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Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor !

Erstellt von Thai-Robert, 30.05.2006, 11:30 Uhr · 181 Antworten · 7.006 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von alhash

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    Re: Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor

    Unter solchen Umständen heißt es dann für mich, in Thailand, mit dem von mir erarbeiteten Geld zu bauen: Niemals (mehr).
    Das sollte sich jeder über das Bett hängen

    Vollste Zustimmung, egal wie es in der Ehe/Partnerschaft aussieht.
    AlHash

  2.  
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  3. #112
    Avatar von mipooh

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    Re: Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor

    Unter solchen Umständen heißt es dann für mich, in Thailand, mit dem von mir erarbeiteten Geld zu bauen: Niemals (mehr).
    Sie vermieten Dir gern etwas...

  4. #113
    Thai-Robert
    Avatar von Thai-Robert

    Re: Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor

    Sie nehmen auch gerne Geschenke an

    Aber von meiner Seite aus ist immer noch nicht geklärt :
    Dürfen / können Sie das jetzt noch ?

    (Mein Berater sagt immer noch Nein !)

    Aber egal : Abwarten

    Schöne Pfingsten !

  5. #114
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor

    @Monta,

    Wenn eine Gesetzgebung in bestimmten Fällen wegen "Sittenwidrigkeit" ausser Kraft gesetzt wird, ist etwas ganz anderes, als wenn man eine etablierte Gesetzgebung als sittenwidrig einstuft, bzw. als solche bezeichnet. Auch der Name den man den Dingen gibt, macht sie nicht schlimmer als sie sind! Der Vergleich den du da anstellst ist so nicht korrekt. Jemand der sich bewusst unter den Bedingungen einer bestehenden Gesetzgebung engagiert und ein Risiko eingeht, der kann nachher nicht behaupten die Gesetzgebung sei sittenwidrig, wenn die Ehe in die Brüche geht! Notfalls könnte man es auch in die andere Richtung verdrehen und behaupten dass Jemand der sich einer sittenwidrigen Gesetzgebung "beugt" selbst sittenwidrig handelt ;-D

    Es zeigt nur, mit wieviel Blödheit der Farang sich vorführen läßt und durch sein Verhalten gerade solche Abzockermenthalitäten möglich macht.
    Da mischst du aber jetzt Buntes mit Kochwäsche was das Argument ungültig macht. Gesetzgebung, Abzockermentalität und sich forführen lassen sind tatsächlich drei ganz verschiedene DInge, die (auch wenn sie in manchen Fällen zusammentreffen mögen) ganz gut ohne einander auskommen können.

    Die Gesetzgebung wird dadurch nicht anders, die Abzocker(innen) nehmen was sie bekommen, bzw. schöpfen immer aus dem Vollen. Und die die sich forführen lassen finden auch immer eine "Herrin" ganz unabhängig vom Rest ;-D

  6. #115
    Avatar von Netandy

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    192

    Re: Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor

    Also die Scheidungsgesetzte, bzw. das Erbrecht ist in Deutschland und Thailand ziemlich gleich.

    So sind die Voraussetzungen fast identisch nach denen in Thailand oder Deutschland eine Ehe geschieden werden kann. Auch die Teilung des Vermögens erfolgt nahezu auf die gleiche Weise. Lediglich beim "Unterhaltsrecht" der geschiednen Ehepartner zueinander, sowie der Kinder (auch Sorgerecht) gibt es Unterschiede.

    Beim Erbrecht existiert ebenfalls fast die gleiche Erbfolge wie in Deutschland. Lediglich die Höhe der "Pflichtteile", sowie das Verfahren beim "Vermögenssplitting" der Kinder ist geringfügig anderst. Einzige "grosse" Ausnahme", Ausländer sind innerhalb der Ehegemeinschaft von der gesetzlichen Erbfolge bei Grundstücken ausgeschlossen. Sie können deshalb auch nicht (z.B. nach Tod des thailändischen Partners), Grundstückseigentümer deren eigener Grundstücke werden.


    Das alles hat jedoch mit dem wichtigsten Grunderwerbsgesetz für Ausländer in Thailand zu tun:

    KEINE ausländische Privatperson kann Grundstücks(mit)eigentümer von thailändischem Land werden!


    Ein Ausländer kann also logischerweise auch nicht bei Ehe mit einer Thailänderin nun plötzlich Grundstücke kaufen. Das kann nur Sie, und zwar von ihrem EIGENEM Geld, womit sie natürlich auch alleinige Eigentümerin wird.

    Um später jedes Poblem auszuschliessen (z.B. bei Scheidung oder Tod), muss deshalb der ausländische Ehepartner für Grundstücke die eine Verzichtserklärung zur Aufnahme in die Zugewinngemeinschaft, bzw. seine Zustimmung zum Ausschluss aus der Erbfolge unterschreiben. Dies ist aber eigentlich nur eine Formsache, und an sich schon durch die bestehenden Gesetze geregelt. Er MUSS dies aber tun, der thailändische Partner kann sonst kein Grundstück erwerben und auf sich eintragen lassen.

