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Massengrab im Süden Thailands entdeckt

Erstellt von ccc, 02.05.2015, 17:29 Uhr · 66 Antworten · 5.645 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von lucky2103

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    Die Bedeutung von "angeblich" macht Dir Schwierigkeiten ???

  2.  
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  3. #42
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Die Bedeutung von "angeblich" macht Dir Schwierigkeiten ???
    Nee, dir vielleicht?

    Ich meine angeblich bist du ja geistig etwas langsam.

  4. #43
    Avatar von Loso

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    Ich habe mal in der englischen Wikipedia gelesen, die deutsche ist etwas dünn. Ist länger geworden, bitte trotzdem lesen.

    Demnach lebten in Arakan seit Urzeiten Muslime und Arakanesen. Nach der Eroberung Arakans im18. Jhd. durch die Burmesen wurden wieder viele Muslime vertrieben. Anfang des 19. Jahrhunderts kam es zu Deportationen von Muslimen nach Zentral-Burma. Daraufhin setzte eine Neubesiedlung in den entvölkerten Landstrich aus Bengalen ein. Als die britischen Kolonialherren ihre bengalische Verwaltung auf Arakan ausdehnten, und es somit keine Grenze mehr gab, schwoll die Zuwanderung zur Masseneinwanderung nach Gesamtburma, vor allem Arakan an. Das soll bis zur Unabhängigkeit der britischen Kolonien auf eine halbe Millionen pro Jahr gestiegen sein. Die Burmesen waren ohnmächtig vor dieser Einwanderung unter den Briten und entwickelten einen bis heute tief sitzenden Hass auf die muslimischen Einwanderer. Nach der Unabhängigkeit Burmas führten Repressalien Burmas teilweise zu einem Exodus Richtung Bangladesh, die Zustände in Bangladesh aber teilweise auch wieder zur Masseneinwanderung nach Arakan.

    Die Zustände während der japanischen Besatzung Burmas waren blutig: Die von den Briten als Puffer zu den Japanern bewaffneten Muslime Arakans nutzten die anarchische Situation zwischen den Briten und Japanern in dem unzugänglichen Landstrich zu massenhaften ethnischen Säuberungen an den buddhistischen Arakanesen und arbeiteten auf eine spätere Angliederung an Bangladesh oder eine Unabhängigkeit hin. Da der pakistanische Unabhängigkeitskrieg Bangladesh in eine totale menschliche Katastrophe mit hundert Millionen Flüchtlingen stürzte, war das Land zu schwach, um diesen Nebenkriegsschauplatz zu unterstützen. Dadurch erwogen militante Muslime Arakans auch die Angliederung an (West-)Pakistan (daher wohl luckies Argument, nicht wirklich richtig). Die nach dem Krieg von den Briten restaurierten Grenzen waren während Jahrzehnten nach der Unabhängigkeit Burmas durch die Geografie und mangelnde Infrastruktur für ständige Einwanderung, aber auch Abwanderung und Vertreibung durchlässig.

    Ob die Muslime Burmas dieser Quelle nach ethnisch vorwiegend den Rohingias zugeordnet werden können, erscheint mir fraglich. Aber in Bangladesh scheinen sie als eigenständiges Volk durchaus abgegrenzt zu sein, und dort auch eher am untersten Rand der sozialen Hierarchie angesiedelt zu sein.

    Angesichts dieser Quellen stelle ich fest: Muslime lebten seit rund tausend Jahren in Arakan. Die Mehrzahl der heutigen Muslime kam wohl während der britischen Kolonialherrschaft und später. Der Bevölkerungsdruck der Muslime der Region scheint die Bevölkerungszunahme der buddhistischen Einwohner massiv zu übersteigen und Hauptursache für die immer wieder aufflammenden Übergriffe durch die Burmesen zu sein. Die massive Einwanderung einerseits und Vertreibungen andererseits führten zu einem ständigen Hin- und Her von Nebeneinanderleben mit buddhistischen Arakanesen, überwiegend muslimischer Bevölkerungsmehrheit und in jüngster Zeit durch Vertreibung wohl wieder zu einem Bevölkerungspatt zwischen den Ethnien in dem Gebiet.

