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Markenpiraterie

Erstellt von waanjai_2, 15.09.2010, 14:31 Uhr · 3 Antworten · 803 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von waanjai_2

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    Markenpiraterie

    Heute steht in der engl. sprachigen Zeitung "The Nation" die folgende Meldung:

    "Thai authorities used bulldozers to destroy more than 600,000 pirated goods, worth about Bt2.2 billion, in a ceremony at the Crime Suppression Division headquarters on Wednesday.



    The ceremony was presided over by Deputy Commerce Minister Alongkorn Polabutr.Alongkorn said the bulldozers destroyed a total of 613,374 products including game machines, mobile phones, watches, shoes, CDs and DVDs. The products weighed about 90 tons and were worth Bt2.265 billion.
    ......
    The destruction is in line with the World Trade Organisation's Trade Related Intellectual Properties Agreement, to which Thailand and 152 other countries are signatories."

    90 tons of pirated goods, worth about Bt2 bn destroyed

    Gibt es eigentlich so etwas auch noch umgekehrt? Dass auch heute noch - z.B. Kleidung im billigen Ausland produziert wird, importiert wird und dann - evtl. schon in Asien - das Etikett: Made in Paris oder so erhält. War ja früher sehr häufig der Fall. Carabao erinnert mit dem Song "Made in Thailand" daran.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Panda

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    Heutzutage ist es eh schwer zu wissen ob etwas Original ist oder gefälscht. In einem Interview hat der Nike Chef selber zugegeben das er nicht wisse wo überall seine Produkte gefertigt werden. Es gib sogar Kopien die Originale sind, z.B die Fabrik in Chi-na bekommt von der Firma Ki-tty den Auftrag X T-Shirts herzustellen, also produziert man das Doppelte und verdient kräftig daran. Die Firmen profitieren auch von den Kopien da so Ihr Name bekannt gemacht wird.

  4. #3
    Avatar von Micha L

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    Wie das hier


  5. #4
    Avatar von gregor200

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    Wenn die Qualität und das Design stimmt, kaufe ich lieber Noname Ware. Meine Verhandlungsbasis in Thailand sind immer die Aldi Preise, egal was draufgebügelt wurde. Am liiebsten schau ich mich auf den Tempelmärkten um.

    Automatikuhren (Breitling, Lange&Söhne etc) sind in Euro gerechnet, inzwischen schon ganz ordentlich teuer, bei 1600 Baht sind das statt 23 Euro eben schon 40 Euro pro Stück.

    Im übrigen scheint sich die Zollpolizei von Bangkok einen richtigen Kleinkrieg mit der einheimischen Polizei (z.B. auf Phuket) zu liefern. Die Händler bezahlen immerhin ganz schöne Schutzgelder dafür, daß ihre Hinterzimmer ungeschoren bleiben. Wenn man dann vor Ort hört, daß trotzdem eine Razzia stattfand, bei der eine Menge Ware beschlagnahmt wurde, weist dies doch auf einen gestörten Nachrichtenkanal hin.