    Ein Grundstück wird deshalb also NIEMALS zum gemeinsamen Vermögen der Ehegemeinschaft. Ob das EIGENE Geld zum Grundstückskauf von einer Schenkung eines Ehepartners herrührt, oder in gemeinsamer Übereinstimmung der Ehepartner aus dem Kapital der Ehegemeinschaft entnommen wurde, ist hierbei nach heutiger thailändischer Gesetzgebung glücklicherweise nicht mehr relevant.

    Das hat mit "Sittenwidrigkeit" absolut nichts zu tun!!

    Ein Gesetz eines souveränen Staates kann in sich niemals "sittenwidrig" sein. Ausserdem geht der thailändische Staat nicht davon aus, das innerhalb einer Ehe zwischen Thailändern und Ausländern Geldschenkungen zum Grundstückskauf stattfinden. Eine Geldschenkung (wenn übrhaupt), erfolgt ja auch aus freier Willenserklärung eines, oder sogar beider Ehepartner (falls Geld aus der ehelichen Gemeinschaft entnommen wird). Niemand wird zu diesem Vorgang genötigt!


    Der ausländische Ehepartner wird jedoch auch nicht "Miteigentümer" an Grundstücken, wenn der thailändische Partner während der Ehezeit ein Grundstück von Dritten geschenkt bekommt, oder es erbt (wie es in Deutschland ja durch die uneingeschränkte Zugewinngemeinschaft der Fall wäre). Das ist eigentlich der einzige Unterschied zur deutschen Gesetzgebung. Grundstücke sind also von der ehelichen Zugewinngemeinschaft GRUNDSÄTZLICH ausgeschlossen.

    Beim Scheidungsrecht (Verteilung der Vermögenswerte) kommen deshalb bezogen auf Ehen zwischen Thailändern und Ausländern gemeinsame Grundstücke NIEMALS vor. Es kann höchtens Grundstücke geben die ausschliesslich dem thailändischen Partner gehören. Sie wurden von diesem ja auch selbst mit EIGENEM Geld gekauft, oder durch Schenkung Dritter, bzw.Erbe erworben.


    Ich weis nicht wo es da ein Problem geben sollte?
    Alles ist glasklar und für jeden absolut durchschaubar geregelt!



    Aus welchem Grund meinen eigentlich Ausländer die mit einer Thailänderin verheiratet sind, sie hätten nun plötzlich Anspruch auf "Sonderrechte", um im Gegensatz zu allen anderen, nun doch tahiländischer Grundstücks(mit)eigentümer werden zu dürfen?


    Manche können scheinbar absolut nicht akzeptieren das es nicht so ist!

    Ist mir absolut schleierhaft?


    Wer ein Grundstück in Thailand "besitzen" will, muss dazu nicht Eigentümer sein. Er kann ein Grundstück (z.B. zum Hausbau) von einem thailändischen Staatsbürger mit behördlich eingetragenem Pachtvertrag 30 (+30 Jahre optinoal) pachten. Ähnlich dem deutschen Erbbaurecht.

    Z.B. kann er wie in einem Vorposting von mir beschrieben seiner Frau das Geld für ein Grundstück schenken. Diese kauft das Grundstück dann mit ihrem (nun) EIGENEN Geld. Mit ihr kann er dann den 30+30 Jahre Pachtvertrag machen. Natürlich funktioniert dieser Deal auch mit jeder anderen thailändischen Person. Ist sogar einfacher.

    Wieder keinerlei Problem...oder wer sieht da eines?


    Von dem Haus das er dann darauf errichtet, ist er dann auch alleiniger Hauseigentümer, wenn er dazu Mittel verwendet die schon vor Eheschliessung in seiem Besitz waren. Haus entfällt dann nicht in die eheliche "Zugewinngemeinschaft". Genau wie in Deutschland auch! Keine Unterschiede!


    Also auch Hauseigentum ist in Thailand gar kein Problem, und ich denke nicht, dass die befristete 60 Jahre Pacht bei dem Alter der hier anwesenden Member eine Rolle spielt.... ;-D

    Wer aber nicht pachten mag, der kann sich natürlich auch ein Condo kaufen. Da gibt es nämlich eine ganz andere Rechtslage, die es auch Ausländern ermöglicht ECHTER Eigentümer werden. Condos werden besonders viele in der Region "Pattaya-Sattahip", teilweise in atemberaubenden "Projekten" gebaut. :-)
    Siehe mein Thread:

    Pattaya-Sattahip, eine (Urlaubs) Region mit Zukunft

    :bravo: :bravo: :bravo:


    Gruss an alle von

    Netandy

  7. #116
    woody
    Avatar von woody

    Re: Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor

    Zitat Zitat von Tramaico",p="352266
    ......Ich bin mit gebuertig Lao-Isaan verbandelt und traeume manchmal auch, aber eher nicht heimlich sondern manchmal unheimlich - Sachen, aber Pattaya-Sattahip war bis dato noch nicht dabei. Vielleicht aber auch alters-, bauchumfang- oder was immer bedingt, kann also durchaus noch kommen ;-D.....
    Ist schon in Ordnung Tramaico, ich glaub es dir ja.
    Und wenn es bei dir dann auchmal soweit sein sollte wie bei den o.G., würde ich es verstehen, wenn du über deine heimlichen Träume schweigst .
    gruss woody

  8. #117
    Avatar von Nokgeo

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    Re: Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor

    Zitat Monta, aus Post 110:

    " Es zeigt nur, mit wieviel Blödheit der Farang sich vorführen läßt und durch sein Verhalten gerade solche Abzockermenthalitäten möglich macht.