    Edit: Alles etwas kompliziert, mit zwei Sätzen lässt sich das nicht abhandeln. Die Position der thailändischen Regierung erscheint mir persönlich (wie DiM schrieb) nachvollziehbar.

  5. #44
    Avatar von clavigo

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    Na wie schön dass endlich jemand mal gründlicher recherchiert. Im Übrigen, Lucky, überleg mal: Selbst die von den Briten nach Burma gebrachten Rohingyas sind schon seit min. 150 Jahren dort. Stell' Dir mal vor die deutsche Regierung würde allen Zuwanderen die vor gleicher Zeit nach DE kamen, rückwirkend die Staatbürgerschaft entziehen!

    Während dann eventuell nicht auch einige Nittayaner davon betroffen?

  6. #45
    Avatar von lucky2103

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    Ich hab das Ganze ja nicht bewertet.

  7. #46
    Avatar von Loso

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    ...Rohingyas sind schon seit min. 150 Jahren dort. Stell' Dir mal vor die deutsche Regierung würde allen Zuwanderen die vor gleicher Zeit nach DE kamen, rückwirkend die Staatbürgerschaft entziehen!...
    Das wissen wir ja nicht. Wir wissen ja nicht einmal ob oder seit wann es dort ein zuverlässiges Meldewesen gibt, ob oder wer dieser Einwohner ggf. legal oder illegal über die Grenze gekommen ist. Ihnen pauschal die Staatsbürgerschaft zu versagen finde ich ein Unding. Ich finde das bspw. schon etwas haarig, dass die baltischen Staaten den nach 1939 zugewanderten Russen die Staatsbürgerschaft versagt, wenn sie die nicht samt Sprachtest beantragen.

  8. #47
    Avatar von DisainaM

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    na denn etwas schwerere Kost


    Wer treibt rohingya aufs meer ?


    Als die Notlage der aus Myanmar gefluechteten Rohingya zunehmend in den Fokus der internationalen Aufmerksamkeit kam, waren die westlichen Medien schnell dabei, mit dem Finger auf jene Laender zu zeigen, die sich zunaechst weigerten, die Fluechtlinge aufzunehmen.
    Dieses Verhalten von Thailand, Malaysia und Indonesien ist natuerlich zu verurteilen. Ich habe das im Blog selbst schon getan.

    Was allerdings in den Medien nicht erwaehnt wurde ist die Frage, wer eigentlich dafuer verantwortlich ist, die Menschen in die Boote zu treiben.


    Die Rohingya sind eine ueberwiegend muslimische Minderheit, die seit Generationen in der Provinz Rakhine im Suedwesten Myanmars lebt.
    Sie gelten dort als Staatenlose ohne jegliche Rechte. Doch es ist nicht die gegenwaertige Regierung von Myanmar, die ihnen die Staatsbuergerschaft verweigert.

    Verantwortlich fuer die Vertreibung der Rohingya sind die Gruppen der Unterstuetzer und Anhaenger der im Westen als "Schutzpatron der Demokratie" hochgefeierten Friedensnobelpreistraegerin Aung San Suu Kyi.


    Suu Kyi selbst und viele der NGOs, die sie und ihr politisches Netzwerk unterstuetzen, werden direkt durch die us-amerikanische und die britische Regierung gefuehrt. Dazu gehoeren z.B. Irrawaddy, Era Journal, und die Democratic Voice of Burma, gegruendet und finanziert von der Burma Campaign UK und vom US National Endowment for Democracy (NED) in Verbindung mit der Open Society Foundation des verurtelten Kriminellen George Soros. Die sogenannte Burma Partnership listet auf ihrer Seite ein Vielzahl von Organisationen auf, die direkt mit Aung San Suu Kyis National League for Democracy (NLD) verbunden sind. Dazu gehoeren der Students and Youth Congress of Burma, das Forum for Democracy in Burma und das Nationalities Youth Forum, die ebenfalls von der NED finanziert werden.


