
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    2.958

    Re: Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor

    Richard,

    klasse Ausführungen!
    Anschaulicher kann man es nicht schreiben.

    Die ganze Thematik der halblegalen oder geduldeten Landbesitze war nur eine Frage der Zeit, darüber hab ich mit meiner Frau bereits vor 5 Jahren diskutiert - tja, nun wirds ernst, früher als erwartet.

    Das werde ich meiner Frau nächste Woche mitteilen, denn sie wollte letzte Woche Land kaufen...
    ...gut, daß sie die Euros nicht bündelweise mitnahm!

    Martin

  10. #159
    Avatar von Loso

    Registriert seit
    14.07.2002
    Beiträge
    6.961

    Re: Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor

    Zitat Zitat von Chak3",p="355429
    es gibt Nießbrauch auch im thailändischen Recht
    Das scheint dein Forenkollege gut übersetzt zu haben. Habe da bisher keinen Pferdefuss gefunden. Hier die §§1417f im thailändischen Original:

  11. #160
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor

    Loso, er sollte auch wissen, wovon er schreibt, ist er doch Anwalt bei einer internationalen Großkanzlei in Bangkok.

    Was ich interessant am Nießbrauch finde:
    1. Es gibt keine zeitliche Begrenzung auf 30 Jahre, wenn man als Laufzeit die Lebensdauer desjenigen, dem das Nießbrauchrecht eingeräumt wird, wählt
    2. Es muss keine marktübliche Vergütung angesetzt werden, es muss im Gegenteil gar keine Vergütung angesetzt werden
    3. Man muss nichts dabei tricksen wie etwa thailändische Strohleute einzusetzen, womit man sich immer in eine gefährliche Grauzone begibt

    Nachteil ist, dass auch hier eine gewisse Unsicherheit herrscht, ob nicht der oberste Gerichtshof eine negative Entscheidung fällen wird oder ob sich die Regierung nicht irgendwann mal wieder was neues einfallen lässt.

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