    Unter solchen Umständen heißt es dann für mich, in Thailand, mit dem von mir erarbeiteten Geld zu bauen: Niemals (mehr). "
    .................................................. ....

    Ist dir noch NIE aufgefallen, das hier im Forum ab und an

    von " SPIELKAPITAL " die Rede ist..

    Heisst auf gut deutsch..mir egal, wenn die Kohle weg ist.

    Und als Trostpflaster obendrauf, " ich vertraue IHR ".

    Wobei mir nicht klar ist, ob das als Blödheit einzustufen

    ist oder als Phlegmatismus, bzw. total überzeugt, von was

    auch immer..



    Persönlich find ich die Gesetze in TH. wenn Falang mit

    Thai verheiratet sehr bescheiden, speziell..wenns mal

    zur ner Scheidung kommen sollte...und ER da seine Kohle

    hingegeben hat ( Land und Haus ) und als Sahnehäupchen evtl,

    einen gut gezielten Archtritt als Abschiedsgruss erhält.

    gruss

  9. #118
    Avatar von Nokgeo

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    Re: Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor

    Zitat Monta aus Post 103:

    " Auch im Falle einer Scheidung und Aufteilung des gemeinsamen Hab und Gutes kann sie das Grundstück (mit oder ohne Aufbau) ja behalten.

    Nur den hälftigen Wertanteil muß sie eben dem Farang-Ehemann auszahlen.

    Wenn sie das Geld hat, ist es ja kein Problem (auch wenn ihr das sicher nicht passt). Und wenn sie nicht genug Bares hat, muß sie eben das Grundstück, oder Anwesen, verkaufen (an einen thailändischen Staatsbürger natürlich)und der Erlös wird geteilt. "

    Zitatende
    ........

    Was ist wenn SIE nicht zahlen will ?

    Bleibt ihm wohl nur der Klageweg, der sicher lange dauert..

    ..und kostspielig sein dürfte.



    Wobei mir nicht soo klar ist, wenn ER vorab unterschrieben

    hatte, das berühmte Papier...die Erklärung, das das Geld

    für Haus und Land von IHR kommt, er auf zukünftige Ansprüche

    verzichtet..wie da noch was " geteilt " werden kann.

    gruss

    PS. hab hier noch nicht alle Postings gelesen, evtl. mach

    ichs morgen, sodas sich für mich ne Antwort ergibt,

    für das, was mir da unklar ist.

  10. #119
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor

    @Netandy schreibt:
    "Aus welchem Grund meinen eigentlich Ausländer die mit einer Thailänderin verheiratet sind, sie hätten nun plötzlich Anspruch auf "Sonderrechte", um im Gegensatz zu allen anderen, nun doch tahiländischer Grundstücks(mit)eigentümer werden zu dürfen?"

    Wer meint denn so etwas? Ich sicher nicht. Aber ich meine, daß bei einer Scheidung, in einer Zugewinngemeinschaft, der W E R T eines Grundstückes, bzw. eines Anwesens, teilbar je zur Hälfte, ausgeglichen werden muß.
    Um einen Eigentumsanteil geht es hier überhaupt nicht.

    Was ist daran schwer zu verstehen?

    Für mich aber nicht schwer damit umzugehen. Für meine Person wird da nichts mehr gekauft werden, auch nicht gepachtet für 30 + 30 Jahre. Mein Sohn lebt nähmlich voraussichtlich länger als dieser Zeitraum und es geht natürlich auch um eine wirtschaftliche Verwertbarkeit, die je älter der Vertrag ist, sich immer mehr einschränkt.

    Also wenn überhaupt, nur noch mieten.
    Oder noch besser: Meine Freundin hat schon ein eigenes Haus (mit eigenem Geld bezahlt). Da brauchte ich nicht einmal Miete bezahlen.

    Gruß
    Monta

  11. #120
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Ministerium geht gegen Ausländische Grundeigentümer vor

    Zitat Zitat von Monta",p="352758
    Für meine Person wird da nichts mehr gekauft werden, auch nicht gepachtet für 30 + 30 Jahre. Mein Sohn lebt nähmlich voraussichtlich länger als dieser Zeitraum und es geht natürlich auch um eine wirtschaftliche Verwertbarkeit, die je älter der Vertrag ist, sich immer mehr einschränkt.
    Das Haus möchte ich sehen, welches in thail. Klima so lange bewohnbar ist. ;-D

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