    Die mit brutaler Gewalt durchgefuehrte Kampagne der Anhaenger der Friedensnobelpreistraegerin hat die Beseitigung der Rohingya in Myanmar zum Ziel. Sie hinterliess bis heute Hunderte Tote und Tausende obdach- und mittellose verzweifelte Menschen.

    Anfuehrer dieser Gewalt sind Suu Kyis "Safran Mönche".
    Die so genannte "Safran-Revolution", so genannt wegen der Farbe der Roben der Moenche, versuchte im Jahre 2007 die Regierung von Myanmar zu stuerzen und Aung San Suu Kyi und ihre "Nationale Liga für Demokratie" an die Macht zu bringen.


    Waehrend die westlichen Medien immer wieder versuchten, allein der Regierung Myanmars die Schuld an der Situation der Rohingya in die Schuhe zu schieben, sah sich eben diese Regierung nach wuetenden Protesten nationalistischer Buddhisten, angefuehrt von Suu Kyi Anhaengern, gezwungen, die temporaeren Ausweise, die den Rohingya ausgestellt worden waren, um ihnen die Teilnahme an den Wahlen zu ermoeglichen, fuerungueltig zu erklaeren.

    Dass muss man sich einmal durch den Kopf gehen lassen. Die Anhaenger einer angeblichen Kaempferin fuer Demokratie, die eines Nobelpreises wuerdig war, verweigern Hunderttausenden Menschen das Recht, an Wahlen teilzunehmen.



    Aung San Suu Kyi selbst schweigt bis heute ueber die Brutalitaet und Unmenschlichkeit ihrer treuesten und aktivsten Unterstuetzer. Waehrend ihr Schweigen von den westlichen Medien als "pragmatisch" oder "berechnend" dargestellt wird, ist es doch in Wirklichkeit nur eine Weigerung, ihre Anhaenger zu verurteilen, die ihr eine Nische in der poilitischen Landschaft Myanmars verschafft haben. Ihre einstigen Tugenden hat sie doch schon lange fuer Millionen Dollar Unterstuetzung fuer sich und ihr politisches Netzwerk an die USA und Grossbritanien verkauft. Ein weiteres Beispiel fuer den Missbrauch des Friedensnobelpreises, der schon oft (Kissinger, Obama, EU u.a.) eine Spur von Blut und Traenen nach sich zog.


    Einer der brutalsten Anfuehrer unter Suu Kyis Safran-Metzgern ist der Moench Wirathu,
    seit ueber einem Jahrzehnt engagiert im Schueren politisch motivierter Gewalt und in blutigen Feldzuegen gegen die Rohingya.

    Die International Business Timesveroeffentlichte einen Artikel mit dem Titel "Der burmesische Bin Laden: Steckt der buddhistische Moench Wirathu hinter der Gewalt in Myanmar?".
    Darin heisst es:

    Der Moench, der sich selbst als "der burmesische Bin Laden" bezeichnet, sagte, dass seine Kampfbereitschaft entscheidend ist, der aggressiven Expansion von Muslimen zu begegnen.

    Nach allen Berichten ist Wirathu ein Gewalttaeter, der Mobs anfuehrte, die mehreren Tausend Menschen das Leben gekostet und eine humanitaere Krise ausgeloest haben, die sich langsam ueber ganz Suedostasien verbreitet. Gleichzeitig ist Wirathu jedoch einer der staerksten Befuerworter von Suu Kyi und beruft sich haeufig auf Entscheidungen, die von den hoechsten Gremien in Suu Kyis Partei getroffen worden sind.


    Wie die britsche Zeitung The Independent schon im Juli 2012 schrieb, gibt es neben Wirathu auch noch weitere Moenche und buddhistische Organisationen, die fuer eine ethnische Saeuberung in Myanmar eintreten.
    So fordern die Young Monks Union und die 88 Generation Students Group jegliche humanitaere Hilfe zu blockieren und Lager fuer die Rohingya einzurichten.
    Der fuehrende Moench Ashin Htawara forderte die Regierung auf, die Rohingya in ihre "Heimat" ausserhalb Myanmars abzuschieben. Htawara bezeichnet uebrigens Aung San Suu Kyi als seine "spezielle Fuehrerin".


    Unabhaengig davon, was Myanmars Nachbarn tun, um den Fluechtlingen zu helfen, wird die Gewalt in Myanmar selbst solange nicht gestoppt werden koennen, wie die selbsternannten Weltpolizisten und Menschenrechtler sich nicht nur weigern, die Schuldigen an der immer groesser werdenden humanitaeren Krise zu verurteilen, sondern sie weiter unterstuetzen. Die Rohingya sind nicht "Staatenlose." Sie sind keine "Boat People." Sie haben ein Zuhause. Ihre Heimat ist Myanmar. Rassistische Voelkermord-Verbrecher haben sie, offenbar mit der Unterstuetzung und dem Segen des Westens, aus ihrer Heimat vertrieben.

    Viele Gruesse
    Cathrin

    Fluechtlingsdrama in Suedostasien - Wer treibt die Rohingya aufs Meer? - Zwischen Traditionen und Moderne

    Hört sich so an, das eine in die Jahre gekommende Friedensnobelpreisträgerin die Kontrolle über ihr lebenswerk verloren hat,
    - das Alter macht halt auch nicht vor Friedensnobelpreisträgern halt -
    und so konnten sich Ultra-nationalisten über sie bemächtigen.

    Besondern beliebt natürlich die Suthep-Variante, sich unter der Mönchrobe zu tarnen.
    Gleichzeitig mit rechten Sprüchen, das die Rohingyas in K.Zs gehören,
    sie also möglichst schnell in Lager zu überführen,
    sie so unter Druck zu setzen, dass sie aufs meer fliehen,
    ohne zu Wissen, das sie damit bereits ihren Liegeplatz in einem Massengrab reserviert haben.

  9. #48
    Avatar von Joerg_N

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    Vielleicht sollten rohingyas mal ihren Irrglauben ablegen,
    und wenn das nichts bringt einfach mal in den Jemen oder nach Saudi Arabien auswandern,

    ich hab kein Mitleid fuer Leute die an den F i ck er.... er von der jungen Aysche glauben

  10. #49
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    ich hab kein Mitleid fuer Leute die an den F i ck er.... er von der jungen Aysche glauben
    Auch der Glaube darf nie eine Rechtfertigung für einen Genozid sein.

  11. #50
    ccc
    Avatar von ccc

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    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    [...] ich hab kein Mitleid fuer Leute die an den F i ck er.... er von der jungen Aysche glauben
    An den glauben sie auch nicht, auch wenn Du das schon wiederholt hier so formuliert hast. Sie glauben an Gott und nicht an den sogenannten 'Propheten' und ihr Gott hat es nie mit irgendwelchen Minderjährigen getrieben!

    Ich kann verstehen, wenn man dem ganzen islamischen Klimbim nichts abgewinnen kann, und die Ausbreitung der Religion verhindern will (will ich auch!), aber dazu sollte man sich sachlicher Argumente bedienen und nicht dem Gott der Muslims irgendwelche Taten anhängen, die sein selbsternannter Prophet begangen hat.

    Genau genommen ist der Gott der Muslims derselbe, den auch Christen und Juden verehren, Mohammed hat lediglich das drumherum etwas - sagen wir - zurechtgebogen. Wer also Allah Kinderschändung unterstellt, tut dies automatisch auch für den Gott der Christen und Juden.

    Argumentiere bitte richtig, sonst machst Du Dich unglaubwürdig, und alles was bleibt ist der unverkennbare Hass auf Angehörige einer Religion, den Du aber sachlich nicht nachvollziehbar begründen kannst oder willst (obwohl es dazu genug Ansatzpunkte gäbe).

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